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Fahren auf Schnee

Danke für Deine Erfahrungen, sehr interessant.

Wenn die Hinterräder blockieren gerät jedes Fahrzeug ins schlingern,» quer,»drehen.
Das sollte doch Tesla auch bei der Rekursion auf Schnee im Griff haben wie es alle anderen beim Bremsen auch können.
RedGlider beschreibt das Bremsverhalten nicht die Bescheinigung
Ich werde das wohl mal selbst testen die nächsten Tage. Wenn dem so ist das er hinten ausbricht aufgrund von Blockierung ist das ein Grund für jedes Kraftfahrtamt der Welt die Autos stillzulegen !!!

Das hat im übrigen nichts mit Heck oder Allrad oder Frontantrieb zu tun das betrifft jedes Fahrzeug auf der Welt.

Ich fahre jetzt den fünften Winter mit meinem Hecktriebler Model S.

Bisher habe ich überwiegend gute Erfahrungen gemacht, des öfteren in bergigen und schneereichen Gegenden unterwegs.
Schon einige Male bin ich noch recht gut einen verschneiten Berg hochgekommen bei dem andere Fahrzeuge verschiedener Marken liegengeblieben waren, bin quasi slalom drumherum. Allerdings wäre damals ein Anfahren am Berg bei dem Gewicht trotz aller Elektronik wahrscheinlich auch nicht mehr möglich gewesen.
Einmal musste ich Schneeketten aufziehen, bin am Hang bei ca. 25cm Neuschnee einfach nicht mehr vom Fleck gekommen.

Ich kann bestätigen, dass das Heck leicht übersteuern kann, wenn in einer Kurve, besonders beim Anfahren zu heftig beschleunigt wird.
Hier könnte die SW verbessert werden.

An einer Stelle denke ich eine Verschlechterung der SW festgestellt zu haben, dies ist allerdings nur mein persönliches Empfinden und die Gegebenheiten kann man bestimmt nicht alle immer zu 100% vergleichen:
Im ersten Winter habe ich einige „Tests“ gemacht. Bin nach heftigem Schneefall (neu, ca. 20 cm) an eine Stelle im Wohngebiet gefahren die leicht bergauf geht und habe auf frischem Schnee bergauf angehalten. Dann mit Vollstrom los. Die Elektronik hat fast keine Leistung zugelassen und das Model S fuhr schön langsam los. Das konnte ich damals beliebig reproduzieren und habe es verschiedenen Freunden „vorgeführt“.
Heute Mittag bin ich wieder in ähnlichem Neuschnee und sogar auf der Ebene losgefahren und habe testweise vollstrom gegeben.
Ich bin fast nicht vom Fleck gekommen, die Hinterräder hörte ich durchdrehen.
Klar: So fährt man bei den Verhältnissen nicht los aber hier scheint sich deutlich etwas verändert zu haben in einem der ungefähr 45 Updates die ich mittlerweile installiert habe.

Hier meine persönliche Erfahrung zum Thema… :laughing:

Nie vergessen: impuls§=m*v …und m ist bei diesem Wagen auch bei niedriger Geschwindigkeit hoch :wink:

Wieviele Feuerwehrautos braucht man um einen Tesla aus dem Graben zu ziehen? :laughing:

Oder hatten die Angst, dass er in Flammen aufgeht?

Ich hoffe die haben nicht wirklich nur dort am Vorderrad angezogen.

Die Schleppöse wäre meiner Meinung nach der geeignetere Anschlagpunkt.

Sie haben ihn am Vorder- und Hinterrad quer rausgezogen und dabei Witze über Elon Musk gemacht - es war schrecklich :neutral_face:

Bin gestern nach der Arbeit noch ein Bisschen zum Spaß durch die Gegend gefahren. Schneehöhe auf der Straße so, dass man den Schnee mit dem Unterboden glatt gezogen hat. Ging alles ohne Schneeketten wunderbar. Donuts nur auf dem Parkplatz, sonst alles sehr entspannt.

Hatte bisher kein besseres Auto im Schnee.

