Fahrtenbuch

Wenn man Zeit uns Lust hat jeden Tag 5-6 Einträge zu tätigen und/oder elektronische Fahrtenbücher mindestens wöchentlich
auszuwerten (längere Intervalle sind uns schon verworfen worden) mag das richtig sein.
Mir ist die Bequemlichkeit einiges wert.

Bei 10% Privatanteil kommt Du ohnehin nicht um ein Fahrtenbuch herum oder, wenn GmbH-Geschäftsführer, die 1% Regel.

Was mich noch interessiert ist die Sache mit einfacheren Führung eines Fahrtenbuches für einen Tesla, wie meinst Du das bei gleichem Fahrverhalten ?
Es fallen die Tankstops weg, o.k. und die Serviceintervalle bei denen die km-Stände stimmen müssen, meinst Du das ?

Ja, genau das meine ich.

Bei häufiger Nutzung von SC sind die Fahrten aufgrund des Verbrauchs nicht
mehr so einfach zu verproben.
Weil wann und wo getankt wurde nicht nachvollziehbar ist.

Dadurch werden Eintragungsfehler geringer.
Ich empfinde das als Vereinfachung.

Es kommt natürlich immer darauf an, welchen Beruf man ausübt und wie die Fahrten
zustande kommen.

Es hat sich ein Tesla-Fahrer gemeldet, der ein Elektronisches Fahrtenbuch für das Model S anbietet. Der Form halber habe ich seinen Beitrag, der für sein Produkt bzw. seine Dienstleistung wirbt, in den „Marktplatz“ verschoben:
:arrow_right: Elektronisches Fahrtenbuch für Tesla Model S

Tesla hat doch die nötige Hardware verbaut, das wäre dringend ein Fall für 7.0!

Ich glaube nicht, dass Tesla, selbst wenn die technischen Rahmenbedingungen gegeben sind, jemals eine entsprechende Erklärung zu Konformität (und insbesondere zur Unveränderlichkeit der Daten abgibt). Ohne diese wäre es ein nettes Feature, aber als Hilfsmittel zu Vorlage beim FA nicht geeignet.

Kleines Update:

Für elektron. Fahrtenbücher mit Tachosignal braucht man ja einen entsprechendes CAN-Interface, da haben sich kürzlich die Specs geändert, siehe hier: CAN Objektänderungen bei SW Update
Für elektron. Fahrtenbücher ohne Tachosignal (rein GPS-basiert) gibt es neue Umsetzungsanweisungen für die Finanzämter, werde das bei Gelegenheit mal einscanenn und hier anhängen, nur kurz: macht keinen Sinn. Wenn man das so führt wie dort verlangt, kann man auch gleich per Hand schreiben. Wenn man es nicht macht, kann es einem noch Jahre später bei der nächsten Lohnsteuer-Außenprüfung um die Ohren fliegen und man wird nachträglich auf 1% Regelung umgestellt!

Anbei der Artikel.
GPS_Fahrtenbuch.pdf (1.06 MB)

Da gibt´s hier noch einen Thread dazu [url]Elektronisches Fahrtenbuch für Tesla Model S]

Ich persönlich habe schon alle Möglichkeiten durchprobiert und alle Kämpfe mit den Betriebsprüfern (meist zu meinem Nachteil) ausgefochten. Ich schreibe seit 4 Jahren wieder von Hand und habe seither keine Problem mehr. Ich hatte erst heute die Abschlussbesprechung mit dem Betriebsprüfer und wir haben das ausgiebig besprochen. Obwohl teilweise „sehr unleserlich“ und unvollständig, hat er es als „insgesamt plausibel“ eingestuft und durchgewunken. In der Summe gehts mE schneller als alle Softwarelösungen.
Seit Visible Tesla läuft ist noch einfach geworden, da muß man tagsüber gar nicht mehr mitschreiben sondern kann das alle paar Tage im Büro einfach abschreiben.

Ich hatte einige Zeit Triplog und dann Webfleet (TomTom). Dann stieg ich auf die App Driverslog Pro auf dem iPhone um. Wir hatten bereits Betriebsprüfung. Er hat nur geschaut, ob die nachträglichen Änderungen protokolliert wurden und das hat ihm gereicht.
Ich habe mich daran gewöhnt, am Anfang und am Ende der Fahrt den Button für die Fahrt zu drücken. Vieles wird automatisiert. Völlig neue Fahrten muss man eben auch was eintragen. Würde ungern wieder per Hand ein Fahrtenbuch schreiben. Eher überhaupt keins.