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Förderung durch KfW (oder andere)

Hallo zusammen,

nutzt jemand von euch ein Förderprogramm von z.B. der KfW zur Finanzierung seines e-Autos / Teslas?
Falls ja, hat jemand ein paar Tipps/Infos, was man beachten muss, etc.?

Tesla bietet anscheinend auch (neben Leasing) eine Finanzierung an - Ich lasse mir gerade ein Angebot erstellen.
Ein KfW Darlehen wäre aber wahrscheinlich unschlagbar, was den Zinssatz anbelangt… (so um die 1,00 % +/-).

Das alles zusammen mit der angekündigten Sonderabschreibung würde ganz schön Schwung in das Thema bringen…

Ich freue mich auf eure Antworten!

Ich habe es versucht - und schnell wieder aufgegeben, um den Super Duper 1a Bonitätsstatus zu erlangen musst Du Unterlagen ohne Ende anbringen, und dann wäre es in meinem Fall noch fraglich gewesen ob ich das schaffe.

Kriegst Du den 1A Status nicht bist Du bei der KFW sofort bei 2% Zins, mein Bänker hat mir ein „Universaldarlehen“ angeboten, 2,3% Effektivzins, Rückzahlung in 36 Monaten, war für den Betrag den ich brauchte (30T€) die angenehmste Variante, ging innerhalb von wenigen Tagen durch und die Bank wollte nicht mal meinen KFZ-Brief (Zulassungsbescheinigung Teil II)

LG Hans-Jürgen

Ich habe einen KfW-Kredit - aber die Hausbank schlägt bei mir auch noch ein Prozent „Verwaltungsgebühr“ drauf, so dass der Effektiv-Zins knapp über 2 % liegt. Man muss aber selbständig sein. Da im Moment die Zinsen eh niedrig sind, kommt man mit „normalen“ Krediten an die KfW-Zinsen fast dran. Der Kredit über Tesla wurde bei mir gefühlt wegen Unlust des Mitarbeiters abgelehnt (vielleicht geben Sie auch keine für Selbständige und verraten es keinem :unamused: ).

Als Begründung war das ich das Auto logischerweise viel beruflich nutze und zukünftig dies ökologischer tun möchte.

Ich habe ein KfW-Darlehen für 1% ohne jeden Aufwand für mich über meine Hausbank (Privat) bekommen. Bei Bedarf kann ich gerne den Kontakt per PN vermitteln.

Bei mir hat es mit dem Kfw-Kredit auch ohne Probleme geklappt. Es lief über meine Hausbank, die Sparkasse. Von einem „Verwaltungsaufschlag“ habe ich dabei nichts gehört. Mein Zinssatz lag dann bei 1,6%, weil das bonitätsabhängig ist. Ich hatte mich dazu schon einmal in einem anderen Thread geäußert.

Nicht nur bonitätsabhängig, sondern auch z:B. abhängig von der Höhe der Besicherung des Kredits. Bei Finanzierung über die KfW lässt man also i.d.R. den Brief bei der Bank und besichert somit den Kredit mit dem Fahrzeug selbst (Sicherungsübereignung) oder nutzt eine vorh. Grundschuld.
Jedoch wird nicht der volle Neupreis des Wagens angesetzt, sondern individuell nach Einschätzung/Praxis der einzelnen Bank, z:B. 60% des Kaufpreises.

siehe auch:
kfw.de/Download-Center/F%C3 … em-EKN.pdf

Bsp. 100k Kaufpreis netto, 70k werden finanziert. Auto wird mit 60k als Sicherheit von der Bank bewertet, somit ergibt sich eine Besicherungsquote von 85% und erreiche die KfW-Besicherungsklasse 1.

Die Zinsbeispiele, die hier genannt sind, sind also immer mit Vorsicht zu genießen, da die Berechnung immmer individuell erfolgt. Weitere Faktoren sind Kreditlaufzeit, tilgungsfreie Jahre, Sollzinsbindungsdauer etc.

Hier ist die vollständige Tabelle mit den verschiedenen Zinssätzen abhängig von Laufzeit, tilgungsfreien Jahren und Preisklasse:
kfw-formularsammlung.de/Kon … =240%20241
Verwaltungsgebühren seitens der Hausbank gibt es bei der KfW nicht.

Bei mir war es aber auch so, dass die in meinem Fall etwas größere Hausbank die KfW-Konditionen problemlos mitgehen konnte (und spart sich und dem Kunden die KfW-Kommunikation und viel Schriftkram).

Halle Leute,
es gibt eine Förderung in Höhe von 1.000,00€ für zwei Aufkeber auf dem Elektroauto.

Schaut mal unter www.ewf.de
Energie Waldeck Frankenberg
Dort gib es einen Förderantrag zum Download.

Ist zwar nicht die Welt, aber Kleinvieh macht ja bekanntlich auch Mist.

Gruß
Mario

Und was ist mit denen, die nicht im EWF-Gebiet wohnen?

