Findungsphase für Model S

Hallo Zusammen,

Mein Name ist Michael, bin 45 Jahre und kurz davor mir einen Tesla Model S 90D (Bj. 06/16, PreFracelift, AP1, 19’’, Luftfahrwerk, Schiebedach, FreeSUC) zu kaufen. Ein Kollege von mir würde mir seinen zu einem fairen Preis überlassen.
Allerdings sind meine Frau und ich noch in der ‚Findungsphase‘.
Ich persönlich fahre seit 20 Jahren Firmenwagen. Aktuell einen voll ausgestatteten Octavia VRS von 05/2017 mit 158tkm. Nächstes Jahr wird ein neuer Dienstwagen fällig. Da mir mein Arbeitgeber aber wieder nur so einen ollen Diesel zur Verfügung stellen will, bin ich am überlegen mir den oben genannten Tesla zu kaufen und privat zu fahren.
Momentan sind wir am rechnen, vergleichen, lesen, YT schauen, Probe fahren… usw.
Meine tägliche Strecke auf die Arbeit beträgt 65km einfacher Weg. Aufgeteilt in 50% Landstraße und 50% Autobahn. Einmal die Woche sind Strecken von 500-600 km an einem Tag möglich. Ansonsten liegen alle Kundentermine innerhalb von 150 km einfacher Weg. Der nächste SuperCharger steht 60 km entfernt. Allerdings in die entgegengesetzte Richtung. Als Lademöglichkeit hätte ich eine blaue Camping Steckdose in meiner Garage. In der Nähe (5km) gibt es 4x Type2 22KW Ladesäulen in der Innenstadt. Auf der Arbeit kann ich auch nicht laden. Müsste dazu auf einen öffentlichen Parkplatz (300 Meter von der Arbeit entfernt) ausweichen und dort an Type2 22KW Ladesäulen laden. Wie die Situation in den Städten der Kunden aussieht, kann ich nicht genau sagen. Meine Jahresfahrleistung liegt bei ca. 40.000 km.
Des Weiteren haben wir durch die lange Zeit der Firmenwagennutzung so gut wie keine Erfahrung mit laufenden Kosten von Autos. Im Normalfall brauche ich in den 4 Jahren, in denen ich einen Firmenwagen habe, je 1,5 Sätze Sommer- bzw. Winterreifen. Ansonsten Werkstatt bei Bedarf bzw. zur Inspektion/TÜV und mehrfach in der Woche an die Tanke. Das Alles allerdings ohne auch nur einen Gedanken an die Preise zu verschwenden. 1% Regel sei Dank.
Ich möchte den Tesla nicht um viel Geld zu sparen, sondern wegen der Elektromobilität, dem Fahrgefühl, dem guten Gewissen, dem Platz für die Familie…

Vielen Dank schon mal an Alle, welche den Text bis hierhin gelesen haben.
Meint ihr, dass die genannte Gesamtsituation mit den aufgeführten Lademöglichkeiten einfach zu realisieren ist? Mit entsprechenden Wartezeiten sicherlich, aber geht es auch in einer ‚annehmbaren‘ Zeit? Also ohne Stundenlang irgendwo beim Laden warten zu müssen.
Und hat jemand evtl. eine grobe Kostenübersicht bzw. kann mir ungefähr sagen, mit welchen Kosten ich rechnen kann?

Vielen Dank.

Viele Grüße
Michael

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Fahre ähnlich viel beruflich und privat mit einem s90 und seit 6monsten mit einem x 90. Geht alles gut. Lade auch nur mit 3kw daheim, wenn ich wo Termine habe gibt es eigentlich immer was zum Laden. In Österreich. Weiss nicht sie day in Deutschland ist, denke aber ähnlich.

Vom Auto her geht es sicher.

Aber: willst du echt soviel Geld ausgeben wenn du einen firmenwagen haben kannst?ID3 ist auch gut und günstig.

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Hallo,

Leider kann ich der Ausführung so nicht ganz folgen, was sollen wir nun schreiben, gute Wahl, schlechte Wahl, was wird von uns erwartet. Und soll der Wagen den zukünftigen Firmenwagen ersetzen, dann würde ich den erst dem Chef schmackhaft machen.

