GF 4 - Genehmigungsverfahren

Ich behaupte ja nicht, dass es nicht besser gehen könnte. Auch wenn mir momentan nicht einfällt, wie. Dass schon so viel gebaut werden kann, mit Vorabgenehmigungen kann ja nicht als negativ betrachtet werden. Das ist ja eher positiv aus meiner Sicht. Dass jedoch in meinem näherem Umfeld und erst recht dem meiner Enkel nicht ein Industriebetrieb einfach mal eben so gebaut werden sollte, sehe ich vielleicht anders, als fernab wohnende. Dass Tesla eine Batterieproduktion nachschiebt, kann man nach meiner Meinung auch nicht einfach durchwinken.
Das dann als typisch deutsche Verhinderungskultur zu bezeichnen ist einfach nur daneben… Das ist typisch deutsche Miesmache…

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Falls Jemand auch an etwas positivem Interesse hat, sollte er sich mal die letzten Videos ansehen. z.B. von den Wolf-Brüdern.
Im Westen wird Rasen verlegt, der so aussieht, als gäbe es wieder ein Event.
Vielleicht gibt es einen Zusammenhang mit der anstehenden Genehmigung? :thinking:

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Das wäre ja mal ein positives Zeichen. Auch eine „feierliche Eröffnung“ mit Minister und Bauherr will vorbereitet sein.

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Ist ja nun bald Mitte Februar. :wink:

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Im Westen was Neues? Das wäre sicher was, das Erich Maria Remarque freuen würde. :wink:

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Das führt jetzt zwar ein bisschen vom Thema der konkreten Genehmigung weg, aber generell zum Thema Genehmigungsprozesse international möchte ich anmerken, dass das in den Ländern wohin ich enge persönliche und geschäftliche Beziehungen habe, nicht besser läuft, als hier in Deutschland.

In Russland geht ohne Beziehungen oder Bestechungsgeld bei größeren Bauprojekten jenseits von Einfamilienhäusern nichts und auch in Israel ist das Bauen vorsichtig gesagt spannend. Da wird dann wegen der Probleme mit einer Genehmigung oft etwas schwarz gebaut und dann nachträglich (oft unter Zahlung eines aushandelbaren Bußgelds) legalisiert.

In England ist Bodenrecht eine Wissenschaft für sich mit teilweise noch vorhandenen irgendwann verbrieften oder nicht verbrieften Gewohnheitsrechten, macht auch keinen Spaß.

Hier in DE sind Bauprojekte auch oft ein bürokratischer Alptraum und man hat gerade als kleiner Bauherr mit einer Projektgröße im unteren zweistelligen Millionenbereich nicht die Größe die Aufmerksamkeit der Politik auf Fehlentwicklungen zu lenken, aber die Situation hier in Deutschland ist verglichen mit den anderen drei Ländern, mit denen ich familiär oder geschäftlich enge Verbindungen habe (oder im Fall von England hatte) keinesfalls schlechter.

Zum Thema der Wahrnehmung ist meine Erfahrung, dass die Situation in Deutschland von ausländischen Geschäftspartnerinnen und Partnern was die Genehmigungsmöglichkeiten angeht recht positiv gesehen werden, es sind oft eher hohe Steuern oder Sozialabgaben, die von einer Investition in DE abhalten.

Dass Musk in Deutschland seine GF4 baut, ist in meinen Augen allein aus diesem Gesichtspunkt eher überraschend gewesen, nicht wegen der Genehmigungsverfahren in Deutschland. Dass Musk keine Angst vor der Produktion an Hochlohnstandorten hat, hat er aber schon mit dem ersten Teslawerk in Kalifornien gezeigt.

Die Genehmigung in Grünheide wird bald kommen, davon bin ich überzeugt, ich sehe nirgendwo von entscheidender Stelle irgendwelche Warnzeichen, dass es da Probleme geben könnte.

Gruß Mathie

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Stimmt. Zu lesen, wo es um das Wasser der GF4 geht:

Gruß aus der grünen Heide :turtle:

Tommy

Start in Grünheide doch erst im März? :yawning_face:

Absolut!

Unter Berücksichtigung des Abwägungsgebotes nach §1 (7) BauGB wäre die Festsetzung eines Industiegebietes innerhalb eines Wasserschutzgebietes nicht möglich gewesen.

Mich wundert, dass hier umgekehrt ein Wasserschutzgebiet innerhalb eines Industriegebietes ausgewiesen werden konnte, da bei der Festsetzung eines Wasserschutzgebietes u.a. auch die Schutzfähigkeit zu berücksichtigen ist, die ohne unverhältnismäßige Beschränkungen der Rechte Dritter erreichbar sein muss.

Ich frage mich, wie dies in einem Industriegbeit möglich sein soll.

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[Auto - Frankfurt (Oder) - Streit über Wasser für Tesla: Gerichtsverhandlung vertagt - Wirtschaft - SZ.de]

Och nö…

Diesem Thread zu folgen ist mittlerweile relativ müßig geworden. Leider wird öfters mal Meinung geäußert, auch wenn diese kein sachliches Fundament haben.

Es wurde richtigerweise aufgeführt, dass Genehmigungsverfahren in Deutschland (und auch in anderen Ländern) müßig sind.

Jedoch ist eine gute Planung das A-und-O. Einen guten Anteil an den Verzögerungen hat Tesla durch ihre Umplanungen, Verzögerung von Unterlagen und Gutachten in nicht angemessener Qualität zu verantworten.

Ich bin mir sicher: Die Genehmigung wird kommen. Ich wiederhole nochmal: Man hat ein Anrecht auf Genehmigung, solange die „Randbedingungen“ passen. Und ich denke die passen hier.

Um mal wieder etwas konstruktives beizutragen:

Ich kann euch allen nur die letzten beiden „Spezialfolgen“ von dem Podcast „Die Lage der Nation“ mit dem Titel „Raus aus der Flaute: Windkraftausbau in Deutschland“ ans Herz legen (2 1/2 sehr interessante Stunden):
Teil 1: LdN274 Raus aus der Flaute: Windkraftausbau in Deutschland (Teil 1/2) – Lage der Nation
Teil 2: LdN276 Raus aus der Flaute: Windkraftausbau in Deutschland (Teil 2/2) – Lage der Nation

Windkraftanlagen werden ebenso nach dem BImSchG genehmigt. Dort wird in Teil 2 sehr gut aufgearbeitet und auch zusammengefasst, was auch insbesondere bei immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahren verbessert werden kann, damit die Energiewende, am Beispiel von Windkraftanlagen, gelingen kann. Viel Spaß!

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Anstrengend, würde ich sagen. Manchmal denke ich, eine Zeit auszusetzen, weil das die Nerven schont.

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Sei gnädig mit uns! Nicht jeder ist so tief im Thema drin, wie du.

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Ist zum Glück für das Genehmigungsverfahren nicht von Bedeutung!

Gruß Mathie

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@Mathie @TommyP haltet durch bitte!!! Muss mich vom Dauerlesen fernhalten, weil ich wegen der Adabeis und Dilettanten von einem Wutanfall in den nächsten taumle…

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Ist die Genehmigung immer noch nicht da? Wegen des Wasserproblems? Elon hat doch gesagt, Wasser gibt es in Grünheide jede Menge. :wink: Ich meine, wie wurde das Wasserproblem in Nevada gelöst? Kann einer der Wasser-Experten das mal für einen Laien zusammenfassen? Wieso baut Elon nicht einfach ein paar Giga-Tanks für H2O auf das Gelände und macht sich damit unabhängig? oder eine Wasserleitung zum Müggelsee?

Wir Stuttgarter haben das Loch21 ja auch endlich gegraben trotz Juchtenkäfer, Feuerinferno und Wasserproblematik (Gipskeuper…you know)

Ich würde gerne mal eine Werksabholung in der GF4 inkl. Werksbesichtigung machen!

Können wir unser überflüssiges Grubenwasser nicht nach Grünheide pumpen? Hier kein quellender Gipskeuper, da kein Wassermangel, eine Win-Win-Situation :wink:

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Du hast aber schon gut bairisch glernt in Guiching!

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Das Wasser läuft doch sowieso da runter :wink:

Hmmm…will mal sehen was jetzt passiert. Dann sollte die Genehmigung ja jetzt allmählich mal eintreffen.