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Gleichspannungsladung @ Home

Hallo,

besteht eigentlich auch die Möglichkeit zur Gleichspannungsladung eines Tesla zu Hause ?

z.B. Eine Anschluss-Box, die direkt an die rote Drehstromdose angeschossen wird ?
So in der Art CHAdeMO-Ladestation mit integriertem Tesla CHAdeMO-Adapter !

Noch schöner wäre natürlich, wenn der Strom gleichspannungsmässig aus einer Solaranlage / Puffer bezogen werden könnte. (Das wäre gewünschte der zukünftige Ausbau)

Ich erwarte mir an solch einer Lösung eine schneller Ladung mit mehr als 11 KW. (Meine bisherige Standard-Ladung zu Hause)

Gibt es da was ?

Gruss

Andre

Meinst du sowas?

Die Dinger gibt es, im Grunde sind diese Ladestationen ein Gleichrichter + Steuerung + Kabel. Aber den Gleichrichter lassen die sich (so meine Recherche) vergolden… Liegt wohl an der mangelnden Nachfrage :frowning:

Richtig, Leistungselektronik AC->DC ist richtig teuer im interessanten Bereich >11kW. Da ist der Tesla Bordlader geradezu ein Schnäppchen.
Laden aus dem hauseigenen Batteriespeicher mit DC geht nur über einen Spannungswandler. Die Spannung der geladenen Batterie steigt, die Spannung der entladenen Batterie sinkt. Würde man die Batterien direkt zusammen schalten, gäbe es vermutlich nur einen großen Knall. :astonished:

Ja, mehr als 11kW aber nur AC. Wenn Du einen 1.Gen-Doppellader für 22kW oder 2.Gen-16,5kW-Hochstromupdate für Dein Lader hast kannst Du mit einer mobilen Wallbox mit 16,5kW bzw. 22kW an einer 32A-CEE-Dose zu Hause laden. Die Dinger gibt´s ab 399,00 Euro.

Grüße SuCseeker

Edit: DC@Home ist unbezahlbar.

Die günstigsten CHAdeMO-Chargerhabe ich hier gefunden: electway-store.com/index.php … x&cPath=90
Letztlich habe ich mich aber doch dagegen entschieden, weil die Ladezeiten mit 17kW AC mehr als ausreichend sind und die Charger nicht mit meinem Smarthome verbunden werden können.

Wie funktioniert das? Welchen „Input“ benötigt ein solches Gerät? Da reicht doch keine CEE rot mit 16A oder?

Min. die gewünschte Ausgangsleistung…

:wink:

Es geht auch mit 44 kW (MDC44) zu Hause, bei ausreichend großem Geldbeutel. design-werk.ch/#produkte Hier im Forum sind mindestens zwei Unterwegs die einen DC Lader zu hause haben oder hatten. Den MDC 44 darf man mit 63A absichern. Hat man einen kleineren Anschluss kommt entsprechend auch weniger hinten raus.

Es gibt noch eine krasse Variante die Kreisel gezeigt hat. Ein 350 kW Lader mit Pufferakku und 63A Anschluss. Der kann powern solange er internen Akku hat und lädt dann langsam wieder nach. Der Tesla konnte daran laden wie am Supercharger, wenn es einen passenden Adapter gäbe.

Wirklich mobil ist der MDC22, Input 3x 230V Drehstrom, entweder Type2 von einer Ladestation oder CEE-32, Output Chademo oder CCS ~20-21 kW. Preis um die 20 k€. Für den Tesla uninteressant, für einen Leaf, der ausser Chademo nur 3 bzw. 6 kW AC laden kann, eröffnet sich die Welt.

Ich habe mir einen Setec 20 kW Lader gegönnt, CHAdeMO Version.
Damit laden wir Leafs und Tesla schnell.
Eingang ist CEE rot 32 A.
Bringt jetzt für Tesla alleine nicht unbedingt megaviel, im Vergleich zu meinem Singlelader nicht ganz eine Verdoppelung der Ladegeschwindigkeit.
Jedoch sehe ich einen Vorteil darin, die eingebauten Lader zu schonen - wie man hier schon lesen durfte, fallen diese doch ab und zu mal aus (einzelne Phasen sterben). Der Tausch eines Onboard Laders kostet dann gleich mal so viel wie der halbe DC Lader.

Also ich spare mir Doppellader, 22 kW Wallbox und kann mit dem Lader auch andere Fahrzeuge schnell laden.
Und mobil ist er auch, hatten ihn vorige Woche bei einer Veranstaltung am Red Bull Ring dabei und im Dauereinsatz.
Startet ab Eur 6.600 Netto, ich hab ihn gekauft bei evab.co.at
Soll keine Werbung sein, bin nur voll begeistert!

Grüße, mmm

Ist auch sehr handlich der Koffer…[emoji16]

Der 40kW-CHAdeMO-Lader muss mit 63A abgesichert sein. Entsprechend müssen natürlich auch der DC-sensitive FI (Typ A-EV oder Typ B), die Verkabelung (i.d.R. 16mm², je nach Länge) und der Hausanschluss (i.d.R. 100A, je nachdem was sonst noch für Lasten dran hängen) dimensioniert sein. Dann sollte man beim Energieversorger nachfragen, ob man das anmelden müsste und das ggf. auch tun. In meinem Fall war noch Rundsteuerempfänger und Lastmanagement nötig.

So zumindest war es bei mir…

Auf was für eine Ladeleistung kommt man damit den effektiv beim Leaf und beim Tesla?

Gibts auch Geräte die direkt das DC von der PV in den Akku laden? Sollte ja vom Wirkungsgrad Her noch um einiges besser sein.

Das geht nicht direkt, da die PV-Anlage dafür zufällig die richtige Stringspannung haben müsste.
Selbst wenn sie konzeptionell von Anfang an darauf ausgelegt wäre, würden schon minimale Veränderungen wie leichte Bewölkung das Laden komplett stoppen oder zumindest die PV Anlage nicht mehr im MPP betreiben.
Um das alles zu vermeiden, bräuchte man mindestens einen DC-DC Wandler.
Ob der aber einen besseren Wirkungsgrad hat als ein moderner PV Wechselrichter (und das zu einem erschwinglichen Preis), ist mehr als fraglich.

Schade, ja an dcdc hatte ich da schon gedacht, aber stimmt, für die paar Prozent lohnt der Aufwand finanziell nicht.