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Fahrsicherheitstraining Reichweitenproblem?

Hallo Liebe Gemeinde,

ich hatte vor mit meinem M3P vielleicht demnächst ein Fahrsicherheitstraining beim ADAC in Grevenbroich zu absolvieren (Drift & Sportivkurs). Nach den ganzen Fahrübungen wird am Ende in der Rundstrecke üblicherweise ein paar KM abgespult. Hat jemand schon Erfahrungen sammeln können bezogen auf die Akkureichweite im „Rennmodus“? Möchte ungern als einziger BEV zwischen all den Verbrennern liegenbleiben :wink:

Viele Grüße

Bei Grevenbroich ist auf der A46 ein Schnellader:

goingelectric.de/stromtanks … A46/40487/

Bisschen früher losfahren und dort auf 90+x % aufladen und dann sollte es locker reichen! :wink:

Berichte mal wie es war. Habe auch schon überlegt, dort zu buchen!

Ich habe zwar noch nicht selbst, mit meinem Model 3, an einem Kurs teilgenommen, jedoch schon von einigen Erfahrungsberichte gelesen. Danach sind alle locker über die Runden gekommen. Man muss danach noch nicht wirklich voll geladen sein. Hier im Forum gibt es auch einen Threat in dem ein solches Fahrsicherheitstraining organisiert wurde. Such mal danach.

Hallo,

komme von hier, zur Not kannst du auch auf dem Gelände in der Mittagspause laden. Zwei Ladepunkte sind dort, die immer frei sind, wenn ich dort vorbei laufe .

Schwarzzenti

Ich hab bei einem eintägigen Fahrsicherheitstraining ein paar duzend Kilometer verbraucht. Jedenfalls deutlich weniger als 100. Und war der einzige der nie im Auto geschwitzt hat :slight_smile:. Das war letzten August, der Instruktor bestand darauf zwischen den Übungen immer den Motor ab zu stellen :smiley:.

Ich hatte am Samstag ein Fahrsicherheitstraining und auch erst die Befürchtung, der Akku könne schlapp machen. Mit 90% im Akku bei der Abfahrt und 40km Anfahrt zum Trainingsplatz kam ich Abends mit 52% im Akku wieder zurück, das sollte auch bei einem Performance reichen.
Ich hatte übrigens gedacht, ich wäre der einzige Teslafahrer - weit gefehlt, von 10 Autos waren es 3 Model 3.

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Am 15. März bin ich um kurz vor 9h morgens mit 70% beim Fahrsicherheitstraining angekommen und gegen 17h mit 59% wieder abgefahren.
Gefahren bin ich 16km! Obwohl ich via TeslaFi 18 Etappen auf dem Traingsgelände ausmachen kann (ok, ggf. minus 2 oder 3 reine Abstellfahrten) und die Übungen teilweise 20 bis 30 Minuten (mit allen Teilnehmern) dauerten, hatte die längste Übung eine Distanz von 1,63km und die kürzeste eine von 0,29km.
Ich glaube man unterschätzt das: 5 Minuten in einem Kreisel mit 30 Metern Durchmesser sind zwar verdammt lange aber verhältnismäßig wenige Kilometer. Und auch das Üben von Notbremsungen: Lass eine Distanz mal 250 Meter sein, mit Rückfahrt dann 500 Meter. Aber je nach Teilnehmerzahl machst Du das nur 3 bis 5x. Da kommt nichts zusammen. Gut, da waren Aufgaben mit dabei da habe ich 400 bis 500W je Kilometer verbraucht aber den meisten Strom wird die Heizung gezogen haben die wegen häufig nicht geschlossener Tür länger lief.

Kann das bestätigen, ich war beim ADAC Intensivtraining und habe 13% verbraucht in ~6,5 Stunden, dafür aber auch rund 500wh/km :wink:

Viel Spaß beim Training!

Wenn es Zeit, Situation und Trainer hergibt, empfehle ich übrigens mal den Dynotest Mode auszuprobieren (google liefert die schritte) der sämtliche elektronischen Helferlein hart ausschaltet. Das ist schon augenöffnend wie viel das ausmacht, selbst bei einer ganz simplen Kreisbahn.

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Wow ich hätte nicht gedacht dass der Akku so gut mitmacht. Da bin ich aber sowas von gespannt! Vielen lieben Dank an alle!

