Gemischte Gefühle nach 5 Tagen M3

bei mir genauso wie bei dir…
das dürfte dann wohl aktuell ein unterschied zwischen D und A sein?

wir werden ja sehen ob die schilderübernahme in D früher kommt als bei uns.
nötig hätten sie es ja eher aufgrund der viel unterschiedlicheren tempolimits…

Ich habe auch nach 28000 Kilometern nicht die geringste Idee was er da machen will. Eventuell hat er ja ein Video von 2018 entdeckt.

So wie einige sich mit ihrem Auto auskennen wundern mich Scheidungsraten von 50% nicht.

2 „Gefällt mir“

Und genau deswegen würde ich gerne mal einen Tesla ein paar Wochen mieten bevor ich kaufe und dann hinterher bereue. Aber so ein Ding zu mieten ohne das man eine Niere verkaufen muss, ist in der Schweiz leider nicht möglich. Schon gar nicht mit EAP oder FSD.

Die wird mir eh ein ewiges Rätsel bleiben. Das ist total paradox. Bei meinem 2019er Base Performance eine Katastrophe, bei meinem 2021 Performance perfekt.
Ich habe da auch schon mal eine Vergleichsfahrt mit @malamut gemacht, identische Strecke nacheinander abgefahren, bei ihm war es gut, bei mir quasi nicht vorhanden.

2 „Gefällt mir“

Perfekt nicht aber gut… meine will erst fehlerfrei arbeiten nachdem ich das erste mal von Hand geschaltet habe…

Ja, so ist es leider. Da helfen hier auch die ganzen schön Rede Diskussionen im Forum nicht. Ist halt Tesla Standard.

Schau mal hier:

Da hab ich versucht so ziemlich alles zu den Assistenzsystemen mal zusammenzufassen.

Auch ich habe selbst nach fast einem Jahr noch sehr gemischte Gefühle. Und die Supercharger Öffnung für andere Fahrzeuge ist jetzt der nächste Punkt auf der Negativ Liste.

1 „Gefällt mir“

So ganz verstehe ich das ewige Gejammer über die Assistenzsysteme nicht (mehr). Wer hier mitliest vor dem Kauf und eine Probefahrt macht, kann erkennen, dass die Assistenten und nicht selten die Verarbeitung Murks sind. Tesla kauft man daher nicht wegen, sondern trotz der Assistenten und der Verarbeitung. Und zwar wegen Design, Power, Reichweite, Tablet, Musik. Das war’s dann aber auch schon. Ist aber vielleicht auch ok, wenn man sich das vorher klar macht.

3 „Gefällt mir“

Das ist absolut nicht korrekt. Ich hatte ja den M3 FSD beta für ein paar Tage und genau diese Assistenzsysteme sind absolut grenzwertig und weit weg von denen anderer Hersteller. Mit dem MB Systemen hatte ich weder Phantombremsungen noch wollte mich der MB umbringen indem er in die andere Spur gezogen hat, wenn ein LKW mal im Wind gewackelt hat. Ich hatte die System nach 3 Versuchen deaktiviert und habe nur noch den Abstandstempomaten genutzt.
Somit alles sehr weit weg von LvL 1(!).

D.h. aktuell würde ich immer empfehlen eine ohne dieses Extra zu kaufen. Kann man später wenn es mal besser wird immer noch dazu buchen.

5 „Gefällt mir“

Mit dem Verweiß auf Summon geht es wohl um ein Fahrzeug mit FSD. Soweit ich sehe, kann man aktuell in Deutschland a) Haufen Geld für kastrierte Beta-Software bezahlen und sich enttäuscht fühlen oder b) nichts bezahlen und sich mit dazu konstenlose Standard-Autopilot bedienen, der so in keinen anderen Fahrzeug Serienmässig kommt, ich glaube standardmässig bei andere Hersteller kriege ich nicht mal ein Tempomat dazu (bei Asiaten konnte es noch der Fall sein, bezweifle ich aber stark, mit Abstandhalter & Stop&Go defenetiv nicht).

Ich sehe aktuell das größte Problem, womit Tesla sich selbst ins Bein schießt, das Lizensmodel. Angeblich ist FSD jetzt noch sogar „billiger“ da Beta … aber nicht wie bei andere Software, kann ich das Lizens nicht bei Hardware-Wechsel mitnehmen, es ist zu dem Auto gebunden. Ich weiß nicht wie lange es dauert bis FSD das bringt was es soll - will auch nicht darüber debattieren. Nur als Verbraucher wäre ich deutlich entspannter, auch bei unklaren Zeitrahmen, wenn ich wusste das ich 7,5 kEUR für Beta-Software bezahle und, wenn es dann nicht bis eventuelle Hardwarewechsel (Autowechsel), soweit ist, dann habe ich es günstiger erworben und vielleicht reift es bis dahin aus. Ich glaube mehrere Leute würden es mit der Voraussetzung kaufen.

Verstehe sowieso nicht wie es aussehen soll wenn das Preis noch kräftig steigen soll. Am Ende wenn es 25 kEUR Tesla (2er darf man es nicht nennen) gibt, wer kauft schon ein 10+ kEUR Stück Software drauf…?

