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Eventuell kein Radar bei 3/Y für Europa

Ich könnte echt prima damit leben unter 130 zu fahren, aber dafür einen funktionierenden AP ohne Phantombremsungen zu haben. Mache ich jetzt eigentlich schon die meiste Zeit so, weil mir die Spurwechsel gerade bei stärkerem Verkehr einfach zu langsam ausgeführt werden.

Bei höheren Geschwindigkeiten fahre ich eh lieber selbst. Macht ja auch verdammt viel Spaß :smiley:

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Option 1 ist derzeit in den USA die gewählte Option.
Wobei selbst bei uns das Radar kaum noch Einfluss hat

Danke für die Auskunft

Gerade jetzt im Herbst sehen wir ja, wie geil die Kameras funktionieren… NICHT. Ständige Warnungen, dass die Kameras wegen zu dunkel, zu hell, zu nass etc. nicht funktionieren.

Da braucht es mal robustere Kameras bzw. was mit Waschanlage, bevor das ein sinnvoller Ersatz wird.

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Ich hatte es bisher aber noch nicht, dass das eine Auswirkung hatte. Kann trotzdem AP nutzen. Auch bei stärkster Gischt.

Ich schon, der automatische Spurwechsel klappt dann nicht mehr.

Für alles was vorn ist, sind eh die Kameras in der Windschutzscheibe zuständig, und die werden ja gereinigt.

Ok, hab nur Standard AP. Der ist sehr zuverlässig und robust.

Da hilft dir auch kein Radar…

Das Radar ist total überflüssig und bringt nur Phantombremsungen rein. Die Seitenkameras funktionieren bei mir ohne Probleme, die Meldungen bezüglich blockiert habe ich bisher nur bekommen wenn es komplett dunkel auf der entsprechenden Seite ist. Da gibt es nichts zu sehen und das Auto denkt fälschlicherweise das die Kamera blockiert ist.

Wir hatten bis vor kurzem einen Subaru Outback von 2018 mit dem „Eye Sight“ System, also quasi wie der Standard Autopilot. Das System war rein Kamerabasiert durch zwei Kameras hinter der Windschutzscheibe. Es hat super funktioniert, auch bei ziemlich schlechter Sicht. Phantombresungen gab es auch keine.

Ich will damit sagen, wenn Subaru das kann, dann mache ich mit bei Tesla keine Sorgen. Das wird bestimmt super funktionieren.

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Beim BMW i3 ist der Abstandstempomat auch Kamera-basierend. Und der funktionierte immer zuverlässig und es gab keine einzige schreckhafte unnötige Bremsung (um was anderes als „Phantombremsung“ zu erwähnen). Nur die Regelung des Abstands war recht… zäh. Mal zu dicht, mal dauerte es ewig, bis aufgeschlossen wurde. Aber das BMW System im i3 ist ja auch von 2013…
Diese Systeme können sehr gut funktionieren, ich hab da wenig Bedenken. Ich würd sonst was darum geben, diese unnötigen Bremser los zu werden.

