Es führt kein Weg am Plug-In-Hybrid vorbei!

Bei Polestar liegt es schlicht daran, dass die grundsätzlich keine Stückzahlen geplant haben. 20k im Jahr global ist nichts.
Der XC40 wird meines Wissens parallel in Belgien mitgebaut und wäre bei einer Verknappung ebenso betroffen, weil LG/Samsung/SK/CATL wahrscheinlich keine Zellen um die halbe Welt schicken ohne einen saftigen Aufpreis zu verlangen…

Wäre mir neu. Die XC Recharge-Modelle, also auch die Plug-Ins kommen alle seit ein paar Jahren aus China

Es gibt zwar ne Pressemeldung, dass der XC40 mittlerweile auch in China gebaut wird, aber keine Aussage, dass diese Modelle auch wieder nach Europa importiert werden.
Dass die größeren Modelle aus China kommen, ist mir bekannt.

Das liest sich jetzt eher danach, als würde das gesamte Fahrzeug aus Europa kommen.

Ohmei.

Unter Laborbedingungen, beim Kunden bleiben tatsächlich 30 KM, Frust und ein Kabel zum Verkauf. Die Dinger sollen auch zukünftig den Fortbestand der Verbrennungsmotoren sichern, mehr nicht.

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T&E findet deutliche Worte zu den Normverbrauchsangaben bei PHEV:

"BREAKING: Plug-in hybrids in new emissions scandal as tests show higher pollution than claimed

Three of the most popular plug-ins in 2020 all emitted more CO2 when tested in the real world – even when starting with a full battery"

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Das hatten wir doch schon, ist doch bei Tesla nicht anders… Mein MX ist war glaub mit so 500km angegeben. Das wären bei 98kWh 19,6kWh/100km in Echt braucht das Auto eher 25-27kWh gerade auf kürzeren Strecken kaum unter 30kWh zu bekommen :slight_smile:

Klar ist PHEV je nach Anwendung eine Mogelpackung, aber mein Kumpel hat bis heute noch nicht getankt und fährt fast nur elektrisch mit dem 3er

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Dafür muss man aber ziemlich speziell veranlagt sein und es wirklich wollen.
Und da zeigt sich halt, dass es ziemlich fies ist, wenn man es nur wegen der 0,5% Regelung gemacht hat…

Ich finde es schwierig ne eindeutige Aussage zu PHEV zu finden. Sind alle „Umweltsünder“ oder alle „Umweltschützer“?
Schaut man auf den Spritmonitor fahren mehr als die Hälfte unter 5l/100km oder sogar um die 4l/100km, mit Fahrzeugen, die in der gleichen Größen- und Leistungsklasse zwischen 33 bis 50% mehr verbrauchen.

Ist es besser als ein BEV - nö. Ist es besser als ein normaler Verbenner: ja.

Die 0,5% Förderung von teil- und vollelektrischen Fahrzeugen führt dazu, dass gerade die Plug-Ins falsch gefahren werden. Im Gebrauchtwagenmarkt wird sich das Nutzungsverhalten mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit „gerade-ziehen“. Die Nutzer wollen die Technik entsprechend anwenden, ansonsten hätte es auch ein anderes Auto sein können.

Politisch werden die falschen Anreize und zu geringe Motivatoren gesetzt, mit den Fahrzeugen vom ersten Tag an richtig umzugehen. Aber am Ende ist ein Faktor wirklich entscheidend: die Person, die hinterm Lenkrad sitzt.

Die Autos können sehr wohl sehr sparsam betrieben werden, wenn man dies zulässt.

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Fakt ist, dass es keine Motivation bei Firmenfahrzeugen gibt die Dinger elektrisch zu bewegen. Die paar Hanseln auf Spritmonitor sind natürlich die, die es machen, sonst würden sie sich dort auch nicht anmelden. Geht als Argument gar nicht.

Gerne auch mal in diese Folge von moove reinhören, PHEV werden relativ am Ende besprochen:

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@agev „Die paar Hansel“ … warum muss es denn immer und immer wieder so despektierlich zugehen? Respekt andern gegenüber ist ein gern gesehener Gast. Allemal sinds über 1.200 Datensätze, die man dort wiederfinden kann.

Ich versteh auch nicht, warum man stetig den Kampf austragen muss „BEV gegen den Rest der Welt“, es geht darum besser zu sein, als reine Verbennungsantriebe alles weitere macht die Zeit.

Vergleiche ich PHEVs, seit 2017, mit einer Leistung von 180-280PS, zeigt sich ein Verbrauch von 4,9l/100km, ändere ich nur den Antrieb auf reinen Benziner, liegt dieser bei 8,4l/100km oder 171% höher. Brauchbare PHEVs gibts seit grob 3-4 Jahren, lasst uns doch bitte nicht den Fehler machen, die Fahrzeugkategorie per-se zu verteufeln.

Es geht nicht um Missionierung, sondern darum, das CO2-Niveau zu senken.

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Ich würde hier eher Dich als Kämpfer sehen. Und ja, du verstehst es nicht. Wenn man es sich durchrechnet ist es halt nicht besser :slight_smile:

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Warum kommst Du denn immer wieder mit den Fanatikern an, die echt die Zeit aufbringen, dort regelmässig ihre Werte einzutragen? Du glaubst doch sicher selbst nicht, daß das repräsentativ ist, oder?
Leute, die motiviert und fasziniert davon sind, was man für Werte erreichen kann, die machen sich die Mühe, das kenn ich noch aus Ampera 1 Zeiten. Der Mehrheit wird das völlig egal sein. Sonst würden die sich eher sowieso gleich ein richtiges BEV anschaffen.

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@agev Ich war lange Zeit stark abgeneigt von PHEV und kritisiere es auch, dass zumeist leistungsstarke Turbo-Motoren auf der Verbrennungsseite verbaut werden. Renault machts hier anders (im Grunde identisch zu Toyotas Hybrid-Antrieben) was ich technisch sehr sinnvoll finde.

Warum denke ich um? Weil es nicht besser wird, würden wir auf die Fahrzeugkategorie verzichten - im Gegenteil. Dienstwägen werden meist 3-4 Jahre gehalten, bevor sie in den Gebrauchtwagenmarkt abgegeben werden.
Das heißt, dass wir in etwa 3-4 Fahrzeuggenerationen haben werden, konservativ geschätzte 5 Generationen, bevor BEV Richtung 2030…35 in Richtung oder über 90% der Zulassung betragen werden.

Genauso wie BEV, verdrängen auch die PHEV jeweils einen reinen Verbrenner. Im schlimmsten Falle wären diese Fahrzeuge genauso „dreckig“, wie ein Verbrenner, im besten Falle, sind sie um ein Vielfaches sparsamer - die Wahrheit liegt wie sooft in der Mitte.

@prodatron Warum ziehe ich den Spritmonitor heran? Weil ich nicht glaube, dass das alles Fanatiker sind, sondern dass man durchaus einen gewissen Querschnitt erkennen kann. Vorallem müsste man das gleiche Argument bei den Verbrenner-Fahrern ansetzen, die ihre jeweiligen Verbräuche dort angeben.
Und gemäß dem Falle, dass es auf beide Gruppen gleichermaßen zutrifft, hätte man hier wiederum ein gewisses Verhältnis, dass sich dann auch in der „normalen Welt“ abzeichnen müsste.

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99% der Autofahrer in Deutschland werden noch nie von Spritmonitor gehört haben, geschweige denn nutzen oder eintragen.
Von daher ist es alles, aber sicherlich kein Teil der „normalen Welt“.

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Und genau das machen diese Dreckschleudern nicht… Sie belegen einfach vermehrt Ladeplätze…

Ja was jetzt, erst heisst es sie werden nie geladen und nun belegen sie auf einmal Ladeplätze, werdet Euch da dochmal einig …

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Nun greifen das Thema auch nach und nach mehr deutsche Medien auf:

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also ich kenne in meinem umfeld drei besitzer von phev… alle drei eint eins… sie ärgern sich wenn der verbrenner anspringt… und zwei von ihnen werden demnächst auf rein elektrisch umsteigen… also kann es auch ne einstiegsdroge sein…

es gibt eben menschen die diese ganzen reichweitendiskussionen gehört haben und dadurch unsicher sind…

ich denk spätestens im second life werden phev deutlich mehr elektrisch bewegt… ich bin auch nicht für eine streichung der förderung, sondern für eine streichung der steuervergünstigung… das würde schonmal diese firmenwagen die nie geladen werden rausnehmen…

und dann sollten bev fahrer auch phev fahrer die irgendwo laden nicht komisch von der seite anmachen… ein fahrer eines mitsubishi wurde wohl von nem bev fahrer beim kaufland angemacht… er könnte ja tanken und sollte den chademoanschluss frei machen

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Wirklich überraschend finde ich das Studienergebnis nicht: Dass Fahrzeuge in der Realität meist mehr verbrauchen als im WLTP ist allgemein bekannt, gilt auch für reine Elektroautos oder Verbrenner. Bei Plugin-Hybriden verstärkt sich der Effekt in Bezug auf Benzinverbrauch natürlich noch, da dann noch früher der Akku leer ist und Fahrzeug über den Verbrennungsmotor läuft. Eigentlich ziemlich vorhersehbares Ergebnis. Dass im reinen Verbrennermodus mehr Benzin verbraucht wird und damit mehr CO2 ausgestoßen wird als im Elektromodus sollte auch niemanden überraschen. Beim Akku-Laden oder mit Anhänger oder bergauf etc natürlich noch mehr.

Gegenüber dem Verbrenner ist der X5 bei der im Test angenommen Fahrweise aber immer noch deutlich im Vorteil: kleiner 50g CO2 als Plugin-Hybrid. Als Verbrenner 192g bis 176g nach WLTP. Für den Real-Life-Test also eher 200g CO2. Der direkte CO2-Ausstoß aus Benzin wird also geviertelt.

Es ist schon klar, dass es Nutzungsarten gibt, in denen der Pluginhybrid umweltfreundlicher als ein Elektroauto ist. Je größer der Akku, desto seltener wird der Benzinmotor benötigt.

Wenn die Firmenwagenbesteuerung nach 0,5%-Regelung vorschreiben würde, dass Tanken privat bezahlt werden muss und nur Strom vom Unternehmen übernommen werden darf und das Auto einen brauchbaren reinen Elektromodus anbietet, hätte das auf jeden Fall die richtige Steuerungswirkung.

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