Impressum / Datenschutz Forumsregeln
TFF FORUM TFF E.V. SUPERCHARGE-ME
TFF Forum

Erfahrungsbericht - Laden in Italien am Cam

Ich glaube nicht, dass man von einem Campingplatz auf ein ganzes Land schließen kann… :wink:

War im Frühjahr am Idrosee auf einem CP, da waren 6A das höchste der Gefühle. Mehr würde ich für die Planung einfach nicht erwarten :wink:

Außer an ausgewiesenen Winter-Plätzen ist die Stromstärke an den meisten Campingplätzen in ganz Europa beschränkt. Oft 10A oder auch weniger. Für TV, Beleuchtung oder Kaffeemaschine soll es reichen, für die Heizung oder Warmwasser soll aber möglichst Gas verwendet werden.

In Italien gilt dies leider sehr wohl. Kannst dich gerne hier im Forum wundsuchen. Strom mit der gwohnten Stromstärke in Italien ist neben den SuC nicht ganz so selbstverständlich wie in den restlichen europäischen Ländern

In Italien haben auch die meissten Wohnhäuser nur 3,6kW einphasig.
Grade in der Toskana ist das wirklich noch heute so.
Ich kann an unserem Haus auch nur 1phasig mit 6-7A je nach Tageszeit auch mal mit 8-9A laden. Das reicht aber immer für 100km/Tag und mehr fährt man doch im Urlaub sowieso nicht jeden Tag. Es geht wunderbar

Wir Mittel- bis Nordeuropäer sind gewohnt, dass aus einer Steckdose, die für 16 A ausgelegt ist, auch 16 A herauskommen. Das ist aber in Italien nicht unbedingt so. Selbst die 5poligen roten CEE-Dreiphasen-Steckdosen sind oft geringer abgesichert, als es der Steckertyp vermuten lassen würde. Ich habe es auch schon erlebt, dass bei so einer CEE16 3L+N+PE, 6h nur eine der drei Phasen funktionierte. Man sollte also in Italien immer nachfragen, wie hoch ein Anschluss abgesichert ist, bevor man daran lädt…

Wenn man im Urlaub ist oder Langstrecke sollte man mit einem Tesla Superchargen oder Destination Chargen. Wozu fährt man denn einen Tesla mit genau der Technologie und dem coolen Supercharger-/Destinationcharger Netzwerk :smiley:. Sind 2000km durch die Toskana gefahren und bin super zufrieden mit den Supercharger :smiley:.

Und für solch einen Fall (Camping) empfehle ich den Juice Booster 2, wenn es abseits des Tesla-Netzwerkes zum laden wäre. Da ist das Model 3 extra noch abgesichert und der Juice Booster holt die „maximale“ Ladung raus ohne das eine Sicherung fliegt wenn man lädt. Wenn man das öfters so macht eine lohnende Investition.

mfg

Ich empfehle zwar auch den JuiceBooster 2, aber in solchen Situationen kann auch der nicht verhindern, dass die Sicherung fliegt. Der JB2 erkennt nämlich auch nur an der Steckerform, welche Leistung er ziehen kann, und stellt dann zunächst den maximalen Strom ein, der aufgrund des Steckertyps erlaubt wäre. Wenn die Sicherungen hinter dem Stecker aber kleiner sind, als der Steckertyp erlaubt, fliegt zunächst auch beim JB2 die Sicherung und man muss auch hier manuell herunterregeln.
Auch ein JB2 kann nicht auf magische Weise erraten, mit welchen Sicherungen eine Leitung abgesichert ist. Das muss man immer noch selbst überprüfen.

Ah okay, dann „checkt“ der das nicht so schnell wie die Sicherung fliegt. Danke für den Hinweis. Aber alleine die Adapter sind schon spitze, da hat man quasi immer das korrekte dabei. Wobei wenn ein Supercharger in der Nähe ist oder auf dem Weg, dann ziehe ich den immer vor :wink:. Ist ja nicht so das das Model 3 nur 200km weit kommt mit einer Ladung bin zum Ziel :smiley:.

mfg

Wenn die Destination Charger mit 22 kW laden können, wird es dort wohl auch noch andere Verkabelungen geben.

Am Tesla-Desination Charger ist immer ein Kabel dran 22KW Kabel (11KW ladbar (66km/h) am Model 3 maximal, Kabel Typ2) wie üblich. Da braucht man kein Kabel von sich anstecken.

mfg

Ich glaube, mit „Verkabelung“ war die Anbindung des Destination Chargers ans Stromnetz gemeint. Natürlich gibt es in Italien auch dreiphasige Hausanschlüsse und 32A-Anschlüsse für Destination Charger, aber man kann nicht davon ausgehen, dass dort überall, wo eine 32 A CEE-Dose ist, auch 32 A Sicherungen dahinter sind, oder auch bei einer CEE16-Dose muss die nicht unbedingt mit 16 A abgesichert sein, sondern es kann auch weniger sein, z.B. 10 A oder 8 A…
Das ist ja auch erlaubt, kommt aber bei uns in DACH wenig vor. Verboten wäre dagegen der umgekehrte Fall, d.h. eine CEE16 Dose mit 32 A Sicherung, denn das wäre gefährlich.

Ein Campingplatz mit hunderten von Anschlüssen ist natürlich immer ein Sonderfall. Ich würde da nicht 100 x 16A erwarten

Wir waren in Venedig. Genauso, wenig Leistung, aber immerhin. Wenn man es erstmal weiß, wird eben zuvor noch nachgeladen.

Kann ich 100% unterschreiben.

Wir sind am letzten Urlaubstag auch noch zu einem Destination Charger in Italien gefahren und konnten dort laden ohne das wir im Hotel Gast waren. Nur das Parkticket für die Tiefgarage musste man bezahlen. Aber fürs Parken zahlt man sowieso überall. Ob das in allen Hotels geht weiss ich nicht.

Ich glaub auch nicht dass man den JB2 benötigt. Man kann trotz niedriger Ampere am CEE blau und rot (mit Adapter) zumindest 1-phasig laden. Nur der italienische Schuko geht dann nicht.

Ist auch meine Erfahrung von vor zwei Wochen. Teilweise war es richtig heiß in der Toskana, teilweise nachts recht frisch. Der UMC hat die Leistung immer entsprechend geregelt, auf die 16A bin ich bei der CEE blau nicht gekommen, Minimum waren 8 A, max. 13 A.
Gegangen ist es immer zuverlässig.
Und nachdem das Auto immer mindestens 12 h geladen hat, wären auch ständig 8 A ausreichend gewesen.

Wenn der UMC-2 mit dem CEE-Blau immer nur max. 13A erlaubt fehlt möglicherweise ein Update darauf. Am besten mal Zuhause mit WLAN den UMC über Nacht nutzen. Die UMC Updates kommen über das Auto.

Zuhause bringt der auch 16 A in Italien hat die Leitung nicht mehr hergegeben.