Wie gesagt, das Ziel verstehe ich nicht, was ich aber bedenken und vergleichen würde ist was Du bekommst bei einem Model S und einem Model 3.

Die Fahrleistung sagt nichts, ich kenne Leute mit gleicher Fahrleistung etwas 40.000 bis 50.000 km im Jahr, wir z.b. Und das nur Privat plus noch Firmenwagen, und ich habe ganz andere Anforderungen als andere an den Wagen, die haben in den letzten Jahren sich nur von Supercharger zu Supercharger gehangelt und für die ist das Freesupercharging der heilige Gral, wir haben es auch, nutzen aber auch andere Schnelllader wenn die passen, für mich ist das kein Entscheidungsfindung.

Die Frage ist was will man, was erwartet man und wo soll es hin gehen, der S90 mit AP 1 wird nicht mehr viele Updates mit. Verbesserungen bekommen, da fällt vieles weg was man sieht und kennt.

Der Wagen ist Teuer wenn was ist, halt im Verhältnis zum Neupreis, und Reparaturen und vor allem Diagnosen können schon mal dauern.

Und was das laden und Entfernung anbelangt, als e Auto Fahrer gewöhnt man sich besser daran das die Ladesäulen nicht vor der Türe stehen und man Zeit einplanen muss.

Daher die Frage wie schaut das genaue Profil aus, Alltag, Wochenende und Urlaub.

Grüsse

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Ich würde in der Situation ja mit dem AG reden über M3 als Option… :slight_smile:

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Die Versuche mit dem Arbeitgeber scheitern schon seit ca. 1 Jahr. Ich hab alle Vorteile, welche ich gefunden habe, in etlichen Gesprächen aufgeführt. Auch Listen/Statistiken o.ä. brachten keinen Erfolg. Selbst ein von mir bezahltes Leihfahrzeug hat ihn nicht überzeugt.
Der letzte war ein Insignia. Der jetzige ist ein Octavia und beim nächsten kann ich wählen zwischen einem Peugeot 308 SW weiß und einem Peugeot 308 SW blau. Der Rest wird ausgeschlossen. Ich kann höchstens an der Ausstattung etwas ändern. Wenn ich mehr als den Standard haben will, zahle ich das privat. So kostet mich der Octavia zusätzlich zu den 1% noch 200,- Euro im Monat Eigenleistung für die Mehrausstattung. Zusammengezählt kostet mich mein aktueller Wagen ca. 380,- Euro/Monat. Wenn ich privat fahre, kann ich max 20.000 km für die Firma über Spesen abrechnen.
Während der Woche bin ich täglich unterwegs. Oft zu Kunden. Teilweise auch mit Übernachtung. Kann auch mal 1 ganze Woche sein. Am Wochenende bleiben wir eigentlich überwiegend zuhause. Einkaufen und evtl Treffen mit Freunden, welche nicht weiter als 20 km entfernt wohnen. Urlaub ist einmal im Jahr in Spanien im Wohnwagen.
Als Antwort habe ich mir ungefähr sowas vorgestellt: ’ Nein. Bei dem Fahrprofil musst nicht täglich 3h am Lader stehen, sondern kannst morgens normal einsteigen und losfahren.’ <-- Halt die alte tief verwurzelte Reichweitenangst eines Diesel Vielfahrers.
Und eine grobe Kostenauflistung, damit ich bzw meine Frau weiß, dass ich mich nicht verrechnet habe. Den Kaufpreis lassen wir jetzt erstmal außen vor. Das wird ein Preis unter Freunden.

Viele Grüße
Michael

Bei einem PreFL würde ich auch die nicht unerheblichen Kosten für mögliche Reparaturen berücksichtigen. Und die Versicherung zahlt auch nicht mehr der AG.

Mit einem gebrauchten MS mußt Du das aber wirklich „schön“ rechnen - keine (oder nur wenig) Gewährleistung oder Garantie, relativ hoher Stromverbrauch (M3 braucht ca. 30% weniger) und soweit ich weiß deutlich teurer in der Versicherung. Beim Rest kenne ich mich zu wenig aus mangels „jemals Dienstwagen besessen“ :slight_smile:

Die Haltung Deines AG kann ich null nachvollziehen, aber das lohnt hier kaum zu besprechen, das sind wohl die „unumstößlichen Randbedingungen“.

