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Falsche Abrechnung von Ladevorgängen über Hubject

Ich bin mir sicher, dass es da einen Haken gibt. Entweder fließen da Gebühren je Abbuchung oder es kommen andere Gebühren dazu . Ich glaube nicht, dass Ladesäulen Hersteller das nicht wollen, das Problem ist die Summe der Anforderungen. Es geht auch immer um die rechtliche Frage, wer was genau anbietet. Es ist wirklich nicht so einfach wie sich das manche vorstellen.

die von mir weiter oben beschriebene „max 25€ berührungslose ec-kartenzahlung“ funktioniert stabil an tausenden zahlpunkten tausende male pro tag.

ich unterstelle mal, dass die „gebühren“ der dienstleister gut einpreisbar sind und die technische basis aus den kinderschuhen raus ist.

@osed
wo siehst du bei dem verlinkten angebot einen haken?

Ich fänd es sehr hilfreich, wenn wir einmal die Anforderungen aus Verbrauchersicht sammeln könnten. Und zwar mit dem Ziel, dass wir JeanSho damit unterstützen können - und er letztlich uns, wenn er demnächst(?) mit dem Verbraucherschutz in Kontakt tritt.

Bitte gern die Liste ergänzen und korrigieren. Hier mal mein Versuch:
Als Verbraucher möchte ich…:

  • Energie über eine Ladesäule beziehen („Leistung“)
  • Der Preis für den Bezug der Leistung soll unabhängig von der Wahl des Zahlungsmittels erfolgen (heißt: gleiche Tarife egal welches Zahlungsmittel)
  • Der Preis für die Energie, die bezogen werden kann, ist in „€ pro kWh inkl. gesetzl. MwSt.“ auszuweisen
  • Fällt eine zeit-basierte Komponente an, so ist diese gesondert in „€ pro inkl. gesetzl. MwSt.“ auszuweisen
  • Vor dem Ladevorgang möchte ich als Verbraucher die so ausgewiesenen Preise bestätigen
  • Da eine Rücknahme der empfangenen Leistung nicht möglich ist, steht der Leistungs-Anbieter in der Pflicht, die Leistung zu dem zuvor angezeigten Preis über das gewählte Zahlungsmittel zu verkaufen

Ist nur ein Versuch und ich kenne mich mit den rechtlichen nicht Aspekten aus; ich hoffe aber, es bringt uns trotzdem etwas weiter. :slight_smile:

Für mich die sinnvollste, einfachste, schnellste und sicherste aller Varianten. In Österreich ist das seit ein zwei Jahren praktisch überall möglich: Bäcker, Supermarkt, Lokale, Parkscheine, Parkhäuser, Tankstellen, Kino, diverse Automaten…

LGH

Ich denke nicht, dass ein Ladesäulen Betreiber irgend etwas davon hat ein Zahlungsmittel nicht zuzulassen. Ich denke auch dass ein normal denkender Betreiber versucht es so einfach wie möglich zu machen Strom abzusetzen von daher glaube ich, dass die Vorgaben für EC und Co einfach sehr sehr hoch sind.

Worin ich nicht übereinstimme ist, dass jeder an der Säule das gleiche zahlen muss. Ein Shell Karten Inhaber kann an einer Shell Tankstelle auch günstiger tanken als jemand mit EC Karte. Ich denke schon dass Preismodelle auf den Kunden zugeschnitten werden, so wie das beim Mobilfunk auch ist. Der eine will das, der andere jenes…

Nachdem ich die Erfahrung nun zweimal gemacht habe dass falsch abgerechnet wurde kann ich mit Sicherheit sagen, dass das ein Problem sein wird und nur zu selten erkannt wird wegen viel zu intransparenter Preise und Abrechnungen. Die Prozesse sind oftmals so schnell vorbei und man kann die Angaben auch nicht wieder aufrufen im Display / App. Man bekommt auch keine Bestätigung etc.

