Es führt kein Weg am Plug-In-Hybrid vorbei!

Ich bin auch kein Fan von PHEVs aber diese Argumentation anderen zu erzählen was sie brauchen oder nicht wenn man selbst ein M3 hat und das erst seit grob einem Jahr finde ich schon irgendwie nicht ok… So kann man jede Diskussion kaputt machen und alle anderen Dinge auch in Frage stellen, hey warum ein Haus? einen eigenen Stellplatz? Eine Garage für ein Auto, ziemlich krank wenn Menschen auf der Straße leben… Standheizung im E-Auto? Damit man nicht erfriert? Oder ein Dog Mode, damit das (lebensnotwendige Tier) im Auto bleiben kann während man entspannt shoppen kann? Mir fallen 1000 Dinge ein die unvernünftig sind, sogar meine PS4 :slight_smile: Aber eben Spaß machen oder Sicherheit geben…

Die Welt ist wie sie ist, ich habe ein MX und das ist auch nicht die Essenz der Effizienz vor allem nicht mit der schlechten Heizung über ein Heizregister aus der Batterie.

Das PHEV ist für viele der Einstieg in die E-Mobilität, schau die Volker Quaschning an… Manche brauchen halt den Umweg für sich, andere die Sicherheit eben nicht liegen zu bleiben oder planen zu müssen.

Ja, es ist schlecht wenn Menschen ein PHEV kaufen weil es eine 0,5% Versteuerung anstatt 1% gibt, das heißt aber nicht, dass das alle so machen. Diejenigen die ich kenne machen das auf jeden Fall anders und das ist ein wichtiger Schritt.

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Ich masse mir nicht an über die Ansprüche Dritter zu urteilen, ich masse mit aber auch nicht an jemandem veraltete Kleinwagen anderehen zu wollen.

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Niemandem muss man vorschreiben was er braucht oder nicht. Aber derjenige soll mir dann bitte nicht erzählen, dass ein PHEV eine rationale Entscheidung war.

Einen 3er braucht man bestimmt nicht als Pendlerauto. Eine Zoe wird aktuell für 99€ im Monat angeboten. Selbst ein 3er mit 0,5% Versteuerung etc. ist nicht günstiger.

Die Diskussion hatte ich vor kurzem mit einem Kollegen. Der hat 10km Arbeitsweg und einen 3er für 75K mit 10.000km im Jahr geleast. Kostenpunkt ca. 700€ im Monat.

Das sollte man wenigstens so ehrlich sein und sagen „ich will die Karre, der Rest ist mir egal“.

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Wir stellen fest: Carmaniac und Stelen, können PHEVs 80% elektrisch bewegen. Viele andere PHEV Fahrer haben dazu leider weder Skills noch Verständnis und schon gar keine Lust und fahren deswegen lieber mit dem eingebauten Verbrenner.

Zusammen mit den Studien die es gibt, ist das Bild zumindest für mich relativ klar, es ist ein guter Gedanke, aber setzt zu sehr auf Freiwilligkeit und failed natürlich mal wieder. Auch keine neue Erkenntnis :slight_smile:

Ich bin sicher, dass kein neues Auto holen anstatt eines PHEV weniger Emissionen verursachen würde und würde meinen Bekannten raten diese Fahrzeuge auszulassen, da der Restwert in vier Jahren relativ dramatisch absacken wird und man dabei kein CO2 spart. Dann lieber warten bis das BEV verfügbar ist, das man vertretbar findet um seine Urängste wie Reichweitenangst zu besiegen.

Auf Einzelbeispiele wie man einen XC90 fährt kann man leider nicht viel geben, das ist aber sehr löblich und vorbildlich. Statistisch gesehen sind diese in der Minderheit, im privaten Bereich sicher öfter anzutreffen, für Firmenfahrzeuge eher weniger.

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Und der fährt nie in den Urlaub? Und wie weit ist Dein Anfahrtsweg und warum hast Du ein M3? Ist der „Wunsch“ nach einem Arbeitsplatz der weiter als 10km entfernt ist, dann nicht auch ein Problem? Jeder hat seine eigene Welt, der eine mag dies der andere jenes… Wir können nicht alles in Frage stellen was zu unserem individuellen Lebensstil gehört. Vor dem M3 hattest Du auch einen Verbrenner, was ist denn Euer Zweitwagen?

Sei doch froh dass die Menschen Autos mit E-Antrieb kaufen, nicht jeder schafft überall gleich den Sprung auf das Treppchen.

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Nein stelens Fahrprofil war für PHEV völlig ungeeignet, deswegen ist er nach 7 Jahren PHEV nun auf BEV umgestiegen, da es nun endlich welche gibt, mit denen sich mein Profil wenigstens halbwegs abdecken läßt.

Trotzdem nervt diese ständige: „Ich habe eine Studie gefunden, das PHEV doof sind“. Jede dieser Studien, die zum Schluß kommt, das BEV bäh sind wird sofort als unglaubwürdig zerissen, jede die den PHEV anzweifelt sofort als blanke Wahrheit dargestellt.

Mein Prokurist hat im ersten Monat mit seinem A6 im Schnitt 2,3L Sprit verbraucht, die Kiste wird wann immer es geht geladen, inzwischen lädt er auch an externen Ladesäulen, nicht nur hier im Betrieb. Wenn ich dem einen Zoe hingestellt hätte, hätte ich die Kündigung auf dem Tisch.

Ich frage mich nur warum ausgerechnet Tesla-Fahrer meinen anderen solche Billig-Kleinwagen andrehen zu müssen.

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Bist du nicht der Verfechter von Passivhäusern und alles andere ist Teufelszeug? Ich kann mich nicht des Eindrucks erwehren, dass du hier mit zweierlei Maß misst.

Wer einen PHEV nur elektrisch bewegt, braucht keinen Verbrennermotor.

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Eigentlich ist der Passivhaus-Vergleich falsch.
Du musst ihn mal fragen was er von seinen Kollegen hält die „kleine“ 10-kWh-PV-Anlagen mit Speicher verkaufen, statt das Dach voll zu machen.
Das ist der viel bessere PHEV-Vergleich.

Natürlich bin ich ein Verfechter des Passivhauses und natürlich finde ich alles andere für nicht ausreichend. Ich bin auch ein Verfechter der Holzbauweise und Beton und Co so wenig wie möglich zu verwenden.

Ich bin auch ein Verfechter des BEVs… Wenn es nach mir ginge müsste das ganz anders ablaufen… So… aber nun kommen wir halt zum Punkt… Hier im Forum dürfte die Passivhausquote zwar überdurchschnittlich hoch sein, aber real habe ich nicht den Eindruck, dass sich das gerade in Richtung 50-80% dreht :slight_smile: Selbst hier nicht! Auch bei Sanierungen werden oftmals lieber technische Lösungen gesucht.

Und daher habe ich meinen Standpunkt einfach auch an die Realität anpassen müssen, schmerzlich, aber wahr. Die Menschen tun sich mit vielen Dingen einfach schwer, und so muss man heute Froh sein, wenn einer in ein 0815 Haus wenigstens eine WP einbaut und nicht eine Öl oder Gas Heizung und ebenso, dass Menschen sich für ein PHEV entscheiden…

Denn der Ansatz entweder PHEV oder BEV ist glaub falsch, ich habe das auch oft so gesehen aber das ist nicht richtig. Ich denke dass viele sich dann eben doch wieder für einen Verbrenner entschieden hätten und nicht für ein BEV. Und so gibt es wenigstens die Chance, dass das nächste Auto dann ein BEV ist.

Komisch komisch. Wenn es um Passivhäuser vs. KfW-40-Häuser oder 10kWh PV mit Speicher vs. Dach voll geht, dann ist die Toleranz nicht da, das auch ein kleiner Fortschritt ein Fortschritt ist. Dann sind nur unfähige Leute da, die die Käufer falsch beraten.

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Das stimmt, das ist aber mein Kerngeschäft, ich engagiere mich Ehrenamtlich für mehr PV und mehr Zubau, das ist quasi mein Baby, da hänge ich mit vollem Herzblut drin. Aber auch hier ist es mir mittlerweile egal. Hauptsache PV… Sicher konnte ich dazu beitragen einige MWp mehr zu errichten oder Systeme überhaupt erst spannend werden zu lassen, aber das ist sehr sehr mühselig.
Ich finde es ja auch super, dass andere nun mal das Zepter übernehmen, denn nach so vielen Jahren dürfen ruhig andere mal ran.

Ich finde es nur etwas befremdlich wenn Menschen die seit einem Jahr ein E-Auto haben so tun als hätten sie noch nie was anderes gefahren und alle anderen sollen das gefälligst jetzt sofort auch so tun.

Aber wie gesagt… Mir sind mittlerweile kleine Schritte lieber als keine… Wobei man auch sagen muss, dass das eh nichts mehr bringt… Ehrlich ob jemand nun ein BEV fährt oder ein PH baut… ist egal, das Kind ist längst in den Brunnen gefallen und wir werden es nicht mehr retten können, da es schon zu lange da unten ist.

