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FAS vom 19.7.2015 - Negativer Bericht über Elon Musk (und Te

Was soll das? Jeder Popel Verpenner Hersteller lädt doch auch zu Grillparties aus Anlass der Vorstellung von einem neuen Stinker ein. Das stört offensichtlich niemand.

Eine deutsche Pressemeldung hat kaum Bedeutung für das Image von Tesla. Im Fall der FAZ ist das Positive, dass der Name Tesla bekannter wird. Bekanntheitsgrad ist wichtiger als Richtigkeit. Wer sich dann selbst umsieht, bildet sich schnell eine eigene unvoreingenommene Meinung.

Jedes verkaufte Model S führt allein über das Umfeld des Käufers zu weiteren ein bis drei Bestellungen. Egal was die Medien von sich geben. Wir sollten nicht gegen verhärtete alte interessenabhängige Bastionen agieren, die nicht zu bekehren sind. Sondern mit Pioniergeist, Wissensvorsprung, social Media und mobiler Beweglichkeit diese clever und kreativ umgehen. Jedes eigene Event bringt mehr als ein bla-bla in der „Regionalpresse“.

Man sollte den Autor mal fragen, ob sein Artikel nur wegen der schwachen Verkaufszahlen in Deutschland geschrieben hat.
Vielleicht liegt es eher daran, dass die Deutschen was falsch machen, wenn man sich unsere prozentualen Verkaufszahlen mit anderen Ländern vergleicht:
Neuzulassungen an Elektrofahrzeugen bei den Skandinaviern bei 20 Prozent.
Zum Vergleich: In Deutschland liegt der Anteil bei gerade einmal 0,3 Prozent.

Aber ich tippe darauf dass der Autor noch nie elektrisch fahren durfte.
Zuviel Abgase sind ja bekanntlich Gift für’s Gehirn.

Da in Deutschland bis jetzt keine „Kopf“- bzw. Abwrackprämie für den Kauf eines Elektrowagens gesponsert wird, ist der Absatz in D ein unverzerrter Verkaufsabsatz. Es tut also doch weh!
Dieser Herr Meck ist wohl in seiner Position ein Top Lobbyist!
Neid ist die beste Anerkennung bei Erfolg. Der Kampf der Giganten wird noch stärker werden, da bin ich mir sicher.

Ich glaube aber, dass es sicher noch einen anderen Grund geben muss.
Wenn auf heise.de oder ähnlichen Technik affinen Portalen ein Artikel über Elektroautos oder speziell Tesla kommt, dann überschlagen sich jedesmal die Trolle.

Ausländische Foren hab ich nicht auf dem Radar - wie ist das dort?

Wenn für Dich Skandinavien nur aus Norwegen (21,96%) besteht… korrekt. Rechnet man Schweden (1,98%) und Finnland (0,45%) dazu, dann nein. Schweden ist mit ca. 9,7 Mio Einwohnern fast doppelt so groß wie Finnland (5,4 Mio) und Norwegen (5,2 Mio). :wink: Zum Vergleich: Deutschland hat einen E-Fahrzeug-Marktanteil von 0,6%.

Daten: ev-sales.blogspot.com für Mai 2015. In den Zahlen sind übrigens auch PHEVs eingerechnet.

Edit: Schweden hat 9,7 Mio Einwohner.

@Naheris

Norwegen hat so ca. um die 5 Millionen Einwohner.

en.wikipedia.org/wiki/Norway

Korrekt. Es sollte bei den 9,7 Mio auch Schweden heißen. Norwegen ist dann hinten mit 5,2 Mio korrekt angegeben. Danke für den Hinweis. Post entsprechend korrigiert.

„…dann bekämpfen sie dich…“ :slight_smile:

Diese Zahlen für Norwegen sind nicht mehr aktuell. Inzwischen liegt der Anteil von Elektrofahrzeugen bei der Neuzulassung bei 33 %.

ecomento.tv/2015/07/21/norwegen- … ektroauto/

Diese Zahlen passen nicht zu ev-sales.blogspot.com . Das gibt für Juni (die ich nicht verwendet habe, weil Schweden und Finnland noch nicht da waren) eine Quote von 23,1%. Ecomomento gibt keine Quelle an, ev-sales schon. Ich vertraue da eher ev-sales. Fasziniserend ist aber, dass das mehrere Artikel berichten, aber alle geben keine Zahl für die insgesamten Fahrzeuge an.

ev-sales.blogspot.de/2015/07/nor … -2015.html

Update: CleanTechnica sagt auch, dass es 23% sind, und belegt es ebenfalls mit Zahlen. Aber wieder keine Gesamtzulassungen.