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Auch wenn ich mich evtl. unbeliebt mache und mich wiederhole:
Ich kann dem nur zustimmen:
Nebel, nass, Temperaturwechsel bei Ausfahrt aus einem Tunnel oder ganz simpel Dreck auf der Linse - Meldung entweder Kamera blockiert/geblendet oder Autopilot nicht mehr verfügbar wegen schlechten Wetters.
Wie da jemals das Auto fahrerlos alleine durch die Gegend fahren soll und der Fahrer dann eben die Kameras nicht reinigen kann. Sicher kommt dann eine Meldung auf die App: Smart Summon wegen schlechten Wetters nicht möglich, bitte Kameras reinigen. Blöd halt, wenn das Auto dann 200 km entfernt an der Autobahn auf dem Randsteifen steht.
Ich halte diese Strategie von Tesla, nur noch auf Kameras zu setzen für Kalifornien vielleicht für ausreichend, aber noch nicht einmal in unseren Breiten reicht das aus. Fast alle anderen Hersteller setzen auf LIDAR und die Preise sind ja kräftig gesunken. Ich habe auch irgendwo - war es auf Teslamag? - gelesen, dass die US Verkehrsbehörde wieder einmal wegen Autopilotunfällen ermitteln und diese wohl vor allem bei Fahrzeugen aufgetreten sind, die nur noch Tesla Vision, also kein Frontradar mehr, nutzen.
Ich gebe zu, ich bin weder Ingenieur noch ITler, aber wenn eine Kamera nix sieht, kann sie keine Daten liefern und dann bekommt der Rechner auch nix zum rechnen, egal wie viele Flops der pro Sekunde verarbeiten kann. Bei Computern gilt halt immer noch: Bullshit in, bullshit out. Und bei no input bei beschlagener Kamera heisst das eben auch: no output. Das scheint ja auch für Tesla so gravierend zu sein, dass sie das dann eben abschalten mit NoA und Spurwechsel.
Bei schönem Wetter alles prima mit Tesla Vision, aber wenn dieses nicht herrscht, dann ist ein vom rein Visuellen unabhängiges System wie ein Radar oder LIDAR schon ganz hilfreich. Je mehr Daten für den Computer, desto besser, denke ich. Daher ja jetzt auch drei Frontkameras und nicht mehr nur eine wie beim AP1.
EM hat zu LIDAR ja mal gesagt, dass wir ja auch nicht Laserblitze aus den Augen schiessen würden, um die Umgebung zu erkennen - richtig, nur warum gibt es an Autos bis heute Scheibenwischer und eine Waschanlage mit Wasser? Genau, damit man den Dreck auf der Frontscheibe entfernen kann und durch dieselbe mit seinen Augen eben diese Umgebung sehen kann. Und warum passieren bei Nebel so viele Auffahrunfälle? Weil man eben nichts oder nicht genug von eben jener Umgebung vor einem (meist in Form eines anderen Autos) sieht. Da kann die Frontscheibe noch so sauber sein. Genau dann ist aber ein Frontradar super, wie EM auch bei Einführung AP1 sagte: „It can see through fog and snow“. Tja, ist wohl jetzt nicht mehr nötig, was ich aber nicht glaube. Das ist eher mal wieder Effizienz und vor allem Kosteneinsparung - einmal bei der Hardware und dann bei der einheitlichen Software. die das Frontradar dann einfach abschaltet. Schade und meiner Meinung nach keine gute Idee.

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Also ich habe das mit den Phantombremsungen ganz gut in den Griff bekommen durch eine Neukalibirierung des Frontradars, nachdem ich das Auto so beladen hatte, wie es meistens gefahren wird. AT-Zimmermann hat da auf seinem Youtube-Kanal was zu.
Jetzt bremst das Auto im Wesentlichen wegen erkannter Phantom-Geschwindigkeitsbegrenzungen, was aber nix mit dem Frontradar zu tun hat, sondern mit fehlenden oder falschen Daten, weil ja Tesla leider seit AP1 leider keine Live-Erkennung der Verkehrsschilder mehr hinbekommt, sondern das aus irgendwelchen Datenbanken bezieht, die offensichtlich nicht aktuell sind. Von temporären Begrenzungen haben wir dann noch gar nicht gesprochen.
Eigentlich kommt ein radarbasiertes Phantombremsen nur noch vor, wenn das Radar bei steilen Abfahrten sozusagen in den Boden hineinschaut, ganz selten bei vollmetallenen Kanaldeckeln und wenn innerorts parkende Autos auf der Fahrbahn stehen.
Also ich wollte auf das Radar nicht verzichten.

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Kann ich mich aber Anschliessen. Hatte auch schon öfters Kameras die bei Regen ausgefallen sind.

Jetzt im Winter wenn es Schnee hat werden es wieder oft die seitlichen Kameras sein die geblendet sind. Da muss echt was gemacht werden wenn das Fahrzeug mal selbst Fahren soll.

