Erfahrungsbericht nach den ersten 1.000km im M3P

Nach knapp 2 Wochen im Tesla folgt nun ein kurzer Erfahrungsbericht bei 1000km Gesamtfahrleistung:

Das Fahren selbst ist mMn ein sehr ruhiges bei angemessenen Geschwindigkeiten. Richtung 180 wird’s dann schon arg laut, was aber auch in Ordnung ist und mich nicht weiter stört. Probleme mit Vibrationen hatte ich bisher nur die ersten 100km. Momentan ist es ruhig. Geschwindigkeiten Ü200 finde ich allerdings im Vergleich zu meinem Cupra etwas anstrengender. Hätte auf Grund des Gewichts geschätzt, dass der Wagen etwas ruhiger liegt, dem ist allerdings nicht so, ist aber ja auch meist etwas subjektiv. Wenn ich allerdings mit meinem Cupra oder nem RS4 fahre, dann ist das tatsächlich wie auf Schienen, beim Tesla hab ich das Gefühl als würde er vom Wind hin und her wanken, obwohl es nicht mal stürmisch war.

Das alltägliche Fahren allerdings ist 1A, auch die Pausen stören mich persönlich überhaupt nicht. Hatte nen Kurztrip nach Groningen gemacht und musste zum ersten Mal am SuC in Zuidbroek laden. Kurzzeitige 253 kW an Ladeleistung bei 13% sind schon ganz nett und auch die Wartezeit geht schneller rum als gedacht, hätte tatsächlich gedacht, dass es mich mehr stören würde. Aber mal eben 15 Minuten anhalten, gar kein Thema und sehe ich mittlerweile eher als Vorteil denn als Nachteil.

Das Thema Verbrauch ist natürlich immer so ne Sache, ich fahre den Wagen genauso wie ich meinen Cupra auch gefahren bin, also flott. Habe momentan eine Durchschnitt von um die 260-280 Wh/km, viel Autobahn, viel 150 Tempomat, viele 200er Fahrten und einige Beschleunigungsorgien zahlen dann schließlich den Tribut^^ Aber ich habe da eh eine etwas andere Sichtweise auf die Geschichte. Für mich muss ein „500ps“ nicht 1000km weit fahren können. Ein Benziner Cupra, RS4 oder was auch immer in der PS-Region kommt auch keine 300km weit mit einer Tankfüllung, wenn man ihn sehr sportlich fährt. Ich denke allerdings auch, dass ich es mit der Zeit wahrscheinlich etwas gemächlicher angehen werde. Das ist momentan nur die Anfangseuphorie, man muss ja nicht immer komplett eskalieren auf der Autobahn :smiley:

Was fällt mir sonst noch so ein… Ach ja, Thema Autopilot, der funktioniert auf der AB eigentlich wunderbar, habe kaum etwas zu bemängeln, außer im Stadtverkehr, da ist er doch ziemlich nutzlos. In einer Baustelle wollte er mich auch in die Pylonen reinfahren und für meinen Geschmack fährt er viel zu nah an diesen Pylonen, wenn diese auf der Fahrerseite aufgestellt sind, da schalte ich also lieber ab und fahre selbst durch. Gut möglich, dass wenn hier irgendwann mal ein Update aus den USA reinschneit, das alles besser werden wird. Hoffe ich zumindest.

Thema Schilderkennung, weiterhin eine Katastrophe, zumindest in meiner Gegend, mehr möchte ich dazu nicht sagen, aber sich darauf zu verlassen ist ne ganz ganz schlechte Idee.

Sitze finde ich auch etwas härter als ich sie in Erinnerung habe von meiner damaligen Probefahrt im SR+ letztes Jahr im Oktober.

Ein ganz wichtiger Punkt, der mich momentan doch etwas nachdenklich stimmt ist das Thema Ausleuchtung. Ich finde die Scheinwerfer sind ne Katastrophe. Da waren die damaligen Halogen von meinem Audi A1 fast besser. Vielleicht ist es ne Einstellungssache aber auf der Autobahn finde ich die Ausleuchtung mangelhaft! Bei Tempo 150 sehe ich den Lichtkegel gefühlt 30m vor mir enden. Dahinter ist absolute Dunkelheit, ist mir in meinen letzten 3 Wagen definitiv nie so unangenehm aufgefallen. Auch das der rechte Scheinwerfer bei einer Entfernung von 20m auf eine Wand oder Hecke um die 40cm höher steht finde ich merkwürdig. Laut einiger Kommentare hier im Forum scheint das aber normal zu sein? Naja…

Ein paar Kleinigkeiten gibt’s dann auch noch, wie zum Beispiel quietschende Scheiben oder Spaltmaße, die noch nicht ganz perfekt sind. Da kommt dann ein Ranger in ca. 2 Wochen und behebt hoffentlich das Gröbste.