Vom Fahrprofil her sehe ich keine KO-Kriterien für einen Tesla.

Beim gebrauchten Model S gibt es auch Garantie, wenn er von Tesla kommt.

Mein P85D hat noch volle Garantie bis 06/2022.

Der ist übrigens auch zu verkaufen, da der neue schon bestellt ist. :beers:

Er schrieb doch, dass er nicht von Tesla kommt. Übrigens ist die Tesla-CPO-Garantie mittlerweile stärkt eingeschränkt worden.

Auf jeden Fall VOR dem Kauf mal einen Monat lang mit einem vergleichbaren Fahrzeug ausprobieren! Es ist schon ein Unterschied, ob man mal eine Pause macht oder eine Pause machen MUSS weil der Akku nicht reicht. Gerade im Winter ein Thema. Auch gewöhnungsbedürftig: Streckenführung entlang der Supercharger…kostet auch Zeit weil teilweise Umwege notwendig sind.

Laden mit 3KW kann man machen…ist aber nicht sehr effizient.

Größtes Manko aus meiner Sicht, gerade wenn man von einem quasi Sorglospaket des Firmenwagens umsteigt: der schlecht verfügbare Service und die mangelhafte Qualität bei Tesla. Da steht der Wagen schon mal länger als einem lieb ist.

Andererseits: wegen Superchargernetzwerk ist Tesla S/3 momentan noch Alternativlos…und ich finde es toll, dass Du Initiative zeigst und auf e umsteigen willst! Fahre Gerade einen Verbrenner als Ersatzwagen weil der 3er im BodyShop steht…unglaublich…der hat sogar noch Schaltgetriebe…ich will nie mehr zurück zum Verbrenner. Daher: thumbs up

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Denke es lässt sich alles machen von den km her und so. Aber ich würde wirklich aufpassen vom sorglos Paket zu wechseln. Bei mir waren es immer Dienstwagen und obwohl sehr nette hab ich mich geärgert, dass ich mir keinen Tesla nehmen durfte. Jetzt in einem Job ohne Dienstwagen habe ich mir selbst einen genommen. Ist sehr toll, macht Spaß, all das. Aber nach einem Jahr gibt es schon immer wieder Situationen wo ich Kompromisse eingehen muss. ZB wandern gehen, am Ende der Batterie Reichweite ist nicht so toll. Dann muss man bei der Anreise in der Früh noch laden, steht dann am Waldrand ohne Lader (nix mit steht er dann lädt er in den Alpen). Führte dazu, dass wir mit einem Freund im Diesel fuhren. Passiert mir sicher 1 his 2 mal im Monat sowas. Anfangs egal, jetzt langsam nervt sowas. Die Qualität ist auch nicht berauschend, irgendwas klappert und scheppert immer, hatte für ein paar solche lästigen Dinge den Wagen (model x) im service und einen Model 3 loaner. Das Model 3 war so hart und laut, ich war schockiert. Bin nach der Woche mit dem M3 einen ID3 probe gefahren - eine andre Liga in Komfort, Ruhe, Wertigkeit, Licht - selbst als das Model x. Ich erwähne das, weil man in der Euphorie anfangs mit dem tollen screen, der irren Beschleunigung, dem leisen Motor (das Auto ist auf der Autobahn aber nicht leiser als moderne europäische Wagen selbst mit Diesel) diese Dinge leicht übersieht. Nach einer Zeit merkte ich für mich, dass das aber schon wichtig ist, und mich sowohl im S als auch im X nervt, dass trotz des hohen Preis die Qualität sehr schlecht ist, und man eben hie und da Kompromisse machen muss. Und das in Österreich, wo es schon sehr viele Ladesäulen gibt. Laden mit 3kw daheim sehe ich aber eher nicht als Thema, stelle meine 11kw meist auf 3 zurück. Free Supercharging ist überbewertet, weil man ja eben oft nur einmal zwischen lädt und sonst am Anfang bzw Ende der Fahrt an den öffentlichen Säulen.

