GF 4 - Genehmigungsverfahren

Nach meiner Ansicht sollte ein Gutachten wie z.B. das von BBM mit teilweise ungünstigem Inhalt nicht eingereicht sondern besser ein neues in Auftrag gegeben werden. Vielleicht ist dies bei den aktuell pendenten Gutachten der Fall.

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Das erste Gutachten wurde ja eingereicht, geprüft und Auflagen zur Nachbesserung erteilt. Jetzt steht eben die Nachbesserung aus.

Fakt ist, die Verzögerung ist erstens sehr wahrscheinlich nicht der Behörde anzulasten und zweitens dürfte sie einen gewichtigen Grund haben. Ich vermute noch immer, da Tesla Fabriken baut, wie sie Autos bauen, mit Nachbesserungen/Verbesserungen “on the fly”, dass da wieder deutliche Sachen nauseous verändert und angepasst wurden und man jetzt wartet, damit man nicht gleich wieder den nächsten Papierkrieg lostritt.

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Hmm, zwei Aussagen im rbb-Artikel passen nur so halb zueinander:

  • seien aber bisher von Tesla noch nicht sämtliche angeforderte Unterlagen bei den Genehmigungsbehörden eingegangen“ klingt erstmal so, als seien diese Dokumente noch gar nicht vorgelegt worden

  • aber das Zitat des Umweltministers Axel Vogel klingt so, als sei Alles eingereicht worden, wurde aber zurückgewiesen: "Um das rechtssicher auch verwirklichen zu können, ist es eben auch erforderlich, dass entsprechende Gutachten vorliegen und es ist bedauerlicherweise so, dass noch nicht alle Gutachten in dieser Qualität vorliegen"

Nur am Rande: Umweltminister Vogel erhielt 2020 für seinen BMW 730d Dienstwagen von der Deutschen Umwelthilfe eine rote Karte und 2021 für seinen neuen VW Passat Benziner. Walk the talk, gilt aber für fast alle Umweltminister.

04_DWU_UmweltministerBundLaender_2020_final.pdf (1,1 MB)

04_DWU_Umweltminister_innenBundLaender_2021_final.pdf (1,1 MB)

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Da steht nichts anderes drin, als beim RBB. Das werden noch mehr abschreiben…

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Nein das ist kein aktuelles Problem dieser Genehmigung, dass ist wünsch-Dir-was.
Wie ein Mensch, der vorm Eisverkäufer steht und Erdbeergeschmack will, obwohl es nur Vanille und Schoko gibt, und deswegen einen Aufstand macht.

Was ich damit sagen will: Man arbeitet mit den Konditionen, die man vorfindet.
Gegebenheiten, Gesetze und Genehmigungsprozesse waren vorher bekannt und haben sich lediglich durch die Corona-Vorgaben etwas verändert, was dann durch die Unsicherheit bei den Anhörungsfristen mMn der einzige Punkt war, wo eine Behörde (nicht absichtlich) verzögert hat.

Ansonsten ist der ganze Ablauf doch super durchgelaufen!

Tesla hat bisher auch Büros beauftragt, die die Vorabgenehmigungen trotz den ganzen Fast Development Änderungen aus der USA Zentrale
(Lol, lass mal aus Lagergebäude Zellfertigung neuer Art machen, für die es noch keine Ingenieurerfahrung gibt, viel Spass mit der Gefährdungsanalyse. Ihr macht das schon, deutsche Ingenieur Wertarbeit rulez, bitte gestern fertig :slight_smile: )
geräuschlos begleitet haben.
Die wenigen Irritationen auf der Baustelle selbst (Wasserrechnung,„Schwarzbauten“, „Illegale Inbetriebnahme“) waren Kleinigkeiten, die nach wenigen Stunden/Tagen bereinigt wurden.

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Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) erwartet die endgültige Genehmigung für die Fabrik des US-Elektroautobauers Tesla in Grünheide bei Berlin Anfang 2022.

Da hat der Dietmar Elons „two weeks“ recht schnell adaptiert. :grin:

Ich vermute weiterhin, Tesla hat wieder irgendwas erweitert/verändert und daher die erneute Verzögerung.
Hier wurde ja bereits darauf hingewiesen, das andernfalls Elon schon deinem Frust Tür&Tor geöffnet hätte. Da ist aber aktuell eher Steuern zahlen das Thema und SpaceX stats das positive Thema. :slight_smile:

Unterlagen sollen jetzt beisammen sein:

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Vielleicht kriegt Tesla ja auch ein Holiday-Update aus Brandenburg :wink:

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Und dann kommt auf einmal die fetteste Absage ever…:joy:

Auch wenn es Dich enttäuschen könnte, das wird eine normale, langweilige Genehmigung, es gibt keinen Grund für eine Versagung.

Gruß Mathie

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Humor ist wohl nicht so angebracht oder ersichtlich gewesen…ich warte selbst auf das Y aus Grünheide, brauche spätestens im März ein neues Fahrzeug.

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Das wird wohl knapp.

So sehe ich es auch, ABER: es ist wird dann wohl die Baugenehmigung sein. Tesla darf/ durfte dann so bauen.

Das hat m.E. aber noch nichts mit der behördl. Abnahme des Gebäudes und der Inbetriebnahme zu tun. Hier kommen noch Sachverständige, Prüfberichte und Protokolle usw. dazu, das wiederum scheint mir bei den Videos (Dachaufsicht, nicht belegte Bühnen, gelagerte Luftkanäle usw.) noch nicht so weit möglich zu sein, als „Projektentwickler“ kennt man ja den Wortlaut „die Anlagen sind betriebssicher und wirksam“.

Ein Bekannter ist seit Wochen vor Ort und installiert/ betreut die Sicherheitsbeleuchtung und BMA, da fehlt noch so einiges.

Ich hoffe somit auf mein Model Y Performance aus China im 1.Q. 2022…

Schöne Weihnachten…

Stimmt.

Für den BER gab es schließlich auch eine Genehmigung. Versagt wurde dann aber die behördliche Gebrauchsabnahme wegen erheblicher Mängel in bautechnischer Hinsicht.

Diese Hürde ist dann die nächste. :wink:

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Nur mal ein kurzer off topic Blick auf das Starship Genehmigungsverfahren. Monate hinter dem Zeitplan wegen 18000 Einwänden zu Umweltbedenken (kommt bekannt vor) … und das in einem Bereich, in dem man glauben sollte, dass die USA Alles tun würden, um weltweit führend zu sein. Starship hat schliesslich auch ein gewaltiges militärisches Potential.

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Die 18000 Einwände sind Kommentare, die meistens auch für die Genehmigung sind. Musk hatte sogar dazu aufgerufen, dass Leute kommentieren. Man kann es also nicht richtig vergleichen.

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Meldung heute in div. Portalen, stellvertretend hier das Handelsblatt (evtl. Privatmodus aktivieren / sorry, sollte es hier schon informiert worden sein)