Ansonsten ist mir beim Besuch eines Dönerladens, wo ich nur mal kurz nen Döner rausholen wollte meine Alarmanlage angegangen. Hatte den Hund im Auto gelassen und „vergessen“ den Dogmode zu aktivieren. Die Innenraumüberwachung hatte dann natürlich angeschlagen. Aber gut zu wissen, dass sie funktioniert^^

Zum Thema Elektromobilität allgemein:

Das ich bisher zu Hause nicht selbst laden kann, sondern nur in der Firma, war soweit kein Problem und funktioniert wunderbar. Als reiner Laternenparker wäre ein E-Auto aber nichts für mich, so ehrlich muss man sein. Sollte der Ausbau nicht zügig von statten gehen, dann bleibt das E-Auto wohl erstmal nur eine Nische, zumindest in Deutschland. Es gibt hier allerdings noch so viele Hürden, ich könnte mir eher vorstellen, dass Deutschland einen Mix anstrebt aus Elektro, Gas und E-Fuels. Auch das Märchen, dass E-Auto fahren so viel günstiger sein soll kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Für einige Leute, die schon seit Jahren ne PV auf dem Dach haben mag das stimmen, für Laternenparker und Vielreisende eher nicht. Man kann natürlich argumentieren, dass die Benzinpreise immer weiter steigen werden und es noch andere Annehmlichkeiten als E-Fahrer gibt, aber so vollkommen überzeugt bin ich noch nicht. Ich bin sowieso der Meinung, dass wenn nicht irgendwann mal ein Cut kommt, die Preise weiter durch die Decke gehen und wenn es blöd läuft man selbst jetzt schon an einigen Orten mehr für’s Laden pro 100km zahlt als für einen Verbrenner. So wird die Wende nichts, besonders in Anbetracht der Lage der absurd hohen Förderungen, die es momentan ja noch gibt. Das sind alles Punkte, die mich etwas nachdenklich stimmen und wo ich verstehen kann, dass Leute dem Ganzen eher negativ über eingestellt sind.

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Danke für den Bericht! Bzgl. den Ladekosten bei öffentlicher Ladeinfrastruktur stimme ich dir zu, es wird Zeit, dass das Deutschlandnetz kommt und die Preise reguliert werden! Ladepreise jenseits von 45 Cent/kWh sind eine Frechheit und der E-Mobilität nicht förderlich. Ich gehe davon aus, dass das Deutschlandnetz mit seinem regulierten Preis dann auch Auswirkung auf die privaten Ladesäulenbetreiber hat und die sich anpassen. Außerdem fällt dieses Jahr die EEG Umlage noch weg. Der Preis für Benzin/Diesel wird denke ich sehr bald schon durch die Decke gehen und dauerhaft über 2€/Liter liegen. Das wird die Wirtschaftlichkeit von Elektrofahrzeugen auch für Laternenparker erhöhen.

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….+ die THG Quote

Da bin ich mal gespannt, ob und wie sich diese auf die Preise niederschlägt :thinking:

Zumindest wäre damit gut Luft nach unten :thinking:

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2 Punkte möchte ich zum Start-Post kommentieren:

  • Schildererkennung: ist nicht nur bei Dir so, das funktioniert schlicht nicht
  • Ausleuchtung Scheinwerfer: war bei mir auch so, mache bitte einen Termin im SeC und lass Dir die Scheinwerfer einstellen, bei mir ist es jetzt tipp-topp.
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Jop, darauf bin ich auch mal gespannt, wie sich das Ganze entwickelt. So ganz trau ich dem Braten noch nicht. Das die Benzinpreise weiter steigen, da sind sich wohl alle einig, damit einhergehend werden E-Autos natürlich attraktiver, wenn die „Kaufpreise etc.“ fallen und der Ladepreis konstant bleibt, aber ich habe irgendwie im Gefühl, dass man in den nächsten Jahren, egal ob E-Auto oder Verbrenner eine ziemliche Verteuerung herbeiführen möchte. Die Grünen wollen ja weniger Gesamtverkehr, besonders in den Städten. Ich denke wir werden uns irgendwann vom „günstigen“ Fahren sowieso verabschieden müssen.

Habe ich vor, hoffe auch, dass es dadurch besser wird.

Danke für Deinen Bericht!

Ich gebe mal eine paar schnelle Tipps:

Fahrwerk: Bekanntes Thema und je nachdem, wie lange du das Fahrzeug fahren möchtest, denke mal über ein KW V3 nach. Das soll das Fahrverhalten, gerade bei hohen Geschwindigkeiten exorbitant verbessern.

Scheinwerfer:
Ich war einer der „normal!“-Schreier aber vielleicht lässt Du es einfach mal prüfen? Du kannst die Scheinwerfer per Scrollrädchen am Lenkrad ohne Werkzeug einzeln einstellen (zumindest die Höhe). Das geht in jeder Autowerkstatt und kostet höchstens 'nen 5er in die Kaffekasse.

Quietschende Scheiben:
Der Ranger wird etwas innenliegendes Gummi wegschneiden. Hier ein schneller Tipp, der auch bei mir seit Wochen „dauerhaft“ geholfen hat: Quietschende Fenster - #11 von xv1900fan

Viel Spaß und viel Erfolg. :slight_smile:

PS: Hüstel… Cupra und RS4 gegen nen Performance. Selbst den RS4 lässt ein LR mit Boost bis 100km/h stehen. Ja, ich weiß ab 150km/h wird es vergleichsweise dünn aber der Stachel sitzt beim Spurt aus dem Stand einfach tiefer. :slight_smile:

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So weit muss man garnicht gehen, bzw. so viel Geld ausgeben. Mit dem Tausch der Federn lässt sich das schon sehr verbessern lt. den Erfahrungsberichten hier. Und die Kosten sind dabei bei Weitem nicht so hoch wie bei einem KW Fahrwerk.

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Definitiv, werde ich drüber nachdenken, wobei es mich tatsächlich erst ab Ü200 stört und ich seltenst lange Strecken mit der Geschwindigkeit fahren werde. Für den Alltag finde ich das Fahrwerk soweit i.O. Von einigen Federn wie von @Herzl beschrieben habe ich auch schon gute Sachen gehört. Ich werde mal schauen, wie sich das mit der Zeit verhält und ob ich das tatsächlich angehen will.

Danke für den Tipp mit den Scheiben, werd ich mir mal anschauen =)

Diese Vergleiche sind eh immer schwierig. Mir gings da gar nicht um den Spurt, da ist es klar, dass der Performance den allen davon fährt, mir ging es da eher um die „Laufruhe“ beim Beschleunigen und bei schnellen Fahrten, da sehe ich noch Verbesserungspotenzial im M3P, aber alles Meckern auf hohem Niveau.

…beim reinen Ladekosten/Sprit Betrachtungen greift das doch schon.
Ein Beispiel:
Der RS4 zieht ca. 15 l/100km wenn man ihr so fährt wie er gedacht ist also vergleichbar mit deinem Profil im M3P.

Aktuell:
RS4: 30 Euro/100km (SP)
M3P: 9,1 Euro/100km (SuC)

Also ein Unterschied von 2/3(!)
Hinzu kommt natürlich die Wartung beim RS4, der Verschleiß an der Bremse(!!) wenn man ihn ordnungsgemäß bewegt…also so wie ein M3P mit >260 wh/km.
Sagen wir mal „all in“ 1.500 Euro p.a. vs. 0 Euro p.a.

D. h. das M3P ist immer deutlich günstiger. Wer es anzweifelt kann ja auch die ADAC Tabelle mal nehmen.

Diesel, 4 Zylinder, gebraucht vs. neues BEV ist schwierig…aber sonst gewinnt immer das BEV.
Das mit dem Ladenetzwerk stimmt aber das wird.

Bei mir war es der Vergleich Panamera Turbo S mit WLS vs. MS. Das MS auch als nicht P hat in allen Punkten gewonnen aber gerade in der Wirtschaftlichkeit. Als free SC + PV eh niemals zu schlagen…deshalb ist es das MS geworden. Anschaffung war +/- identisch (gebraucht).

