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Förderung DUH sinnvoll?

Hi !

Ein weiterer Gedanke zum Thema Dieselkäufer, kleiner Mann u.s.w. !

Ich stelle die Behauptung auf, dass nahezu kein Dieselkäufer diesen Motortyp kaufte, weil der Kraftstoff weniger CO2 bei der Verbrennung freisetzt, als ein vergleichbarer Benziner !

Die Hauptgründe sind die folgenden:

a) der Kraftstoff ist künstlich günstiger
b) der nominale Verbrauch des Kraftstoffen auf 100 km gerechnet ist geringer
c) brutales Hochrüsten der Motoren führt gerade beim Drehmoment in den letzten Jahren zu mehr „Fahrspass“ wenn man es mal so will.

Den guten alten 200d von Benz (Der Bauernaufstand auf der BAB") würde doch heute keiner mehr kaufen !

a) / b) und c) sind für mich Hauptmotivatoren für Dieselkäufer ! In allen drei Kategorien ist der E-Motor komplett überlegen. Das ist der einfachste Weg, die Massen „mitzunehmen“. Ladeinfrastruktur lösen - fertig !

Der clean diesel ist eine künstliche Kreation der Industrie…der Staat subventioniert immer noch den Kraftstoff. Schafft er das ab, bricht der Dieselmarkt von heute auf morgen ein.

Woraus schließt Du das?

Der BGH hat entschieden, dass ein Anwalt, der sich selbst mandatiert einen Gesetzesverstoß abzumahnen, dafür keine Gebühren verlangen darf: BGH I ZR 2/03, v. 6.5.2004

Gruß Mathie

Ich kann all Deine Argumente im letzten Beitrag gut nachvollziehen, aber mit dem oben zitierten Satz hast Du, wie ich meine, zu kurz gedacht.
Ein Diesel-Fahrverbot in den Innenstädten mag auch den kurzfristigen ungerechten Effekt haben, dass einige Diesel-Besitzer Leidtragende eines Rechtsbruchs werden, den sie nicht begangen haben. Auf der anderen Seite wird es etliche Menschenleben retten. Außerdem wird es ein Thema in die Öffentlichkeit zerren, das da hin gehört. Vielleicht wird dadurch sogar eine gerechte Lösung gefunden.

Ich habe vor vielen Jahren in meinem damaligen Haus von einem Öko-Institut Luftmessungen durchführen lassen und festgestellt, dass die Hausluft einen ungesunden Anteil Formaldehyd enthielt. Ich habe daraufhin unter sehr hohem finanziellen Aufwand sämtliche Innenwände ersetzt, die aus Spanplatten bestanden, deren schädlicher Formaldehydgehalt mir zur Bauzeit nicht bekannt war. Nicht mein Fehler, aber mein Schaden. Hätte ich die Spanplatten drin lassen und meine Familie schleichend mit Formaldehyd vergiften sollen?

Ich kann Deine Einstellung insgesamt gut nachvollziehen, auch wenn ich sie nicht teile.

Aber bei diesem speziellen Punkt ist doch die Frage: Wie soll das denn funktionieren? Wie bekomme ich die Leute mit ins Boot? Warum gibt es keine Demos gegen die Umweltverpester, die vorsätzlich gegen Gesetze und Bestimmungen verstoßen? Und: Sollen wir wirklich darauf warten?

Ich denke, dass die Industrie und die Politik eine Menge Tritte braucht, die sie derzeit in kleiner Dosierung von der DUH bekommt. Deswegen bewegt sich so ganz langsam etwas. Ohne diese Tritte wäre der Diesel hierzulande immer noch das Paradebeispiel für gesundheitsförderliches Autofahren. Das muss endlich in die Köpfe hinein, dass hier Menschen massiv geschädigt werden.

Ich selbst schäme mich mittlerweile für neun Jahre Diesel-Fahren. Hätte ich früher das gewusst, was ich jetzt weiß, dann hätte ich mir andere Autos gekauft bzw. geleast.

Ciao,
Gerhard

Du unterstellst bei deinem gesellschaftlichen Wandel, dass alle die Notwendigkeit des Wandels erkannt und mit ganzer Kraft am Wandel arbeiten würden. Das ist aber nicht der Fall. Die Industrie bremst, wo es geht und beeinflusst mit ihrem Geld sowohl die Medien, die Händler als auch die Politik. Die wiederrum hat Zugriff auf die Staatsanwälte. Ist ja schön, unabhängige Gerichte zu haben. Wenn dort aber kein weisungsgebundener Staatsanwalt Fälle vorbringt, tut das unabhängige Gericht auch nichts.

Ein gesellschaftlicher Wandel kann gar nicht stattfinden, wenn du täglich 50 Medienberichte lesen, hören und sehen kannst, die dir immer und immer wieder einhämmern, wie scheisse Elektroautos sind. Ein Wandel kann nicht stattfinden, wenn es in ganz Deutschland nur 3 gute Renault-Händler für Elektroautos gibt und selbst diese 3 Händler trennen teils noch strikt nach Verbrenner und Elektroauto. Bei Schlesner, die teils mehr Elektroautos als Verbrenner verkaufen, must du in ein anderes Autohaus gehen, wenn du Elektroautos haben willst. Wenn du beim Verbrennerhaus landest, wird dir nicht als erstes die Frage gestellt, welches Einsatzszenario dir für das Fahrzeug vorschwebt und dir kann auch nicht aktiv das Elektroauto empfohlen werden, weil im Verbrennerhaus gar kein Elektroauto steht. Und das ist noch ein sehr guter Händler. Bei der Masse der Händler must du mit dem unerschütterlichen Willen zum Elektroautokauf hingehen und allen Ausredeversuchen widerstehen. Und selbst dann kann es dir passieren, dass sich der Händler einfach weigert, dir die Karre zu verkaufen. Von Probefahrt oder Beratung reden wir gar nicht.

Gerade erst vor 30min hatte ich wieder ein langes Gespräch mit dem Nachbarn meiner Eltern. Der sieht seit 3 Jahren täglich, dass das mit den Elektroautos funktioniert. Und trotzdem kann er die ganze Latte an Falschinformationen und Pseudo-Fakten runterrattern, die die Medienartikel in Deutschland zum Thema Elektroauto füllen. Angefangen beim Preis, über die Reichweite, den fehlenden Umweltnutzen bis hin zum nicht näher spezifizierten nicht durchdachten Gesamtkonzept. Selbst die sich bei Wind nicht drehenden Windräder werden nicht etwa als Argument für Elektroautos genommen, sondern als Argument dagegen (statt logisch zu denken, dass sich die Windräder bei größerer Energieabnahme drehen würden, folgert er, dass gar nicht viel Ökostrom im Netz vorhanden ist und selbst bei windigem Wetter rein mit Braunkohle geladen wird - was ja auch noch nur höchstens genauso schädlich wäre wie der Verbrenner)

Wie also soll der gesellschaftliche Wandel denn stattfinden, wenn Megakonzerne das ganze Land blockieren? Wie soll der Wandel stattfinden, wenn der Staat selbst Anteilseigner dieser blockierenden Megakonzerne ist?

Die DUH hat jetzt einen Hebel gefunden, um den blockierten Staat mit den eigenen Waffen zu schlagen. Niemand hatte die Absicht, die erlassenen Gesetze tatsächlich durchzusetzen.

@Mathie:

Nunja, vier Jahre später:

Das Leben ist doch nicht schwarz/weiß, sondern grau! :laughing:

Mal im Ernst, der Abmahnerei als Einkommensquelle hängt natürlich völlig zurecht ein Makel an. Denn sie ist das deutliche Zeichen des Versagens der staatlichen Ordnung. Aber das ist ja vorstehend ausgezeichnet von past_petrol dargelegt worden. Ich möchte mich seinen Ausführungen einschließlich der daraus gezogenen Konsequenzen anschließen.

Exakt.100%

Aber das wollen manche hier nicht hören.
Die DUH unternimmt endlich die richtigen Schritte, nachdem die Autoindustrie dazu, obwohl technisch möglich, die letzten zwanzig Jahre (!) nicht willens war.
Alles andere ist Hintergrundrauschen und rhetorische Akrobatik.

@ALBA: Wenn die Abmahnende Firma einen externen Anwalt mit der Abmahnung beauftragt, dann macht sie doch kein Geschäft mit der Abmahnung. Abmahnung als Geschäftsmodell bedeutet für mich, dass der Abmahner finanziell von den Kosten der Abmahnung profitiert. Einen Beleg für die Behauptung, dass dies, wie Elektroniker behauptet hat, vom Gesetzgeber so gewollt sei, habe ich nirgends gefunden.

Gruß Mathie

Denkst Du jetzt aber nicht ein bisschen zu kurz? DU hast die Messungen begonnen und DU hast Dich entschieden, die Platten zu ersetzen. Das ist doch ein gravierender Unterschied dazu, wenn das für Dich von einer dritten Seite beschlossen wird und Du ggf. gar kein Geld dafür hast, das so zu machen. Oder?

Klar. Gesundheit ist wichtig. Aber das Eigentum und die Bewegungsfreiheit von den Menschen in Städten muss auch abgewogen werden. Wenn’s nur eben so einfach wäre…

Und nur um es klar zu stellen: Ich halte die DUH trotz ihrer Abmahnungswellen trotzdem sehr Förderungswürdig.

Auch hier ist das Leben viel grauer: Das Ganze ist für bestimmte Anwaltskanzleien ja ein gutes Geschäft. Der Vorteil für den Mandanten (das Unternehmen) ist dann typischerweise kein direkt finanzieller Vorteil. Das ist das Wesen einer Mischkalkulation.

Für die Behauptung des Elektroniker kenne ich auch keine Belege.

Und auch von mir an noch einmal ganz deutlich: Die Förderung der DUH ist sinnvoll.

Die einfachen Fragen in schwarz/weiß oder gut und böse kann jeder Grundschüler entscheiden. Politik muss sich mit den schwierigen Fragen beschäftigen, bei denen Grundgüter gegeneinander abgewogen werden müssen. Die Freiheit des einen (zu lärmen und Abgase auszustoßen) endet bei der Freiheit des anderen (Recht auf saubere Luft und Schutz vor Lärm).
Dazu gibt es Grenzwerte für Emissionsquellen (Auspuff und Kamin) sowie für Immissionswerte (z.B. von der EU: Grenzwert 50mg NOx pro m³ an nicht mehr als 35 Tagen überschritten an Messpunkten in der Stadt).

Diese Grenzwerte sind Ergebnis der politischen Kompromissfindung zwischen den persönlichen Freiheiten und Grundrechten. Wenn du an denen rumdiskutieren willst, bist du im falschen Thread. Hier geht es darum, dass die Auto-Industrie die Emissionsgrenzwerte überschreitet, und dass die Politik die daraus resultierenden Imissionsgrenzwert-Überschreitungen nicht wirksam bekämpft.

Wenn sie es nämlich täte, gäbe es unmittelbar folgende Konsequenzen:

  • mehr Gesundheit und weniger Lärm für Stadtbewohner
  • weniger Gewinn für Autohersteller
  • Autos teurer -> weniger Menschen können sich Individualmobilität leisten
  • weniger Arbeitsplätze in der Autoindustrie

Der erste Punkt ist ein Grundrecht und steht so im Grundgesetz.

Die anderen drei nicht.

Die DUH stellt sich somit auf die Seite des Grundgesetzes. Jeder frage sich, wo er steht. Eine Förderung der DUH folgt daraus nicht, klar. Aber man sollte sich schon selbst Rechenschaft ablegen, was man statt dessen zu tun gedenkt.

Das ist unbestritten, aber diese Kanzleien generieren den Umsatz, solange sie legal operieren, nicht selbst. Kickbacks des Anwalts an seinen Mandanten sind meines Wissens nicht erlaubt. auch wenn ich in manchen Konstellationen (nicht DUH!) nicht überzeugt bin, dass die Regeln dort immer eingehalten werden.

Gruß Mathie

Sorry, der Teil meiner Ausführungen bzgl. vom Gesetzgeber gewolltem wirtsch. Anreiz in Form Geschäftsmodell Abmahnung war nicht richtig. Eine Fehlinterpretation in Erinnerung einer Abhandlung darüber meinerseits. :blush:

Nur, um das Ganze noch etwas weniger schwarzweiß zu machen: Ich bin kein genereller Befürworter von Abmahnungen. Tatsächlich hatten wir schon mal Berührung mit einer Abmahnkanzlei. Meine Frau mistet regelmäßig unseren Dachboden aus und verkauft nicht mehr benötigte Gegenstände auf eBay. Ihr wurde gewerbliche Tätigkeit ohne Kennzeichnung unterstellt. Schnell fanden wir einen Anwalt, der schon viele weitere Mandanten mit demselben Gegner hatte. Das beweist, dass so etwas tatsächlich auch mal als Geschäftsmodell missbraucht wird.
Das hat aber aus meiner Sicht mit der DUH wenig zu tun.
Was die DUH macht, ist gut und leider bitter nötig.
Abmahnungen sind bei der DUH kein Selbstzweck, sondern Mittel zu einem guten Zweck.
Aus meiner Sicht der entscheidende Unterschied.

Das war mein erster Post in diesem Thema, und Grenzwerte habe ich da nicht einmal erwähnt. Und es geht hier im Thread meines Wissens nach eigentlich auch nicht um diese oder wie die Auto-Industrie sie umgangen hat - sondern um die Förderungswürdigkeit der DUH. :wink:

Das Recht auf Eigentum ist übrigens (auch) ein Menschenrecht, also in der Verfassung (dem Grundgesetz) verankert. Ein Einfahrverbot für Dieselfahrzeuge in die Innenstädte würde direkt in die Eigentumsrechte der Betreiber eingreifen, indem es die Fahrzeuge nutzlos und wertlos macht. Somit stehen auch diejenigen, welche die pauschal angestrebten Verbote der DUH nicht gut heißen wollen auf der Seite des Grundgesetzes. Einfach so einer riesigen Menge von Leuten das (Diesel-)Auto wegnehmen ist halt auch keine perfekte Lösung.

Das ist richtig. Nur ist es eben nicht für alle Menschen gleichermaßen möglich dem Wollen auch Taten folgen zu lassen. Das kann sehr leicht am Geld scheitern. Ich würde ja auch viele Dinge gerne tun wollen…

Ich berufe mich auf dich, wenn ich morgen früh um 10:30 Uhr den bestimmungsgemäßen Gebrauch meiner teuer in Pakistan erworbenen Nuklearwaffe vor dem Brandenburger Tor mit der GSG9 ausdiskutieren muss.

Hoffentlich lesen NSA/CIA/BND hier nicht mit. Wenn doch, kriegst Du gleich Besuch…
:stuck_out_tongue: :laughing:

Menschenleben lassen sich laut dem Grundgesetz aber nicht mit Eigentum aufwiegen.

Dass die Diesel-Fahrer nicht bewusst enteignet werden sollen, sondern durch Klagen und einstweilige Verfügungen gegen die Kommunen als Druckmittel gegenüber der Politik eingesetzt werden sollen, ist mir schon klar. Wenn zehntausend Pendler im Düsseldorfer Rathaus Amok laufen, wird der Druck maximal, keine Frage. Und wenn jemand sein Auto stehen lassen muss, ist das ein Kollateralschaden, der für die Sache notwendig und somit verschmerzbar ist. Diese Ansicht teile ich eben nicht. Warum?

