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Gebrauchtes Model S oder neues Model 3?

Der Threadersteller hat etwas von Schmerzgrenze 40000 EUR geschrieben, da denke ich nicht, daß er 20 T€ drauflegt, um möglichst niedrigen km-Stand zu bekommen und dann noch einmal 14T€ dazu berappt, um gleich einen neuen zu bestellen.

Weder gebrauchte Modell S noch das Modell 3 mit Ausstattung wird absehbar für 40k zu bekommen sein.
Ich bin davon überzeugt das die ersten Modell 3 in Europa auch gut ausgestattete Lang Range werden.
Solange die Nachfrage so deutlich das Angebot übersteigt wäre tesla ja blöd billige Autos zu bauen…

Mir ging es ähnlich wie dem Threadersteller, ich wollte anfangs um 50000 Euro für ein Model S ausgeben. Was man da aber von den Verkäufern (meist Händler) zu hören bekam war wirklich unterirdisch („ach, da steht unfallfrei? - Nee, der hatte 'nen Heckschaden. Auf den Bildern nichts zu sehen? Ja die Bilder stammen nicht von dem Fahrzeug“, etc.).

Also am besten nochmal durchkalkulieren, vielleicht das ein oder andere Hobby an den Nagel hängen (bei mir musste mein Golf 1 Cabrio schweren Herzens dran glauben) und dann passt das vielleicht.

Gruß Peter

Wegen der laufenden Optimierungen beim Produktionsstart des Modell S
würde ich erst ab einer VIN von >40000 zuschlagen …

Habe auch schon mit dem Gedanken gespielt. Allerdings ist mir das Risiko für Folgekosten bzw. Reparaturen zu hoch. Somit heisst es für mich erstamal abwarten, Model 3 probefahren und dann entscheiden was es wird. Budget für ein neues Model S ist im Moment nicht vorhanden, in zwei Jahren sieht das evtl. anders aus :slight_smile:

Also die 74.000€ für ein neues Model S sind mir zu viel.
Und wenn ich das so heraus höre sollte man (wenn Model S) eins kaufe mit Garantie.
Beim Model 3 reicht mir der kleine Akku.

Risiko ist überall . Auch normale Auto können teuer werden ( Turbolader, Wasserpumpe usw. ) wenn es past mit Geld ob finanzieren oder anders macht es . Man lebt nur einmal und ewig in einen Benziner/ Diesel zu investieren möchte ich nicht .

Ich habe genau das gleiche Problem. Mein Tesla M3 wird wahrscheinlich Ende 2018 kommen (sofern Elon abliefert) und der Endpreis wird sicher Richtung 50k-55k€ gehen. Mein AG hat jetzt bis Ende 2018 mehrere E-Ladestationen eingerichtet, die der AN kostenlos nutzen kann. Das wären sicher bis Ende 2018 Ersparnisse von ca. 4.000€ (tägliche Fahrstrecke 100km).
Meine Fragen sind jetzt:

  • Auf der Tesla Seite werden auch gebrauchte Tesla S angeboten, wie sind diese preislich zu bewerten? Geben sie sich nichts zu einem normalen Autohändler? Ich würde eigentlich Tesla aus Händler präferieren, da 4 Jahre Gebrauchtwagengarantie angeboten werden.
  • Sind diese Gebrauchten Showcars und Leasingrückläufer?
  • Die angebotenen Tesla S in meiner möglichen Preisspanne 60-70k sind aus dem Jahr 2013 oder 2014 und haben zwischen 45-70k KM drauf. Wie bewertet ihr den Zustand von Akku und Motor? Motor dürfte ja kein Problem sein, da dieser eine Laufzeit von unter 1k Stunden hat, also für einen Elektromotor nicht der Rede wert, der Akku hat dann sicherlich auch schon 200 komplette Ladezyklen durch.
  • Ist bei allen S Modellen das autonome Fahren ohne Aufpreis möglich, bspw. in diesem wird es explizit nicht aufgeführt?
    tesla.com/de_DE/used/5YJSA2H12EFP19886

Danke!

Für ca. 78.000 Euro bekommt man aktuell einen S75 nagelneu mit Komfortpaket - also ohne AP.

Wenn ich aktuell bei Tesla nach gebrauchten Fahrzeugen suchen finde ich nichts was deutlich unter diesem Preis liegt. Natürlich haben die eine wesentlich bessere Ausstattung, aber braucht man das?

Mit den letzten Änderungen finde ich das Basismodell (inkl Komfortoption) schon ein sehr gutes Auto.
Bevor also ein gebrauchter in Frage kommt würde ich diese Möglichkeit prüfen.

Das ist richtig… Wie ist der Wertverfall bei einem neuen Tesla S zu bewerten?
Wie „abgenutzt“ ist ein Gebrauchter durch die 60k KM und welchen technischen Fortschritt des MS hat er „verpasst“?

@Tesla3Fan

Ich würde auch noch die höheren laufenden Kosten vom Model S in die Runde werfen.

Wenn ich mit meinen Versicherungsprozenten (30% Beitragssatz) ein Modell S bei Check24 durchspiele komme ich bei Haftpflicht + Vollkasko günstigstenfalls auf ca. 1400€ pro Jahr. Nur Haftpflicht mit Teilkasko kommt bei ca. 450€ raus.

Mit gleichen Eckwerten kostet ein kleineres/günstigeres Elektroauto (i3/Ampera-E) beispielsweise 450€ mit VK und 280€ mit nur TK.

Wo das Model 3 da landen wird ist aktuell noch unklar aber auf jeden Fall unterhalb vom Model S.

Das das Model S so teurer in der Versicherung ist liegt zum einen an dem deutlich höheren Neupreis und zum anderen an den doch extrem hohen Reparaturkosten der Voll-Alu-Karosserie.
(Stoßstange hinten + ein wenig Ausbeulen und Lackieren - 7000€ hab ich hier mal gelesen, oder der Seiten-Schaden von „Elektrisiert“ auf youtube über 21000€. )
Alu-Karossserie-Reparaturen sind (nicht nur bei Tesla) unglaublich teuer und das treibt die Vollkasko-Prämie nach oben.

Von daher kann die Versicherung vom Model 3 eigentlich nur günstiger werden und (vielleicht) leicht oberhalb vom i3/Ampera-E liegen.

Das sollte man im Hinterkopf haben, wenn das Geld limitiert ist - und gerade dann sollte man auch eine Vollkasko abschließen. :wink:

Bingo… gerade auch die Info von meinem Versichungsfuzzi bekommen, 1.900€… damn it!

Es gibt eine Versicherung im Internet, die versichern nur E-Fahrzeuge. Name ist mir gerade entfallen, gab vor kurzem dazu aber eine Diskussion bei Motor-Talk. Evtl. kennt die ja einer der Tesla-Fahrer hier. Soll günstiger sein als viele andere.

Edit: habs gefunden (im Model fürs S Flyer kostet die Versicherung 1.199,-- inkl. Vollkasko):
emover24.com/tesla/

Wenn du nicht warten kannst und du dir einen gebrauchten S leisten kannst, ein gebrauchtes Model S ist sicher besser als jedes andere neue Non-Tesla-EV oder gar ein Verbrenner. Die 2013 sind überhaupt nicht „schlecht“. Haben halt kein 4-Rad-Antrieb und kein Autopilot. Manche jammern nur über die Sitzqualität. Es gibt auch geprüfte Gebrauchte von Tesla selbst, die gibt es auch mit erneuerter Garantie. Die werden meines Wissens vorher in Tilburg generalüberholt.

Da habe ich alle Fahrzeuge versichert, Modell S War 850, X jetzt 1100 glaube ich.

Der Name der Versicherung ist emover, da kostet aktuell die Vollkasko für jedes Model S(egal welcher Akku) 1200,- Eur. Die haben recht viele Teslafahrer, ich auch. Im übrigen ist die Summe pauschal völlig unabhängig von den eigenen SF Klassen. SB für Voll und Teilkasko 500,- Eur. Spezielle Dinge wie Versicherung der Ladestation etc. sind da auch drin.

Die Betriebskosten eines Model S liegen etwa in der Höhe eines VW Golf oder sogar drunter :wink:.

Da der Bedarf an E-Autos steigen wird aber das Angebot trotz vieler Ankündigungen vieler Hersteller dem nicht folgen können wird in den nächsten 5 Jahren, sollte ein MS weiter sehr wertstabil sein. Ein Wagen den es lange im Markt gibt kann man besser einschätzen als die dann völligen Neukonstruktionen verschiedener Hersteller. Der Akku wird länger leben als das Auto, auch wenn ein MS mit seiner recht simplen Bauweise zudem aus Alu deutlich länger halten wird als aktuelle Verbrenner.
Meiner Meinung nach ist es kein Fehler jetzt ein neues oder gebrauchtes MS zu kaufen, günstiger wird man auf den Kilometer runter gerechnet kaum Auto fahren können(dies betätigen viele Kommentare von MS Fahren die schon ein paar Jahre auf den Buckel haben mit dem Auto), nur der hohe Anschaffungswert ist eine Hürde, zugegeben.

… Niemals! -

Versicherung:
Ein Golf7 mit 150PS würde (mich) ca. 350€ mit Vollkasko und 200€ mit Teilkasko kosten. Bleiben schon mal fast 1000€ zum Model S mit kostenlosem Strom pro Jahr über, die ich in den Tank stecken könnte.