Auch bei Starkregen schaltet er auf der Autobahn den Spurwechsel und sogar das Navigieren mit Autopilot aus weil schlechtes Wetter erkannt wurde. Aktuell alles noch Beta, habe ich kein Problem mit aber ob das mit Kamera only wirklich funktionieren wird bezweifle ich aktuell noch.
Elon hat aber soweit ich weiß auch nie behauptet das FSD bei jedem Wetter funktionieren wird.

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Die LIDAR Sensoren können aber genau so dreckig werden wie die Kameras. Und bei Nebel und Starkregen funktionieren die auch nicht mehr, genau wie Radar auch.

Meiner Meinung nach bringen die keinen Benefit, außer bei starker Dunkelheit.

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Man KANN Kameras reinigen. Die meisten Hersteller verbauen auch sowas heute schon, Tesla hat da halt mal ein paar Euros gespart.
Und LIDAR-Sensoren haben genau das gleiche Problem, die arbeiten auch optisch.
Und übrigens sind die nach vorne zeigenden Kameras ja extra innerhalb der Wischer-Fläche platziert (machen auch alle so), damit die halt sauber gehalten werden können.

Die Limitierung - und da werden auch die 130 km/h herkommen - ist eher, dass die Auflösung der Kamera ab einer bestimmten Entfernung keine exakte Bestimmung der (Relativ-)Geschwindigkeit eines entdeckten Objektes mehr erlaubt. Das ist generell ein Bisschen ein Problem bei rein optischer Erkennung, weil Du die Erkennung der Größe und der Geschwindigkeit aus den selben Daten machen musst, wenn Du die Größe aber nicht kennst, wird das mit der Geschwindigkeit schwer. Da können ganz klassische, optische Täuschungen auch den Erkenner täuschen.

Da hat der Radar Vorteile, weil der über Doppler die (Relativ-)Geschwindigkeit eines Objektes direkt ermitteln kann, alles andere wird dann sehr viel einfacher abzuleiten.
LIDAR bringt in dem Punkt nix. Die Reichweite ist begrenzt, LIDAR bringt eigentlich nur mehr Auflösung im Nahbereich und an Seiten und hinten auch bessere Sicht, wenn es dunkel ist.

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Wenn ich die Bewegungsvektoren meiner Kamera, also meines Autos kenne, kann ich durch Filtern, ein „unscharfes“ Bild schärfen. Der Tesla kennt seine Bewegungsvektoren. :wink:
Interessant wird es mit den Bewegungsvektoren anderer Verkehrsteilnehmer oder Hindernisse. Aber hier sollte es doch egal sein, ob das Bold „scharf“ ist oder nicht. Wenn der verschwommene Fleck im Bild größer wird, is er näher dran. :joy:

Falls es noch nicht geschrieben wurde: In den USA werden seit geraumer Zeit Model 3 und Y ganz ohne Radar ausgeliefert. Seit kurzem auch S und X. Die anfänglichen Limitierungen (Min.abstand/Vmax) sind mittlerweile zurückgefahren. Ob sie wieder identisch mit Radar-Autos sind weiß ich aber nicht.

Die entsprechenden Autos haben den Code RA00 in den ManifacturingOptionCodes, falls mal jemand Bestandsfahrzeuge prüfen möchte.

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Eine Sache die mir da einfällt ist, dass mal Elon doch das neue Radar hochgelobt hatte, dass es nun mehrere Fahrzeuge vorne dran auch erkennt und somit schon abbremst bevor der Vordermann, geschweige denn man selber, bremsen würde. Reaktionszeit und so.

Was wird daraus?

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Die Kamera sitzt aber sowieso höher als du mit deinem Kopf.
In der Regel wird einem auf dem Display auch 2-3 Fahrzeuge vorher dargestellt, weil die das noch erkennt (vgl. FSD Beta USA die ohne Radar arbeitet).

Also das dürfte eigentlich kein Problem darstellen.

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Da hat sich auch nix verbessert . Mein Mini Bj. 2019 hat dieselben Probleme. BMW verbaut bei Kamera Technik nix besseres mehr .

ich hoffe nur das Tesla in Europa noch etwas mehr auf Radar setzt.