FAQ: Assistenzsysteme TACC, AP, FSD und Co

Die Anzahl der Entscheidungen ist für den Menschen sehr früh endlich im Gegensatz zu einem Computer, da er in kürzester Zeit sehr viel mehr Möglichkeiten abwägen kann.

Als Beispiel sei dir AlphaGo genannt, der Züge gemacht hat, die ein Mensch nie gemacht hätte, weil er die Folgen sehr viel weitreichender einschätzen konnte. Er hat damit auch gegen den Menschen gewonnen. Heute noch Volkstrauertag in Korea. :wink:

Richtig, aktuell ist das so, weil das System noch nicht ausreichend trainiert ist. Es ist noch im „Kindesalter“. Auch wenn das Kind einmal keinen Sand auf dem Spielplatz gegessen hat würdest du es nicht unbeaufsichtgigt lassen. Erst wenn es gelernt hat und die Wahrscheinlichkeit sehr gering ist, wirst du es tun.

Nein, eine KI kann und soll verschieden Lösungen finden. Sie soll besser werden. Am Ende sogar besser als ein Mensch. Sie soll Ergebnisse liefern die Lösungsoffen entwickelt werden.

2+2 sind 4. Aber man kann das Ergebnis auch mit 1+1+1+1 erreichen oder mit 2*2. Und um es überspitzt auszudrücken, es kann auch sein daß es 5 sind. Wir haben auch mal angenommen, dass Raum und Zeit fix sind.

So kann es auch sein, dass autonome Auto ganz anders fahren als Menschen, weil sie viel Entscheidungsmöglichkeiten haben.

Ein Kind kennt den gelernten Weg von Spielplatz nach Hause. Irgendwann wird es einen anderen Weg versuchen und abwägen welcher Weg besser ist. Vielleicht weil der gelernte Weg versperrt war, vielleicht weil es gelernt hat, das man Tore öffnen kann, vielleicht weil es unter Zeitdruck war. Das Ergebnis sollte aber sein, dass es zu Hause unversehrt ankommt.

Gleichen Input gibt es beim autonomen fahren sowieso nicht. Situationen sind nie 100% identisch.

Deshalb kommt man mit Programmierung wenn das, dann das auch nicht weiter, weil man nicht alle Möglichkeiten programmieren kann.

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@moderatoren

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Danke.

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Vielen Dank :+1:

Ich habe vielleicht noch eine mögliche Ergänzung für das FAQ: Bei der Probefahrt ist mir aufgefallen, dass ein Spurwechsel bei aktiviertem Autopiloten (normaler Autopilot) zur Folge hat, dass das Auto beim Spurwechsel immer kurz ruckelt (Spurhalteassistent?), dann der AP abbricht und ich erst dann auf die andere Spur fahren kann.

Die einzige Lösung die ich hier gefunden habe war, dass ich den AP vorm Spurwechsel deaktiviere. Nur wusste ich damals bei meiner Probefahrt nicht, wie ich das am besten mache. Vielleicht wäre es hilfreich in die FAQ noch einzufügen, wie man den AP wieder deaktivieren kann (Bremspedal antippen bzw. Hebel nach oben)

Zwei kurze Fragen dazu:

  1. Habe ich die Spur immer falsch gewechselt, oder muss man den AP wirklich immer vorher deaktivieren, wenn man das Ruckeln im Standard-AP nicht haben möchte?

  2. Gibt es eine Möglichkeit vom aktiven AP direkt in den TACC zu wechseln?

Bei meinem zumindest ist es für den Basis AP so:
Wenn ich für den Spurwechsel vorher den Blinker setze, schaltet sich der AP automatisch auf TACC runter. Dann kann ich auch ohne Widerstand lenken. Danach kann ich den AP wieder aktivieren. Beide male macht es halt „Ding-Dong“.
Wechsle ich die Spur ohne zu blinken, dann habe ich einen Widerstand und der AP fliegt raus, genauso die TACC.

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Danke! Den Blinker habe ich eigentlich immer gesetzt. Drückst du den Blinker ganz runter oder nur leicht?

Werde es am Freitag nach der Übergabe gleich noch einmal testen

Ich habe das Problem, dass die Aktivierung des Blinkers leider den Lenkassistent nur sporadisch deaktiviert. Ich bin leider noch nicht dahinter gekommen wann es funktioniert und wann nicht, vielleicht hat hier jemand noch einen Tipp für mich.

Den TACC und auch den AP / Lenkassisstent deaktivierst du über die Bremse oder Hebel nach oben, korrekt.
Den Lenkassisstenten kannst du aber auch einzeln deaktivieren, nämlich durch Lenkeingriff. Da dafür ein recht kräftiger Eingriff notwendig ist, kommt es bei mir auch schon mal zu einem rechts / links ruckeln, da ich ja gegen das System arbeite.

