Erfahrungsbericht Reifenwechsel über reifen.com

Ich hatte für das Model Y im Herbst bei einer reifen.com Filiale Winterreifen gekauft, diese wurden damals auch entsprechend der Herstellervorgabe mit den notwendigen Wagenheberaufnahmen (Pads) beim Aufbocken montiert und ich hatte die Sommerreifen auch gleich mit einlagern lassen. Soweit alles gut.

Gleichwohl reicht mein einzelnes Erlebnis von heute aus, die Filiale an der Hanauer in Frankfurt ab jetzt zu meiden. Dies hat zwei Gründe:

Bei der Ankunft erläuterte ich, daß das Auto verkauft wird und ich deshalb schon im Februar auf Sommerreifen wechsele. Das mündete darin, daß einer der zwei Mitarbeiter hinterm Tresen lamentierte, daß der Verkauf des Autos unter Inanspruchnahme der staatl. e-Förderung auf Kosten der Steuerzahler geht und mein Verhalten aus seiner Sicht mißbräuchlich ist.

Diese Äußerungen sind im Kundenservice nicht sehr professionell, denn sie waren in meiner Gegenwart auch quasi an mich adressiert. Ob und wann ich mein Auto verkaufe, ist meine Entscheidung und daran ist auch nichts verwerflich. So weit so gut.

Ganz schwierig wurde es dann, als die Räder gewechselt waren - mir war aufgefallen, daß die notwendigen Wagenheberaufnahmen zum Schutz der Batterie im Unterboden heute nicht zur Aufbocken des Autos genutzt wurden. Darauf habe ich den besagten Mitarbeiter hingewiesen. Hierauf erfolgte dann eine Belehrung, daß die Wagenheberaufnahme gar nicht notwendig sei und sie auch keine Pads für das Model Y da hätten.

Insgesamt war der Mitarbeiter nicht besonders hilfsbereit und kundenorientiert. Eine Entschuldigung oder zumindest Verständnis für meine Punkte war zu keinem Zeitpunkt zu erkennen. Er berief sich i.W. darüber hinaus auf sein Recht auf freie Meinungsäußerung.

Ich habe gleichwohl auch freie Reifenhändler-Wahl - somit nie wieder reifen.com an der Hanauer…

Hat jemand von Euch ähnliche Erlebnisse?
Sind die Pads unbedingt notwendig?
Was passiert, wenn diese nicht genutzt werden?

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Die Pads müssen in der Tat nicht benutzt werden.
Entscheidend ist lediglich das a) die Aufnahmepunkte genutzt werden und b) das die Aufnahmeflächen hoch genug sind um keine Schäden am Akku und den Schwellern zu verursachen.

Die JackPads sind ein netter Gimmik aber werden bei den Pros in der Tat nicht benötigt :wink:

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Bei solchen „Buden“ arbeiten halt zumeist nicht hochstudierte Personen auf dem selben Bildungsniveau wie du, die dann evtl. auch deinen hohen Erwartungen in Sachen Auftreten und Kommunikation nicht entsprechen.
Fachdiskussionen würde ich künftig vermeiden und einfach dein Auto abgeben, kurz um den Block gehen und wieder abholen. Das spart Nerven - auch bei anderen Reifenhändlern!

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Ich habe gerade im Konfigurator gesehen, dass die MwSt beim günstigsten M3 rund 7.000 EUR beträgt. Bei einem M3P sind es bspw. 9k, wohlgemerkt ohne irgendwelche Extras. Beim MY kann jeder selbst nachschauen. Der Steuerzahler profitiert sehr wohl von diesen 6 Monats-Switchern

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Vor 2 Jahren hat sich ATU an der Hanauer in Frankfurt geweigert einem TM3 die Reifen zu wechseln, weil die Jackpads nicht dabei waren. Ob das aktuell noch so ist kann ich nicht sagen, aber man sollte sich auf keinen Fall drauf verlassen das jede Werkstatt passend ausgestattet ist.

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Bei ATU musste ich dem Menschen erst mal erklären wie man den Tesla bedient und wo die Aufnahmepunkte für die Jackpads sind.
Die Reifen hatten nachher 2,3 bar und waren mit weniger als 175 Nm angeschraubt.

Also bei ATU sind auch keine Profis am Werk.

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Ich habe immer einen Satz Jack Pads aus China im Frunk liegen. Für den eigenen Reifenwechsel noch ein richtiges Pad, aber das 4er set ist perfekt falls doch mal wer anders ran muss.