Vor Jahren hatte ich ausgiebig getestet, ob ich mein RW Model S auf Schnee oder Eis zum Ausbrechen bringen konnte. Negativ. Verhalten bei Aquaplaning-Gefahr

Wegen der Beiträge hier habe ich es heute noch einmal auf einem schneebedeckten Platz versucht. Den Wagen im Kreis gefahren bis Traktionskontrolle eingegriffen hat, dann weg vom Spaßpedal. Ausbrechen unmöglich! Mehrmals versucht. Dann Traktionskontrolle aus und gedriftet. Als sich ein Publikum bildete, habe ich dann beendet. :mrgreen:

Auf vollverschneiter Autobahn bei ca. 100 km/h, was man wirklich nicht fahren sollte, wird bei plötzlichem Lupften des Pedals das Heck evtl. minimal unruhig. Mehr nicht.

Die einzige Situation, wo die Traktionskontrolle suboptimal funktioniert ist ironischerweise auf dem Hügel vor meiner Einfahrt. Mit Traktionskontrolle kann ich bei glatter Fahrbahn dort oft nicht mehr anfahren, ohne Traktionskontrolle, mit sehr vorsichtigem Stromfuß, gelingt es doch häufiger.

Ein anderer alter Ur-Teslafahrer meinte mal zu mir, er hätte sich wegen der Reku auf der AB gedreht. Ich kann mir nach all meinen Versuchen eigentlich nicht vorstellen, dass das an der Reku lag. Es gibt natürlich Grenzen, die keine Technik der Welt wegregeln kann, aber mir scheint dass Reku und Traktionskontrolle eine hervorragende Leistung erbringen.

Bei dem Wintertraining vor 2 Jahren war es ein Leichtes den S85 RWD mit der Reku zum Drehen zu bekommen. Wie schon geschrieben habe ich das genutzt um das Fahrzeug zum Driften zu bringen.

Es kann natürlich sein dass sich das mittlerweile geändert hat. Ich werde es auf der Straße nicht ausprobieren.

Sowas kann man schon mal testen wenn es zuhause Schnee hat. Fast überall gibt es doch außerhalb große Supermarktparkplätze auf denen nachts keiner unterwegs ist…

Aber bitte unbedingt filmen. Vielleicht kommt ja sowas großartiges wie auf diesem „leeren“ Parkplatz dabei raus. :laughing: :smiling_imp:

youtube.com/watch?v=5b_B2lIifXY

Schneefahrbahn:

Ab ca 50kmh kannst du mit der Reku wunderbar driften. darunter nicht da die reku dann nicht ausreicht. beim „im kreis fahren“ wirst du nicht genug geschwindigkeit gehabt haben.

Auch Schneefahrbahn:

das heck bricht beim spontanten und eingelenktem beschleunigen aus, mehr als es notwenig ist. hier ist bedarf einer softwareverbesserung.

Leute ihr müsste mal den Unterschied von Beschleunigen und Bremsen kapieren. :wink:
Bremsen/Reku:
"Ein anderer alter Ur-Teslafahrer meinte mal zu mir, er hätte sich wegen der Reku auf der AB gedreht. Ich kann mir nach all meinen Versuchen eigentlich nicht vorstellen, dass das an der Reku lag. " Wie ich schon in einem vorrangegangenen Post hier schrieb ist das ein normales Szenario. Wenn die Hinterräder beim Verzögern Blockieren bricht das Heck aus. Das ist in sofern in dieser Situation schlimm da es kaum kontrolierbar ist weil 1 die Richtung man nicht selbst Wissend herbeigeführt hat, 2 es sehr plözlich Auftritt. So wie bei Fahrsicherheitstrainings über die Versatzplatte. Wer da schnell und richtig reagiert, respekt. Habe so ein Trainig schon gemacht, bis man den Hobel unter kontrolle hat vergeht Zeit, Zeit die man im normalen Strassenverkehr kaum hat. 3. Wenn die Räder nicht drehen ist kaum eine Richtungsänderung des Hecks möglich. Wenn man das nicht schafft dreht man sich weiter, auch wenn man voll dagegen lenkt.
Jeder kann mal einen Lebstversuch starten.: Man nehme ein Matchboxauto vom Sohnemann und klebe die Räder einer Achse fest. Jetzt den Wagen mit diesen Blockierten Rädern Voran eine Schräge herunter fahren lasse. Ergebnis: Das Wägelchen bleibt ziemlich auf der Spur.
Jetzt den Lebensmüden Testfahrer mit den Blockierten Räderen hinten die Schräge runter schicken. Ergebnis : Kreisel.
Wenn das bei Unseren Autos durch die Reku auch so ist, ist der Wagen eine Gefahr im Strassenverkehr !! Schrebe mal Tesla an mit bitte um Stellungnahme.
Beschleunigen/Driften:
Habe einen 90D der im Normalfall kaum quer geht wegen der Vorderen Antriebs. Erst ein ausschalten der Tracktionkontrolle ( Schlupfstart) macht dies möglich. Dann ist der Wagen durch den direkten Antrieb, den niedrigen Schwerpunkt etc. sehr gut Kontrollierbar.