Hier nun die Zahl: 16 737 im Juni (von der staatlichen Seite in Norwegen). Davon waren 3.752 elektrisch (ev-sales & CleanTechnica). Das wären dann 22,4%. 33% ist also scheinbar eine Zeitungsente oder aber ein vertauschter Wert. Denn Volkswagen dürfte etwa 33% seiner Fahrzeuge als Elektroversion verkaufen. Beim Golf sind es über 70%. Diese Theorie legen die Artikel nahe, da sie alle um den e-Golf gehen.

ssb.no/statistikkbanken/sel … ecked=true

Oft eher weniger, denn:

  • Daimler ist Mitte 2009 eingestiegen, also ein halbes Jahr nach dem Fast-Konkurs Ende 2008. Da kann von Rettung keine Rede sein.

  • Die Subventionen, die Tesla „abgegriffen“ haben soll, haben sie schon längst und viel früher als nötig zurückbezahlt. Ganz im Gegensatz zum gigantischen bailout der anderen US-Autobauer.

Grillparties? Ich höre Grillparties?

Wieso werde ich nicht eingeladen? :laughing:

Ciao,
Gerhard

Die Anzahl der Zulassungsn ist ja nun auch eine Zahl von Vorgestern.

Aber egal, die FAZ wirbt in ihrem Autoteile schon seit Jahren nur für große, teure Verbrenner SUV und 300 PS sonst macht es denen keinen Spaß. Die kann man schon lange nicht mehr ernst nehmen, da macht der Artikel im Sonntags-Kitsch-Ableger jetzt auch nichts besonderes aus.

Immerhin, Tesla wurde mal wieder erwähnt :smiley:

Sagt Elon Musk selbst:
digitaltrends.com/cars/elon- … ved-tesla/

Da sieht man mal wieder, wie sich das Bild durch Weglassen der Hälfte wandelt.

Ich hab mal bei zwei Artikeln in Polen und Belarus geschaut - zwei Staaten, in denen weder Tesla aktiv ist, noch Autobauer eine starke Lobby haben. Es gibt dort auch Trolle, aber die Zahl ist geringer und die Trollkommentare deutlich entschärfter als in den Kommentarspalten auf den Websites der deutschen Massenmedien.

indiskretionehrensache.de/20 … eorg-meck/

Ich würde das einmal so sehen:
Dieser sehr tendenziöse Artikel wie auch die - vermutlich bezahlten Forentrolle- zeigen bestens, wie gefährlich nahe TESLA den alteingesessenen Autobauern kommt mit seinem Konzept.
Die haben auch gemerkt, dass TESLA selbst im Land der Premium Autobauer immer mehr begeisterte Fahrer findet. Dazu kommt noch: wie peinlich muss das für z.B. Porsche sein: Der mittlere S85D ist gleichauf mit dem 2. Platzierten bei Porsche was die Beschleunigung von 0 auf 100km/h angeht.

Die Verkaufszahlen in der Schweiz sind gemessen an der Einwohnerzahl 10x so hoch wie in Deutschland. Eine nennenswerte Förderung gibt es hier in der Schweiz auch nicht. Allenfalls entfällt die Strassensteuer für 2-5 Jahre je nach Kanton. Das ist aber keinesfalls „Subventionen“ ausnutzen gemessen am Preis des Autos

Neid und Missgunst muss man sich hart erarbeiten, Mitleid bekommt man geschenkt.

PS: Ich habe mich viel mit Automobilgeschichte beschäftigt. Es gab mal im Norddeutschen die Marke Borgward. Da wurde auch die Pleite „herbeigeredet“ von Süddeutschen Autobauern. In Zusammenarbeit mit „passenden“ Wirtschaftsprüfern wurde Borgward dann für Pleite erklärt. Nach dem Insolvenzverfahren kam heraus: Die waren gar nicht Pleite; alle Gläubiger und Kredite konnten bedient werden.
Das einzige Problem: Borgward war besser als die Süd-Deutsche Konkurrenz, was ihnen zum Verhängnis wurde.
Wenn du nicht besser sein kannst als die Konkurrenz dann rede diese in Grund und Boden.

Da hat Tesla einen entscheidenden Vorteil, ein US-Unternehmen zu sein mit entsprechender politischer Rückendeckung. Wäre es ein kleine Garagen-Firma aus einem kleinen europäischen Land, könnte ich mir das gleiche Szenario auch sehr gut vorstellen…

Schräg…gemäss Biographie war der Grund für Daimlers Einstieg der elektrische Smart. Komisch. Aber danke für den Link!