Erstes Model 3 in D - Anhängerkupplung

Hallo,
ich habe einer der ersten Model 3 aus 02/19, die nicht mit Anhängerkupplung zu kaufen war.
Gibt es irgendeine Möglichkeit dies nachzurüsten?

Danke

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Noch ein bischen Geduld (Q1’21 soll es wohl soweit sein):

https://www.kickstarter.com/projects/misterdotcom/anhangerkupplung-fur-das-model-3-von-tesla?lang=de

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wie soll man die denn nachrüsten können, wenn es am Auto gar keine Vorrichtung dafür gibt?

Na indem die Vorrichtung nachgerüstet wird. Sich mal auf YouTube nach eletricdave. Der hat seine „einfach so“ nachgerüstet.

Der Träger der AHK wird einfach statt des hinteren crash-Elements an die Rahmenspitzen verschraubt. :slight_smile:

Ich habe auf meinem (2019/05) die hier drauf:

Ist aber nur für Radträger, ohne Zuglast.

LG

also man sollte evtl. erwähnen, dass es keine Möglichkeit gibt, die original Tesla-AHK nachzurüsten (Tesla weigert sich einfach).

Die verlinkten Möglichkeiten sind Drittanbieter-Lösungen.
Da Tesla diese AHKs leider nicht erkennt, piepen dann natürlich die Ultraschallsensoren ständig.
Den Ton kann man zwar deaktivieren, aber natürlich nur vorne+hinten gleichzeitig.
Tesla hat die Assistenz-Systeme ebenfalls für Anhänger angepasst - das fällt dementsprechend ebenfalls weg.

P.S. Ich möchte hier keine Diskussion lostreten, sondern lediglich auf diesen Umstand hinweisen.

Also ständig piepst nichts, nur im Retourgang.
Aber im Prinzip hast du Recht, wir mit unseren „alten“ 2019ern müssen aber damit leben.

LG

Ich habe einen der ersten M3 für Deutschland, also noch aus der Zeit als noch nicht klar wurde ob tatsächlich mal eine AHK ab Werk kommt.

Der Stegmann durfte das M3 auseinandernehmen und hat bestätigt, dass der für die AHK notwendige Querträger schon verbaut ist. Damit sollte es aus mechanischer Sicht sehr einfach sein eine AHK nachzurüstende. Entsprechend Kits (allerdings ohne Anhängelast) gibt es ja.

Also gibt es eine „Vorrichtung“.

Tesla selbst bitte keine Nachrüstung an. Das ist insbesondere schade, weil damit ja auch die Softwareunterstützung für die AHK nachgepflegt werden könnte. Allen Nachrüstlösungen fehlt ja bislang der Software-Anhängemodus.

MisterDotCom entwickelt derzeit eine Nachrüst-AHK, die dann 1,4t Anhängelast liefern sollte. Das ganze wurde über ein Kickstarter anschubfinanziert und sollte in auch direkt bei MisterDotCom bestellbar sein. Fertig ist diese Lösung allerdings noch nicht, Interessenten müssen sich da noch einige Monate gedulden.

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Wenn Tesla das nicht anbietet wird es wohl Gründe geben…die lassen nicht ohne Grund Geld auf der Straße liegen. (Wenn es sooo problemlos wäre)
Die Garantiezeit dürfte dann wohl auch abgelaufen sein!?

Die haben größere Dinge vor (Gigafactory wird wohl deren EU Rechtsabteilung komplett binden).

Und nicht wenige der Early Adopters haben ihren Q1’19 M3 ohne AHK verkauft, und ein M3 mit AHK nachbestellt (zuerst mit 910 kg, dann mit 1090 kg, von einem US Zulieferer) - was die Absatzzahlen minimal nach oben drückt…

Tesla wird sich um die Pflege von Bestandskunden erst dann kümmern, wenn sie nicht mehr Supply-Limitiert sind, sondern aktiv Kunden suchen und hätscheln müssen (also wohl noch 5-10 Jahre minimum).

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Warum direkt so negativ?
Mit Pflege von „Bestandskunden“ hat das ja nun gar nichts zu tun…
Ich beschwere mich auch nicht darüber Das ich bei meinem Fahrzeug keine Sitzbelüftung nachrüsten kann. Das wusste ich bei Bestellung und ich kann deshalb dem Hersteller keinen Vorwurf machen.

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Ende 2018 gab es einen Tweet von EM, das in der EU das M3 mit AHK ausgestattet sein wird. Was ja auch stimmt - nur war meine Annahme, die mich dazu verleitet hat, die Q1 Zahlen von Tesla zu stützen , dass es eine Retrofit Lösung geben wird - wie bei allen anderen Herstellern praktisch…

Deine Annahme darfst du doch dann aber nicht dem Hersteller „anlasten“? Ist ja deine eigene Vermutung gewesen.

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Genau da liegt das Problem!
-man nimmt etwas an
-man interpretiert
-man wünscht sich
Alles gut und schön, aber dem Hersteller dann „schlecht machen“ und ihm das Anlasten ist nicht die Lösung und ändert auch nicht die Gegebenheiten.

Ich glaube, irgendwer überinterpretiert hier etwas. Klar bin ich etwas enttäuscht, dass man die AHK (aktuell) nicht vom OEM her nachrüsten kann (mit dem vorgeschobenen Grund, dass das angeblich die EU Gesetzeslage nicht hergeben würde).

Aber dieses „Problem“ löse ich - halt nicht mir Verkauf / Neukauf, sondern mit Warten auf eine ordentliche Nachrüstlösung (die ich bereits bezahlt habe via Kickstarter :slight_smile: ). Und das ich als Early Adopter um diverse Goodies umgefallen bin (AHK, sinkender Fahrzeugpreis, dramatisch höhere Förderprämien), habe ich durch 1+ Jahr geiles Fahrvergnügen schon locker wieder herinnen :wink:

Und diese Aspekte (spätere Fahrzeuge sind bei Tesla wegen Continous Integration prinzipiell immer besser als frühere) war mir beim Kauf durchaus bewusst. Nur war das Model 3 einfach zu geil um mich noch länger in Verzicht zu üben und mit zerknitterter Miene durch die Weltgeschichte zu gehen…

Aber ich bin auch kein „Verschwender“ dass ich mir nach 2-3 Monaten gleich wieder ein neues Fahrzeug kaufen muß (oder Leasing-Upgrade durchführe) wenn dann eine Kleinigkeit nachgebessert wird. Vielleicht fange ich in 5-8 Jahren dann an, über eine neuere (dann dramatisch bessere) Mobilitätslösung nachzudenken.

Aktuell hab ich halt noch Schwarzes Wechselkennzeichen und für die 1x Anhänger übers Wochenende alle 4-8 Wochen gibts immer noch meinen alten Hybriden (der demnächst von meiner Mutter übernommen werden wird, dann eröffnet sich die Möglichkeit für ein grünes Kennzeichen um 21 EUR).

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Kam halt schon etwas „stinkstiefelig“ rüber. Das Leiden der rein textlichen Kommunikation. :slight_smile:

Wer „übereinterpretiert“ hier?

Du erwägst eine Landwirtschaftliche Anmeldung für das M3? Erzähl mehr!

Der Termin war ursprünglich letzte Woche geplant, vor der Abfahrt anrufen (bzw in meinem Fall Messenger Dienst nutzen) hilft auch ungemeint dabei, Energieverschwendung zu reduzieren… Vielleicht wäre das eine notwendige Empfehlung für Tiefflieger-Vertreter: Vor Abfahrt sicherstellen, dass der Kunde Zeit für den geplanten Termin hat… :thinking: :roll_eyes:

Und in meiner Branche (IT) gibts tendentiell eher progressiv eingestellte Menschen beim Kunden (denen lustigerweise das Verhalten ihres GF auch ein Dorn im Auge ist - zumal einige von denen Privat E- bzw PHEV fahren, und sich da manchmal auch unter Tags den Wallbox Stellplatz gegenseitig abtreten,das über den Arbeitstag 2 bis 4 laden können - sofern der Porsche nicht alles blockiert…)

Anfang 2019 war ein Kunde so begeistert, und wollte unbedingt sehen, wie ich den Tesla lade, dass wir aus dem Rechenzentrum raus mit einem 16A / 1P CEE Verlängerungskabel raus auf den Parkplatz sind, und das Kabel wärend dem Termin die Türen blockiert hat.

Aber du hast recht - meine Lebensrealität und Branche ist sicherlich noch nicht das, wo sich aktuell die Mehrheit der Bevölkerung aufhält.

Was ich halt nicht verstehen kann ist, warum keine klaren Ansagen von der Politik kommen

  • „kostenfrei“ umsetzbare Dinge einfach mal tun (Klarstellung, das im Wohnungseigentum die Montage von Wallboxen erst mal erlaubt ist, und man für ein Veto einen driftigen Grund (Gefährdung der Statik des Gebäudes) braucht. Ist zumindest in AT bereits heute so, aber hier rezipieren viele ja deutsche Medien und daher geistern durchaus interessante Rechtsansichten in der Bevölkerung die so eigentlich nicht in Österreich zutreffen)
  • klare Ansage, dass man zB über 10-15 Jahre hinweg Mineralölabgaben entsprechend dem CO2 Gehalt progressive erhöhen werden wird (und das auch über Regierungswechsel hinweg durchführen)

Kurz: Eindeutlig klar machen, wo die Reise hingehen muß, das schrittweise und langfristig machen, anstatt permanent wild am Ruder zu drehen.

Hier gibts übrigens auch schon Absichtserklärungen, Gasthermen im Jahr 2025 herum für neubauten nicht mehr genehmigungsfähig zu machen, und bis 2034 herum für Tauschaktionen ebenfalls auszuschliessen…

Wäre mir das vor 5 Jahren (in einer besseren Klarheit, als was ich aktuell weiß) bewusst gewesen, wäre bei der Sanierung von 5 Wohnungen die wir in der Familien besitzen und vermieten, nicht nur eine Fußbodenheizung reingekommen (3 von 5), sondern auch Verrohrung vorbereitet worden, um diese Wohnungen im Gebäude zentral mit Wärme versorgen zu können (Trink- und Heizung). Das wäre im Rahmen der Sanierungen ein Mehraufwand von vielleicht 200 EUR herum gewesen - jetzt muß in 2 Wohnung die komplette Heizung / Fußboden dann rausgerissen werden, und alles neu gemacht werden, und in den 3 anderen ist der Aufwand nur etwas geringer, wird aber dort pro Wohnung auch mehrere 1000 EUR betragen…

Was in der Klimakrise fehlt, ist einfach klare, langfristige und halbwegs zuverlässige rechtliche Rahmenbedingungen zu vermitteln (die dann auch kommen und umgesetzt werden). Und die Zeit läuft und da davon…

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Um den Thread weiter zu kapern:

Nein, in Österreich bekommen echte Elektofahrzeuge (keine PHEV) Kennzeichen mit dunkelgrüner statt schwarzer Schrift; Ich hab aber ein Wechselkennzeichen (gibts in DE nicht; Ich kann immer nur 1 von bis zu 3 Fahrzeugen auf öffentlichem Grund bewegen/stehen haben, und muß nur für das „teuerste“ Versicherung zahlen - in meinem Fall der Prius), und für Hybrid/PHEV gibts keine grünen Kennzeichen.

Aber der Mehrwert ist überschaubar:

  • 130 km/h statt 100 km/h auf einigen wenigen Autobahnabschnitten (fördert nicht unbedingt die Sicherheit)
  • Gratisparken in manchen kleineren Städten (nicht in Wien), statt Parkgebühren zahlen zu müssen