Von daher ist das „große“ Ziel aus den Augen und wir werden uns nun eben langsam nach vorne Bewegen, besser als nichts…

Ich schlage jetzt mal einen Pfosten rein…

Wenn es nach mir ginge, dann müsste man weg von l/km nach Norm auf 100km sondern auf einen maximalen Verbrauch im Realbetrieb. Mit der M-Klasse auf der linken Spur? Wieso ist sowas erlaubt? Max 80km/h, wer schneller fahren will braucht einen E-Motor und eine große Batterie, die nicht mit dem Verbrenner wieder nachgeladen werden kann sondern per Stecker.

Das wäre mein Wunsch!!! Ist aber leider so realistisch, wie dass es morgen Weltfrieden gibt und von daher habe ich mich halt damit abgefunden und bin froh dass jetzt Stecker in die Häuser kommen.

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Wie bereits von andern geäußert, nach der gleichen Logik kann man auch sagen: wer ein BEV kauft, kann genauso gut auch mit einem eSmart fahren oder mit Familie eTwingo. Die überwiegend gefahrene Streckenlänge liegt weit innerhalb des durchschnittlichen Bewegungsradius.

Ich kann natürlich nur für mich reden, aber ich mache schon einen Unterschied, ob jemand gerade für viel Geld ein Auto gekauft hat oder ein anderes zu Ende fährt.

Das heisst genau nicht, dass man jetzt sofort ein BEV kaufen muss.

Wenn aber jemand heute noch ein neues SUV als Plug-In womöglich ohne AHK kauft, fehlt mir da einfach jedes Verständnis für.

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Hm, da isses wieder das SUV-Shaming. Selbst wenn ich keine AHK bräcuhte würde ich trotzdem weiter SUV fahren, da ich in so tiefen Limos und Kombis einfach besch… sitze.

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Die grundsätzliche Frage ist halt, muss ein Fahrzeug mit höherem Sitzen in vielen Fällen aussehen wie ein Panzer? Effektiv mehr Platz haben die wenigsten Fahrzeuge.

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Definiere: Aussehen wie ein Panzer. Mir ist das Aussehen relativ wurscht, wir hatten das glaube ich aber schon an anderer Stelle: So lange es keinen Van mit dem Komfort eines großen SUV gibt, werde ich einen mehr fahren (ich habe 6-stellige km Zahlen auf Vans auf dem Buckel).

Von der Sitzposition und der Übersicht war der Viano 4-matic ein feines Auto in jedem anderen Aspekt ein blödes Kackfaß

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Was soll man dazu schreiben, ohne dabei unhöflich zu werden ?

Es sind eben ganz objektiv gesehen überflüssige Protzkarren, die aus der Zeit gefallen sind. Mag ja sein, dass Dir diese meine Meinung nicht passt, kann ich mit leben, wirst du auch mit leben müssen.

Und wer sich so einen SUV (Senioren und Versehrte) kauft, hat gewusst, was ihn erwartet. Das ist kein SUV Shaming, sondern einfach der Hinweis darauf, dass die Karren von der Umwelt eher negativ aufgenommen werden. War Dir beim Kauf bekannt, war Dir beim Kauf egal.

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Jeupp und deswegen hat der Tiguan weltweit den Golf als meistverkauften VW abgelöst. Es gibt noch eine Minderheit die Limos wie das M3 toll finden, die stirbt aber aus. Wir werden es sehen wenn das MY flächig verfügbar ist, dann wird das M3 in der Bedeutungslosigkeit versinken.

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Wenn man sich die Form von vielen SUV anschaut, dann fällt auf, dass die eine sehr hohe Front haben. Wenn man dann in den Motorraum schaut, stellt man fest dass das alles Optik ist, denn der Platz der zur Verfügung steht, wird nur zur Hälfte genutzt.
Es wäre sehr angenehm, wenn die Designer von der martialischen Optik wieder wegkämen…

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Die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch.
Nur kann man imho ein MY nur bedingt mit Fahrzeugen wie einem Q5 oder einem GLC oder einem X3/4 vergleichen.
Denn optisch wirkt es imho deutlich dezenter, was wahrscheinlich zum großen Teil am fehlenden Kühlergrill liegt.
Der ist bei den modernen Autos eigentlich auch nicht notwendig, aber wenn man sich die Auswüchse auch wieder bei den neuen BMWs anschaut, dann scheint die Zielgruppe ihn ziemlich nötig zu haben.

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