Erster Eindruck: Model 3 2021 (vs. Polestar 2)

auf dem preislichen Niveau liegen aber auch Welten, was man fairerweise erwähnen sollte.

Wozu ist denn eigentlich so ein „SUV“ gut? Ist das so etwas, das man früher „Geländewagen“ genannt hat?

SUV sind keine Geländewagen.
Auf Island haben wir einen Landcruiser von Toyota. Das ist ein Geländewagen.

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Ah ok. Und wo liegt nun der Vorteil eines „SUV“? Oben wurde ja von einem sinnlosen Auto geschrieben. Ich bin nämlich auch auf der Suche nach dem eigentlichen Sinn für so ein Fahrzeug. Vielleicht kann da jemand weiterhelfen.

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Muss immer alles einen Sinn haben? Macht ein Auto mit 500ps im Alltag Sinn?

Auch SUVs bringen dich von A nach B. Manchen gefällt die Optik, sie haben i.d.R. einen großen Kofferraum, man kann leichter ein- und aussteigen, man hat ein höheres Sicherheitsgefühl, i.d.R. besseren Überblick durch höher gelegene Sitzposition.

Es wird ja Gründe geben, sonst würden sich nicht so viele Menschen SUVs kaufen…

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Ja :slight_smile: Aber danke für die Antwort.

Ja, genau…. :man_facepalming:
Für dich konkreter: Es geht um Straßenbezeichnungen fürs Navi. Da nutzen Stichworte nix…

Dankeschön an den TE für den offenen und kritischen Beitrag. Das muss ja auch erlaubt sein dürfen. :wink:

Ich hatte vor dem Kauf meines M3 LR 2021 auch am gleichen Tag eine Probefahrt mit dem Tesla und dem Polestar 2 - und fuhr zur damaligen Zeit noch einen BMW 530i touring (G31) mit nahezu Vollausstattung. Hier meine 2 cents:

  • Der Polestar ist das subjektiv schönere Auto. Gefällt mir immer noch sehr gut.
  • Der Innenraum ist enger, ja. Aber man merkt, dass hier ein „klassischer“ Autobauer am Werk war. Das mag man genau deshalb - oder eben nicht. Ich mag und mochte das Volvo-Interieur immer, da war ich etwas voreingenommen.
  • Der Tesla fühlte sich im direkten Vergleich „direkter“ und schnittiger an. Der Polestar wirkte satter und schwerer, aber ich habe mich dennoch wohl gefühlt darin.
  • Entschieden habe ich mich dann fürs M3, weil ich vorher eine Elektroauto wollte und ich nach 5 Minuten Fahrt gemerkt habe, dass Tesla das Konzept wegen der Radikalität und Simplifizierung einfach verstanden und umgesetzt hat. Schwer zu beschreiben, warum. Schon an der dritten Ampel wusste ich: „Ja, das wird er.“ - Tesla ist kein Autobauer, der jetzt E-Autos baut, sondern ein Technikkonzern, der jetzt Autos baut. Das hat mich interessiert und neugierig gemacht. Wer den Tesla mit klassischen Autobauern vergleicht, der findet natürlich diese vielen Kritikpunkte. Bei Kritik geht es ja immer um den Maßstab, den Kontext. Ja, ein BMW oder ein Mercedes haben mehr BlingBling, da kann man die Farbe der Nähte im Leder als Aufpreis buchen oder wird bei der Abholung mit Blumen und Sekt begrüßt. Aber die müssen ihre Multi-Millionen-Glaspaläste, die sie überall stehen haben, ja auch finanzieren.

So, jetzt kam ich ja von einem großen deutschen Premiumhersteller zu Tesla. Daher erlaubt mir noch kurz, einen direkten Vergleiche zwischen dem BMW (€86k Neupreis, war ein Firmenwagen) und dem Tesla (selbst gekauft).

  • Der größte und merklichste Unterschied ist der Fahrkomfort, die Federung und Innenraumgeräusche einschließt. Der 5er ist eine Sänfte, hatte das adaptive Fahrwerk verbaut, dazu die Integrallenkung. Der direkte Vergleich ist enorm, jede längere Reise mit dem BMW war eine Wohltat. Man merkte oft gar nicht, dass man gerade 400km gefahren ist. Auch in der Stadt (Berlin) schluckte der BMW die schlechten Straßen - und die gibt es in Berlin sehr oft - einfach weg. Der Tesla ist hier, wie sage ich das jetzt höflich, einfach Brot-und-Butter-Auto. Da fühlte man trotz aller BMW-typischen Fahreigenschaften einfach die Größe und das Gewicht des 5ers. Er ist und bleibt ein Schiff.