@norwayfishing: "Ab ca 50kmh kannst du mit der Reku wunderbar driften. " Respekt!

Beim Wintertraining wird das Fahrzeug vielleicht in einem Bereich bewegt, der jenseits der physikalischen Möglichkeiten von Traktionskontrollen (inkl. der persönlichen) ist. Mit ausgeschalteter Traktionkontrolle mag da einiges möglich sein. Ich bin an den Rand dessen gegangen, was die Traktionskontrolle in der Kurvenfahrt zuließ und ging dann vom Pedal. Kein Ausbrechen irgendwo. Mit Traktionskontrolle zu driften ist bei mir nicht möglich, sie bremst einfach runter bis wieder Traktion da ist.

Ein Blockieren der Hinterräder, wie Disty beschreibt, bei eingeschalteter Traktionskontrolle durch die Reku, halte ich für unmöglich.

Letztes Jahr beim Wintertraining in Kemi mit dem P100DL war es auch so. Man konnte das Fahren bis zu einer Grenze optimieren, sobald es der Traktionskontrolle aber zu wild wurde, griff sie hart ein und reduzierte das Tempo auf „ziviles“ Maß. Erst danach konnte man sich wieder an das Limit herantasten.

Also ich war letztes Jahr mal in einem schneematschigen Kreisverkehr unterwegs, mit vielleicht 20kmh, als mit Recht neuen Winterreifen das Heck einen kleinen Rutscher (wenige Zentimeter aber merklich) machte. Das überraschte mich derart dass sofort den Fuß vom Pedal nahm (volle Reku), woraufhin die Front ebenfalls nach außen rutschte und 50cm von der Leitplanke zum Stehen kam. Nur der geringen Geschwindigkeit wegen ist nichts weiter passiert (verschärfend kam hinzu dass der Kreisverkehr von innen nach außen leicht abfiel)

Jetzt haben meine Winterreifen einige tausend Kilometer mehr runter und nächstes Wochenende geht es an den Großglockner, wozu mir das Hotel gerade sagte „und vergessen Sie Schneeketten nicht, wir haben viel Schnee!“.

Ich habe noch nicht im Handbuch geguckt - montiere ich beim D vorne wie hinten Ketten?

nur hinten

Danke, hab mich gerade am PC eingeloggt und im Handbuch nachgeguckt - Hat jemand Erfahrung damit und weiß was Tesla für den Kettensatz verlangt?
Bei Amazon 220 € für den empfohlenen „Maggie Group Trak Sport P217“. (Im US-Zubehörshop sind es 360 USD).

Ich weiß nicht warum Tesla diese Schneeketten empfiehlt. Die Montage sieht abenteuerlich aus und das sind nichtmal richtige Schneeketten sondern bessere Anfahrhilfen, die irgendwie auf der Lauffläche rumeiern. Und der Preis erst für so eine Bastellösung.

Es gibt nicht viele fürs Model S, sollten sehr flache Ketten sein, ist eng im Radhaus.
Ich hab auch die Maggi, aber noch nie benutzen müssen. Vl ja nächste Woche in Ö.