Garage Klausel für Strom

Hallo, ich habe weder bei Google noch hier was dazu gefunden. Ich habe eine Garage angemietet mit der Klausel:

Der Strom ist nur zu Beleuchtungszwecken zu verwenden.

Ist so eine Klausel wirklich zulässig? Das ergibt für mich nicht wirklich Sinn, da es ein normales Licht dort gibt - wieso sollte man eine Lampe noch in die Steckdose stecken? Es gibt auch einen Zwischenzähler. Vielleicht hatte ja mal jemand mit dem Thema zu tun :grinning_face_with_smiling_eyes:

Das ist mal wieder so ne Frage, wie sie nur in D gestellt wird :rofl::rofl::rofl:

Ich würde sagen: Steck den UMC in die Steckdose und lad dran. Andere werden kommen und ein Szenario malen, in dem der ganze Wohnkompex abbrennt. Und einer kennt einen Freund von nem Kollegen, der eine ähnliche Klausel im Vertrag hatte und nun seit 2 Jahren mit seinem Vermieter vor Gericht zieht, weil der das über die Stromrechnung mitbekommen hat…

Universaltipp: Red mit deinem Vermieter…

PS: zu deinen Fragen:

  1. keine Ahnung, ob das zulässig ist, grundsätzlich dachte ich, wir haben Vertragsfreiheit…
  2. gibt auch zB Stableuchten, um damit noch mehr zu sehen als mit der deckenfunzel…
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Dein Vermieter will sich wahrscheinlich dagegen absichern, dass irgend jemand an den elektrischen Anlagen rumbastelt mit entsprechenden Folgen.

Ich habe mal was beim ADAC für dich gefunden

Das gilt aber nicht für Mieter von Garagen sondern von Wohnraum mit Garage und auch nicht für die Nutzung der Steckdose, sondern nur für die Installation von Wallboxen durch fachbetriebe.

PLUS die Umsetzung in der Praxis scheint etwas zu hapern, wenn man den dazu passenden threads hier im Forum glauben kann…

Der ADAC Artikel hilft leider nicht, da ich nur die Garage einzeln gemietet habe. Ich möchte ja auch keine Wallbox installieren, sondern nur gelegentlich mal die Schuko nutzen. Finde ich irgendwie bescheuert, dass man die nur für Licht nutzen sollte. Es geht ja nicht um bauliche Veränderungen hier. Die Vermieterin ist schon ziemlich alt und nicht so der Elektrofreund.

In einer perfekten Welt: was für eine Antwort hättest du denn gerne, die dir die Sorgen abnimmt?

Selbst ein klares JA oder NEIN nimmt dir nicht den Ärger mit der Dame, wenn sie es (zB über die Stromrechnung) rausbekommt. Keiner hier haftet, wenn da was kokelt, weil die Installation aus den 50er Jahren ist und der klingeldraht an dem die Garage hängt an 10 Stellen mit maroden lüsterklemmen in der Wand verknüpft ist…

Tut mir leid…

PS: im Ernstfall wäre es wahrscheinlich sogar besser, du würdest die wallbox installieren, dann ist nämlich die Leitung geprüft und die Fronten geklärt…

…eventuell liegt es daran, dass der Strom nicht separatverfasst wird und damit pauschal abgerechnet werden muss. Jemand, der an der Steckdose statt 10kWh nun 300kWh pro Monat zieht, überlastet vermutlich nicht die Installation, verursacht beim Besitzer aber Mehrkosten von knapp 100€ im Monat…

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Es gibt ja einen Zwischenzähler, also wäre eine Abrechnung kein Problem

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Ich stelle mir gerade vor, wie ein Vermieter seinem Mieter verbietet, Wasser aus dem Hahn zu trinken. Man soll statt dessen schön im Getränkeshop Wasser kaufen.

Bauliche Veränderungen und Änderungen an der elektrischen Anlage sind mit dem Vermieter zu klären. So einfach ist das.
Also rede mit ihm!
Dann wird sich zeigen, ob eine Lademöglichkeit geschaffen werden kann und wenn ja zu welchen Kosten.
Wenn die Stromleitung zwischen Hauptverteiler und der Garage zu klein bemessen ist, kann es teuer werden.

Was für ein konstruktiver Beitrag! Ich bin echt beeindruckt. :cowboy_hat_face:

Es ging mir nur um den Passus „Der Strom ist nur zu Beleuchtungszwecken zu verwenden.“, also die vorhandene Schuko Dose. Hätte den Rest wohl rausstreichen sollen. Das kommt mir spanisch vor, dass man eine Steckdose auf eine bestimmte Nutzung beschränken kann.

Beleuchtungszwecke heißt maximal 100 W Dauerleistung (lass es 200 W sein).

Aber das sind Fragen, die Du mit Deinem Vermieter klären musst.