GF 4 - Genehmigungsverfahren

Langsam zweifle ich, ob die Genehmigung überhaupt noch kommt…

Was denkt ihr? Wann wird es endlich soweit sein? Und was wäre, wenn sie nicht kommt?

Natürlich kommt die, das steht außer Frage.
Mich wundert die Verwunderung. Dass Tesla mit ihren Timelines gerne mal deutlich zu optimistisch ist, ist nichts Neues.
Das betrifft nicht nur Projekte mit deutschen Behörden, sondern auch rein Teslainterne Projekte.

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Mach doch eine Umfrage. Und dann gleich noch, ob die Verzögerungen am Unwillen, Dummheit, Faulheit, fehlender Kompetenz, fehlender Deadline oder sonst was liegt.
Es wird schon wieder sowas von anstrengend. Auch wenn mir dann vorgworfen wird, dass ich mich darüber beschwere. Über das Verfahren ansich kann ich mich ja nicht beschweren. Das läuft unter den Voraussetzungen besser, als viele andere. Aber ich beschwere mich, über die immer wieder aufkommenden, ungerechtfertigten Vorwürfe.
Nun ist es soweit und ich werde die Glocke vom Thema abstellen. Melde mich nur noch dazu, wenn ich es für nötig halte.
Viel Spaß, weiterhin.

Gruß aus der grünen Heide :turtle:

Tommy

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Es gibt 20 Vorgenehmigungen, die nicht erteilt werden dürfen, wenn es absehbar ist, dass die Gesamtgenehmigung nicht erteilt wird.
Von daher wird die Gesamtgenehmigung auf jeden Fall kommen.
Es sieht aktuell danach aus, dass das LfU lieber noch einmal genauer hinschaut, damit die Genehmigung auch gerichtsfest ist.
Und das sollte allen Beteiligten das Wichtigste sein.

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Hierbei handelt es sich um ein grundsätzliches Problem:
Von der Prozessvorgehensweise ist Deutschland in den 80ern steckengeblieben ist. Damals lief vieles nach dem Wasserfallmodell:
Man macht einen Plan, erhält für den Plan die Genehmigung und setzt ihn dann 1:1 um.

Es hat sich aber herausgestellt, dass das so nicht optimal funktioniert. Oft ist das Ergebnis dann anders, als benötigt. Außerdem herrscht ein großes Risiko, weil viele Problemstellungen erst während der Entwicklung bzw. während des Baus auftreten, die der ursprüngliche Plan nicht berücksichtigt hat. Daher hat man zunächst in der Softwareentwicklung agiles Projektvorgehen eingeführt. Hierbei wird Reagieren auf Veränderungen über das Befolgen eines Plans gestellt.

Tesla baut nicht nur seine Software nach agilen Vorgehensweisen, sondern auch die Autos und die Fabriken. Und genau das ist der Knackpunkt, warum Tesla seinen Konkurrenten so meilenweit voraus ist.

Leider hat in Deutschland niemand erkannt, dass die Welt nicht stehenbleibt und man auch Genehmigungs- und Bauprozesse hinterfragen sollte. Man hat halt dazu gelernt, effizienter und agiler zu bauen. Dies erfordert jedoch auch eine agilere Gesetzgebung, sodass sich Gesetze, Regulierungen und Genehmigungen schneller den Gegebenheiten anpassen können. Und genau hier versagt unsere Politik seit Jahrzehnten. Was Genehmigungsprozesse angeht, muss man grundsätzlichere Fragen stellen und grundsätzliche Dinge überarbeiten.

Steinbach & Co. dürften das erkannt haben und ich bin froh, dass diese Politiker Tesla so offen gegenüber stehen. Aber das Problem ist leider viel tiefgreifender. Nichts tun und Reden schwingen ist für Politiker auf hohen Ebenen leider erfolgsversprechender, als grundsätzliche Dinge in Frage zu stellen.

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Umgekehrt wird ein Schuh daraus, und da schließe ich mich @TTom an.

Die Behörde arbeitet hier für eine Behörde anstandslos und sachdienlich, vermutlich sogar vergleichsweise besonders engagiert.
Aber es bleibt eben eine Behörde, die nicht über ihren Schatten springen kann.

Warum kann man z.B. keinen Termin avisieren; weil man eben seit Jahr und Tag Akten von oben nach unten abarbeitet!?
Wo ist da das Argument…

Wenn ich einen Auftrag bekomme, dann ist meine erste Frage „zu wann“ der Kunde das Ergebnis benötigt; danach wird überhaupt erstmal bemessen wie weiter vorgegangen wird. Bei engen Timings braucht es ggf. mehr Leute, oder Abstriche im Umfang/Qualität.
Aber auf einem Amt gibt es anscheinend keine freien Mitarbeiter; da dauert es eben solange wie es dauert.
Es gibt Fälle in denen das Sinn macht – ich erinnere mich da an Blizzard, die ihre Spiele immer wieder verschoben hatten um ihnen auch den letzt Feinschliff zu verpassen.

Im übrigen finde ich interessant, dass Akten scheinbar nachwievor in Seiten gezählt werden; nicht alles kann so hochmodern sein wie dieses infinity-Forensystem. :upside_down_face:

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Lieber @TommyP,

auch

wird dich keine Ruhe schaffen, so lange deine Fanboys (zu denen ich gehöre) dich beim @Namen in den Beiträgen nennen. Dann bekommst du vom System eine Nachricht.

Wenn unseraller Elon tatsächlich Mitte Februar (das ist sehr bald) nach BER jettet :airplane: und von dort nach Grünheide zum Werk gefahren wird, wird’s spannend zu sehen WAS auf seiner Tagesordnung steht: Treffen sicher, aber mit wem? Ich möchte nicht in die Schuhe von denen sein, die (seitens Tesla oder seitens der Behörden) Fehler gemacht haben…

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Nach meiner Ansicht wird es in jedem Fall Klagen gegen den Genehmigungsentscheid geben. Deshalb würde ich den Entscheid so formulieren, dass die Verfahren durch alle Instanzen voraussichtlich sehr lange dauern und die Gegner entmutigt werden. Zudem sollte der vermutliche Ausgang zumindest unsicher oder sogar positiv für die GF sein.

Soweit mir bekannt ist haben die Klagen auch keine aufschiebende Wirkung. :wink:

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Herzlich Willkommen, in Deutschland. Hier ist schon lange kein Fachkräftemangel mehr das Problem, sondern sogar einfache Arbeitskräfte fehlen bereits. Einfach in einem Amt die bearbeitenden Mitarbeiter aufstocken? :joy:

Und Abstriche im Umfang/Qualität? Hoffentlich nicht. Wenn Du das in Deiner Firma machst , hat das hoffentlich nicht solche Auswirkungen, wie sie es hier sein würden.

@Europhil Da hast Du mich aber ausgetrickst…

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Mein Tipp: du musst nicht alles lesen und richtig stellen. Du bist ja nicht Tesla und nicht die Behörde und musst diese auch nicht verteidigen. Dies ist ja ein Forum und nicht Wikipedia (was im Diskussionsbereich auch anstrengend sein kann). Da gibt es außer Fakten (die ich von dir sehr schätze!) halt auch Meinungen und Vermutungen, die durchaus falsch sein können. Ich glaube an die Aufklärung und dass sich letztendlich Fakten, Wissen und Wahrheit durchsetzen.

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Danke. Aber was nutzt es dann, wenn ich das Thema ausblende, aber Emails und Benachrichtigungen trotzdem kommen, weil ich mit @ angesprochen oder zitiert werde? Dann lese ich wieder in dem Thema.
Und einfach nur immer wieder aufkommenden Quatsch lesen und einfach stehen lassen, ist nicht meine Art. Ich wehre mich gegen falsche Aussagen und Behauptungen. Nichts gegen freie Meinungsäußerung. Aber diese dann als Fakten darzustellen?! Da fühle ich mich genötigt, das klar zu stellen. Und wenn das mit den immer wieder gleichen falschen Aussagen passiert, dann wird das immer anstrengender. Deshalb blende ich das Thema aus. Muss nur noch sehen, ob ich sie Software überreden kann, mir nicht trotzdem noch Nachrichten zu senden.

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Das passiert hier eher nicht und ich würde mich als privater Bauherr auch bedanken, wenn andere Bauvorhaben vorgezogen würden und meines deshalb länger warten müsste.

Es geht eher um die effiziente Organisation der Genehmigubgsverfahren, da kann sicherlich einiges verbessert werden, aber grundsätzlich die Bauvorhaben nach Gutdünken der Verwaltung zu bearbeiten und damit der Verwaltung die Möglichkeit zu geben manche Verfahren zu bevorzugen, andere zu benachteiligen erscheint mir wenig erstrebenswert.

Gruß Mathie

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Da habe ich mich vielleicht mißverständlich ausgedrückt, ich meinte gar nicht die Reihenfolge der Akten ändern, sondern, dass man offenbar nicht weiß, wann man unten im Stapel ankommt, weil man – was ja spätestens seit Corona modern ist – „auf Sicht“ fährt, einfach immer nur oben draufschauen was als nächstes ansteht.
Wenn ich einen Stapel an Arbeit habe, dann weiß ich ziemlich genau, wie lange ich dafür benötige oder habe zumindest eine zuverlässige Prognose.

Und an Tommy (extra ohne @)
Umfang/Qualität anpassen hängt natürlich an der Aufgabenstellung; ich habe es hier der Vollständigkeit halber angeführt. Natürlich kann der Kunde entscheiden, was ihm ggf. wichtiger ist.
Aber bei Behörden arbeitet man ja mangels Kunden zwangsläufig seltener kundenorientiert.

Natürlich sind das alles nur fromme Wünsche meinerseits.

machnes ist Quatsch. Aber es ist auch Quatsch zu sagen wir haben in Deutschland kein Bürokratieproblem. Das liest man hier auch öfter, auch von dir. Und das kann man einfach nicht so stehen lassen.
Euer Argument ist dass es in anderen Ländern noch schlimmer ist bzw es dort Korruption gibt. Das ist wirklich kein gutes Argument dass es hier gut läuft weil es in anderen Ländern noch schlechter läuft.
Und das andere Argument ist dass wir kein Bürokratieproblem haben und die Behörden nicht schuld sind weil Tesla ja nicht rechtzeitig alle Unterlagen eingereicht hat. Was ist das denn für ein Argument? Wenn die Behörden dank übertriebener Bürokratie nicht 100 Seiten Antrag fordern sondern 10000 oder 1Mio Seiten ist trotzdem der Antragsteller Schuld?

Ich weiß es nicht woran es bei Tesla gehapert hat, aber bei mir war zb das Problem dass die ganzen Gutachter durch die ständig weiter steigende Bürokratie immer mehr Arbeit haben und es gar nicht mehr genut Leute gibt die das machen. Es aber auch gar nicht genug Fachkräfte gibt die es machen könnten, also verzögert sich die Antragsstellung schon.

Ein anderer Punkt ist dass da Sachen gefordert werden die absolut Abstruß sind. Es werden Verordnungen erlassen die dieses und jenes Zertifikat für gewisse Bauteile oder Bauweisen benötigt. Aber zum Datum der Inkraftsetzung der Verordnung war noch nichtmal Ausgearbeitet was in den Zertifikaten überhaupt geprüft werden soll, geschweige denn dass die Herstellerfirma dann genügend Vorlaufzeit haben um die Bauteile auch prüfen zu lassen. Man muss also irgendwelche Zertifikate für den Bauantrag einreichen, die es aber noch gar nicht gibt.
Dann wurden Bauweisen gefordert wo selbst die Bauingenieure sagen dass es weder Technisch Möglich ist so zu bauen, noch dass es eine nennenswerte Verbesserung gibt im Vergleich zum Stand der Technik.

Da gibt es irgendwo nen Haufen Theoretiker die anscheinend noch nie auf ner Baustelle waren aber sich ständig neue Vorgaben und Auflagen ausdenken weil das ihr Job ist. Und um nicht Arbeitslos zu werden gibts halt immer mehr und immer mehr Bürokratie.
Ich könnte hier nen dutzend Beispiele bringen bei denen man sich nur noch an den Kopf fasst…

Die Beispiele treffen jetzt nicht Tesla sondern was ich in den letzten Jahren so erlebt habe, ich denke bei Tesla läuft es ja sogar recht gut und flott. Aber ihr müsst einfach mal versuchen ein Windrad zu bauen. Der Bau dauert ~6 Monate, der Bürokratie Papierkrieg von Planung bis Genehmigung 6-10 Jahre. Bis dahin sind die Gesetze und Auflagen schon wieder so verändert dass bei der kleinsten Änderung das ganze Vorhaben hinfällig ist.

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Bitte ein einziges Zitat. Ansonsten ist das gelogen.
Mehr lese ich nicht. Da befürchte ich noch mehr Blödsinn.
Sowas macht mich traurig. Was treibt Menschen an, über andere Lügen zu verbreiten? :thinking:

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Nun habe ich dummerweise doch noch was gelesen. Der Blödsinn geht also weiter? Wann habe ich (wir) je dieses Argument ins Feld geführt?

Bitte keine Antwort. Du hast Dich disqualifiziert und wanderst auf die Ignoreliste. Die ist hübsch leer…

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An der Stelle ist @Wade definitiv übers Ziel hinausgeschossen bzw. hat deine konkreten Aussagen bzgl. dem Genehmigungsverfahren von Tesla unzulässig verallgemeinert und damit mißinterpretiert.

Dem Rest des Textes kann ich allerdings zustimmen.

Es fällt beim Thema Bürokratie auch ausgesprochen schwer, nicht in Verallgemeinerung zu verfallen, weil wir alle irgendwo leidgeprägt sind. Und dann überliest man schnell, dass Du nicht denselben Fehler begehst und eben nicht Verallgemeinerst, sondern speziell nur auf diesen Fall bezogene Aussagen triffst.

Sehe es als deine Stärke und sehe uns unsere Schwäche nach.

Wenn er tatsächlich mitgelesen hätte, dann wüsste er, dass auch ich bereits schlechte Erfahrungen mit Genehmigungsverfahren gemacht habe. Dennoch kann ich das nicht auf dieses KONKRETE Verfahren übertragen, um meinen Frust abzubauen. Und schon garnicht, kann ich Andere unbelegt mit irgendetwas bezichtigen. Da wird man hier keinen einzigen Beitrag von mir finden. Warum machen aber Manche sowas? Ist mir unklar.
Sowas wäre Kategorie Troll. Also provozieren, um sich hervor zu heben z.B. Da ich aber weder die Gründe noch den weiteren Text kenne, belasse ich es dabei. Will also nichts behaupten.
Nur so viel zum Abschluss: es geht mir ziemlich auf den Keks, wenn Leute ihren Frust verallgemeinern und das hier als Plattform benutzen. Und meine Lebenszeit ist zu schade, um mich mit sowas auseinander zu setzen.

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Bitte entspannt euch einmal.

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Wen meinst Du mit „Euch“? Geht es evtl. um dieses Posting von mir weiter oben?

GF 4 - Genehmigungsverfahren - #1271 von Mathie

Darin habe ich zwar Bezug genommen auf andere Länder, aber ausdrücklich festgehalten, dass Bauprojekte in Deutschland oft ein bürokratischer Alptraum seinen. Falls Du also dieses Posting gemeint haben solltest, habe ich genau das von Dir behauptete „Argument“, dass es in DE gut sei, weil es anderswo schlechter sein nicht gebracht.

Warum dann hier Dein Rant?

Was meinst Du konkret mit „bei mir“? Tesla hatte ja von Anfang an renommierte Ingenieurbüros für die erforderlichen Gutachten an Bord, das Finden von Gutachtern scheint nicht das Problem gewesen zu sein. Also was ist die Relevanz dieser Aussage im Zusammenhang mit dem Genehmigungsverfahren der GF4?

Klar die Behörde hat auch was versemmelt, die zweite Auslegung musste wiederholt werden, weil Fristen nicht eingehalten wurden, ist blöd und da gibt es an einigen Stellen erhebliches Optimierungspotential.

Ich habe selber gerade bei zwei Baugenehmigungsverfahren Klagen gegen das Bauamt laufen, weil die Bescheide ewig nicht kamen und dann rechtsfehlerhaft waren. Aber gerade weil ich weiß, was alles schief laufen kann, wenn man nur ein kleineres Bauprojekt genehmigt bekommen will, welches mit 10 oder 12 Mio. Investitionsvolumen keinen Politiker besonders interessiert, sehe ich halt auch, dass es bei Tesla eben nicht so schlecht läuft, wie hier behauptet wird.

Gibt es Verbesserungspotential bei Genehmigungsprozessen in Deutschland? Ja sicher, bei Baugenehmigungen könnte ich da viel beitragen, zu BImSchG-Genehmigungen hat @Kernschmelze da was interessantes verlinkt.

Aber diese teilweise absurd themenfremden Rumgejammer (wenn etwa auf die Ukrainekrise als „Argument“ zurückgegriffen wird) und die weltfremden Phantasierereien über mögliche Ursachen für eine und Folgen von einer gemutmaßt Versagung der Baugenehmigung nerven mich wirklich extrem!

Tommy bringt hier Infos aus erster Hand, Kernschmelze Erfahrungen im Bereich BImSchG-Verfahren, @MPH besitzt ein Stück Wald in der Gegend und kann aus eigener Erfahrung Infos zu Wald, Wasserhaushalt etc. in der Gegend Beitragen. Und es gibt noch viele weitere Leute mehr, deren Beiträge tatsächlich einen Mehrwert haben. Fragen, Meinungen, fundierte Spekulationen und auch mal ein lockerer Spruch sind (zumindest mir) hier auch sehr willkommen und beleben die Diskussion.

Aber wieso schreibt man hier unwahre Tatsachenbehauptungen hin, legt anderen Aussagen in den Mund, die diese nicht gemacht haben? /rant

Gruß Mathie

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