GF4 - Wasserbedarf

Welche Endlosschleife? Und wieso sollte in China nicht erweitert werden? Was hat das mit dem Wasserbedarf der GF4 zu tun? Ich finde da keinen Zusammenhang.

Gruß aus der grünen Heide :turtle:

Tommy

3 „Gefällt mir“

Hatten wir das schon?

Was ist das denn?

Bitte schreibe bei Videos dazu von wem sie sind und worum es geht. Das Titelbild sieht mir wenig vertrauenerweckend aus, eher nach Clickbaiting als nach einem seriösen Bericht.

Gruß Mathie

8 „Gefällt mir“

Das Video ist von Breaking Lab und sieht, zumindest was die Darstellung der Quellen aussieht, ordentlich aus.
Habs nur noch nicht geschaut, von daher kann ich nicht sagen, ob auch der Inhalt seriös ist.
Der Kanal selber scheint aber im Bereich Wissensvermittlung unterwegs zu sein (erinnert an „Just have a think“ oder „Undecided with Matt Ferrell“, von daher vermute ich, dass es eher seriös ist.
Aber ja, es wäre super, wenn Videos nicht einfach kommentarlos reinkopiert würden.

1 „Gefällt mir“

Kurze Zusammenfassung (Min. 5:30–9:35 geht es um die GF4):

  • Wasserbedarf 1,4 Mio. m³/Jahr (vgl. VW Wolfsburg: 1,7 Mio. m³/J.)
  • Region des Wasserverband Strausberg Erkner (WSE) verbraucht 11 Mio. m³/J.
  • Gesamtverbrauch 12,4 m³/J. bei einer Kapazität von 14 m³/J.
  • Region Brandenburg ist gewässerreich, aber (grund)wasserarm
  • Sorge bzgl. zukünftigen Verbrauchs durch Zuzug von Arbeitern und weitere Gewerbeansiedlungen
  • Lösung: Fernleitungen (Genehmigungsdauer bis zu 20 J.), neue Quellen → Problem ist die Bürokratie.
10 „Gefällt mir“

Breaking Lab vermittelt aber auch nur den anschein Seriös zu sein, aber der ist sich auch nicht zu schade sich in nen gesponsortes Auto von Hyundai zu setzen, für Hyundai Werbung zu machen und über Wasserstoff zu schwadronieren.
Das meiste was er so bringt ist recht oberflächlich und auch einseitig.

1 „Gefällt mir“

Als er mit dem Wasserstoff auto mist damals anfing hab ich den deabboniert :smiley:

1 „Gefällt mir“

Deswegen schrieb ich ja, dass er einen seriösen Eindruck erweckt.
Ich hatte ja geschrieben dass ich das Video nicht gesehen habe.

Für das Abwasser-Problem der Batteriefabrik von Tesla scheint eine Lösung gefunden. Das Klärwerk in Münchehofe soll die Abwässer aus der Auto- und der Batteriefabrik von Tesla reinigen. Allerdings will Tesla nicht preisgeben, mit welchen Stoffen in der Batterieherstellung gearbeitet wird. Betriebsgeheimnis. Tesla hat stattdessen eine Liste jener Stoffgruppen und ihrer Konzentrationen vorgelegt, die im Abwasser enthalten sind, hieß es auf Nachfrage beim Wasserverband Strausberg-Erkner…
Der ganze Artikel ist im Pressreader lesbar.

Gruß aus der grünen Heide :turtle:

Tommy

6 „Gefällt mir“

In dem Artikel werden die Druckerhöhungsanlagen erwähnt und daß Herr Bähler darauf bezogen Forderungen stellt. Ich kann mir nicht vorstellen, daß das nicht schon in den allerersten Plänen drin waren, d.h. damit kommt er wohl reichlich spät hinterm Berg hervor.

DPA-Meldung von heute Nachmittag:

Vor einem Gerichtsverfahren an diesem Freitag hat der Wasserverband Strausberg-Erkner (WSE) angekündigt, Tesla nicht mehr mit Wasser zu versorgen, wenn die wasserrechtliche Genehmigung negativ beschieden werden sollte. „Wenn wir morgen die Erlaubnismengen für die Wasserversorgung Eggersdorf verlieren, dann ist natürlich für uns der nächste Schritt, dass wir den Versorgungsvertrag mit Tesla kündigen müssen, weil die Mengen nicht mehr vorhanden sind“, sagte WSE-Sprecherin Sandra Ponesky der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag.

Ich kenne zwar den Vertrag mit Tesla nicht, aber wenn da keine Kündigungsklausel für so einen Fall drin ist, dann wird der Wasserverband da wohl nicht so einfach raus kommen.

In den meisten Kommunen beseht ja ein Anschluss- und Benutzungszwang für die öffentliche Wasserversorgung. Mich würde ja wirklich mal interessieren, was sich die Leute beim WSE so den lieben langen Tag über denken und warum solche seltsamen Statements abgegeben werden. Die Leitung eines kommunalen Wasserverbands sollte doch in der Lage sein, wenigstens die Grundzüge von Verwaltung-, Zivil- und Umweltrecht zu verstehen.

Gruß Mathie

9 „Gefällt mir“

Damit sind deine weiteren Aussagen dann hinfällig.

Nicht wirklich, denn ich schrieb ja, wenn Da keine Kündigungsklausel drin ist, gehe das wohl nicht.

Eine solche Klausel wäre aber, da die Wasserverbände normalerweise den Anschlusszwang durchsetzen wollen eher kontraproduktiv.

Wenn du so eine Klausel jemandem in den Vertrag reinschreibst, dann kannst Du ihn nicht zwingen, das Wasser von Dir zu beziehen. So wie ich Tesla einschätze, hätten die versucht, für das Wasser eine andere Lösung ohne den WSE zu finden, wenn Sie die rechtliche Möglichkeit dazu gehabt hätten.

Deshalb denke ich, dass meine Überlegungen auch ohne genaue Kenntnis der Verträge nicht völlig spekulativ sind.

Gruß Mathie

8 „Gefällt mir“

Formal juristisch können sie sicher erst mal kündigen. Allerdings dürfte diese Kündigung wohl kaum rechtswirksam werden. Auch scheint der Wasserzweckverband wohl nicht für die aktuelle Situation ursächlich verantwortlich zu sein, denn er hat ja, wenn auch fälschlich, die erforderlichen Fördermengen vom Land Brandenburg genehmigt bekommen.
Letztlich macht es allerdings keinen Sinn, den schwarzen Peter hin und her zu schieben und auch ein Gericht kann an der wirklich verfügbaren Wassermenge nichts ändern. Er wird langsam Zeit, das Problem zu lösen, denn nur so kann das Land Brandenburg letztlich sein Gesicht waren. Es interessiert doch letztlich keinen, warum etwas angeblich nicht geht und wer daran vermeintlich schult sein soll, sondern es braucht eine, für alle Beteiligten, akzeptable Lösung.
Technisch ist es unstrittig möglich, also bitte endlich „Fische bei die Butter“.

1 „Gefällt mir“

Das frage ich mich auch. Vielleicht ist denen langweilig, oder es gibt ein erhöhtes Selbstdarstellungsbedürfnis.
Solche Verbände sind ja oft auch eine Sammelstelle für abgehalfterte Kommunalpolitiker sowie Personen denen mit derartigen Posten eine Daseinsberechtigung zuteil wird.

2 „Gefällt mir“

Zu dem heute stattfindendem Verfahren stand in der MOZ, dass es Platzprobleme im Gerichtssaal gibt. Es können je Partei drei Menschen teilnehmen, dann 4 Journalisten und noch 4 Besucher der Öffentlichkeit. Das Los hat entschieden. Herr Schorscht ist sauer, dass nicht einfach in einen anderen Saal übertragen wird. Er vermutet ein Komplott, um die Öffentlichkeit außen zu halten.
So ein Quatsch, wenn Journalisten Teilnehmern. Die sollten mehr Öffentlichkeit erreichen, als ein paar sonstige Besucher. Wenn er mehr erreichen möchte, hätten die Besucher ihre Plätze lieber auch Journalisten geben sollen. Ihm geht es nicht um Information, sondern um einseitige, negative Berichte.

Gruß aus der grünen Heide :turtle:

Tommy

9 „Gefällt mir“

Herr Schorcht nimmt sich verdammt wichtig, er ist in dem Verfahren keine Partei und eine öffentliche Verhandlung bedeutet eben nicht dass für jede beliebige Zahl von Zuhörern Platz geschaffen werden muss. Jetzt kann Herr Schorcht halt, wie es seine Art zu sein scheint, mit dem Fuß aufstampfen und sich beschweren.

Wenn er zu dem Prozess hätte beitragen wollen, hätte er klagen können, gerade in Verwaltungsstreitsachen ist es erstaunlich günstig - auch wenn man verlieren sollte und wenn man im Recht ist, werden die Gerichtskosten und die gesetzlichen Anwaltsgebühren auch übernommen.

Ansonsten kann Herr Schorcht als Bürger auch Akteneinsicht nehmen etc. Das Recht mit dem Prozess eine Bühne für Privatfehden zu bekommen, auch wenn man keine Prozesspartei ist, das gibt es halt nicht.

Gruß Mathie

9 „Gefällt mir“

Gibt es Informationen über das Urteil? Sollte doch heute stattgefunden haben…?

„Am Ende hat das Gericht entschieden und den Umweltverbänden einen Teilerfolg zugebilligt. Die Bewilligung für knapp vier Millionen Kubikmeter Wasser pro Jahr in Eggersdorf ist rechtswidrig und nicht vollziehbar – so das Urteil. Das Gericht stellte fest, dass es einen Fehler bei der Öffentlichkeitsbeteiligung gab. Das muss nachgeholt werden. Allerdings ist die Bewilligung damit nicht gekippt. Gegen die Entscheidung können Rechtsmittel eingelegt werden.“ Aus der MOZ

Es wird sicher eine weitere Instanz geben.

Gruß aus der grünen Heide :turtle:

Tommy