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Entscheidung des Bundesrates zur LSV

Volle Zustimmung!
Ich habe bisher bei 45tkm nur zuhause (80%), am SuC (20%) und ein paar mal an einer Ladesäule aus Neugier geladen.
Ich würde Ladesäulen nur nutzen wenn sie:

  • genau da stehen wo ich sowieso parken will
  • ich darauf angewiesen bin oder eine Komfortgewinn habe ( also mit dem Tesla fast nie)
  • sie nicht teurer sind als das Laden zuhause ( ca. 15ct/kWh netto)

Also sowie es aussieht wohl nie!

Das gilt aber nur weil es die Supercharger gibt. Ohne die würde ich bei aller Liebe auch kein Elektroauto fahren können.

So unterschiedlich können Bedarf und Infrastruktur vor Ort sein.

Wir haben zwar CEE16 in der Garage, laden aber seit bald 1 Jahr ausschließlich öffentlich. Die Ladestationen in Wuppertal, Köln, Düsseldorf und Karlsruhe (mit Ladenetzkarte) sind alle kostenlos. Die Säulen stehen meist im Innenstadtbereich, beim Einkaufen, beim Besuch der Oma oder beim auswärtigen Termin wird immer angesteckt. Zuhause haben wir bisher nur zweimal vor Langstreckenfahrten geladen. Ich hätte aber auch nichts dagegen, zu bezahlen, wie wir das zum Beispiel schon bei den RWE Säulen in Dortmund tun. Schließlich finde ich den Service hervorragend. Bisher hatten wir auch nur einmal eine zugeparkte Ladestation in Dortmund und letzte Woche hat die Säule in Wuppertal mein Ladekabel nicht mehr freigegeben. Bei 1-2 Ladungen pro Woche halte ich das aber eine akzeptable Quote.

Wollt ihr jetzt damit tatsächlich sagen, dass wir gar keine Ladesäulen im öffentlichen Raum brauchen ?
Das ist jetzt nicht euer Ernst?
Irgendwie bin ich im falschen Film ! :unamused:

Natürlich brauchen MS Fahrer kaum öffentliche AC Ladepunkte, ich auch kaum,
aber es gibt ja noch bzw schon ein paar andere EVs und es soll auch Nutzer geben, die keine eigene Lademöglichkeit
daheim, mangels eigenem Haus oder wegen egoistischen Nachbarn haben.

Ich meine hier im Forum auch herausgehört zu haben, dass es besser eine Förderung
bei der Ladeinfrastruktur als nur direkt fürs EV geben soll.

Und Ladesäulen kosten nicht immer 20T€ ! :unamused:
Das es momentan noch kein rentables Geschäftsmodell ist, ist unbestritten, man kann aber auch
jede noch so suboptimale Negativerfahrung zum Anlass nehmen, alles schlecht zu reden.

Die LSV ist sicher an ganz vielen Stellen äußerst schlecht und fehlerhaft gefasst worden, nichtsdestotrotz
sollten öffentliche Ladepunkte im Standard definiert sein und auch, wie aber bisher auch schon beim BDEW, gemeldet sein,
um sie besser für alle auffindbar zu machen.
Was ich bei mir auf dem Grundstück mit Ladepunkten vorhabe, gehört sicher nicht in so eine VO.
Da kann ich auch CEE’s und sonstiges zur Verfügung stellen, das geht sonst keinen was an.

Ladepunkte im öffentlichen Raum, die von gewerblichen Anbietern allen zur Verfügung stehen, müssen aber gewissen
Standards entsprechen, dazu gehört auch die sicherheitstechnische und funktionsstabile Ausstattung.
Daher hätte ich eine verpflichtende Überprüfung / Wartung lieber gesehen.
Falls es eine Verpflichtung zur Wartung geben würde, wäre mE der Druck auf Betreiber größer und es gäbe weniger unbrauchbare Säulen

Wer soll denn künftig mit welchen Geschäftsmodell Ladesäulen aufstellen und betreiben?

Wer es macht ist völlig wurscht! Sobald es Aussicht auf ein Geschäftsmodell gibt werden sich genügt Player finden.

Martin, jetzt lässt Du aber den butterzarten Elektriker-Verbandsmenschen raushängen, was?

@ Martin: Als Betreiber öffentlicher Ladestationen habe ich (ja, ich - und wohl z.B. auch FastNed und Tesla) ein ureigenes Interesse an funktionierenden Ladestationen. Ob aus reinen Funktionsgründen für genau dieses mein Hauptgeschäft oder aus Imagegründen bzw. funktionierendem Zusatznutzen, den ich meinen Kunden biete.
Deswegen werde ich die Säulen gewartet und sicher halten.

Also: Gut, das es keine zus. Pflicht dazu geben soll.

Zum angeblichen Henne-Ei-Problem: Die Hennen müssen zuerst her und das sind die Autos. Sind erst mal mehr da, kommt die passende (!) Ladeinfrastruktur von alleine. Wir brauchen keine nutzlosen Bürgermeistersäulen mehr. - Und dann müssen gute Elektriker ran! [emoji4]

Lieber Roland, ( aus so mancher Haut kommt man halt nicht raus ! :wink: )
für Dich als Unternehmer und Handwerksmeister ist das selbstverständlich, dass die Säulen funktionieren.
Aber nicht für viele, die nicht so vorbildlich welche rein als Alibi aufgestellt haben oder solche, die irgendwelche Bastellösungen für alle zugänglich machen wollen und meinen Wartung wäre überflüssig.
Ich kann dich sehr gut verstehen wenn du nicht noch neben den eigenen für dich selbstverständlichen Wartungskosten noch
zusätzlich Kosten für überflüssige staatliche Prüfungskosten haben willst.
Das wäre dann auch übers Ziel hinaus .

Bürgermeister Säulen gibt es genug, da stimme ich dir zu, aber es fehlen noch deutlich zu viel in Parkhäusern etc in Innenstadtlagen, um auch Nutzer ohne eigenen Ladeplatz ausreichend AC Ladepunkte zugänglich zu machen.
Viele werden auch nur ein EV kaufen, wenn’s da mehr zum Laden gibt.
Und bzgl Verbandsarbeit: da sind wir dran erhebliche Vereinfachungen für EV Fahrer in Hinsicht auf zustimmungsfreie Errichtung von Ladepunkten in Mehreigentümergaragen zu bekommen.
Hier und da ist doch schon ein kleiner Einfluss aufs BMWi möglich . :wink:

Wirklich? Das wäre mal echt spitze!

Cheers Frank

Ja , ist so in Planung und kurz vor Verabschiedung

Die Ladesäulenverordnung (LSV) wurde jetzt im Bundesgesetzblatt veröffentlicht:
:arrow_right: bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav … 0458007561
(via electrive.net)

Jetzt? Bereits am 17.03.2016! electrive.net hat es bloss jetzt erst gemerkt :wink:
Vgl. meinen Beitrag in diesem Thread vom 23. Mär 2016, 12:03 Uhr.

Äh… Du hast Recht! :blush: Sorry. Daher tritt sie ja auch zum 17. Juni in Kraft.

Genau :wink:

Ich habe am 3.6.16 an meiner Heimatuniversität Leipzig wissenschaftliche Vorträge über E-Mobilität gehört.
Dort war Tenor, dass sich Ladesäulen erst ab 80c/kWh rechnen.

Herzlichen Dank für all Ihre Videos.

Sehr wissenschaftlich kann der Vortrag ja nicht gewesen sein. Die Profitabilität lässt sich nicht auf eine einzige Zahl reduzieren.

Ich hoffe Tesla ignoriert diesen Unsinn für den mal wieder ein paar Politiker in Harz IV überführt gehören. Zum Glück sind ja nur Schnellladepunkte solche an denen >22kW an ein Elektromobil übertragen werden kann. Das ist bei SuC nicht so, dort können diese nicht an ein Elektromobil übertragen werden, nur an einen Tesla der an Aufbau- und Betriebskosten beteiligt ist und sich via SuC Protokoll ausweisen kann. Sollte die Auslegung dann wirklich sein das niemand einen Schnellladepunkt aufbauen darf ohne diesen gegen Befahren zu sichern falls er nicht CCS anbieten will dann endlich ein Grund mehr die SuCs gegen das Befahren durch nicht-Teslas, EVs oder Verbrenner, zu sichern. Da bin ich ohnehin dafür. Ich denke vor Gericht kommt man nicht durch um zu erzwingen eine tote CCS Kupplung anzubieten, was der Verordnung ja genügen würde. Nirgendwo steht das man aus der auch laden können muss. So ein Hirnriss. Also, SuCs einzäunen, Öffnung per speziellem Home Link Signal, nicht mehr öffentlich, nicht mehr zugeparkt, perfekt!

Dann aber bitte auch ein großes Schild an den Zaun mit der Ursache für diese Merkwürdigkeiten: Namen und Fotos der Deppen, die die LSV verbrochen haben. Sonst heißt es wieder „die Teslafahrer sind was besseres, die Zäunen sich ihre Parkplätze ein … blablabla“!

Träumt mal ruhig weiter. :frowning: