GF4 - Wasserbedarf

Bin bei Dir. Das ist die reinste Hexenjagd auf Tesla.
In Grohnde hat man sogar AKW und Abklingbecken in/neben die Schutzzone vom Heilquellen- und Trinkwasserschutzgebiet gebaut.

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Jetzt habt doch Geduld, die Bewilligung wird bald kommen.

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Das ist keine Hexenjagd auf Tesla, sondern der leider heute völlig normale Bürokratiewahn in Deutschland. Nicht zuletzt, weil heute wegen jedem Kleinkram geklagt werden kann.

Da bin ich ganz bei Dir. Wir machen uns damit weltweit lächerlich.
Das Schlimmste ist, dass das auch ausländische Investoren abschreckt die auf der Suche nach einem Standort in Zentraleuropa sind. Nach dem Desaster mit BER hat es mich eh schon gewundert, dass Tesla sich getraut hat in D zu bauen.

Ahoi,

wenn ich die Überschrift nicht vollkommen missverstanden habe, geht es in diesem Thread um den Wasserbedarf der GF4. Was genau hat das mit Bürokratie in Deutschland oder gar dem BER zu tun? Genau! Rein garnichts. Bitte nehmt Euch doch die dafür passenden Themen, um Euren Frust über Deutschland und insbesondere der Bürokratie abzuladen. Dankeschön und schönes Wochenende.

Gruß aus der grünen Heide :turtle:

Tommy

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Zum Bürokratiewahnsinn bitte hier entlang:

Metadiskussion zum GF4-Genehmigungsverfahren, der Bürokratie und dem ganzen Rest

Da es hier ja eigentlich ums Wasser geht, ich war bei dem grauen und verregneten Januar in Berlin eigentlich guten Mutes, dass die Grundwasservorräte in der Gegend mal wieder aufgefüllt werden. Pustekuchen:

Wir hatten in Berlin zwar tatsächlich 36% weniger Sonnenstunden als im langjährigen Mittel, aber gleichzeitig auch 38% weniger Niederschlag…

https://www.wetterkontor.de/de/wetter/deutschland/monatswerte-station.asp?id=10384&yr=2022&mo=1

Gruß Mathie

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Kann man mal sehen, wie da der subjektive Eindruck täuschen kann. Geht mir genauso…

Gruß aus der grünen Heide :turtle:

Tommy

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interessant - ich hab mal meine eigene Wetterstation hier bei mir ausgewertet und gleichzeitig nachgesehen, was denn so die durchschnittlichen Niederschläge PRO JAHR so für meine Region sind.
Ergebnis: Von den rund 600mm, die pro Jahr hier runterkommen sollen, hab ich bis heute schon rund 400 gemessen. Also wenn Grünheide Wasser braucht - die sollten einfach ne Pipeline von hier zu sich bauen. Wir haben genug :slight_smile:

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und hier mal eine andere Quelle. Allerdings Brandenburg, nicht Berlin.

sieht gar nicht soo schlecht aus, der August21 war schön.

Der Artikel erklärt das Problem in der Region ganz gut wie ich finde.

Die Aufgabe eines Wasserverbandes sollte es sein geräuschlos Wasser zu liefern und nicht zu rationieren. Wir sind hier nicht in der Wüste. Die notwendige Technologie ist über 2000 Jahre alt.

Der eigentliche Witz ist ja: ohne Firmen wie z.B. Tesla schreitet der Klimawandel noch ungehemmter voran.

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Wer sich noch etwas tiefer einlesen will. Es gibt ein Gutachten vom LFU Brandenburg aus 2015. Habe nichts aktuelleres gefunden.


" Von 1973 bis 2006 sanken die Grundwasserstände um ca. 1 m. 2007 bis 2010 stagnierten sie und stiegen in den Jahren 2011 und 2012 infolge der erhöhten Grundwasserneubildung der Jahre 2010 und 2011 stetig wieder um ca. 0,8 m an. Aufgrund des größeren Flurabstandes begann der Anstieg erst nach November 2010. Ende 2012 wurden Grundwasserstände gemessen, die höher waren, als zu allen Zeitpunkten der vergangenen 15 Jahre. Sie lagen
aber immer noch um ca. 0,3 m unter denen des Zeitraums 1973 - 1978. Der Zeitraum 2010 bis 2012 ist durch einen landesweiten überdurchschnittlichen Anstieg der Grundwasserstände gekennzeichnet, der in den Hochflächenbereichen und Moränenlandschaften stärker ausfällt als in den Tälern."

Quelle: https://lfu.brandenburg.de/sixcms/media.php/9/guetebericht_lgb.pdf

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Benn Du aktuellere Daten lokal feiner aufgelöst als den Bericht bis 2012 suchst schau mal hier rein:

Auskunftsplattform Wasser Land Brandenburg : powered by cardo.Map

Gruß Mathie

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ja habe ich auch schon gesehen, nur wirklich schlau werde ich aus der Seite nicht :sweat_smile:

Sind das die ersten Konsequenzen aus der Diskussion ums Wasser und den nun ewig dauernden Genehmigungsverfahren?

eventuell überlegt man nun auch, sich ein Land in Europa zu suchen, wo man nicht ständig irgendwelche Stöcke zwischen die Beine geworfen bekommt.

Ich denke die Niederlande oder Belgien werden sich freuen

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Das war doch ohnehin ohne jeden konkreten Hintergrund. Alle Pläne und auch bereits errichtete Bauten ließen den ursprünglichen Plan zweifelhaft werden. Außerdem ist, wenn überhaupt, bisher nur Wasser für die erste Ausbaustufe inkl. CP bereit zu stellen. Für mehr wird eventuell Hangelsberg dienen. Wenn nicht, muss eine der hier in den Ring geworfenen Liefermöglichkeiten mal eben realisiert werden.
Wenn endlich die Genehmigung vorliegt, ist die CP noch lange nicht fertig. Auch muss die Produktion wie geplant funktionieren. Die Infrastrukturen müssen noch ausgebaut werden. Es ist ganz sicher nicht so einfach, die geplanten 500.000 Stück zu erreichen. Und wie sinnvoll weiter gebaut werden kann, wird man irgendwann sehen, wenn der nächste Schritt aktuell wird.

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Die brandenburgische Wasserakademie zu Besuch in Grünheide:

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Danke für den Link!

Wenn man sich den Ich den Zweck der Vereinstätigkeit in § 2 der Satzung anschaut, wird ganz klar, dass hier die Spezialisten zum Thema Wasserwirtschaft in Brandenburg den wissenschaftlichen Austausch fördern sollen:

Wenn man deren Pressemitteilung liest wird klar, dass das Problem nicht im Wasserdargebot, also der theoretisch zur Verfügung stehenden Menge gibt, sondern in der Infrastruktur zur Nutzung des vorhandenen Wassers.

Gruß Mathie

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Das. Und die Bearbeitung der Anträge:

Alle Beteiligten sind sich einig, dass in Brandenburg vor allem das Problem der Genehmigungserteiliung gelöst werden muss. Anträge, die zu einer Erhöhung der Wasserentnahme gestellt werden, oder die zu einer Neu-Entnahme führen sollen, benötigen zu ihrer Bearbeitung & zu ihrer Befürwortung leider mehrere Jahre. Es zeigt sich, dass die Personal-Einsparungen durch die Landesregierung in den letzten Jahren dazu geführt haben, dass gegenwärtig nicht ausreichend Fachpersonal in den Genehmigungsbehörden für diese wichtige Arbeit vorhanden ist. Deshalb reden wir nicht über ein oder zwei, sondern über 10 Jahre und länger, die diese Verfahren gegenwärtig benötigen.

Gruß aus der grünen Heide :turtle:

Tommy

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