Denken wir mal eine Stufe weiter. Alle Diesel haben Fahrverbot und es sind eine Menge Fußgänger unterwegs. Wenn es in dem Fall nicht gelingt, deutlich zu kommunizieren, dass der Grund dafür die geltenden Grenzwerte und die von der Autoindustrie zu niedrig deklarierten Schadstoffemissionen sind, dann geht der Schuss ziemlich nach hinten los.

Jetzt könnte man natürlich sagen, na und? Die Diesel sind weg, Ziel erreicht. Damit ist das Grundproblem nicht gelöst, denn wenn die Diesel von der Straße sind, werden die Grenzwerte möglicherweise eingehalten. Aber die Luft wird immer noch schadstoffbelastet sein. Zwar nicht mehr so viel wie zuvor, aber es wird immer noch Atemwegserkrankungen geben, denn der ganze Rest ist noch auf der Straße, die Industrie emittiert weiter und klimatisch betrachtet ist auch das CO2 Problem noch nicht gelöst. Der Transformationsprozess endet nicht mit dem Verbot von Diesel-Kfz und die Formel „Diesel weg = keine Toten mehr“ hat in Wahrheit noch deutlich mehr Terme.

Wenn sich nämlich die Meinung durchsetzt, dass Fahrverbote von Diesel-KfZ nur Schikane der Ökos und E-Auto Fritzen sind, dann werden die Leute direkt zum Gebrauchtwagenhändler gehen und sich den nächstbilligen Benziner kaufen und dann geht der ganze Spaß wieder von vorne los. Die öffentliche Meinung ist nicht immer faktenorientiert und durch Medien steuerbar, dass wissen wir glaube ich alle.

Deinen Ansatz, die Verbrenner zu ersetzen, teile ich vollumfänglich. Dafür ist es aber notwendig, dass die Leute überwiegend freiwillig umsteigen und sich Gedanken über emissionsfreie Mobilität machen. Man braucht auch nicht alle, aber es sollte ein großer Teil sein, sonst haben wir zwar auf erzwungenem Wege keine Diesel mehr, aber das Gesamtproblem immer noch am Hals.

Transformationsprozesse wie die Energie- und Mobiliätswende sind politische Prozesse. Und ich bin davon überzeugt, dass man Politik nur mit den Menschen machen kann, nicht gegen sie. Das sehen wir am Beispiel der EU sehr gut. Ich stelle nicht das Ergebnis selbst in Frage, aber die Intensität des äußeren Zwanges.

Da Du mich zum wiederholten Male darauf festnageln willst: Darf ich Dich höflichst darauf hinweisen, dass Diskussionen auch dann erlaubt sind, wenn einer der Beteiligten nicht sofort einen wasserdichten Alternativplan präsentiert?

Wenn es darum geht, die lokalen Emissionen zu minimieren, E-, Hybrid- und H2-Autos auf die Straßen zu schicken, dann gäbe es a) vorher noch einige Vorarbeiten in Sachen Infrastruktur zu erledigen und b) durchaus Alternativen zu erzwungenen und sofortigen Fahrverboten. Zum Beispiel Anreizsysteme zum Wechsel auf E-Autos zu schaffen, E-Dienstwagen niedriger zu besteuern, Ladestationen massiv ausbauen (Holland ist da ein gutes Beispiel).

Zudem gibt es in diversen Bundesländern verschiedene Instrumente der direkten Demokratie. Du kannst Dich sicherlich an das G9-Volksbegehren in Hamburg erinnern. Dieses war zwar nicht erfolgreich, aber der Karriere des Bürgermeisters hat es vorsichtig gesagt nicht gut getan. Bei NOlympia war es genau andersrum, das war unerwartet erfolgreich. Wenn der Wille der Menschen da ist und man sie überzeugen kann, braucht es keine Verbote von oben.

Eine ehrliche Frage: Wenn man alle Bundesbürger wählen lassen würde, ob sie Fahrverbote mit dem Zweck der Schadstoffreduktion in Städten akzeptieren würden, mit welchem Ergebnis würdest Du rechnen? Zweite Frage: Wenn es nicht so ausgeht, wie Du es denkst, würdest Du es akzeptieren?