So, obwohl ich den Tesla liebe, das ist alles zum Thema ganz ehrlich. Würde mir bei den Kosten auch den etron 50 ansehen, da hast du einen neuen Wagen mit service Netz und Garantie, sehr leise und gut verarbeitet. Gibt es in Deutschlandim Leasing ja angeblich um 500 Euro.

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Moin Michael, hätte gedacht es
Ez 6.16 wäre definitiv Facelift. Dann haben wir eventuell bald das gleich Auto :grinning:, mein 90D ist von 3-16 und er macht alles was er soll. Dein Fahrpofil ist keine besondere Anforderung an einen 90er Akku, auch nicht die Langstrecken selbst wenn er in der Ladeleistung schon reduziert wurde. Was ich allerdings machen würde ist die blaue in eine CEE 16er Dose tauschen, dann macht das Laden zuhause wenigsten Spaß. Eventuell hat er sogar einen Doppellader oder Du lässt Dir einen einbauen, beim Prefaclift geht das. Gruß Olli

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Hm ich fahre mit meinem Model 3 Performance 60.000km im Jahr. Das geht alles - aber man muss durchaus planen.
Ich kenne meine Strecken und konnte das schon vor dem Kauf überlegen.
Wenn bei dir die Ziele wechseln, wird es schon schwierig.
Ich würde auch ein Model 3 empfehlen aus folgenden Gründen:

  1. Es lädt viel, viel schneller
  2. Es ist wesentlich günstiger im Unterhalt
  3. Du kannst aktuell noch die BAFA Förderung mitnehmen
  4. Du fängst mit den km bei 0 an, sprich: Das Auto wird länger halten
  5. Das M3 hat CCS (das MS müsstest du umrüsten lassen)
  6. Das M3 ist viel effizienter
  7. Auch das M3 hat eine Menge Platz
  8. Das Infotainment System ist neuer (auch gut für den Wiederverkaufswert)
  9. Reifen + Felgen sind wesentlich günstiger für das M3

Meine Meinung zu der von dir dargestellten Situation:
Ich war vorher auch Firmenwagenverwöhnt, habe anschließend für 6 Monate ein Autoabo abgeschlossen (war effektiv genauso komfortabel, weil in der Miete alles drin war und ich einfach zur nächsten Werkstatt fahren konnte für Reifen + Service) und mir danach ein M3 geholt.
Wenn du einen Firmenwagen hast, würde ich ziemlich eindeutig vom Zweitwagen abraten, sofern du ihn nicht brauchst.
Auch Umwelt + Klima tust du nichts gutes, wenn du dir einen Zweitwagen holst, der nicht notwendig ist.
Was Fahrspaß betrifft kommt derzeit kaum etwas bezahlbares an Tesla ran. Aber nur für Spaß so viel Geld ausgeben?
Alleine Versicherung + Unterhalt sind so teuer, dass man sich davon regelmäßige tolle Urlaube gönnen kann.
Ein Tesla reizt schon sehr und ich würde dir natürlich jederzeit dazu raten, den Arbeitgeber irgendwie davon zu überzeugen - da das scheinbar nicht möglich ist, würde ich diesen Traum eher aufgeben und mir stattdessen von dem Geld andere Träume erfüllen. Da lässt sich in der Regel schnell was gleichwertig tolles finden :stuck_out_tongue_winking_eye:

Ich hätte übrigens noch eine ganz andere Idee für dich:
Ließe dein Arbeitgeber mit sich reden, wenn du anbietest, dass er anstatt dir einen Firmenwagen zu zahlen, nur eine km Pauschale zahlt?
Viele AG lassen sich darauf ein, weil sie keine hohen Investitionskosten haben und solltest du kündigen, steht da auch kein Auto teuer rum.
Wenn ihr z.B. die üblichen 30 Cent pro km veranschlagt, könntest du als Vielfahrer mit dem Tesla sogar Gewinn machen und hast dann auf jeden Fall dein Auto von der Firma bezahlt.

Vielen Dank für die Antworten

@KWCarSharing
Danke für den Hinweis. Muss mal schauen, wo ich so einen Wagen für 4 Wochen herbekomme.
Einen M3 hatte ich mir schon mal für 1 Woche von einem Freund ausgeliehen. Daher auch der Hang zu Tesla.