Das könnte man sich ja noch schönreden, aber spätestens bei den Anschaffungkosten und Wertverlust ist Zick.

Wenn man beim Model S einen Neuwert von 100000€ ansetzt und unterstellt, dass man nach 10 Jahren noch 10% Restwert hätte, dann hätte man 90000€ in 10 Jahren „versenkt“. Wenn ein Golf 30000€ kostet und auch 90% verliert sind das dort nur 27000€. Und die 63000€ Differenz holst du durch kostenlosen Strom NIEMALS wieder rein, da brauche ich gar nicht anfangen zu rechnen.

Man muss immer innerhalb der Fahrzeugklasse vergleichen - also vergleiche ein Model S mit einer S-Klasse oder einem Siebener und dein Vergleich passt.

höflicher gemacht :wink:

Lieber Tesla Fan, eine nettere Wortwahl wäre wünschenswert. Wenn du meine Ausführung für falsch hälst, ok, aber Blödsinn ist das nicht. Betriebskosten sind nicht die Anschaffungskosten sondern die für den laufenden Betrieb. Steuern( 0 Eur, Versicherung 100,- im Monat, bald Maut 0,- Eur und natürlich Energie(je na SuC Nutzung die Hälfte oder ein Drittel vom Benzin/Dieselkosten) .
Sachen wie Ölwechsel, Abgasuntersuchung usw. fallen weg, Garantie auf DU und Batterie 8 Jahre(keine Kosten), Garantie auf den Rest 4 Jahre bzw. 80000 km. Service muss man nur die 60000er(Wechsel Bremsflüssigkeit) machen bei Tesla, alle anderen sind nur nötig bei bzw. wenn Leasing oder Finanzierung.
Mach doch mal eine dezidierte TCO und du wirst sehen das dies kein Blödsinn ist.

Ein TCO brauche ich nicht zu machen - die habe ich. -

…bla, bla…gekürzt - 0,37€/km über 225tkm

(Die Faustformel „Spritkosten x 3“ passt bei mir übrigens ziemlich genau)

Ein VW Golf dürfte bei den TCO ähnlich liegen.

Ein Model S kann, selbst wenn der Strom umsonst ist, niemals auch dem gleichen Niveau liegen, die 83000€ hast du da schon allein als Wertverlust nach 10 Jahren. Und dann noch die vielen Reifen :wink:
Schätze mal, das das Model S irgendwo bei 0,70-0,75€/km TCO liegt.

Model S (auch gebraucht) ist geil, gar keine Frage - warum ich so heftig reagiere ist, weil hier ein Suchender (der eingangs erwähnt, dass er 40000€ Budget hat) durch solche Äußerungen schlicht falsch informiert wird und sich womöglich verrennt. - Sorry for that.

Ich glaub wir reden ein wenig aneinander vorbei, ich meinte nur die Betriebskosten, nicht eingerechnet Abschreibung bzw. Wertverlust das sind für mich keine „Betriebskosten“. Vielleicht war mein post dahingehend nicht eindeutig genug. Zum meiner Meinung was die Wertstabilität angeht habe ich ja zusätzlich ein paar Zeilen geschrieben.

Kleines Beispiel mit meinen Zahlen: aktuell komme ich auf Energiekosten von 25 cent pro Kilometer, Versicherung pro Jahr 1200 umgelegt auf sagen wir 25000 km kommt man auf 0,048 cent sind zusammen rund 0,3 cent pro Kilometer bei 25000 km im Jahr.
Auch ich hatte mich mal mit dem Wertverlust beschäftigt, vornehmlich mit MS die älter wie 2 Jahre waren, da kommt man in etwa auf 0,30-0,50 cent pro km. Basierend auf Angeboten in Gebrauchtwagenportalen. Es gibt auch Angebote wo der Wertverlust höher ist das ist aber meistens bei jüngeren wenig gelaufenen Modellen der Fall.
Sonstige Kosten dürften auch unter dem eines Verbrenners liegen, Reparaturen sind erstmal recht lange über Garantie abgedeckt, Verschleiss von z.B. Bremsen deutlich geringer, Ölwechsel, AU etc. fallen ganz weg.
Rechnen wir dafür noch mal 0.05 cent pro km dazu.
Im Gesamten sind die meiner Ansicht nach also irgendwo zwischen 0,65cent und 0,8cent pro Kilometer bei einem Neuwagen. Dieser Wert dürfte meine Meinung nach stabil bleiben die nächsten Jahre. Du liegst mit deiner Annahme also in einer ähnlichen Region wie auch ich für mich ermittelt habe.

Die reinen Betriebskosten liegen also in etwa auf Niveau eines Golfs, all in ist es höher, ganz klar :wink:.