Geschwindigkeit, Ladezeit, Komfort

Hallöchen.

Ich interessiere mich sehr für das Model S ich hatte für 14 Tage allerdings im Winter ein Model S BJ 21 mit Dualmotor und 4WD.
Mit einem der stärksten Autos auf der Autobahn dachte ich jetzt rauf auf die A5 und wow das Auto geht gut, nicht super aber gut.
Laut ist es schon ab 200Km/h aber dann der Schreck das Auto zeigte 176Km stark abfallend als Reichweite.
Da ich frei fahren konnte habe ich gedacht der bekommt sich wieder ein aber nach 115Km müsste ich laden(12%)
Und das Laden ging von 143Kw schnell auf 57-87Kw runter OK BurgerKing,Kinder glücklich.
Aber das Auto wollte und wollte nicht voll werden. 1Stunde laden???

Ich war da schon etwas verunsichert und der Händler meinte das ein Model S nicht für solche Nutzung gedacht wäre.

Wir sind dann mit 4Personen mit Heizung usw.mit Max 160Km/h gefahren wenn ich da noch von fahren reden darf.

Ich habe den Händler befragt er meinte das läge am Wetter -5Grad.

Aber nach allem was hier im Forum zu lesen war ist das sogar noch ganz gut.

Jetzt Mal ehrlich wie weit kommt das Auto was ja immerhin 6Stellig kommt bei 180-210Km/h?

Die ganzen Fahrhilfen sind für mich eher uninteressant das Radio war sehr langsam,der Autopilot sorry unbrauchbar zumindest für mich bei 3 mal Versuchen.
Naja OK kann ja am Handynetz und altem Daten liegen.

Aber das Auto erkannte auch das Speedlimit von 3 Baustellen nicht (Tagesbaustellen)

Ich will das Auto nicht schlecht machen wirklich nicht.

Was mich aber stört bei komplett freier Stecke will ich auch schnell fahren.

Was nützt der Raketenstart wenn nach 120km nicht mal bei max Speed Schluss ist und sorry aber umsonst ist das Laden wirklich nicht.

Nochmal ich mag das Auto sehr hat sich da vielleicht bis dato was an der Soft verbessert?
Lag es wirklich an der Temperatur?
Wir können zwar Zuhause Recht günstig laden aber die Autobahnfahrt war schon Schock pur.

Hat jemand von euch ähnliches erlebt oder war das jetzt nur ein Ausreißer?

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Hast du doch selber beantwortet.

Wenn ich 120 km fahren möchte und dann in meiner Garage stehe und lade ist alles super.

Wenn deine normale Fahrweise mit Kindern im Auto über 200 km/h ist muss man sich schon etwas Gedanken machen.
Aber generell ist dann ein E-Auto nichts für dich.
Mit Richtgeschwindigkeit sieht die Sache halt anders aus.

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200… mit Kindern yeah…

Naja das Model S war nie so vollgas fest + mag die Kälte noch weniger… mit dem Model 3 ist es etwas besser.

Aber generell bei 200 durchgehend fährt kein Elektrauto 200km weit…

Nur wie oft kann (und darf) man wo 200 durchgehend am Tag fahren, eher die Ausnahme…

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Vielleicht ist es folgendermaßen verständlicher:
Dein Model S hat in etwa vollgeladen die Energie von 10 Litern Benzin geladen. Würdest Du dich wundern wenn Dein Verbrenner mit 10 Litern im Tank „schon“ nach 200km bei diesen Geschwindigkeiten leer wäre?

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Mit einem E-Auto sparst Du mit niedrigerer Durchschnittsgeschwindigkeit und einem dadurch eingesparten Ladestopp unterm Strich Zeit. Der Zeitvorteil von 200km/h gegenüber 130km/h wird durch die Ladezeit zu Nichte gemacht. Dazu kommt, dass Du bei 200km/h in der Praxis meistens nicht dauerhaft die Geschwindigkeit halten kannst, sondern häufiger bremsen und wieder beschleunigen musst.
Positiv formuliert fährst Du entspannter und sicherer. Aber wenn beim Fahren regelmäßig die 2 vorne stehen soll, ist ein E-Antrieb nicht das Richtige für Dich - da ist das Wetter eher nachrangig.

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Ich finde dieses Gejammer über die Langstreckentauglichkeit immer witzig.
Vor meinem Model S hatte ich nen Cupra Ateca.
Im den Tank gingen nichtmal 50l.
Bei 130 km/h war der Verbrauch schon so hoch, dass man ca. 420 km weit kam.
Bei über 200 km/h war der Verbrauch so immens hoch, dass man ca. 240 km weit kam.
Wenn man dann tanken muss und nlcht die überzogenen Autobahnpreise zahlen will, dann fährt man runter, 10-15 Minuten in einen Ort, tankt dort, fährt wieder zur Autobahn und schnell sind 30 Minuten weg. Da man aber in Bewegung ist, vergessen die Leute diese Zeit gerne. Und ich hatte fast immer das „Glück“, dass ne riesen Schlange vor mir an der Kasse war und das Bezahlen alleine 10 Minuten gedauert hat und fadt niemand hat getankt, alle kaufen irgendwelches Zeug. Daher liebe ich die Länder, in denen man das Tanken an der Säule bezahlt. Geht viel schneller.

Mein Model S kommt 412 km weit bei 130 km/h und 200 km weit bei 200 km/h.
Die SuC sind sehr nah an der Autobahn und nach 30-40 Minuten geht es weiter. Und das nachdem man auf dem Klo war und sich die Beine vertreten hat. Viel entspannter und die Fahrt kommt einem subjektiv viel kürzer vor.

Ich sehe da zu obiger Rechnung nur minimale Unterschiede.
Ja mit nem Diesel wäre das nicht ganz so drastisch, dass ist mir klar.

Aber die Leute tun immer so, als würde man bei hohem Tempo extrem viel Zeit sparen, was auf einer längeren Strecke gar nicht auffällt, denn wo fährt man mehr als 400 km weit und hat keine Begrenzung, Baustellen oder Stau?
Und jeder, der sich mal darauf eingelassen hat, dass man Pausen machen sollte, alle 200 km, der wird wissen, wie viel entspannter es sich Reisen lässt.

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Evelknevel, willkommen im Forum!

Nach einer Fahrt die ganzen „Fehler“ feststellen - Respekt.

Im Forum wird an einigen Stellen beschrieben,

a) wie der Enhanced Auto Pilot EAP oder volles Potential für autonomes Fahren funktioniert, gelesen/gefunden?
b) wie und wo die Schildererkennung funktioniert, gelesen/gefunden?
c) wie der Verbrauch und die Geschwindigkeit voneinander abhängen, sogar mit Tabellen Geschwindigkeit und Ladegeschwindigkeit in Kombination als Hilfe für die beste Reisegeschwindigkeit, gefunden?
d) wie schnell generell und bei welchen Temperaturen und Akkuladeständen wie geladen wird.

Dann findest Du auch die Antwort auf die zitierte Frage: Einige haben das erlebt und schon darüber geschrieben.

Und viele der Erlebnisse sind noch nicht mal nur beim Tesla oder Model S so, sondern verbunden mit dem Prinzip des Elektrofahrzeuges und den damit verbundenen „Limitierungen“ (die ich als EV Fahrer gar nicht mehr so wahrnehme).

Noch einmal willkommen im Forum und willkommen in der Welt der E-PKW.
Es macht Spaß - einfach ausprobieren und danach lesen…
…und fleißig beitragen - ist ja ein Forum

Edit: Nachsatz hinzugefügt

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Du hattest anscheinend eines der letzten gebauten S. Diese Raven Fahrzeuge gehören zu den in vielerlei Hinsicht ausgereifteren Teslas.
Beim Durchlesen deines Erfahrungsberichts wundere ich mich über Einiges, verwunderlich ist es eh nicht. So wie du gehen viele an das Thema Elektromobilität heran und erwarten, dass das Auto genauso funktionieren muss wie ein 4-Liter Diesel.

Ich gehe davon aus, dass du ca. 80(?)% SoC hattest, auf 100% aufgerechnet wären das knapp 200km RW bei 200 km/h+. Was genau wundert dich da? Wenn du mit einem 11er durchgehend mehr als 200 fährst, wirst du auch keine 300km weit kommen. Abgesehen davon, dass ich mich wie einige Vorschreiber über das Verhalten, 200km/h mit Kind und Kegel als „normale“ Reisegeschwindigkeit anzusehen wundere.

Auch hier, lesen hilft. Von 90 auf 100% dauert es. Und es ist im Allgemeinen nicht ratsam, dauernd auf >90% zu laden, wenn du die Kapazität lange behalten willst.

Hätte ich gerne, ein Auto das 1.000.000 km weit kommt. Du meinst, das Auto kommt 600km weit. Mit 90-100km/h nicht unter 10 Grad Celsius. Den Rest kannst du unter WLTP mit Google recherchieren.

Die Geschwindigkeitsbegrenzung wird auf Autobahnen nicht durch Erkennung reguliert. Ist so, ist tausendfach hier diskutiert und bemängelt. Eines der Nachteile des sonst hervorragenden AP. Was mich zum nächsten Punkt führt:

Ist für mich ebenso immer hochinteressant, wenn Tesla-Neulinge das so in den Raum stellen. Der EAP ist mit seinen Grundfunktionen Spurhalte- und Spurwechselassistent aus meiner Sicht eines der besten Systeme die es am Markt gibt (gut, die vom EQS kenne ich nicht). Man muss die Grenzen kennen und den Einsatz genau auf diese Spezifikationen ausrichten. Wenn man glaubt, eine Bergstraße mit dem AP hochfahren zu können, hat man genau das nicht getan.

Guter Schlusssatz. Wenn es wirklich so schlimm war (mit einem Raven S100D):
Ich denke, du bist der klassische Audi 8-Zylinder Diesel Fahrer. Fahre den weiter, bist du soweit bist, deine Grundeinstellung hin zum elektrischen Fahren auszurichten. Du wärst nicht der Einzige der das nicht sofort schafft…

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Sehr gut erklärt.