Zum Beispiel vor kurzem bei Nabholz auf die BLE Sensoren wechseln lassen, die haben die Teile dankend genommen und benutzt: win-win Situation für alle Beteiligten. Hier waren auch ca. 175Nm angezogen - es gibt also auch vernünftige Reifenhändler.

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Ich hätte dann Stress pur! Der letzte Reifenwechsel ist Jahrzehnte her und der war durch eine Panne erzwungen.

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und genau DAS wäre der punkt wo ich mich um 180° gedreht hätte und wieder gegangen wäre! natürlich die reifen noch mit nehmen und dann wars das. Wenn man lust hat könnte man das dem filialleiter mitteilen und das wars.

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Der beste Tipp, auch wenn er gleichzeitig einigermaßen sarkastisch klingt.

Es gibt als Dienstleister/Handwerker nichts schlimmeres als Kunden, die einem dauerhaft bei der Arbeit zuschauen und dabei erklären wollen, wie man es denn richtig machen soll.

Jackpads sind absolut kein must-have. Wenn der Monteur gewissenhaft an die Sache rangeht und keinen 20€ Wagenheber benutzt braucht die niemand.

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Und um das zu prüfen, schaue ich ihm auf die Finger. Da gab es schon viele Werkstätten, in die ich nie wieder gehen würde.

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Keine Frage.
Wer sich verlässt ist verlassen. Daher kommen die Dinger auch in meinen :wink:

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Vielleicht würde es bei Euromaster besser laufen:

Soll keine Werbung sein, wirklich nicht, habe auch keine Erfahrungen damit, aber immerhin geben sie an, Tesla-Partner „für seine Kunden in ganz Europa“ zu sein.

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Was ist denn ein richtiges Pad?

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hab gute Erfahrungen gemacht.
Mitarbeiter war SEHR nett und hat gute Arbeit gemacht. (soweit ich das beurteilen kann)
Da weder ich noch er wusste wie man den Modus für die Werkstatt einschaltet hat er direkt einen Kollegen geholt, der einen Lehrgang besucht hatte. Der hat auch direkt die Pads mitgebracht.

Man kann nicht immer alles wissen, aber wenn man sich dann direkt einen Kollegen fragt finde ich das positiv ! Besser als die die es dann irgendwie machen und etwas falsch läuft.

Wäre mir total egal wenn die sowas sagen.
Lass die doch denken was sie wollen.
Ich sag zu solchen Leuten einfach: Danke für deine 6.000 € !

Geh mal in eine KFZ-Werkstatt. Da finden die meisten alles an E-Autos generell doof.
Jeder hat seine Meinung und das ist auch gut so.

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Es geht hier um einen Reifenwechsel. Wer hat dafür das notwendige Werkzeug zu Hause?

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Ich schätze die Erfahrung kann je nach Filiale oder sogar je nach zuständigem Mitarbeiter sehr unterschiedlich sein.

Wenn du zu einem Tesla Servicecenter oder Bodyshop gehst wissen wie vermutlich wie man mit den Pads umgeht oder haben die richtigen Wagenheberaufnahmen, abgesehen davon können sie aber genauso alles falsch machen oder unfreundlich und wenig hilfsbereit sein.

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„Das mündete darin, daß einer der zwei Mitarbeiter hinterm Tresen lamentierte, daß der Verkauf des Autos unter Inanspruchnahme der staatl. e-Förderung auf Kosten der Steuerzahler geht und mein Verhalten aus seiner Sicht mißbräuchlich ist.“

Es ist sehr gut, dass es Menschen gibt die durch ihre kurze Haltedauer des Fahrzeugs immer mehr neue (möglichst rein elektrische) Fahrzeuge auf die Straße bringen und dazu denen eine Perspektive bieten, die sich das jeweilige Fahrzeug nicht neu kaufen können/möchten.

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Ich.

Aber ich wohne auch nicht in einer Mietwohnung ohne Garage :wink:

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Schöner kann man sich den legalen Missbrauch von Steuergeldern nicht zurechtbiegen.

Es gibt also nichts was mehr solidarisch und ökologisch wertvoller ist, als den eigenen Hals nicht voll genug zu kriegen und sich die Taschen vollzustopfen, wo es nur geht…? :angry:

Ich hatte eine ähnlich minderwertige Aussage mal bekommen, als ich jemanden fragte, warum er bei McDonalds nach dem Essen sein Mülltablett nicht in dem Rollwagen abstellte. Die Antwort war: „Jemand muss ja mein Tablett wegbringen. Dadurch dass ich es nicht selbst mache, schaffe ich Arbeitsplätze!“ - ohne Worte…

madmax

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