Habe das M3 jetzt seit 3 Monaten und 4500km, fahre zu 95% in der Stadt, Verbrauch bislang bei 16Kw/h. Und hier ist der entscheidende Punkt. Bei aller berechtigten Kritik über das ein oder andere Detail … das M3 ist immer noch das beste Elektroauto-Gesamtpaket: Preis/Leistung, Effizienz, Fahrleistungen, Ladeinfrastruktur. Ich wollte wirklich offen sein für andere Modelle (fand den Enyaq schön, der neue Audi Q4 sieht toll aus und ich hatte kurz überlegt, auf den BMW i4 zu warten). Aber meist kosten die Autos dann €25-30k mehr (inklusive der lächerlichen wie frechen Aufpreispolitik) und sind dann auch noch ineffizienter. Und da der TE über die Spracherkennung meckerte. Steig doch mal in einen 5er BMW ein und sprich mal mit deren System. :wink:

Ist das M3 perfekt? Sicher nicht. Für mich ist es ein perfekter „Daily“ (und nach 3 Monaten merke ich natürlich, dass ein SR+ auch gereicht hätte). Dieser Vorteil wird mir viel zu selten erwähnt. Auf YouTube & Co. sieht man ständig nur Langstreckentests, aber mal ehrlich: Wie oft fährt man dann regelmäßig diese Strecken? Ich definitiv nicht. In einer perfekten Welt kostet ein M3 um die €35-40k, da würde ich ihn einordnen. Dass er über €50k kostet in der LR-Variante … gut, ist doof. Aber wie immer gilt: Kontext ist entscheidend. Man zeige mir ein Auto mit diesem o.a. Gesamtpaket.

Eben, gibt es nicht. Und solange das so ist, freue ich mich, dass ich für den Einstieg in die Elektromobilität einen Tesla fahren kann.

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Keine Ahnung. Es hat 10.000 km drauf, Dual Motor, geht besser als mein S Raven, und hat bei 90% SoC 432 km TR.

Don‘t feed the troll… :man_facepalming:

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Möchtest du vielleicht nochmal in dich gehen und fragen ob du wirklich die nötige Kompetenz hast um so ein Urteil zu fällen?

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Also das, was ich wirklich am wenigsten bzw. gar nicht vermisse ist ein Kombiinstrument… jedes Mal wenn ich in unseren BMW einsteige oder in unseren Camper merke ich, wie sehr ich das wirklich gar nicht brauche.

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Ich bin letzten Samstag den Polestar2 probegefahren und habe mich gefühlt wie in einer Höhle, die innen ein Verbrenner und untenrum ein Elektroauto ist. War ein bisschen komisch. Nicht falsch verstehen, ich finde das Auto eigentlich ziemlich geil. Aber die Probefahrt war ernüchternd.
Der automatische Wischer hat nie gewischt, wenn es nass war, dafür wenn es trocken war.
Das Kombiinstrument (btw tolle Darstellung des Navi) ist zwei Mal ausgefallen.
Das Navi hat sich einfach stummgeschaltet.
Die Spracherkennung ist nicht so toll, wie hier behauptet wird. Sitzheizung über Sprache? Nope, nicht möglich. Heizung regulieren? Hat auch nicht geklappt.
Der Spurhalteassistent: Nervös, im Regen teilweise blind.
Am Freitag fahre ich noch den Ioniq5, allerdings bin ich bei dem schon sehr voreingenommen, weil die Ladeplanung im Navi Schrott ist und ich das Auto für zu teuer empfinde.
Die Entscheidung wird wohl weiter beim M3 bleiben.

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Mit den 50, bzw. 100€ meinte ich die Preise, welche Tesla an die Lieferanten zahlt. Und die Werte sind sogar ziemlich hoch gegriffen. Es muss auch gar kein Oled sein, würde wegen der besseren Schwarzwerte in einem Auto mit tendenziell dunkler Umgebung halt sehr viel Sinn machen, aber Pflicht ist es nicht.

Ich formuliere es mal anders: Tesla hat ein ziemlich gutes Auto gebaut für einen Technikkonzern. Mit teilweise überraschend schlechter Technik - für einen Technikkonzern.

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Vielen Dank für die Facepalm… Und danke für die Erklärung. Komisch, der threadersteller meinte die Navigation nicht, aber gut das du es besser weißt.

Leider kann ich es bei der Navigation auch nicht nachvollziehen, aber vielleicht habe ich auch das Glück das ich meist leicht auszusprechende Straßennamen habe.
Wobei wenn ich irgendwo hin navigieren sagen auch sogut wie nie den Straßennamen, sondern eher den Firmennamen und die Stadt, oder den Namen des Supermarktes, da ich weiß das die bei Google eingetragen sind und er mir somit die Adresse automatisch einträgt.

Korrekt. Bei dem Model 3 bietet sich für uns die Gelegenheit einfach mal zu testen, ob wir mit einem Elektroauto klar kommen, ob uns bspw. die Reichweite ausreicht, vor allem wenn man nicht zuhause laden kann. Ob es dann bei einem Kauf tatsächlich ein Model 3 wird ist eine andere Sache. Ich konnte aber bereits jetzt feststellen, dass die Reichweite vom Model 3 im Winter das absolute Minimum für uns als Pendler ist. Das schränkt die Auswahl an bezahlbaren Alternativen schon erheblich ein.

Du darfst bei der Auswahl der Komponenten nicht strikt nach „neuer Technik“ gehen.
Vor allem bei Displays gibt es zahlreiche Faktoren die dabei eine große Rolle spielen.

Ein handy-Display wird z.B. selten Temperaturen von 50-60 Grad (vielleicht sogar mehr) dauerhaft ausgesetzt sein. Zusätzlich ist ein Handy-Display selten mehrere Stunden an.
Bei OLED kann es durchaus immer noch zu Problemen der Langlebigkeit kommen oder aber auch zu Problemen bei den Temperaturen.
Ich bin mir sehr sicher, dass hier bewusst bewährte Displays eingebaut werden als der neue fancy kram.
Als Beispiel, bei einem Satelliten wird auch nicht der neuste SSD, RAM Prozessor eingebaut sondern das Zeug bei dem man sich sicher ist, dass es zig Jahre in einer gewissen Umgebung funktioniert. Auch wenn der mit mehr Power wesentlich mehr könnte. So pauschal kann man das alles nicht beurteilen.

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Bin ich. Hab ich.

Ein kamerabasierter Autopilot kann maximal so gut werden wie ein Mensch, vielleicht minimal besser, wenn man Ermüdungseffekte beim Menschen mit einrechnet und vll. noch zusätzliche Features wie C2C etc. Das ist aber zu schlecht.

Ein System mit zusätzlichem Radar/Lidar hat die Möglichkeit deutlich besser zu sein, als es ein menschlicher Fahrer jemals sein könnte. Das wird vor allem bei Dunkelheit deutlich. Wenn man ehrlich ist, ist eine Autobahnfahrt >120km/h ein Blindflug, vor allem ohne Fernlicht. Reaktionszeit + Bremsweg reichen kaum aus, um notfalls vor einem Hindernis zum Stehen zu kommen. Das wird durch entsprechende Personenunfälle nachts auf Autobahnen leider andauernd tragisch bewiesen. Und auch ein kamerabasierter Autopilot bietet hier kaum zusätzliche Vorteile. Vor ein paar Jahren gab es in den USA mal einen tödlichen Unfall eines Tesla mit Autopiloten mit einer Person auf einem Highway, wo man dies anhand der Kameradaten sehr deutlich erkennen konnte. Radar/Lidar bieten bei Dunkelheit einfach enorme Vorteile.

Ich denke, dass Tesla entweder in den nächsten 5/10 Jahren entweder massiv auf Radar/Lidar umschwenken wird (ggf. wenn die Technik noch billiger geworden ist). Oder sie sind schlichtweg nicht mehr einer der Marktführer in diesem Bereich. Kann mir auch gut vorstellen, dass die EU-Kommission bspw. rein kamerabasiertes fahren auf Autobahnen bei Dunkelheit in ein paar Jahren auf max. Tempo 120 begrenzt. Die sind da recht erbarmungslos (zurecht!).

Diesen persönlichen Eindruck kann ich nicht bestätigen. Ich fahre zeitweilig ein MY parallel zu meinem MX und stelle keine Ablenkung fest. Es ist eine Umgewöhnung, da sind wir uns einig. Für mich jedoch nicht in Richtung schlechtere Lösung, sondern in eine gleichwertige, andere.

Der Polestar 2 ist ein tolles E-Auto mit zu hohem Verbrauch. Design toll, Google Integration leider auf Dauer instabil (auch einen Polestar 2 bin ich länger gefahren), zahlreiche Abstürze - erinnert mich an die MCU1 von Tesla.

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