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Um Gottes Willen :smiley: Das zweifel ich gar nicht an und da hast du auch vollkommen Recht! Allein die Wartungskosten etc.^^ Beim Cupra ist das im Gegensatz sehr überschaubar und auch „günstig“.
Mir ging es da eher um allgemeine Vergleiche, gar nicht mal jetzt auf mein M3P vs. Cupra vs. RS4 bezogen.
Diese Vergleiche Wagen gegen Wagen sind halt eh immer kompliziert, deshalb schrieb ich auch:

Wie gesagt, wer ne PV hat, dann ist es eigentlich ein No-Brainer. Wer jetzt allerdings sehr sparsam unterwegs ist und sich vorher nicht genau informiert hat, der wird über die Kosten vielleicht doch überrascht sein, insbesondere wenn man bedenkt, dass man in einigen Gegenden schon den Hausstrom mit über 50 Cent/kWh bezahlen muss…

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…absolut gerade wenn man einen alten Diesel vorher hatte. Das mit der PV und dem Tesla ist wirklich der absolute no brainer. Ich habe nun (aber ok ich habe auch noch SC free) auf 14.000km knappe 100 Euro an Ladekosten (inkl. Abschreibung der PV). Das sind wahnsinnswerte für so ein Fahrzeug mit derartigen Fahrleistungen.
Die BEV sind wirklich erst im Betrieb dann sehr wirtschaftlich, da die Steuer, große Teile der Wartung und später dann auch der Frust beim Motor bzw. dessen Komponenten wegfällt. Die neuen M3 sind extrem robust, der Akku ebenso. Ja das liebe Fahrwerk das kann Tesla einfach nicht wirklich. Auch beim M3…Querlenker, Achsgelenke, etc. wieder alles eher ned so dolle aber es gibt da inzwischen einen guten After Market mit günstigen Teilen und Optionen.

Was für mich persönlich noch ganz wichtig ist… dem BEV ist es fast wurscht (ok bei -10 Grad auch nicht) ob der Motor warm oder kalt ist. Einen RS4 braucht man nicht treten wenn der kalt ist…und eigentlich muss man den auch immer noch etwas Kaltfahren nach der BAB (ja heute laufen die Turbos nach dennoch)…das nervt ja schon…Kurzstrecke ist extremes Gift. Dem BEV ist das einfach egal…komplett egal…zudem muss man nie in S+ schalten…der Wagen ist soz. immer im S+ Modus per Pedal. Dieses direkte Fahren kann fast kein ICE…das macht süchtig…

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Ja genau, das ist ein enormer Vorteil. Es muss nicht erst nach Gängen gerührt werden und die Leistung liegt gefühlt sofort an, zumindest beim Tesla, wobei es da wohl andere Marken geben soll, die sich auch mal eben eine Gedenksekunde erlauben^^

Nach den ersten 1.000km kann man denke ich auch noch nicht soooo viel sagen. Aber ich gehe eigentlich immer noch ganz nüchtern an die ganze Sache ran. Ich höre auch immer wieder, einmal Tesla, immer Tesla. Damit tue ich mich noch etwas schwer, aber vielleicht ändert sich das ja noch mit der Zeit^^ Mal sehen was so in 2-3 Jahren ist und was es dann so für Autos gibt. Bisher bin ich doch relativ zufrieden und hoffe das die o.g. „Probleme“ nahezu alle behoben werden.
Freue mich schon auf den ersten Roadtrip, das wird wohl aber noch ne Zeit lang dauern. Finde das Nordkap-Video von felixba einfach nur geil und es juckt in den Fingern, selbst mal nach Norwegen zu fahren, wobei ich schon fast lieber einmal nach Island fahren möchte. Da hätte ich richtig bock drauf und wäre mit Sicherheit ein interessanter „Test“ für den Tesla.

Hast du mal die Korrektur der Scheinwerfereinstellung im Auto probiert?

Das kann selbst einstellen unter: Service / Scheinwerferanpassung oder so ähnlich.

Beide Scheinwerfer haben jedoch die rechte Hälfte deutlich höher als die linke.
Da gibt es die Schräge, die man bisher gewohnt war nicht mehr, sonder einen Absatz in der Mitte des Lichtkegels.

Der Autopilot ist in der aktuellen Version übrigens nur für die Autobahn und Schnellstraßen gedacht.

Baustellen, Innenstadt usw. ist nicht zulässig, auch wenn es teilweise ganz gut funktioniert.

Hindernisse auf der Fahrbahn werden nicht umfahren.
Entweder bleibt er dahinter stehen, oder er fährt einfach durch. Das kann schon gefährlich werden, wenn man nicht aufpasst.

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Habe ich tatsächlich noch nicht probiert, wobei ich schon überrascht bin. Die Ausleuchtung scheint halt bei mir relativ schlecht zu sein, gleichzeitig wurde ich allerdings gestern Nacht 3 Mal von entgegenkommenden Fahrzeugen mit der Lichthupe „angehupt“. War meine erste längere Fahrt abends. Da frage ich mich halt schon, wie kann es sein, dass einerseits die Ausleuchtung nicht weit genug scheint, aber gleichzeitig andere Fahrer geblendet werden. Naja, ich werds im Auge behalten und mal melden. Die nächsten freien Termine sind erst gegen Ende März =)
So sieht es übrigens momentan aus, man könnte eigentlich meinen, dass die Lichter wirklich sehr hell sind und die Straße gut erleuchten, umso überraschter bin ich halt selber, dass es mMn auf der Autobahn sehr dunkel ist:


Ja genau, der AP ist in der momentanen Fassung noch nicht astrein, was mir aber schon bewusst war. Für die Autobahn ist er aber nach wie vor sehr sehr gut.
In meinen 2 Wochen hatte ich allerdings auch schon 2 „Phantombremsungen“ in der Stadt, beim 1. Mal lag es wohl an nem Bus in der Haltebucht und beim 2. Mal kann ich es nicht nachvollziehen, weil nichts in der Nähe war, was es hätte verursachen können.

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Der aktuelle Autopilot ist für die Stadt nicht zugelassen und er funktioniert dort auch nicht sauber.
Also besser nicht, oder nur vorsichtig verwenden.

Zu den Scheinwerfern:

An deinem Bild ist der „Absatz“ in der Mitte gut zu erkennen.
Das hat auch nichts mit rechtem oder linkem Scheinwerfer zu tun. Der Absatz ist auf beiden Seiten gleich.

Das ist auch der Grund warum der Gegenverkehr oft geblendet wird, sobald du durch eine Rechtskurve fährst.
Selbst bei einer ganz leichten Kurve geht der rechte Block direkt in den Gegenverkehr.

Normalerweise sieht das bei Scheinwerfern in Europa so aus, wie mit der grünen Linie markiert.
Tesla hat da jetzt einen Block, wie die rote Linie zeigt:

M3 Scheinwerfer

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Ich hab es mal ausgerechnet. Sobald der Strompreis bei 2,67€ ist, fahre ich meinen V8 günstiger. Das war bei einem Spritpreis von 1 70€, der ja mittlerweile auch schon bei 1,98€ ist.

Habe auch mal gerechnet.
habe mit mein Tesla Heute die 400km. marke geknackt (jaa, ganz frisch, alles neu und spannend und wenig aussagekräftig).
in die Zeit ca. 80 kWh geladen.

  • 20 kWh zuhause,
  • 60 kWh rest auf Arbeit.
    zuhause zahle ich 0,3 €/kWh, auf Arbeit muss ich dafür nichts bezahlen.
    Für meine Persönliche Situation ergibt sich dadurch "Treibstoff"kosten, um die 400 km. zu fahren: 6,-€ :laughing:
    oder andersrum: 1,50€ pro 100 km.

Mein Benziner, der jetzt verscherbelt wird, hat ein durchschnitssverbrauch von 9.6L/100 km. Beim aktuellen 1,85€ kostet der mir für die gleiche Strecke 17,76€. Einmal durfte ihr raten, welches Auto aktuell bewegt wird…

Ist Dein Benziner vergleichbar zu Deinem Tesla?
Ein C63 AMG wäre in etwa vergleichbar.
Zusätzlich musst Du ja noch die Kosten ausrechnen, welche Dein Tesla nicht hat…Service, Steuer…etc.
Da wird der Abstand noch um einiges größer.

Hier mal ein ausführliches Statement zum Thema lohnt…oder lohnt nicht.
Da war der Sprit noch günstiger, somit ist die Differenz jetzt noch grösser.

Was die Leute immer nicht verstehen, dass man für einen Vergleich auch 2 etwa gleichwertige Autos heranziehen sollte.
Da gibt man die Werte eines 440PS Tesla an und es kommt so ein Witzbold ums Eck mit…ja aber mein VW Up oder 1,2l Diesel Corsa braucht nur 4l auf 100km - im Windschatten vom LKW.
Ähm…ja, aber das ist kein adäquates Vergleichsauto und auch den bekomm ich auf mindestens 6-8l wenn ich den so fahre wie ich meine Autos fahre.