@cyman777
Das mit dem Sorglos Paket stimmt, aber nur teilweise. Bei uns darfst du nicht mal einen kleinen Nordschleifenaufkleber oder sonstwas auf das Auto machen. Als meine 2 Mädels noch klein waren, musste ich vor jeder Fahrt den Kindersitz einbauen und nachher wieder ausbauen. Ein ‚Drinlassen‘, auch wenn er hinten nicht stört, wurde nicht wirklich geduldet.
Außerdem sind die Autos nur haftpflichtversichert. Uns wird halt ein rücksichtsvoller Umgang mit den Fahrzeugen sehr nahegelegt. Ein weiterer Punkt ist, dass wir den im Urlaub genutzten Diesel selbst zahlen müssen. Die Kosten kann man zwar bei der Einkommenssteuererklärung angeben, aber so richtig bringt das nicht wirklich was. Die FreeSuC Nutzung berechne ich in meiner Kostenermittlung nicht mit ein. Ist ein nettes Feature, aber nicht ausschlaggebend.

@Ollinord
Im April’16 wurde das FaceLift vorgestellt. BJ ist eigentlich 03/16 aber EZ 06/16.
Doppellader hat das Model S schon, habe eben nochmal nachgefragt.

@deramin
Danke für die Aufzählung. Wie ich oben geschrieben habe, gefällt mir das M3 schon gut, aber das MS sagt mir mehr zu. Ein Punkt ist die Anhängelast vom M3. Unser Wohnwagen hat ein zulässiges Gesamtgewicht von 1400kg und für das Model S gibt es jetzt ja eine echte AHK bis 1850kg. MY kommt wohl zu spät. Muss mein aktuelles Fahrzeug bis Ende Mai abgeben.
Als Zweitwagen hat meine Frau einen kleinen Nissan Note. Der reicht ihr absolut aus. Ist aber bei uns im 500 Einwohnerdorf nötig.
Wie ich im letzten Post geschrieben habe, kann ich bis 20.000 km/Jahr bei meinem Arbeitgeber mit 0,30 Cent abrechnen. Wenn ich nun die aktuellen monatlichen Kosten + die vom AG bezahlten KM + die Dieselkosten im Urlaub usw. zusammenrechne, komme ich irgendwo bei 10.000,- Euro/Jahr raus, welche ich für das MS an Unterhaltungskosten zur Verfügung hätte… zumal es mir nicht ums Geld sparen geht. Ich würde sogar einen gewissen Mehrbetrag in Kauf nehmen, um auf E-Fahren umzusteigen. Die Anschaffung lasse ich mal außen vor, weil mir der Firmenwagen ja auch nicht gehört.
Fürs andere Hobby hab ich noch eine ZXR 750R.

Viele Grüße
Michael

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Vieles würde ja bereits gesagt, hier noch meine 2ct.

  • die 90er Batterie wird vermutlich bald in der Ladeleistung gedeckelt, wenn sie das nicht schon ist. Gerade bei dieser Batterie solltest du eher wenig am Supercharger laden, wenn es sich vermeiden lässt.
  • Pre-Facelift Modelle sind nach meinem Empfinden nicht so toll vom Interieur. Das ist natürlich Ansichtssache.
  • Tesla Reparaturen sind tendenziell ziemlich teuer. Ohne Garantie wäre ich vorsichtig. Musst du zumindest mit einplanen.
  • der Preis muss schon wirklich SEHR gut sein damit sich das lohnt.
  • Wirtschaftlich gesehen ist es vermutlich für dich besser den Firmenwagen zu nehmen.
  • Wenn du Tesla fahren willst dann würde ich einen Neuwagen nehmen (Model 3 mit Förderung) und ggf nach zwei zahren verkaufen. Oder einen Model S 100D mit Tesla Garantie, die sind aber noch recht teuer.
  • Falls Dir der Model 3 zu klein ist dann nimm den Firmenwagen auf ein Jahr und bestelle einen Tesla Model Y long range.