Nach meiner Erfahrung deaktiviert der Blinker nicht sofort den Lenkassisstenten, setzt aber den Widerstand, der zum Überwinden des Lenkassisstenten nötig ist, massiv herunter. Das funktioniert bei mir mit normalen Blinker, aber auch dem Komfortblinker. Dann ruckelt es auch nicht.

Die Testfahrzeuge von Tesla haben nach meiner Erfahrung übrigens immer FSD dabei (warum auch nicht, kostet Tesla ja nichts). Da sich mit EAP oder FSD das Verhalten beim Spurwechsel aber stark unterscheidet, kann man die Erfahrungen damit nicht zwingend auf dem normalen AP übertragen.
Ob dort dann auch der Lenkwiderstand reduziert wird, weiß ich nicht. Ich glaube erst nach Ablauf der Wartezeit.

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Da über diese Funktion weiter Unklarheit besteht, mit aktiviertem NoA leitet die Betätigung des Blinkers einen Spurwechsel ein. Das Auto wechselt selbstständig die Spur, man muss nicht selbst lenken oder gegenlenken, man muss nur mindestens eine Hand am Lenkrad haben und damit die Aufmerksamkeit bestätigen.

Es ist in diesem Fall mit NoA bzw. EAP sogar so, dass man auf keinen Fall selbst mitlenken oder gegenlenken darf, da der NoA dann beleidigt ist und sich abstellt. Man kann also nicht leicht mitlenken, sondern muss das Auto den Spurwechsel komplett selbst machen lassen (und auch warten bis der Vorgang selbst anfängt und abgeschlossen ist).

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Ja genau. Bei NoA oder EAP nicht mitlenken!

Für den einfachen AP brauch ich noch mehr „input“. Kann ich selber nicht testen, ich hab FSD.

Spurwechsel und Blinken: verringert das den Widerstand? Wie „ruppig“ ist dann das übersteuern? Der Assitent will ja in der Spur bleiben.

Die Übernahme der aktuellen Geschwindigkeit geht aber maximal nur bis zur vom Model 3 als erlaubt betrachteten Geschwindigkeit.
Beispiel: ich fahre mit 80 km/h auf der Landstraße, wo nur 70 erlaubt ist, dann wird die Geschwindigkeit bei der Aktivierung des AP auf 70 km/h reduziert.

Eine super Zusammenfassung - vielen, vielen Dank für diese Arbeit!

Also ruppig ist es dann auf keinen Fall mehr. Ich bin mir nicht mal sicher, ob überhaupt noch ein Widerstand da ist, könnte sein, dass ich das gar nicht so wahrgenommen hab. Ich versuch heute Abend mal darauf zu achten.

Sorry, du hast natuerlich recht.

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Bei mir verschwindet der Widerstand , wenn ich beim Spurwechsel blinke und kein anderes Fahrzeug stört. Das scheint immer zu funktionieren.
Der umgekehrte Fall, also Spurwechsel ohne Blinken ist irgendwie noch nicht ganz durchschaubar.
Das Handbuch sagt auch nicht sehr viel darüber, mein Servicemann huellt sich noch in Schweigen, aber er arbeitet wohl dran.
Die unbeabsichte Annäherung an den rechten Fahrbahnrand, was ich gerne gleichsetze mit Spurwechselversuch ohne Blinken, ist noch merkwuerdig, aber das ‚emergency lane departure‘ System spricht letztlich sehr energisch an und ruft mich lautstark zur Ordnung.

Genau so empfinde ich es auch. Aber ich achte heute Abend nochmal genau drauf.

Das war auf jeden Fall letztes Jahr noch anders. Da musste man ihn noch regelrecht aus der Spur ziehen.

+ den eingestellten „Overdrive“ also die eingestellte Differenz (fest oder prozentual). Bei 10% wäre das dann immerhin 77km/h.

Da scheint der EAP doch sehr unterschiedlich zu agieren, und woher dieses Limit kommt ist auch nicht ersichtlich.
Wenn er auf der Autobahn plötzlich auf 70km/h setzt, dann ist es 70 und nicht 77. Ich hab auch schon erlebt, dass er beim auffahren auf die AB von alleine auf 130km/h stellt in dem Moment wo er meint die Beschränkung sei aufgehoben, obwohl ich ihn vorher auf 55 km/h (Innerorts) stehen hatte.

Also nochmal zu meinem Verständnis:
Kein EAP / FSD.
TACC und AP sind aktiv (also Spurhalteassistent, Tesla lenkt in der Spur) Fahrt auf der AB

  1. Blinker links setzen
  2. Fahrzeug lässt den Spurwechsel zu und man kann ohne großen Widerstand/Gegenwehr nach links lenken
  3. AP deaktiviert sich
  4. TACC bleibt aktiv
  5. Neue Spur ist erreicht
  6. AP wieder durch Doppel Tip aktivieren (Ding Dong)

Genau so. Bei Pumkt 3 gibts auch das Ding-Dong… äh Dong-Ding?

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