…don’t feed the troll…

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Tja, ein eAuto kauft man nicht nur weil es gerade hipp ist, da sind ein paar Dinge, die muss man verstehen.

Es gibt von carmanic ein YT Video. bei der mit seinem Mercedes und 2 Standard e-Autos rund 400km auf einen Termin fährt.
Das Video erklärt so ziemlich alles, was derzeit auf der Autobahn „so möglich“ ist, und nachher versteht man auch, dass ein solcher Kauf einiges an Umgewöhnung verlangt. Und zwar völlig egal, ob das nun ein Mercedes, Tesla, Porsche oder sonst was ist. Alle kochen mit dem selben Wasser… kämpfen mit den selben phsikalischen Problemen, mit unterschiedlichen Ansätzen, aber ähnlichen Ergebnissen, nämllich: es dauert, und 130 km/h -150 km/h sind am vernüftigsten.

Für uns paßt das MS perfekt, wir sind gerade schifahren, gestern war Weltuntergang, mit Sturm, rund 30cm Neuschnee, Zugverspätungen und heute fliegen die Bundesheerhubschrauber durch unser Tal um Leute auszufliegen.
Warum schreibe ich das: weil gestern nacht mein L17-Tochter in der Lage war, das MS durch das ganze Tal zum SUC und zum Bahnhof, und um Mitternacht wieder reotur auf den Berg zu fahren.
auf einer ungeräumten Straße, mit Schneeverwehungen, entgegenkommenden Bauern, und vielen Kurven und Kehren. Aber das MS ist so unglaublich sicher zu fahren, dass es wirklich „kinderleicht“ ist.

Das hätte sie mit dem Granny, den wir vorher hatten, nie geschafft, ohne irgendwann quer oder in den Kehren geradeaus zu fahren.
Die Umstellung auf ein Model S (bzw. auf ein BEV) hat also viel damit zu tun, die eVorteile für sich zu nützen, und die Änderungen zu aktzeptieren.
Und ja, ich war anfangs auch sehr überrascht, nach 1 knappen Stunde bei rund 200km wieder 45min nachzuladen, um danach wieder nur 1h kanppe Stunde zu fahren… aber die Vorteile machen das wett.

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Die ganzen gebannten Nachteile können für einige Fahr- und Fahrerprofile schon dazu führen, dass Elektromobilität nicht passt.

Ich habe mir vor dem Kauf eines S75 auch lange die Frage gestellt, ob ich die Umstellung wirklich will.

Lieber Evelknevel, Dein Username ist ja schön und gut, aber Rumballern auf der Autobahn mit 200 km/h find ich etwas unkultiviert und geht total an der Idee des Elektroautos (und eventuell folgenden autonomen Fahransätzen) vorbei. Dein Aufsatz taugt nur zur Provokation, bitte schau Dich mal bei den gestrigen Porscheprolls um…

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Naja es ist halt ein GT,kein Kombi,kein SUV sondern ein GT und von einem GT erwarte ich halt nicht unbedingt mit 130 im Windschatten zu versuchen irgendwie an zu kommen.

Bei einer Reichweite von 625 km hätte ich da schon 200-300 km erwartet.

Bei E-Autos muss wohl wirklich ein Umdenken da sein bevor der Wagen angeschafft wird.

Klar jetzt kann der ein oder andere sagen:"ja immer das schnell schnell wer Brauch das schon wenn ich aber 6stellig in nen GT investiere der das ultimative E-Auto sein soll dann muss das Ding laufen.

Naja der eine will das der andere halt nicht.

Bei uns wird es eher Richtung Hybrid gehen ideale Spreizung zwischen Öko in der Stadt und Rambo auf der Autobahn.

So weit danke erstmal.

Bye bye

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Du hast „das schlechteste aus beiden Welten kombiniert“ sehr gut umschrieben.

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Kommt auf den Einsatzzweck an würde ich sagen. Wenn er wirklich oft lädt und die Touren in der Stadt so kurz sein, dass er sie elektrisch schafft ist doch alles gut.

Aber auch hier, ein Hybrid der lt. WLTP 60km schaffen soll, schafft ca. 40km und im Winter werden es dann eher 30 sein.

Ich finde, dass Hybrid eine Technologie ist, die in einigen Fällen sinn macht.

Ein Bekannter von mir hat sich einen Seat Leon Cupra Hybrid, er fährt am Tag 2x 10 km zur Arbeit und lädt Zuhause. Easy going, er fährt damit über 90% elektrisch.

Dann kann der Thread ja zu @moderatoren. Der TE hat uns alle überzeugt, dass das Model S (bzw ein BEV) Mist ist, nur ein Hybrid überhaupt was taugt und sich mit seinem zweiten Beitrag verabschiedet.
Schön, wenn Dinge so schnell zur Zufriedenheit Aller geklärt werden können.*

*kann Spuren von Sarkasmus enthalten

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