Es führt kein Weg am Plug-In-Hybrid vorbei!

Die Politik wacht langsam auf:

Hä? Das steht schon lange drin.
Genauso wie die CCS Forderung bei DC.
Und es steht ja mindestens Typ 2 Stecker oder Dose müssen bei AC verbaut sein.

Das sind aber nur Oppositionsparteien, die erstmal nur jammern, aber nichts entscheiden können. Fänd es ja auch gut, wenn die PHEV nicht mehr gefördert würden und auch übers Kennzeichen erkennbar wären.

Nein, es steht, wenn man einen Stecker (also Kabel angeschlagen an Ladestation) verbaut, und diese gefördert haben will, musss zusätzlich (UND) auch eine Typ2 Dose vorhanden sein.

Nur Typ2 Kabel mit Stecker alleine ist nicht förderfähig - oder der Text ist eine sinnentstellende, grammatikalisch inkorrekte Wiedergabe der entsprechenden Verordnung. Nachdem das aber wohl ziemlich offiziell aussieht, nicht so ganz wahrscheinlich.

Mit Typ2 Kabel ist das Aufladen eines BEV / PHEV einfach zu komfortabel…

Du hast §3 Absatz 2 unterschlagen, da wird nämlich genau Dein Punkt mit erschlagen…

Blockquote
Beim Aufbau von Schnellladepunkten, an denen das Wechselstromladen möglich
ist, muss aus Gründen der Interoperabilität jeder Ladepunkt mindestens mit
Kupplungen des Typs 2 gemäß der Norm DIN EN 62196-2, Ausgabe Dezember
2014, ausgerüstet werden.

Es gibt auch gerförderte Triple die noch eine weitere Dose verbaut haben.
Aber aus der Bundesförderung sind die 50kW Triple eh raus, weil dort eine Mindestladeleistung von 100kW gefordert wird.

Ich/wir brauchen keine xxx kW Stationen mit Dose oder ohne. Ich will meine 16kW an jeder Ecke mit angeschlagenem Typ 2!

Bin ich absolut bei Dir.

Mit 7m Kabel das dann im Dreck liegt…

Mir würden ja schon funktionierende Säulen reichen. Da mein MA erstes „Stromfahrerblut“ geleckt hatte, wollte er von mir wissen, wie das mit dem externen Laden geht.

Kein Problem hier ist meine NewMotion Karte, ziehen Sie sich noch die App aufs Handy, suchen sich eine beliebige Säule aus und dann zeige ich Ihnen dort wie es geht.

Wir fahren also zu einer mir auch unbekannten Station in eines der Nachbarkäffer, sollen zwei sein, wovon eine als verfügbar gekennzeichnet war. Wahrscheinlich ein Dauerlader, da direkt an der Bahnstation. Als wir aber ankamen stand da keiner. Zwei NewMotion Lollies neuerer Generation mit Display. Sollte also kein Problem sein, da wir ja eine NM Karte und App dabei hatten. Also Karte vorzeigen, Auto anstöpseln, Säule sagt Laden, Säule sagt Störung bitte Hotline anrufen, Säule sagt Laden, … dabei wechelete auch die Funzel immer munter von Rot nach Grün.

Na toll dache ich mir ist ja ein schöner Einstieg, habe ich doch glatt die defekte von den beiden erwischt, aber weit gefehlt, denn die andere ging überhaupt nicht.

Süffisanter Kommentar meines Prokuristen: Nun bin ich aber doch froh, das ich zur Not noch den Verbrenner habe.

An der nächsten (ein HPC mit zusätzlichem AC-Ausgang) ging es dann zwar, aber blöd war es trotzdem.

Wie ich schon des Öfteren schrieb: Die Plug-in Hybride werden hauptsächlich gefördert, damit BMW und Konsorten keine Strafzahlungen aufgrund von zu hohem CO2 Ausstoß der Flotten zahlen müssen.
Das der Messzyklus, die Berechnung des theoretischen CO2 Ausstoß und der Realbetrieb nichts miteinander gemein haben, ist doch Pups.

Genauso Mist ist der Vorschlag :poop: mit :poop: zu bekämpfen und die Hybride zu überwachen, wann und wie viel sie denn elektrisch fahren. Am besten jeder installiert sich noch einen eichrechtskonformen Zähler ins Auto, der dann 20 € im Monat kostet und alle 2 Jahre ausgetauscht werden muss, natürlich mit manuellem Ablesen beim TÜV mit Stift und Zettel!
Meine Fresse, manchmal habe ich keine Hoffnungen mehr für dieses Land und diese Welt.

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Um Stefan Moeller von nextmove zu zitieren: „Plug-In-Hybride vereinen das Schlechte aus beiden Welten.“ Präzise auf den Punkt gebracht!

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Plus-Ins könnten eigentlich ganz gut funktionieren, wenn nicht immer versucht werden müsste, Hochleistungs-Boliden draus zu machen.
Renaults Ansatz finde ich hier zielführender, ein relativ leistungsarmer aber im Rahmen der Physik effizient-laufenden Benzinmotor (68kW), mit einer im Verhältnis starken eKomponente (49kW).

Wenn man sich mal die Rechnung überschlägig anschaut, sind die Werte garnicht mal so schlecht, im Vergleich zum reinen Verbrenner.

Ca. 45km eReichweite, bei etwa 14-15kWh/100km (9,8kWh Akku, vmtl. brutto) und groben 3l/100km, bzw. ohne geladenen Akku gehts dann gegen 6-7l/100km.
Die Werte oben konnte ich bei einer Probefahrt, selbst erreichen, bei normaler Fahrweise.

Würde man vorbildlich fahren und vollladen, läge der CO2-Ausstoß (Strommix) bei ca. 65-70g/km, bei Ökostrom ca. 30g/km. Ein reiner Verbrenner (gleiche Leistungsklasse) erzeugte bei einem Verbrauch von ebenfalls 6-7l/100km bis zu 160-170g/km.

Denn am Ende bleibt es immer bei der gleichen Gesetzmäßigkeit: Leistung braucht Energie und wo viel Leistung abgerufen wird/werden muss, gibt es hohe Verluste.
Daher sollte es auch eine Regelung für PHEV geben, dass ein bestimmtes Verhältnis zwischen Verbrenner und eMaschine nicht unterschritten werden darf, neben der geforderten eReichweite.

Am Ende bestimmt der Nutzer aber, wie intelligent das Fahrzeug betrieben wird.

Aber so ein Arbeitsmuli kann doch auch als BEV gebaut werden, wie eben Renault das gerade mit Dacia macht. Das halte ich echt für zielführender, als die alte stinkende Verbrennertechnik weiter mit der Krücke E-Motor durchzuschleppen.

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Was mir nach dem Battery-Day aufgefallen ist: Kaum ein Hersteller hat bereits vor so langer Zeit wie Tesla damit begonnen die Batterie-Forschung und Produktion massiv hochzuskalieren. Die etablierten Hersteller könnnen derzeit gar nicht am Hybrid vorbei, ohne deutlich weniger Autos zu bauen, weil sie einfach nicht genug Batterien bekommen würden. Ich hoffe, dass diese Planungsfehler zumindest heute nicht mehr gemacht werden, damit in der Zukunft mehr BEVs möglich sind.

Unter dieser Betrachtung ergeben Plug-In-Hybride durchaus Sinn, aber eben nur als kurzfristige Übergangslösung.

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Naja, wenn die Industrie in Europa einfach ein Kapazitätsproblem erzeugt hat, ist das ein sehr gefährliches Spiel. Vielleicht ist man deshalb so bemüht, Tesla als so teuer darzustellen, obwohl der M3SR+ weniger kostet, als einige Varianten des ID.3, obwohl der Tesla voll ausgestattet ist und eine Klasse höher verortet wird.
Ich habe keine Ahnung, wie die Chinesen liefern können. Geely mit dem PS2 und Volvo XC40 Recharge hat ja schon top BEV in Europa im Angebot. Vielleicht werden da ja schon bald auch die günstigeren Fahrzeuge angeboten.
Auch in der Oberklasse machen sich ja schon weitere Anbieter aus China und den USA auf.

Es ist nur eine Frage der Zeit, wann die chinesischen Hersteller den europäischen Markt mit günstigen Elektroautos erschließen.

Wer dann noch nur Plugin Hybride im Angebot hat, der wird’s schwer haben.

Noch arbeiten wir uns an Mittel- und Oberklasse ab. Die Massenmodelle werden aus China kommen.

Es gibt dort schon genug europäische und amerikanische Manager, die die chinesischen Verantwortlichen aus China herausdrängen. In China ist man traditionell auf den Heimatmarkt konzentriert, weil der sehr groß ist. Das war bei den Amerikanern auch so.

Times are changing.

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Bei Polestar liegt es schlicht daran, dass die grundsätzlich keine Stückzahlen geplant haben. 20k im Jahr global ist nichts.
Der XC40 wird meines Wissens parallel in Belgien mitgebaut und wäre bei einer Verknappung ebenso betroffen, weil LG/Samsung/SK/CATL wahrscheinlich keine Zellen um die halbe Welt schicken ohne einen saftigen Aufpreis zu verlangen…

Wäre mir neu. Die XC Recharge-Modelle, also auch die Plug-Ins kommen alle seit ein paar Jahren aus China

Es gibt zwar ne Pressemeldung, dass der XC40 mittlerweile auch in China gebaut wird, aber keine Aussage, dass diese Modelle auch wieder nach Europa importiert werden.
Dass die größeren Modelle aus China kommen, ist mir bekannt.

Das liest sich jetzt eher danach, als würde das gesamte Fahrzeug aus Europa kommen.

Ohmei.