Ich fahre meinen LR seit 3000km mit etwa 24kW auf 100km.
Jeden Tag 2x gute 90km, davon 2x60km Autobahn. Dort ist meine Reisegeschwindigkeit 180-210km/h - der Rest der Strecke sind 60er-80er Zonen und Stadt halt, dort fahr ich jeweils etwa 15km/h schneller (vorher 20km/h aber nun ja neuer Bußgeldkatalog). Ich lade nach jeden 90km auf - meistens so 22-24kW/h.
Für die kWh bezahle ich daheim 30ct - das sind pro Fahrt wenn wir mal mit den 24kWh rechnen etwa 7,20€. Da ich auf Arbeit kostenlos lade betragen bei mir persönlich die Kosten eigentlich dann für Hin-und Rückfahrt 7,20€ anstatt 14,40€.
Nehmen wir jetzt mal „teuren“ Strom für 70ct und kein kostenloses Laden, dann kosten mich Hin-und Rückfahrt etwa 16,80€ x 2 = 33,60€.

Merken!

Als Vergleich dazu nehme ich mal meinen V8, da ich dort die genauen Werte weiß. Der ist zwar etwas schwerer, hat aber etwa 30PS mehr Leistung.
Bei gleicher Fahrweise verbraucht dieser pro Fahrt etwa 20l Benzin. Für Hin-und Rückweg also 40l.
Bei einem Spritpreis von 1,80€ (Super plus) kostet mich eine Fahrt 36€, beim „billigen“ Super mit 1,72€ sind das dann noch 34,40€.
Das macht für Hin- und Rückfahrt etwa 72€ bzw 68,80€.

Klar, jetzt kann ein Neunmalkluger sagen - ein SUV mit einem M3 vergleichen ist auch nicht ganz das gelbe vom Ei - kommt aber gut heran.
Aber ok - nehmen wir die C-Klasse her.

Vergleichbar wäre da der AMG C63 mit 476PS. Das Auto ist noch gute 200kg leichter als das M3 und hat sogar noch fast 40PS mehr Leistung - also Vorteile im Vergleich.
Den AMG bekomm ich mit identischer Fahrweise locker auf 15-17l auf die Strecke.
Legen wir mal großzügig die, eher im unteren Bereich angesiedelten, 15l als Vergleichswert fest.
Bin mir ziemlich sicher, dass man den AMG nicht unter 98 Oktan fahren sollte, deswegen rechne ich mit Super plus.
Für Hin- und Rückfahrt verschlingt der AMG 54€ (2x27€) - bin aber davon überzeugt, dass es eher in die Richtung 60€ geht.

Als FunFact:
Unser Mitsubishi Outlander 2.0l (2,3to, 150PS) benötigt für eine Strecke etwa 12l - der braucht halt enorm Drehzahl.
Dem tanke ich mal ganz billigen 1,65€ Sprit und komme damit auf Kosten für Hin-und Rückfahrt von 39,60€ (19,80€x2)

Damit haben wir folgenden Vergleich:

Tesla günstig „getankt“: 16,80€
Tesla teuer „getankt“: 33,60€

SRT günstig getankt: 68,80€
SRT teuer getankt: 72,00€

AMG getankt: 54,00€

Outlander getankt: 39,60€

Wenn ich jetzt noch sämtliche Kosten auf Verbrenner draufrechne, die der Tesla nicht hat (Steuer, Inspektionen), dann sieht die Differenz jeweils noch größer aus.

Wenn ich jetzt sogar noch anfangen würde und den Tesla wie Mutti Rosi über die Straße bewege und ihn auf vielleicht sagen wir mal 14kW drücke - dann kosten mich Hin- und Rückfahrt:

  • günstig (30ct/kWh): 8,40€
    -teuer (70ct/kWh): 19,60€

„…Aber meine überdachte Zündkerze (wo der Heckscheibenmotor meines SRT mehr Leistung hat als das „Gefährt“) braucht nur 4l…“
Und selbst ein Auto was dann 4l auf 100km verbraucht kostet auf der gleichen Strecke dann immer noch 11,52€ (1,60€ pro l Diesel).

Ja und mein Fahrrad verursacht gar keine Kosten und der Fussbus auch nicht - man ist halt ein paar Stunden länger unterwegs…

Ich hatte es mal ausgerechnet: Mit allen Kosten müsste der Strom etwa 2,67€ kosten, damit mein SRT das günstigere Auto ist - bei 2,66€ ist Gleichstand.

Also nochmal - lohnt sich das E-Auto bei den Strompreisen?

Ja, verdammt - und das noch ziemlich lange!

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