Fehlermeldungen VCFRONT_a402, VCFRONT_a196, VCFRONT_a192

Ist das Zufall, welche Batterie länger hält oder gibt es bestimmte Batterietypen, die ich bei der nächsten Batterieerneuerung bevorzugt nehmen sollte?
Wie viel verlangt denn Tesla für so einen Batterietausch?
Kann man an irgendetwas ablesen (z.B. mit scan my tesla), dass es die 12V-Batterie nicht mehr lange macht?

Wenn die Batterie den normalen Alterstod stirbt bekommst du im Auto vor dem Tod eine Benachrichtigung das du doch einen Servicetermin zum Tausch der Niederspannungsbatterie machen sollst.

Mit der neuesten App Version bekommst du die sogar direkt aufs Handy.

Eine neue Batterie kannst du selber einbauen, das muss nichtmal Tesla machen. Einfach Frunk auf, Abdeckung ab, alte abklemmen neue vom selben Bautyp (!) rein. Sollte dann <100€ kosten. Ich hab eben mal auf meine Rechnung geschaut, da steht leider 0€ drin. Schau mal bei dir nach. Tesla dürfte aber auch nicht sooo viel wollen.

Meines Erachtens Zufall.

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Wenn die Batterie den normalen Alterstod stirbt bekommst du im Auto vor dem Tod eine Benachrichtigung das du doch einen Servicetermin zum Tausch der Niederspannungsbatterie machen sollst.

Ja, so war das auch bei mir und ich konnte den Standby-Verlust durch zwischenzeitliches Aufladen ausgleichen.
Die Wochen zuvor war ich allerdings im Urlaub. Daher hätte ich gerne gewusst, ob sich der Defekt der 12V-Batterie vorher schon irgendwie abzeichnet. Fährt sich das Auto dann doch irgendwie rechtzeitig runter, bevor auch die Hochvoltbatterie „leer“ ist?

Einfach Frunk auf, Abdeckung ab, alte abklemmen neue vom selben Bautyp (!) rein. Sollte dann <100€ kosten.

Man muss also vor oder nach dem Tausch keinen besonderen Service-Menüpunkt aufrufen oder das Auto in einen bestimmten Zustand versetzen.

Von den Anzahl der Beiträge zu diesem und ähnlichem Themen hätte ich fast vermutet, dass das Problem doch nicht so häufig auftritt. So klingt das ja eher danach, als würde der 12V-Batteriedefekt jeden in den nächsten paar Jahren früher oder später erwischen. Oder habe ich den bebildeten „Selbsthilfethread“ dazu übersehen?

Das geht nicht, wenn die 12V Batterie kaputt ist kann das Auto nicht runterfahren. Sobald es die HV Batterie trennt hat der Steuerungscomputer keinen Strom mehr um die Batterie später wieder dranzumachen. Das Auto ist dann tot und muss entweder abgeschleppt oder Fremdgestartet werden.
Aber tiefenentladen wird sich die HV Batterie nicht, vorher geht das Auto komplett aus.

Es muss nur im Auto für die längste Haltbarkeit der richtige Batterietyp hinterlegt sein. Hast du also eine Hankook jetzt drin wäre es sinnvoll wenn das Auto das wüsste, denn so wird das Ladeverhalten beeinflusst. Zumindest sagte das mein Servicetechniker vor Ort. Deswegen das gleiche Modell nehmen.

Jo das tritt auch irgendwann auf. Viele alte Model S haben den Tausch ja schon durch. Ist nicht so als ob du die beim Verbrenner nicht auch nach 6Jahren oder so tauschen müsstest. Das ist ja nichts besonderes, das ist nunmal ein Verbrauchsgegenstand.

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Es muss nur im Auto für die längste Haltbarkeit der richtige Batterietyp hinterlegt sein. Hast du also eine Hankook jetzt drin wäre es sinnvoll wenn das Auto das wüsste, denn so wird das Ladeverhalten beeinflusst.

Stimmt. Die Varta wurde durch eine Hankook getauscht. Ob das bei mir allerdings dem Auto mitgeteilt wurde, habe ich nicht mitbekommen. Wie kann man das überprüfen?

Garnicht.
Muss der Servicetechniker am Laptop gemacht haben.
Konnte da zuschauen, hat er bei mir so gemacht zumindest.

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Ich frage mich, ob da noch ein Zusammenhang mit meinem Urlaub und der dadurch verbundenen längeren Stehzeit des Autos besteht. Ich habe aus der Ferne das Model 3 nie aufgeweckt und vielleicht hat sich der Bleiakku im Standby-Betrieb langsam tiefenentladen, weil das BMS die Hochvoltbatterie nie angeworfen hat.

Vielleicht hätte z. B. einmal Klimaanlage anwerfen dazu geführt, dass die 12V-Batterie mal wieder aufgeladen worden wäre. So hat das BMS erst nach der ersten Fahrt nach dem Urlaub bemerkt, dass der Bleiakku hinüber ist.

Sind bei anderen diese Batteriedefekte auch nach längeren Stehzeiten aufgetreten?

Das würde das BMS merken und versuchen die 12V Batterie zu laden.
Das ist ja auch der Grund, warum bei defekter 12V Batterie sich bei vielen die HV-Batterie verdammt schnell leert.

Ich klinke mich mal hier ein, hab meinen gerade an einer 100kw Ladesäule von Alpitronic geladen und nichts geht mehr.

Der Wagen ist nicht mehr fahrbereit und blockiert die Ladesäule. Ich erreiche seit einer Stunde (Warteschleife) niemanden beim Tesla Pannendienst, das ist einfach nur Frech. :face_with_symbols_over_mouth::face_with_symbols_over_mouth::face_with_symbols_over_mouth:

Habe jetzt den Ladesäulenbetreiber und die Firma informiert, auf deren Gelände die Ladesäule steht, dass der Wagen defekt ist. Zusätzlich habe ich einen Zettel in das Fahrzeug gelegt.

Habe für morgen früh einen Servicetermin gebucht, schauen wir Mal wie Tesla das Problem lösen wird. Ich bin auf Dienstreise und muss morgen gehen 16 Uhr weiter fahren. Der Wagen hat übrigens nur 627km gelaufen. Wurde bereits am SuC und an einer 300kw Alpitronic geladen.

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Hat es einen leichten Knall gegeben an der Ladesäule? Hört sich etwas lauter an als das typische dumpfe klopfen von den Schützen wenn das Auto aufwacht.
Wenn ja wird das ein schwieriger Akt, wenn nein ist hoffentlich nur Batterie und/oder DC-DC Wandler kaputt.

Ich war leider nicht beim Fahrzeug als es passiert ist.
Viel schlimmer finde ich es aber, dass man Abends niemand beim Pannendienst von Tesla erreicht.

Update:
Heute Morgen habe ich endlich einen Mitarbeiter vom Pannendienst erreicht, er hat sich vielmals für den Vorfall entschuldigt. Er hat mir einen Abschlepper für 15 Uhr bestellt, da ich den ganzen Tag in Terminen war, sind dann zum SeC gefahren.
Dort habe ich, zum Glück, einen Loaner bekommen.
Erste Diagnose, Pyro Fuse, defekte Drive Units würden nicht vorkommen…
Hoffen wir Mal, dass ich jetzt keine 3 Monate auf mein Auto verzichten muss.
@mreal wie ist eigentlich dein Fall mit Tesla ausgegangen?

Also ich will ja nix sagen, aber wenn das beim Laden passiert ist dürfte die DU nicht schuld sein. Die ist dann ja garnicht aktiv. Dann wird das möglicherweise der gleiche Fall sein wie von @mreal ?

Und dann hat sich ja leider rausgestellt, dass die Garantiefrage hierbei nicht ganz klar ist, denn den Fehler kann sowohl die Ladestation als auch der Tesla verursacht haben.

Sehe ich auch so KV war bei 0€, ich glaube bei einem Kilometerstand von 600km ist der Fall für jedes Gericht klar.
Seltsam ist, dass der Wagen 20kWh geladen hat und erst dann die Fehlermeldung kam, der Wagen hing gut 15min an der Ladesäule…

Egal wie es ausgeht, fakt ist, ich habe den Pannendienst über eine Stunde nicht erreicht.
Stellt Euch mal vor, das passiert Euch auf der Autobahn, bin froh zusätzlich im ADAC zu sein…

Wenn das kein Garantiefall wäre ist der Tesla Pannendienst sowieso unglaublich teuer, also richtig richtig teuer.
Im ADAC zu sein ist da definitiv richtig. Bei Tesla hätte ich nur angerufen um zu erfahren zu welchem Servicecenter ich das Fahrzeug hätte abschleppen lassen sollen, da mir zumindest in dem Fall nicht klar wäre wie sich Tesla hier in Bezug auf Garantie verhält.

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Da ich zwingend einen Loaner brauchte, musste ich das über Tesla machen.
Wusste nicht ob das das so mit dem ADAC geklappt hätte.

Okay das ist verständlich.
Am Ende hoffe ich einfach, dass Tesla das als Garantiefall sieht. Nicht das die das auf die Ladesäule schieben.

Wie in dem Beitrag geschrieben, wurden ja wohl alle Ladesäulen von Alpitronic geupdatet.
Ich melde mich sobald ich mehr weiß, der Wagen war heute morgen übrigens komplett stromlos.

Hi @Bitcoin. Das Update von Alpitronic bezieht sich allerdings nur darauf, Kommunikationsfehler zwischen Tesla und Alpitronic innerhalb der Startphase beim Laden zu unterbinden.

In deinem Fall hast du ja schon geladen, als das Ganze passiert ist, bei mir war das nicht so. Also muss es ein anderer Fehlermechanismus als bei mir gewesen sein.

Let’s see, 0 Euro Kostenvorschlag klingt doch schon mal super. In welchem Service Center stehst du?

Bezüglich des Abschleppens stimme ich @Felixkruemel voll zu. Gerne beim Tesla Pannenservice nachfragen, ob das Auto wirklich abgeschleppt werden muss und wohin. Aber wenn du Alternativen hast wie ADAC oder Schutzbrief, dann nimm lieber diese. Der Tesla Pannenservice kostet gut und gerne 600 Euro netto, falls sie entscheiden, dass dein Auto kein Garantiefall ist. Den Loaner kannst du auch vom Schutzbrief beanspruchen. Tesla Loaner werden dir nämlich im Nicht-Garantiefall auch separat berechnet…

Viele Grüße

mreal

Sehe ich auch so, deswegen mache ich mir wenig Sorgen, dass es an der Säule lag

In Frankfurt

Danke für die Info, bin mir zwar sicher, dass es ein Garantiefall ist, aber in Zukunft werde ich wohl den ADAC nehmen. Meine bisherigen Neuwagen hatten alle eine Mobilitätsgarantie, da habe ich mir über das Thema Kosten noch nie Gedanken gemacht…