Teslas haben keinen Spielzeugakku wie viele andere Elektroautos, selbst ein M3 SR+. Weswegen so ein Fahrsicherheitstraining fast spurlos daran vorbei geht :laughing:

Bei unserem Fahrsicherheitstrainig in Rheinberg Fahrtrainings in NRW hatte niemand Akkuprobleme.
Hier die Grafiken von SunFreak: Fahrtrainings in NRW

Ach das hatte ich garnicht mitbekommen.

Bin Mal gespannt wie sich der m3p macht. Gespannt bin ich auch auf den track mode und inwiefern sich das anders anfühlt als mit nem M4 zu driften. Ich schätze Mal dass der Tesla gefühlvoller zu bewegen ist da keine Turbolader … ich werde berichten!

Da ihm das archaische Gebrüll fehlt würde ich sagen entspannt.

Der M4 lässt sich leichter im Drift halten, da ein „Stromstoß“ am Fahrpedal beim Elektromotor Drehzahl und Drehmoment viel schneller steigen lässt. So kurze Stöße sind schwieriger wie ich finde.

Am Donnerstag war es soweit!

Drift&Sportiv in Grevenbroich: ich bin mit etwa 75% dort angekommen. Die einzelnen Übungen haben kaum Akku verbraucht. (Etwa 3% pro Übung) Der track mode ist genial und es macht wirklich Spaß ‚on-the-fly‘ die Fahrzeugeinstellungen zu verändern.

Drift war in dem Sinne ungewohnt, dass tatsächlich sehr schnell (sehr viel) Power kommt. Aber nach ein paar Mal hat das richtig gut geklappt. Ich finde man kann ihn sehr gut dosieren.

Das Problem war aber tatsächlich der Akku. Der zweite Teil des Kurses war das sportive fahren. Wir haben insgesamt 4 Rundstreckenrennen gefahren. Ich hab ihn natürlich getreten und am Limit bewegt (mein Limit, bin sicher das Auto kann noch mehr!). Auf den geraden lässt man alles stehen ausser vlt den GT3 der noch mit ordentlich Überschuss aus der Kurve kommt :wink: Kurvengeschwindigkeiten merkt man doch dass es langsamer ist als bei Porsche. Dennoch muss sich der m3p überhaupt nicht verstecken.

Ich hab für 12 Minuten rennfahren etwa 25% Akku verbraucht. Wobei die rundstrecke etwas enger und mit kürzeren geraden verbunden ist (vmax 150kmh an einer Stelle ansonsten etwa 100). Hier ist anzumerken, dass die Klimaanlage lief und wir etwa 24° hatten. Ich hab den Kompressor nicht übertaktet, war auch nicht nötig. Nach den 12 Minuten war nur die Bremse vorne links auf orange, alle anderen Systeme auf grün. Keine Einschränkung von Seiten der batterie aus.

Das dritte rennen habe ich ausgesetzt um zwischendurch zu laden. Habe dann das 4. Wieder mitgemacht.

Haupterkentniss: wie geil ist diese karre bitte :smile:

Kleine Anekdote am Rande:

Ich bin mit einem Freund hingefahren, der selber mit einem Jaguar e-type angetreten ist. Er ist ein absoluter petrolhead. Er verabscheut Automatikgetriebe und ein Auto muss für ihn nach Benzin riechen.
Am Ende des Tages haben wir uns zusammen in Hilden am supercharger getroffen. Er war total fasziniert von sowohl dem model 3 als auch das ganze Tesla Konzept. Bei einem Stück Kuchen haben wir uns darüber unterhalten, wie er am besten sein Alltagsauto gegen ein model 3 austauschen kann. :smile:

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Danke für deinen Bericht. Wie lief das denn mit der Ladung an der Strecke ab? Konntest du direkt vor Ort laden oder bist du zu nem Lader gefahren?

Danke für die vielen Beiträge zum Thema. Ich bin selbst für ein Training in 2 Wochen angemeldet (Linthe, Brandenburg), und die Dame am Telefon sagte gleich, dass sie dort auch Lade-/Schnellladestationen auf dem Gelände haben. Z. B. Laden in der Mittagspause…

Ich hatte jeweils mit meinen letzten 3 verschiedenen Fahrzeugen ein solches Training, und bin jetzt sehr auf mein M3LR gespannt…

Beim ADAC in Grevenbroich gibt es zwei 11KW Lader. Hab dann an der Mittagspause etwa 2 Stunden angestöpselt. Hat dann auch für die Rückfahrt zur Zwischenstation nach Hilden am Ende gereicht :slight_smile: