Ergibt ein Verzicht auf AC-Ladegeräte in E-Autos Sinn?

Die Alpitronic Ladesäulen sind zweifelsohne super, aber overengineered, wenn man ehrlich ist.

Ich meine ein Supercharger kostet ca. 20.000€, wenn ich mich recht erinner. Und darin dürften auch ein nicht gerade kleiner Teil des Preisunterschieds zwischen den Tesla Schnellladesäulen zum Rest des Marktes bestehen. Um den Aufpreis einer 50.000€ Ladesäule reinzuholen dauert es schon ziemlich lange.

Hier in der Umgebung ist uns keine AC-Ladesäule bekannt, die billiger wäre als die Tesla Supercharger. Nicht mal halbwegs.

wenn von meiner PV-anlage überschüssiger strom vorhanden ist, kommt der ins auto. da lade ich dann AC 1-phasig und regle zusätzlich noch oft runter - z.b. 8A (hab nur wenig PV - 6. 9kWp und PW2).
welches auto kann denn auf DC-seite den ladestrom regeln? ich kenn da keins.

1 „Gefällt mir“

Das ist technisch nicht möglich bzw. so nicht vorgesehen, das müsste schon das Ladegerät machen. Was nicht unmöglich ist! Im Gegenteil: Die Regelung ist dort technisch sogar direkter möglich.

Welche Preise vergleichst du? Sinnigerweise sollte man ohne jegliche Mitgliedschaften vergleichen und zumindest bei uns liegen die Tesla Preise über den AC Preisen.

Diese stehen bei uns in der Stadt:

2 „Gefällt mir“

Neulich wieder DC geladen am Schellader an der Raststation. Totaler Reinfall. Musste zurück zum Auto (weil fertig geladen) genau als die Suppe kam.

2 „Gefällt mir“

Und das hat jetzt was mit dem Thema zu tun?

Nichts natürlich… :roll_eyes:

Vielleicht ein Hinweis, dass DC nicht nur Vorteile hat

Das bestreitet ja niemand. Aber ich bezweifle, dass du an der Raststation mit 11kW-AC glücklicher werden würdest, außer dort gibt’s einen All-you-can-eat Brunch und du hast den Tag lang nichts vor! :wink:

1 „Gefällt mir“

In den letzten Jahren sind die Preise sehr volatil gewesen. Ich denke, dass das weniger an AC vs. DC liegt sondern eher daran, dass sich erst ein Marktgleichgewicht finden muss.

Die Grundidee vom Anfang des Threads war ja, dass der interne Gleichtrichter im Auto einfach nach draußen wandert. Weißt jemand wie groß der eigentlich ist und was dieses Bauteil üblicherweise kostet?

Ich denke in der Summe werden weniger Ladestation benötigt als Autos, also wäre es eigentlich günstiger so.

die grundidee beim e-auto war von anfang an, dass überall, wo strom ist, aufgeladen werden kann. also auch an jeder steckdose - z.b. am ferienhaus oder irgendwo halt.

5 „Gefällt mir“

Ja klar, würde ja trotzdem mit Adapter funktionieren, wer unbedingt will.

Frage: Wie oft hast du schon mal an einer normalen Steckdose geladen?

Täglich… (10 Zeichen)

Das ganze innerstädtische Laden an der Straßenlaterne funktioniert nicht, wenn das Auto keinen AC DC Wandler hat. Der kostet so ca. 1.500€. Eine DC Ladesäule ist deshalb auch um ein vielfaches teurer als eine AC Säule.

1 „Gefällt mir“

Ich meinte eigentlich am Schuko-Stecker.

Ja, Schukostecker… täglich. Seit gut 3 Jahren.

1 „Gefällt mir“

Oje, na vielleicht gibt’s ja dann für dich bidirektionales Laden über den USB-Port! :joy: Nur Spaß! :innocent:

Ich brauche 80-90km am Tag. An der Steckdose lade ich mit 9A ca. 11km/Stunde.

Dauer also ca. 7-8 Stunden. Im Winter mal etwas länger, weil er den Akku heizt.

In der Zeit schlafe ich i.d.R.

Im Schnitt werden 30-40km/Tag gefahren. Eigentlich braucht man DC laden nur in Ausnahmefällen WENN man eine stinknormale Steckdose zur Verfügung hat.

Unser Stromnetz ist auf Wechselstrom ausgelegt. Wir brauchen nur mehr Steckdosen… Aber es scheint ja schwieriger zu seine eine Genehmigung für eine Steckdose an seinem Tiefgaragenstellplatz zu bekommen als eine Genehmigung für einen Supercharger Standort.

Aber gut… am AC laden, insbesondere auch noch mit Hausstrom, verdienen die Konzerne und CPO halt zu wenig bis gar nichts (z.b. Shell oder Aral).

Wir brauchen nicht mehr DC Lader, sondern mehr Steckdosen… steht er, lädt er.

9 „Gefällt mir“

Dem kann ich zu 100% zustimmen. Am besten wirklich an jedem Laternenmast oder so.

1 „Gefällt mir“

etwa zwischen 50 unnd 100mal.