Förderkriterien
Die EWF fördert die Anschaffung neuer Elektrofahrzeuge (Auto oder Roller). Für Elektrofahrzeuge, die im Netzgebiet/Konzessionsgebiet der EWF zugelassen werden, erhalten Kunden der EWF einen Förderbetrag in Höhe von 5 % der jeweiligen Anschaffungskosten, max. 1.000 Euro je Fahrzeug.
Es gelten die für Elektro-Fahrzeuge bestehenden Förderbedingungen der EWF gemäß Anlage.

Stimmt, aber evtl. kommt ja jemand aus dem Netzgebiet.

Etwas weniger ausgeprägt, aber ebenfalls für etwas dezente Werbung gibt es das auch bei den Lech Elektrizitätswerken (Lechebene um Augsburg und weiter nach Süden, lew.de):
lew.de/energiezukunft/e-mob … nerschaft/
Das gilt auch für PHEVs.

Für die sehr dezente Werbung erhält man als Privatperson eine 11 kW Wandbox für 700€ Listenpreis. Das war früher schon mal mehr… Dumm nur: das gibt es aber nicht für Tesla, denn es gibt keine Tesla-Niederlassung im Versorgungsgebiet. Allerdings habe ich schon einen Tesla mit der Werbung gesehen - es gibt (oder gab) also ggf. irgendwelche Ausnahmen.

Ich weise übrigens hiermit auf den anderen Thread mit dem Thema hin:

Dort findet sich auch das hier:

Hallo zusammen,

super, vielen Dank für eure Antworten!!
Wie gesagt, ich mache die Anschaffung im Moment noch sehr stark von der politischen Entscheidung zum Thema „Sonderabschreibung“ abhängig.
Dennoch werde ich mich mal an meine Hausbank wenden und ggf. per PN auf den ein oder anderen von euch noch mal zukommen :wink:

Von Tesla bzw. der Kontaktperson (vermutlich studentische Aushilfskraft im Call-Center o.ä.) habe ich noch kein Angebot bekommen.
Bei Mercedes oder BMW hätte ich mich vor wochenlang nicht mehr retten können vor Angeboten und Nachfragen nach dem Status :smiley: - Alles schon erlebt…

Viele Grüße,
Gregor

Habe gerade mit meiner Bank gesprochen.

dieses KfW-Umweltprogramm https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Unternehmen/Energie-Umwelt/Finanzierungsangebote/Umweltprogramm-%28240-241%29/ hat besondere Konditionen und Bedingungen.

  1. Erst Beantragen und Genehmigung bekommen
  2. Erst nach Genehmigung bestellen!
  3. Laufzeiten sind wohl 5, 10 und 20 Jahre
  4. Beantragung bis Genehmigung dauert wohl normalerweise 8 Wochen.

Mein Berater schickt mir die Unterlagen aber zu. Ich will aber keine 5 Jahre, das ist mir zu lange. :slight_smile:

LG
Olbea

Nett. Da kann man die Ladeinfrastruktur gleich mit finanzieren (aber keine PV). :slight_smile:

Es gibt inzwischen übrigens Chademo-Wallboxes mit 25 kW. Die sehen mir für einen Tesla noch sinnvoller aus als eine 22kW Wallbox (wenn’s schnell gehen muss). Kosten aber auch ein bisschen mehr…

preiswerter ist es die 11kw zuhause zu nehmen und wenns schnell gehen muss den SuC um die Ecke :wink:

Der liegt bei mir 20km in die falsche Richtung. Das wird vermehrt „kurzen Nächten“ etwas unpraktikabel. :wink:

ist ja nur für den Notfall. 11kw reichen ja standarmässig aus, ist die Karre über Nacht voll. Und im Notfall 20km auch in die falsche Richtung zu fahren dürfte bei niedrigen Ladeständen schneller gehen als mit home Chademo.

Ist schon klar, und kommt ja auch selten vor. Die Nächte müssen da schon kürzer als 7h sein, damit ein 90er nicht mehr voll wird mit 11kW. Aber der größte Vorteil von E-Fahrzeugen ist eben, dass man morgens voll losfahren kann. Dann erst zum Laden fahren wäre etwas unzweckmäßig, vor allem wenn man es regelmäßig braucht.

Wo ein Chademo plötzlich schick wird ist, wenn man mehr als ein Auto hat, v.a. wenn eines davon wenig Kapazität aber viel Nutzung untertags erfährt. Und natürlich, wenn man die Chademo auch anderen (fremden) Nutzern zur Verfügung stellen will. Bei mir am Ort gibt es z.B. Null öffentliche Ladestellen. Vielleicht ist eine Drehstromkiste hier, aber das kriegt man ja als noch-nicht-Nutzer nicht mit. :wink:

„noch-nicht-Nutzer“ :question:

Um Drehstromkisten zu nutzen scheint man auch eine Aufstellen oder Sponsor einer sein zu müssen. Da ich selber noch kein Elektrofahrzeug nutze, habe ich auch noch keine DSK aufgestellt. Folglich habe ich es noch nicht geschafft, zu sehen, wo es überhaupt DSKs gibt. Ich bin also ein „Noch-nicht-Nutzer“ des DSK-Netzwerks. :slight_smile: