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Erfahrung Tesla Store (Probefahrt/Kaufberatung)

Hallo,

nachdem ich mich im Vorfeld ein bisschen zu dem Model S informiert hatte, wollte ich zum nächsten Schritt übergehen: Probefahrt und Kaufberatung im Tesla Store (deutschsprachiger Raum).

Leider hat sich da das Bild von Tesla stark getrübt.

Auf der Homepage erst mal über das Probefahrt-Formular eine Probefahrt angefragt.
Mehrere Tage lang keine Reaktion.
Naja, vielleicht hat es die Firma bzw. Niederlassung nicht so mit der Technik.

Anruf bei der Niederlassung direkt: Ja, Termin kann man machen, wir haben uns auf einern Termin eine Woche später geeinigt.
Bestätigungsemail kam dann auch, mit der Bitte doch eine viertel Stunde früher da zu sein. Sehr schön.

Eine Woche später: Ich bin wie erwünscht eine viertel Stunde vor dem Termin bei der Niederlassung. Wurde auch in Empfang genommen, der Kollege ist dann gleich da.
Kurze Zeit später (die viertel Stunde war da schon aufgebraucht): Bei einen der vorher stattgefundenen Probefahrten wurde diese nicht in der Terminplanung berücksichtigt, es kann sich bei mir also um eine viertel Stunde verzögern.
Terminplanung scheint also auch bei der Firma nicht reibungslos zu verlaufen. Kenne ich aus anderen Firmen auch, evtl. ist es auch ein VIP Kunde der ohne Termin auch bedient wird. Schwamm drüber, kann passieren. Intern rechne ich natürlich schon damit dass aus der viertel Stunde gerne mal eine halbe werden können („viertel Stunde“ ist natürlich eine Abkürzung von „dauert noch ein bischen, wie lange wissen wir nicht, aber wir glauben nicht dass es lange dauert. Außerdem ist eine viertel Stunde ja nicht die Welt“). Wie schon gesagt, geschenkt.

Nebenbei noch mitbekommen dass ein Kunde eine email zur Abholung seines neuen Autos bekommen hat, allerdings dieses von der Niederlassung noch nicht aufbereitet wurde. Geht mich nichts an, kenne den Vorgang nicht, aber das drängt sich doch in das Bild der Firma.

Später (jenseits der „viertel Stunde“ und der halben Stunde) kommt noch ein weiterer Tesla-Mitarbeiter, fragt wie es geht. Ich erwähne dass ich seit xxUhr ein Termin zur Probefahrt habe. Er meinte, kurz noch gedulden, er muss noch mit einem seiner Mitarbeiter reden. Naja, geht ja dann wohl bald los.

Nächster Mensch betritt den Aufenthaltsraum. Ist Tesla Kunde, gerade am Laden, holt sich Kaffee. Kurzes Gespräch, er ist von seinem Auto begeistert. Kenne ich aus dem Forum mitlesen hier :slight_smile:

Leider rührt sich nichts mehr. Nachdem sich jetzt schon fast eine Stunde nach dem eigentlichen Termin immer noch nichts tut, versuche ich mal einen der Tesla-Mitarbeiter nach dem Stand der Dinge zu fragen. Keiner da. Zumindest nicht im Verkaufsraum.
Naja, da war dann meine Zeit und Lust am Ende, ich fahre nach Hause.

Wars dann vermutlich mit dem Tesla Kauf. Schade.

Nachtrag: Während des Nach-Hause-Weges bekam ich dann noch einen Anruf von der Niederlassung. Relevante Inhalte: , , , <Neuer Probefahrttermin möglich, auch kurzfristig>.

Thomas

Also zuerst ist es schade das es so gelaufen ist.
Aber wo Menschen arbeiten kann es immer mal so laufen.
Was ich überhaupt nicht verstehe ist wie man sich dann so verabschieden kann. „Schade, kaufe ich halt nicht“ Wenn du dich für Tesla interessierst und ein bisserl im Forum gestöbert hast dann wüsstest du das es bei einem so expandierenden Unternehmen wie Tesla immer zu solchen Pannen kommen kann aber die überwiegende Mehrheit von ihren SCs begeistert ist. Mit der Verabschiedung schneidest du dir nur ins eigene Fleisch. Mach mal einen zweiten Anlauf. Der Anruf von Tesla gibt Grund zu Hoffnung das es diesmal besser laufen wird :sunglasses:

Hallo Thomas. Jetzt werde ich ganz rot. Vor Monaten habe ich eine belgeitet Probefahrt gemacht
Dabei wolle ich ein bestimmt Geschwindigkeit auf der BAB ausprobieren (Vergleich zu meinem Verbrenner).
Das klappe auch gut. Dann sagte der freundliche Tesla-Mitarbeiter „wir können an der nächsten Ausfahrt zurückfahren“.
Prima. „Ach, und wofür ist eigentlich …“ Der freundliche Tesla-Mitarbeiter erklärte dann noch schnell einige Vorzüge und „Hoppla, wir haben die Ausfahrt verpasst - Nehmen wir die nächste“
„Da blinkt etwas, bedeutet das …“ Der freundliche Tesla-Mitarbeiter erklärte dann noch schnell einige Details und „Hoppla, wir haben die Ausfahrt verpasst - Nehmen wir die nächste“
„jetzt aber konzentrieren - nicht dass wir wieder die Ausfahrt verpassen. Der freundliche Tesla-Mitarbeiter erklärte dann noch schnell einige Navi-Einstellungen, die helfen. zum Ausgangspunkt zurückzufinden, während plötzlich mein Tochter auf dem Rücksitz meldet „Hoppla, wir haben die Ausfahrt verpasst - Nehmen wir die nächste“
Inzwischen bekam der Tesla-Mitarbeiter einen Anruf. Tatsächlich warten schon weitere Termine für Probefahrten.
„Jetzt aber wirklich nicht die Ausfahrt verpassen. Ach, der Schiebschalter für das Schiebedach, jetzt habe ich das verstanden …“ Fast wieder die Ausfahrt verpasst. Intervention von meiner Tochter auf dem Rücksitzt " papa, jetzt ganz schnell rechts einordnen“ Gerade noch geschafft. Ich witzelte „Die Ausfahrten habe ich aber nicht absichtlich verpasst“ „Nein, nein, nein“ lachte der Tesla-Mitarbeiter im gönnerischen Ton.

Es dauerte eine Zeit, bis wir am Ausgangspunkt zurück waren. Da war bereits eine lange Schlange von Interessenten. Ein zusätzliches Probefahrzeug hat inzwischen angefangen, den Rückstau abzuarbeiten.

Es ist mir klar, dass es dir deine Probefahrt nicht zurückbringt. Aber atme erst mal durch. Vielleicht später einen neuen Anlauf? Dann auf das Erlebnis hinweisen. Und man wird dir bei Tesla diesmal koordinierter zur Seite stehen.

Bis dahin kann ich deine Enttäuschung sehr gut verstehen. Wäre mir auch so.

Hey Thomas,
ich hatte bei meiner 2. Probefahrt meinen besten Freund und unsere Töchter (9) dabei.
Wir hatten den P85D versprochen bekommen, als wir dort angekommen sind wusste keiner darüber Bescheid :open_mouth:
Nach ca. 20 Minuten kam dann der mir bekannte Mitarbeiter und wir fuhren mit dem P85 (neu) zur Probe.
Dann (4 Wochen später) und jetzt halte dich fest :smiling_imp: …durfte ich mir für ein kpl. Wochenende den P85D mit 700 PS :sunglasses: :sunglasses: :sunglasses: :laughing: :laughing: ausleihen. :mrgreen:
Ich möchte Dir damit folgendes sagen: jeder kann mal Fehler machen (manche auch Mehrere :wink: ) aber durch unser Mitverständnis (beide Selbstständig) und Geduld
haben wir nach wie vor top Verhältnisse zu unserem SC in Stuttgart!!!Danke!!!

PS: da das TESLA Konzept derart überzeugt hatte, wurde das MX anbezahlt :stuck_out_tongue:

Vermutlich sprichst Du vom Wiener Service Center? Eine sehr ähnliche Geschichte habe ich leider auch schon von einem anderen Aspiranten gehört.

Ich hoffe die bekommen das Servicelevel bald wieder auf die Reihe - sowas hinterlässt wahrlich keinen guten Eindruck :confused:

Ach das mit den Probefahrten kenne ich auch noch. Bei mir wars aber anders rum. Ich musste zweimal wegen KiTa-eingeschleppten Viren absagen und habe dann einfach ohne Probefahrt online bestellt.

Wenn Du Autos magst und das Interieur gefällt? Fahren kann der Tesla, besser wie alle anderen. Tiefster Schwerpunkt und digitale Kraftregelung sind einfach unschlagbar.

Nebenbei, wo genau wohnst du denn, vielleicht ist die Lösung ja einfacher, wie du denkst? Evtl. Ist ja mal jemand in der Nähe, oder man verabredet sich an einem SUC damit Du mal mitfahren kannst. Das reicht dann in der Regel.

Lass dich davon nicht täuschen, das Auto ist der Hammer.

In einem Tesla als Beifahrer zu sitzen ist der Hammer, ja!
Aber wer noch nie ein EV selber gefahren ist, der sollte es unbedingt einmal machen, denn die direkte, unmittelbare Reaktion auf eine leichte Bewegung des rechten Fuß ist Wahnsinn.
Ich meine damit nicht die Beschleunigung des P85D, sondern die sofortige Umsetzung der Anforderung per Fuß in Beschleunigung.
Danach hat selbst das DSG von Volkswagen eine ewig zu scheinende Reaktionszeit, welche ich vorher als sehr zügig empfand.

Ich war nach meiner ersten Probefahrt eigentlich schon überzeugt, das Auto früher oder später haben zu müssen.

Sollte man aber schon selbst probieren, ich haber auch einen Kollegen, der vor der Probefahrt sehr begeistert war, aber irgendwie mit dem Auto nicht warm wurde (war wohl v.a., es nur mit einem Pedal zu bedienen, aber auch die NG-Sitze fand er zu eng). Ein anderer Freund (der eigentlich seinen Probefahrt-Termin versemmelt hatte) und sich nur fürs Fernbleiben entschuldigen wollte, kam dagegen vom erstem Meter an perfekt damit zurecht und war in jeder Beziehung begeistert vom Auto (beides derselbe 70D). Eigentlich waren keine Termine mehr frei und es waren nur etwas mehr als 100km Reichweite auf dem 70D, so konnte ich eine der Verkäuferinnen davon überzeugen, dass dies ausreicht und ich ihn auch begleiten und die Einführung in das Auto übernehmen könne… :wink:

Hallo,

Jetzt war ich doch noch mal bei Tesla und habe meine Probefahrt gemacht.

Vorweg: Die Organisation ist diesmal besser gelaufen.

Meine Eindrücke vom Model S:
Grundsätzlich: Es ist ein Auto.
Alles anderer sind Details.

Einige Dinge schön:

  • Beschleunigung aus dem Stand (wobei ich das für ein Gimmick halte).
  • Großer Bildschirm.
  • Konfigurierbares Armaturenbrett.
  • Großer Innenraum.
  • Große Zuladefähigkeit (Zumindest beim Volumen - ich denke mal das Auto ist deutlich Gewichtslimitiert).
  • Sitze bequem.
  • Hoffnung auf weitere Aufwertung durch Software-Updates.

Einige Dinge unschön:

  • Große Außenabmasse.
  • Schlechte Verarbeitung im Innenraum.
  • Touchscreen (gewöhnt man sich daran? Wie ist die Bedienung wirklich? Ich vermisse die haptische Komponente - Zuviel hinschauen wo ich hintasten muss und wo ich danach den Finger hinbewegen muss).
  • Abbremsen und Beschleunigen des Abstandsregeltempomat sehr „grobschlächtig“ (Da bin ich von einer B-Klasse (!) besseres gewöhnt).
  • Keine Verstellung der Kopfstütze
  • Hintere Sitzreihe nicht für große Mitfahrer geeignet.

Einige Dinge eher neutral:

  • Elektrisches Antriebskonzept (mit all den daraus resultierenden Vor- und Nachteile, auch bei der Infrastruktur)
  • Auto von einem Nischen-Hersteller aus Kleinserie

Ob das Auto mir ~€100k Einkaufspreis wert ist, weiss ich noch nicht, ich denke aber mal die Entscheidung wird wegen (und nicht trotzt) des elektrischen Antriebkonzepts fallen. Das Auto (abgesehen vom Antriebskonzept) rechtfertigt keine €100k.

Thomas

PS den Hinweis von Earlian mich mal mit einem Tesla-Fahrer zu treffen werde ich später gerne nochmal aufgreifen - wie ich im Forum gelesen habe sind die Tesla-Fahrer in der Hinsicht sehr zuvorkommend. Besonders zum Abstandsregeltempomat und Sitzen in Model S ohne Glasdach (Körpergröße) würde ich mir so ein Dinge gerne nochmal in Ruhe anschauen und mit Fahrern schnacken.

Die fehlende Haptik am Touchscreen hat mir anfänglich auch zu schaffen gemacht, heute drücke ich fast schon blind drauf rum…

wenn die Begeisterung fehlt, was ja nicht schlimm ist, dann sollte man wohl besser zu einem anderen nur Auto greifen und dann beim nächsten Wagen noch mal vorbeischauen.

Würde ich auch so sehen, das MS sollte man WEGEN und nicht trotz des Antriebskonzepts kaufen.

Wenn es nicht funkt, nicht beim Service und nicht beim Auto, ist es vermutlich (noch) nicht die richtige Entscheidung.

Ganz ähnliche Erfahrung (vereinbarter Probefahrt-Termin war plötzlich nicht eingetragen) haben wir vor ein paar Wochen auch gemacht.

Nabend !

Ich bin ja der Meinung, dass KEIN Verbrenner in diesem Preissegment 100K Euro mehr Wert ist. In der Herstellung kosten diese Fahrzeuge aktuell einen Bruchteil des Verkaufspreises.

Die meisten owner hier haben für sich irgendwie verstanden / herausgefunden, worin die Bedeutung dieses Fahrzeuges liegt - für die Umwelt, den Planeten, die Automobilindustrie oder eben sogar für einen selbst.

Zu toppen ist diese persönliche Erkenntnis hier nur von unseren Roadster-Jungs (oder auch sogar Mädels ?) - die sind natürlich noch mehr hardcore drauf als die Model S-ler.

Wenn Dir dieser Erkenntnisgewinn noch fehlt - und ich sage ausdrücklich, daß das völlig OK so ist, dann ist es ggf. keine gute Idee, diesen Wagen jetzt zu kaufen. Du siehst ihn aktuell noch zu sehr als „nur Auto“ und wirst in der Tat 100 K Euro ausgeben und dann natürlich jeden Tag die Ledernähte mit denen von BMW und Mercedes-Benz vergleichen und die können das tatsächlich noch besser, allerdings ist es den Preis nicht Wert - wie bereits erwähnt…

Mein täglicher persönlicher Triumph ist absoluter Fahrspaß bei überwiegender Stille zu 0,- Kosten bei er Primärenergie, keinen Emissionen und überwiegend auch noch selbst erzeugtem Strom. Das ist für mich absolut nicht mehr zu toppen !!! Deshalb - und nur deshalb - kann ich beim Kapitel „schöner Wohnen“ über die ein oder andere Sache hinwegsehen. Und ich habe festgestellt, daß mir Dinge nicht mehr so wichtig sind, die mir früher aber an einem Auto wichtig waren. Warum ? Weil sich für mich das Wesen des Autos mit dem Tesla grundlegend geändert hat ! Das Antriebskonzept ist alltagstauglich und richtungsweisend und der Wagen wird jeden Tag besser. Meine M-Klasse war auch groß - allerdings dumm wie ein Brot und es wurde nicht besser !!! Bei Tesla kann ich meckern und nicht selten wache ich morgens auf - schaue auf’s Handy und sehe, dass neue Software da ist und wieder kann der Wagen mehr… E-Antrieb mit flexibler Elektronik und Navi/Entertainment-Systemen ist weitaus wichtiger, als ein feiner Alcantara-Dachhimmel. Früher dachte ich anders…

Schau’ Dir doch die story noch ein oder zwei Jahre an…oder mach’ mal ne TCO mit einem vergleichbaren Verbrenner. Ggf. entfacht sich die Liebe ja auf betriebswirtschaftlicher Ebene - das soll es auch geben…

:smiley:

Thomas…das geht mir jetzt gar nicht aus dem Kopf…habe gerade gesehen, daß Du schon nach nem Tesla Fahrer im Raum Wien suchst. Also irgendwas ist da ja mit dem Tesla und mit Dir.

Wie bist Du denn auf den Wagen gekommen ? Die Form ? Der Antrieb ? Die Preisregion ? US-Car ? E-Mobilität ? Erneuerbare Energien ? Beruf ? Hobby ?

Wie war Dein Einstieg / Aufhänger ? Die Antwort auf diese Frage ist aktuell der Schlüssel zum Thema für Dich. Ggf. müssen wir noch die Schlüssel austauschen…wird schon !

:smiley:

PS: Ich meine Du hast Dich sogar hier im Forum angemeldet…das macht man aber nicht einfach mal so wg. einem Auto - komm schon - es ist mehr, oder ?
PS2: Übrigens … nach dem Kauf ist man allein mit dem Wagen - jeden Tag - ohne ggf. nicht so tolle Tesla-(pre)-sales-Erfahrungen…diese Wunden sind schon am Auslieferungstag geheilt !!!

Im Rückblick, als ich vor 6 Jahren einen Mercedes CLS kaufen wollte, war meine Erfahrung bei zwei Mercedes-Händlern völlig unterirdisch. Bin sinnlos vollgelabert worden, man hat keine Sekunde auf meine Kundenwünsche gehört und mir meinen Zielpreis mit Fantasiefaktoren multipliziert (500er statt 350, Executive Grand Edition etc etc). Letztendlich ist es dann der kleinste Händler „um die Ecke“ geworden.
Miese Erfahrungen gibt es leider überall. Tesla sollte sich das natürlich nicht leisten, wegen des Verkaufsmonopols. Aber nochmals rückblickend auf den März dieses Jahres hätte ich das Fahrzeug vielleicht auch ohne Testfahrt bestellt. Ist einfach zu gut :smiley:

100 kEuro ist ein Wort - aber Tesla muß mit dem Auto Cash generieren, um die Expansion finanzieren zu können. Pro Auto liegt die Marge ja bei 25%, aber die Innovation muß halt jetzt Top-Priorität haben, um sich einen Vorsprung herauszuarbeiten, den die großen Hersteller in den nächsten Jahren so schnell nicht einholen können.

Und die dt. Autolobby hat im Moment nichts besseres zu tun, als CO2-Bilanzen mit sinnlosen Plug-In Hybriden, die im Abgas-Testzyklus glänzen, aufzuhübschen. Parallel wird dann noch mit den SUV und den Oberklassen-Limousinen das dicke Geld gemacht. Alleine bei Mercedes-Benz stammen ca. 30% des Gesamtbetriebsgewinns aus der S-Klasse, die ca. 40-50% Deckungsbeitrag erwirtschaftet. Das relativiert die 100 k für ein Models S ganz schnell. Und in fünf Jahren wird eine Batterie vielleicht nur noch 20-30% des heutigen Preises kosten, aber was wird man dann für eine S-Klasse/7-er BWM/ Audi A8 hinblättern müssen?

Grüße, Tommy

Warum braucht man verstellbare Kopfstützen? Die Wahrscheinlichkeit, dass man sie falsch einstellt ist hoch und so wie ich das verstanden habe sind nicht einstellbare Kopfstützen im Allgemeinen die bessere Wahl.

Bei meiner E-Klasse finde ich es hilfreich, eine Taste im Armaturenbrett zu haben, mit der man die Kopfstützen des Fond ferngesteuert wegklappen kann. Vermisse ich derzeit im Leih-BMW (und wohl bald auch Tesla)

Einstellbare Kopfstützen für den Fahrersitz sind mM nach ein Sicherheitsrisiko.
in meiner E-Klasse (und Leih-BMW) sind diese regelmäßig in der falschen Höhe, da ich und meine Tochter nicht die gleiche Körpergröße haben. Im Model S kamen wir sofort beide zurecht.

Und noch mal zum Preis. Ich bin in einem Jahr 40 Tsd. km (durchaus flott) gefahren. Bei einem Verbrenner hätte mich das bei einem Verbrauch von ca. 8l auf 100km und Sprit-Preis von 1,50 € ca. 4,8 Tsd. € gekostet. Tatsächlich habe ich genau 480 € an Stromkosten bezahlt, also reine Ersparnis von 4.320,00 € p.a. Auf 8 Jahre hochgerechnet sind das 34.560,00 €. Desweiteren gehe ich davon aus, dass ich nach 8 Jahren und 320 Tsd. km einen neuen Akku brauchen werde. Dieser Kostet dann um die 15 Tsd. €. Somit habe ich eine Ersparnis von ca. 20 Tsd. € alleine beim Sprit, die ich vom Kaufpreis sofort abziehen kann. Dazu kommt natürlich noch die Ersparnis bei Wartungskosten, wie z.B. Zahnriemen erneuern, Auspuff-Tausch und Bremsen.

Ich gehe von viel weniger aus. Du kaufst ja nicht einen neuen Akku, sondern du tauschst den alten gegen einen neuen. Der alte hat durchaus noch Wert, denn er kann z.B. in Stationäranwendungen gebraucht werden. Ich rechne mit 4-stelligen Beträgen in 8 Jahren.