GF 4 - Giga Berlin-Brandenburg (Baufortschritt)

Sagte Kermit der Frosch…
nur weil in deiner näheren Umgebung eher semiprofessional gearbeitet, dafür mehr getrunken wird, fällt es mir schwer da Vergleiche zu einem professionelles Werk zu ziehen, das nicht zuletzt gesetzliche Vorgaben hat.
Aber wenn das bei dir eben so ist, muss es bei Tesla auch so sein. Außerdem hast du mal was über Koetter gelesen und dachtest du dir… naja, Pippi Langstrumpf und so, deine Psychologin erklärt dir das gerne in der nächsten Sitzung.

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aber dass bei Werkfeuerwehren generell nur ungelernte arbeiten kann ich ausschließen

Richtig. Mitarbeiter einer Werkfeuerwehr müssen die gleiche Ausbildung durchlaufen, wie Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr, zumindest was die Grundausbildung (B1) betrifft.
Eine weiterführende Ausbildung (B3) bleibt - nach meiner Erfahrung - hin und wieder nur langjährigen Mitarbeitern vorbehalten. Dies dient auch zum Schutz vor Abwanderung der Kollegen zu Berufsfeuerwehren, da dort oftmals nur B3 eingestellt wird - auch hier gibt es Ausnahmen.

Was ich jedoch auch schon erlebt habe (Wir schrieben das Jahr 2004) war eine Werkfeuerwehr, welche über ein Sicherheitsunternehmen organisiert war, die ihr Personal auf Basis der Ausbildung der freiwilligen Feuerwehr einstellte und diese nur über Knebelverträge auf den Grundlehrgang B1 schickten. In den Genuss kam damals auch nicht jeder Mitarbeiter. Ich hoffe, dass sich das mittlerweile - auch durch Wechsel des Dienstleisters - geändert hat.

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Ich kann dieses unsägliche Bashing auf freiwillige Feuerwehren so nicht stehen lassen. Das sind Menschen, die neben ihren Jobs hohes Engagement für das Gemeinwohl zeigen. Teilweise können Städte sogar bei entsprechenden Stärken und Einsatzzeiten auf Berufsfeuerwehr verzichten.
Beim Hochwasserunwetter in Ahrweiler etc haben sie bis zum Umfallen geschuftet. Nachts schneiden sie Unfallopfer aus Wracks. Wenn hier Couchpotatos meinen, sie wüssten es besser… ab und mal nachts um 3 unter Atemschutz eine Drehleiter hoch… vergesst es.

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Ist zwar völlig OT, aber ich war 10 Jahre bei der Freiwilligen Feuerwehr. Die machen alles was zu tun ist und noch mehr. Und einige kamen auch zum trinken.

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Ich kann mir gut vorstellen, dass bei dem was man da manchmal zu sehen bekommt, das das einzige ist, was einigen hilft.

Ok und jetzt bitte Schluss mit Feuerwehr.
Danke!

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Du warst doch nicht gemeint…

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Bei dem Artikel der Zeit wird von einer Familie in Freienbrink berichtet, die aus Berlin kamen und dort (Freienbrink) die Ruhe genießen wollten. Das wäre dann mit Tesla vorbei. Was für ein Quatsch?! Da ist noch das GVZ zwischen. Das tatsächlich spürbar ist, wenn man da mal den LKW-Verkehr sieht. 2 km von der GF4 entfernt, werden sie mehr von der näher liegenden Autobahn merken, als vom Werk.
Das Einzige, was dort nicht stand, ich aber nachvollziehen könnte, ist, dass dort mal das Klärwerk irgendwo hinkommen soll. Das will natürlich Niemand da haben.

Gruß aus der grünen Heide :turtle:

Tommy

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Ein neues Video von Tobias Lindh ist online.

Ab 25:50 sieht man neben der Leichtbauhalle bei den Logistikflächen im Nordosten ein paar Container, teilweise mit Kühlanlagen. Könnten das vielleicht Batteriespeicher sein ?

Bild
Quelle: Tobias Lindh

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Die anderen Drohnenpiloten waren ebenfalls unterwegs bei dem Wetter.

Wolfpack

flybrandenburg

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Nachdem wir gestern an der Baustelle vorbei fuhren, kann ich die Vermutung bestätigen, dass die Kühlmaschinen ein Schutzdach bekamen.

Gruß aus der grünen Heide :turtle:

Tommy

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Ich vermute, der Schutz ist nicht nur wegen des Wetters, sondern vielleicht auch gegen herabfallende Teile. In dem Bereich werden gerade die Stützen aufgestellt und Binder eingehängt sowie anschließend die Deckenkonstruktionen gebaut. Da kann schonmal was passieren.

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Das glaube ich nicht. Wenn so eine Stütze oder Binder rauf fällt, bleibt nichts so, wie es war. Du musst mal die Dimensionen sehen. So ein Ding darf keinesfalls vom Haken fallen.

Gruß aus der grünen Heide :turtle:

Tommy

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Deswegen habe ich auch nur von herabfallenden Teilen gesprochen. Mir ist absolut klar, daß so eine umstürzende Stütze oder ein herabfallender Binder alles unter sich begraben wird, da hilft kein Zeltdach auf dünnen Röhrchen. :slight_smile:

Wir kommen vom Thema ab, daher die Ergänzung an @TommyP von unterhalb hier: ich habe keine Ahnung, welche Werkzeuge oder Teile die Arbeiter benötigen und ob da überhaupt die Gefahr besteht, daß mal was runterfällt. War nur eine Vermutung, denn die Aggregate sind weiterhin in ihrer Transportfolie eingepackt und das würde meiner Einschätzung nach doch hinreichend vor dem Wetter schützen? Darauf geregnet hatte es vorher auch schon. Sehr mysteriös.

Wie kann ich mir das vorstellen? So eine Stütze zerbröselt am Kran?
Und es ist kein Zeltdach. Das sind Trapezbleche, wie auf dem Dach.

Es ist aus meiner Sicht nichts weiter, als Wetterschutz.

Braucht ja nicht zwingend die ganze Stütze sein, liegt vielleicht ein Zollstock, Stein oder sonstwas drauf…

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Okay. Ihr habt gewonnen. Ich habe das zwar nie beobachtet, dass irgendetwas da drauf lag. Aber ich komme ja auch nicht vom Bau. Komisch nur, dass sonst keine Bauteile so geschützt wurden. Wetterschutz erschien mir logischer, als Zollstock- oder Steinschutz… :wink:

P.S. Erklärt vielleicht auch die Dachschräge: Steine, Zollstöcke usw. rutschen so gleich wieder herunter :stuck_out_tongue_winking_eye:

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Ich hätte aus meinem Laienhaften Verständnis halt vermutet, dass die Maschinen, die ja wie wir bereits wissen an ihrem finalen Platz stehen, mit der Folien maximal vor Regen und Wetter geschützt sind.

Herabfallende Teile wie Bolzen, Schlagschrauber oder anderes Werkzeug können aber durchaus die Folien durchdringen und massiven Schaden an der ggf. empfindlichen Technik verursachen.

Herabstürzende Stützen oder Binder hält so ein Dach halt nicht auf.

Die Maschinen waren ja bereits wochenlang Wind, Wetter und Schnee ausgesetzt. Das wird nicht der Grund sein. Kurz nach dem Dachbau fingen aber die Stützarbeiten in dem Bereich an. Daher würde ich auch eher auf Fallschutz tippen.

Die Dachschräge ist sogar relativ einfach erklärbar. Gerade aus höhere Bereichen herabfallende Teile können enorme Durchschlagswirkung erzeugen. Eine Schräge reduziert die Aufprallenergie bzw. verteilt sie besser. Das könnte meiner Meinung nach dafür sorgen, dass es nicht gerade durch die Dachhaut dringt sondern von ihr eher abgeleitet wird.

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Die Folien wurden bereits geflickt. Wir hatten inzwischen stürmische Verhältnisse und selbst Schnee. Herumfliegendes Material habe ich bisher aber nicht gesehen. Aber von mir aus ist es kein Wetterschutz. Ich kann das ja nicht beweisen. Erscheint mir lediglich logischer.

Ich mein klar, ich bin kein Experte und äußere wie du nur meine Meinung. Ich sehe halt nur wenig Sinn darin so einen Aufwand zu betreiben, wenn man vorher sich auch mit flicken zu helfen wusste und jetzt eh dran arbeitet das „Dach“ zu schließen.

Die Aktion wäre aus meiner Sicht dann ja schon vor Wochen beim ersten flicken sinnvoll gewesen.