1 „Gefällt mir“

Der kommt doch ohne Lenkrad und Pedale, da ist FSD im Preis mit drin :wink:

4 „Gefällt mir“

Auf meinen Probefahrten lief alles einwandfrei, würde es mal so bezeichnen:
Stand der Technik, nicht besser aber auch nicht schlechter

Das ist natürlich eine Basis. Da kann ich mit mehreren tausend km auf deutschen Autobahnen und mehr als 2 Jahre Erfahrung mit NoA (und deutschem FSD) natürlich nicht mithalten.

Ich bin mit den Assistenzsystemen (bis auf Kleinigkeiten wie die fehlende Schilderauswertung auf Autobahnen) sehr zufrieden - und im Unterschied zu allen bisher von mir gefahrenen Konkurrenten wird hier weiterentwickelt.
Bei meinen bisherigen PKW von VAG, Renault und Stellantis war die Weiterentwicklung nur beim Wechsel des kompletten Fahrzeugs spürbar …

7 „Gefällt mir“

Es ist doch ganz einfach:
Wenn ein derartiges Versagen des FSD (wie auch hier im Forum so oft beschrieben) auftritt, dann verliert man das vertrauen. Ich persönlich hatte dieses Gefühl beim MB bei den BASIS Funktionen nie. Der „AP“ ist genau wie in allen Tesla kein „AP“ und sollte nur als netter Gag gesehen werden. Das ist alles weit weg von zuverlässig und sicher (bei beiden Marken). Was jedoch geht aber dazu reicht mein AP 1 im MS ist das Thema Stau. Das macht mein AP 1 perfekt (inkl. Rettungsgasse wenn das Fahrzeug vor mir die macht), der AP3 FSD wackelt da ein wenig.

Also was ist der aktuelle Stand in Europa? Ich würde sagen nicht sicher und zuverlässig. Der Abstands-Tempomat hat mir auch einmal in der Baustelle eine Vollbremsung im M3 reingehauen weil ein LKW in der Baustelle (ca. 5m entfernt) uns entgegen gekommen ist. Also bitte das hat vor 10 Jahren schon kein System mehr so gemacht.

Ob es eine Weiterentwicklung gibt werden wir sehen. Aktuell scheint sich seit Jahren nichts wirklich verbessert zu haben. Ich persönlich halte auch LvL 4 oder 5 ohne Lidar für zu riskant zumindest in DE. In den USA mag das gehen aber bei unseren komplexen Verhältnissen sehe ich das nicht.

2 „Gefällt mir“

Um fair zu sein: der AP taugt nicht viel, ja, aber bei MB hatte ich auch schon mal den Fall, dass der Notfall-Spurassi versucht hat, einen Radfahrer umzubringen, den ich gerade überholt habe, indem er plötzlich in den Radfahrer ein zog. Der von Tesla wollte neulich auch mich umbringen, indem er bei einer Baustellenverschwenkung unbedingt wollte, dass ich den weißen Linien hinterher in den Wagen neben mir reinfahre. Die Systeme sind einfach alle noch nicht besonders toll, wie man sowas gesetzlich verpflichtend machen kann, verstehe wer will.

Das mit der Schildererkennung ist nicht nur bei Dir in der Ecke unterirdisch.
Ich wusste vor dem Kauf sogar relativ genau, was da auf mich zukommt, weil ich das Auto mal 24 Std vom SeC haben durfte.
FSD macht halt im Leasing nicht so viel aus im Monat, also habe ich das mal mitgenommen in der Hoffnung, dass Tesla das dann wirklich hinbekommt. Ist aber klar Prinzip Hoffnung, mehr nicht.
Ich gebe Dir recht mit der Beschleunigung bzw. dem Abbremsen nach bzw. vor erkannten Geschwindigkeitsbegrenzungen. Ich verstehe nicht ganz, dass die „hindernisabhängige Beschleunigung“ das Verzögern zwar bei Kurven, aber nicht bei z.B. Ortseingängen rechtzeitig hinbekommt, also früher und langsam das Gas bzw. eben den Strom wegzunehmen und per Rekuperation langsam zu verzögern, sondern dies erst bei oder auch erst kurz nach dem Schild tut - dann aber so heftig, dass einem das Auto hintendran fast in den Kofferraum fährt. Oder eben nicht rechtzeitig abbremst, dann kommt der Blitzer. Einfahrt Konstanz steht so ein Teil kurz hinter dem 70er Schild. Toll gemacht…
Und dann haben wir von Phantombremsungen oder Bremsungen aufgrund eingebildeter Geschwindigkeitsbegrenzungen noch gar nicht gesprochen.
Ja, ich weiss, es ist alles Beta, Tesla sagt das auch und Vieles liegt auch an den bescheuerten UNECE-Regeln in Europa, das Summon ist deswegen fast unbrauchbar, die Kurvengeschwindigkeit ist limitiert, der Spurwechsel ist quälend langsam und damit bei viel Verkehr kaum zu gebrauchen, es sei denn, man will die anderen Verkehrsteilnehmer wahnsinnig machen.
Aber so Einiges ist ein Problem von Tesla und kann nicht auf UNECE abgeschoben werden.
Und zu viele Sachen sind nach wie vor Beta, und das teilweise seit Jahren. Dafür haben wir Spiele und Geräusche und (aus meiner Sicht) ähnlichen Quatsch, aber der USB-Stick ist noch immer nicht ordentlich nach Inhalten durchsuchbar.
Und die fröhliche Mitteilung bei Navigieren mit Autopilot, dass schlechtes Wetter erkannt wurde und deswegen das Navigieren auf Autopilot nicht mehr verfügbar sei - tja, lieber Elon, evtl. wäre Lidar doch eine gute Idee gewesen, denn Teslas werden ja nicht nur in Kalifornien gefahren, wo es ja bekanntlich nie regnen soll. Das lässt dich aber ohne neue Hardware nicht lösen und da bin ich mal gespannt, wie Tesla das Problem lösen will. Oder hat diese Mitteilung eine andere Ursache?
Wie ich hier schon öfter gesagt habe, wer Geld sparen will, der sollte aktuell meiner Meinung nach auf FSD verzichten, maximal Enhanced Autopilot, aber auch das muss nicht unbedingt sein. Wer nur auf der Autobahn der Spur nachgefahren werden will, der kommt mit der Serienausstattung sicher gut klar.
Irgendwo habe ich ja gelesen (war es green auf Twitter?), dass bei einem der nächsten grossen Updates die FSD-Kunden Bird View bekommen, also ein computergeneriertes Bild des Autos von oben. Schon erstaunlich, dass Tesla erstens dafür so lange gebraucht hat und zweitens, dass das angeblich nur FSD-Kunden bekommen sollen. Sollte das daran liegen, dass Tesla die grundlegenden Probleme bei FSD nicht so schnell in den Griff bekommen wird und daher die Kunden irgendwie davon überzeugen will, doch FSD zu kaufen oder sich über ihren Kauf nicht ganz so zu ärgern?
Na, mal sehen, was da bei und von Tesla so kommt. Je nach dem, wie es bei Volkswagen so weiterläuft, kann sich ja dann Herr Diess anstelle von Elon Musk als CEO darum kümmern - die haben das ja vom ID.3 mit der Software von Anfang an voll im Griff gehabt (Vorsicht, Ironie).

3 „Gefällt mir“

In Baustellen soll man es ja auch einfach nicht verwenden…

Ähm, doch. Lies meinen Post nochmal. Ich rede nicht vom AP.
Wenn Du den Notfall-Assi „in Baustellen nicht verwenden“ willst, dann musst Du den komplett abschalten, das geht nur in „P“. Und nur für eine Fahrt. Dann geht er von alleine wieder an.

2 „Gefällt mir“

Ach Cooliopenguin, das wäre schön!

Ich hatte im Oktober 4 Wochen lang täglich das Vergnügen mich auf der nördlichen A10 und der A24 bis Neuruppin bewegen zu dürfen. Eigentlich gilt dort, außer in Baustellen, durchgehend Tempo 120. Im Display angezeigt hat er das nie. Mal stand da 130, mal gar kein Tempolimit. Und auf Höhe der Ausfahrt Oberkrämer hat er 60 km/h angezeigt, und fast eine Vollbremsung hingelegt. Baustellen, mit 80 oder 60 wurden in keinem Fall erkannt.

Auch Berliner Stadtring Richtung Norden ist grenzwertig. Zumindest hinter dem Flughafentunnel zeigt er jetzt nicht mehr freie Fahrt, sondern 80. Die nach 1 km folgenden 60 werden ebenfalls ignoriert.

Autopilot ist für mich inzwischen ein no go, und Tempomat nur noch mit großer Vorsicht…

Trotzdem liebe ich meinen Grauen

1 „Gefällt mir“

und jetzt mal ganz ehrlich…mein altes MS mit AP 1 macht das zwar nicht perfekt aber ich sag mal 85% der Schilder passen. Der MB hatte 95% richtig erkannt…wenn ich mir jetzt vorstelle, diese K.I. soll ich autonom fahren lassen wenn noch nicht mal lvl 1 klappt dann wird mir ganz mulmig…

Ich mag mein MS auch aber den AP habe ich zumindest aus.

1 „Gefällt mir“

Nur nochmal zum Verständnis: ich rede nicht von der angezeigten und verwendeten Beschränkung. Da nimmt er die Schilder nie auf Autobahnen. Das ist ja auch das dokumentierte Verhalten.
Ich rede von der Umgebungsdarstellung da drunter. Das mit den zappelnden Autos. Da tauchen normale Schilder auf (zumindest, wenn Du nah genug dran vorbei fährst, dass sie in die Anzeige passen) und werden auch meist mit korrektem Wert angezeigt und zwar nicht dem aus der Karte, sondern dem vom Schild. Diese Vorschau zeigt, was das Auto erkannt hat.
Was es damit macht, ist eine ganz andere Story.