Für mich ein Zustand der absolut nicht in Ordnung ist.

ich hoffe, dass sich die jetzigen ladekarten-abrechnungssysteme zügig vom markt verabschieden.

ob es beim „tanken“ von strom unterschiedliche preismodelle geben MUSS bezweifle ich. aktuell will der markt das so. er ist noch im entstehen und es wird viel ausprobiert. ich hoffe , es bleibt etwas übrig, was flächendeckend funktioniert, mit üblichen zahlungsmitteln umgehen kann, personen- und nicht fahrzeuggebunden ist und sowenig wie möglich meine personenbezogenen (und bewegungs-) daten speichert/verarbeitet und irgendwie so abläuft wie beim discounter: an der ware steht der preis, ich will die ware zu diesen preis, ich nutze mein übliches zahlungsmittel, fast zeitgleich gibt es eine kontobewegung auf meinem konto

wenn die geräteaufsteller/serviceanbieter %ual am umsatz beteiligt sind (1% des umsatzes als servicegebühr, eingepreist ???), dann müssen sie zukünftig damit leben, dann ihnen die umsätze an den benzin-/dieseltankstellen wegbrechen. gleichzeitig erhöhen sich die umsätze an den ladesäulen … vielleicht passiert hier mal etwas

Ich denke schon, dass jemand der viele kWh kauft und oft zum Laden kommt einen besseren Preis bekommen soll wie jemand der immer zuhause lädt und nur ein zwei Mal im Jahr die Infrastruktur nutzt. Das wäre nur fair! Dagegen habe ich nichts einzuwenden. Es sollte nur mit EC oder PayPal gehen. Wichtig ist aber in erster Linie, dass es eine Transparenz gibt und diese gibt es nicht.

Ich habe den Preis vorab geprüft … 12Ct /Min
Willenserklärung erteilt
Nur per Zufall bin ich auf die Rechnung gestoßen weil ich die Preise mit einer anderen Ladekarte vergleichen wollte. TNM bucht das ab und die Rechnung geht direkt in die BH, so wie die ganzen Handys und Telefonanschlüsse auch.

ich geh jeden (na, fast jeden) tag zum bäcker. der schrippenpreis für mich ist identisch zum schrippenpreis des einmal auftauchenden früstücks-handwerkers vor mir in der schlange. ich müsste DEUTLICH mehr brötchen kaufen um eventuell mal über preise verhandeln zu können.

so ähnlich wird das bei den e-autos werden (wenn denn mal viele unterwegs sind). die größte nutzergruppe wird ähnliche fahrleistungen pro jahr haben, wie auch mit ihren ex-verbrennern (20.000km/jahr ???). diese große gruppe wird den einheitspreis akzeptieren. ausreißer nach unten gehen im rauschen unter. ausreißer nach oben können sich gern sonderpreise und abrechnungssysteme basteln/wünschen/verhandeln. ob die dann an JEDER ladesäule das so bekommen müssen? der „shell-sonderkunde“ bekommt es ja auch nur an der shell-säule.

Danke. Ist notiert

in der verarbeitungskette so wenig möglich „teilnehmer“ und so wenig wie möglich datenspuren personenbezogener daten.

Was ich als Verbraucher haben wollte ist folgendes:
Lt. Stromliberalisierung darf ich mir bei meinem Hausstrom-Anschluss den Lieferanten absolut frei aussuchen. WARUM ist das nicht auch Plficht an jeder Ladesäule?
Ich habe EINEN Stromliefervertrag und mit diesem kann ich ÜBERALL Strom beziehen. Klar: zzgl. „Netzgebühr“ des Ladesäulenbetreibers. Das ist ja auch zu Hause so. Mir fehlt beim Laden dieser Liberalisierungsgedanke völlig. Warum eigentlich? Ist das nicht eigentlich sogar Vorschrift?

Nun, ein Bäcker kann man nicht ganz mit einer Ladesäule vergleichen. Eine Ladesäule kann am Tag halt leider nicht so viel Umsatz machen. Wir hatten das ja auch schon mal in einem anderen Faden besprochen. Daher denke ich, dass auch Abrechnungsmodelle schwer.

Sicher kann es sein, ich kann r.wagners Idee sehr viel abgewinnen, auch spannend wäre den eigenen PV Strom von Zuhause an einer fremden Säule zu verbrauchen zzgl Netz.

Die direkte Bezahlung an der Säule wäre auf jeden Fall einfacher für das ganze System und würde solche Erfahrungen wie bei mir verhindern.

Die GLS Bank arbeitet daran, Stichwort Giro-e:
:arrow_right: Giro-e von der GLS Bank - Strom tanken per Girokarte

Schade dass sich der Chipknip nicht verbreitet hatte. Vielleicht kommt ja auch das Zahlen per Handy / Smart Watch… Alles okay für mich! In erster Linie sollte der Preis irgendwie nachvollziehbar dokumentiert werden.

Eine Frage in die Runde, hatte noch keiner solch eine Erfahrung? Schon merkwürdig dass mir als wirklich seltener Lader sowas schon zum zweiten Mal passiert. Uns wurden rund 100€ zu viel abgerechnet… Das kann doch kein Zufall sein.

Doch, das passiert auch anderen.
Meine letzte Rechnung von TNM passt auch nicht mit den Preisen der App überein, allerdings war die Rechnung 30% günstiger als die App Preise, von daher beschwere ich mich jetzt mal nicht, zeigt mir aber, dass das System alles andere als „robust“ und zuverlässig ist.

@volker.berlin

giro-e kenne ich. ich hoffe, sowas in der art setzt sich durch.

hier wird auf bestehendes und am markt flächendeckend bereits vorhandes aufgesetzt. keine zusätzlichen datenkraken.
der gewerbliche nutzer kann auch hier durch zuordnung einer entsprechenden giro-karte steuern, ob sein firmen- oder privatkonto belastet wird. in üblicher buchhaltungssoftware sind solche kontobewegungen zügig dem entsprechenden buchhaltungskonto zugeordnet.
datenkabel liegen in den säulen an.
rfid-leser sind auch schon drin.
ne giro-karte hat frau/mann sowieso (oder ist kostenfrei bei der hausbank beziehbar)

Mit einer kleinen Einschränkung: Nicht alle Giro-Karten sind mit dem Kontaktlos-Feature ausgestattet. Bei der DKB zum Beispiel kann man Stand heute nicht mal auf Nachfrage eine kontaktlose Girokarte bekommen. (Umgekehrt ist das Kontaktlos-Feature auf den Kreditkarten der DKB Standard und auch nicht abwählbar.)

Bei all diesem komplizierten Hickhack und dem auch von mir selbst erlebten Ärger mit Falschabrechnungen wundere ich mich, warum sich die einfachste Lösung nicht durchsetzt: in Seefeld (Tirol) steht eine schöne Säule, da kostet eine kWh 20 Cent. Zu bezahlen mit Bargeld. Sprich 2 Euro einwerfen und 10 kWh laden.
Bargeld ist eine schlaue Erfindung. Bargeldlose Zahlvorgänge bei Kleinbeträgen versuche ich aus diversen Gründen möglichst zu vermeiden.
Nebenbei bemerkt funktioniert die Münzvariante an jedem Parkscheinautomat ja auch. Man muss wirklich nicht jeden Furz mit Karte bezahlen.

Bargeld ist mit Abstand das teuerste Zahlungsmittel im Handling.

Bitte grenzüberschreitender Denken. Die deutsche girocard ist eine reine Insellösung, die nur dank V-PAY und Maestro im Ausland eingesetzt werden kann. In anderen Ländern ist es üblich, eine Kreditkarte (Credit/Debit) einzusetzen - im Inland sowie Ausland. Es hat auch nicht mehr jede/r eine girocard, da bei immer mehr Anbietern stattdessen eine Mastercard/VISA ausgegeben wird. Diese sind idR nun auch immer mit einer kontaktlosen Zahlfunktion ausgestattet.

Die EU sollte sich darum kümmern, dass alle Ladesäulen ad hoc per kontaktloser VISA/Mastercard (von mir aus auch gern noch Amex) freigeschaltet werden können. Dann hat sich das ganze Ladekarten-Thema schnell erledigt.