Du schreibst, dass du 30c auf 20.000 km pro Jahr vom AG bezahlt bekommst und weiters, dass du 10.000€/Jahr in Summe zur Verfügung hättest.

Aus folgenden Gründen würde ich niemals einen gebrauchten 90er kaufen, sondern einen neuen 100er leasen.

  1. der 90 er hat eine deutlich geringere TR, er ist ineffizienter als der Raven und der nutzbare Unterschied in der Akkukapazität ist auch größer als 10 kWh.

  2. Gerade wegen deiner relativ großen Wegstrecken ist das ein Argument, noch dazu wenn man nach Spanien mit dem Wohnwagen fährt. Rechne, dass du da mit 80% SoC (90%-> 10%) 30% weniger weit kommst, wahrscheinlich so um die 300 km.

  3. Ein 4 Jahre alter 90er kann bei begrenzt verfügbaren finanziellen Mitteln unter Umständen zur verhängnisvollen Sparkasse werden. Muss er nicht, kann aber. Viele Reparaturen sind empfindlich teuer, Garantieverlängerungen decken nicht alles ab. Wenn du dann zwei mal im Jahr 2000 oder 3000 Euro unverhofft ausgeben musst, ist das nicht lustig.

  4. gerade jetzt sind die neuen 100er so billig wie nie. Ich verstehe in dem Zusammenhang das Vorpost nicht ganz (?).

  5. der 100er kostet neu wahrscheinlich um die 650 Euro Leasing, bei 5 Jahren Laufzeit, 4 Jahre um die 700-720, je nach Gesellschaft. Das ist im Jahr weniger als 10.000 Euro.
    Wenn man bedenkt, dass du bis jetzt 380€/Monat selbst bezahlen musstest, ist das der weit bessere Weg.

Das alles unter der Voraussetzung, dass du auch zuhause mit einer Wallbox das Auto schnell laden kannst.

Das einzige das zu berücksichtigen ist, ist, dass ein Tesla als einziges Fahrzeug im Haushalt problematisch sein kann. Gibt es eine größere Reparatur (Blechschaden, zB) dann kann es sein dass das FZ wochenlang im SC oder BS steht. Loaner bekommt man offenbar nicht immer, ein zweites, kleines und günstiges Fahrzeug ist da kein Fehler.
ZB gebrauchte, aber verlässliche P2 gibts schon unter 4000 Euro…

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Ich habe es wirklich versucht, aber ich habe keine Ahnung was du da konkret meinst…

Etwa 90% meiner längeren Strecken fahre ich wegen Bergtouren oder Schitouren. Meistens weiß ich aber bereits am Vortag, dass ich das vorhabe, und sorge entsprechend für einen vollen Akku.

Wenn du morgens spontan entscheidest, eine längere Fahrt ins Gebirge zu machen und du hast weniger SoC als zu einem auf dem Weg gelegenen SuC, und hast keine Wallbox zuhause, dann hast du den einzigen Fall der wirklich blöd ist, aber sonst?

Ich meine damit Schitouren oder Wanderungen dort wo das Ende der Reichweite der Batterie liegt. zB Wien (wo wir meist wohnen) ins Gesäuse zB. Da kommt ich genau hin - natürlich fahre ich voll weg, natürlich auch sehr früh, müsste dann aber das frühe Aufstehen durch einen 20-30min Ladestop konterkarieren, am Rückweg ebenso. Könnte ich beim Parkplatz laden wäre es natürlich fein, aber welche Schitour (nicht beim Lift!!) oder welcher Wanderweg hat am Parkplatz eine Steckdose?!

Das finde ich einfach lästig, und meine Freunde mittlerweile auch. Sie sind alle begeistert von Speed, Platz und Soundsystem im Tesla, aber keiner will früh aufstehen und dann 30min an der Ladestelle rumstehen statt zur Wanderung zu kommen.

Alle Model S Batterien werden bei entsprechender SUC Nutzung in der Ladeleistung reduziert, auch die 100er. Und ein reduzierter 90er läd noch immer besser als ein 85er im Neuzustand.

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MS LR Privatleasing im Konfigurator ohne Anzahlung bei 48 Monaten und 25.000 Laufleistung 1016 Euro.
@TheSpritman fährt aber 40.000 KM.