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Energie für das Komprimieren von Schnee

Jetzt ist Gelegenheit der Frage nachzugehen, wieviel Energie das Komprimieren von Schnee kostet.

Also bei allen möglichen Schneetiefen und Schneearten, vom Pulverschnee bis zum Matsch
mit Tempomat fahren und die Verbräuche notieren.

Immerhin, 100 km lang 10 cm hoher Pulverschnee bedeutet bei 2 * 22,5 cm Reifenbreite 1 Million dm * 4,5 dm * 1 = 4,5 Millionen Liter oder 4500 Kubikmeter Schnee zu komprimieren.

Bitte hier die Erfahrungswerte posten.

Seit der Erfindung des Schneepflugs sollte das nicht all zu oft vorkommen :laughing:

Die Frage hatte ich mir gestern beim Schneefall auch gestellt, wie das mit dem Tesla S D sein wird.

Aber dann schon auch festgestellt, dass man wohl kaum 100 km in tiefem Schnee fahren wird, und wenn dann nicht mit 100, sondern eher mit 30 km/h und wenn es nicht aufhört, und keiner räumt, man wohl gut daran tut, ein längeres Päuschen zu machen.

Wenn es aber vorkommt.

Es gibt da den Bericht über einen liegen gebliebenen Tesla-S

Neuschnee und einsetzenede Akkuheizung brachten die errechnete Restreichweite durcheinander.
Mit entsprechenden Erfahrungswerten über die Energie zum Schneekomprimieren,
wäre dieses Liegenbleiben vermeidbar gewesen.

Meine Theorie: mit 40 km/h über 10 cm hohen Neuschnee fahren erfordert soviel Strom auf 100 km wie 150 km/h Autobahn bei gutem Wetter.
Diese Theorie soll mit Fakten überpüft werden.
Man kann zu allem möglichen Daten im Internet finden, nicht aber zum Energieaufwand um Schnee zu verdichten.
Genau dies passiert aber wenn man über Schnee fährt.

Problem wird sein dass man erst mal 30min fahren muss bis alles auf Betriebstemperatur ist, sonst würde die Zahl fürs Schnee komprimieren verfälscht. Nach diesen 30min brauchts dann noch eine Strecke die lang genug ist und noch von niemandem befahren wurde. Das müsste ein wohl ziemlich abgelegenes Bergsträsslein sein um sowas zu finden.

Vielleicht kann ja wer norwegisch, falls es ein norwegisches Tesla-Forum gibt. Dort ist Tesla ja Pionier und Norwegen hat ja wohl auch öfter mal Schneefahrbahnen. Und ich nehme an, dass dort nicht jede kleine Zufahrtsstraße immer geräumt wird. Wobei an der Sprachbarriere sollte es nicht scheitern, man kann sich ja auch auf Englisch unterhalten - Ansatz wäre nur, eher in norwegischen Forum zu schauen.

und dann kommt noch hinzu, dass Schnee nicht gleich Schnee ist… wieviele Wörter für Schnee gibt es nochmal in Grönland? :wink:
Denke, das ist ein uferloses Unterfangen, da auch die Temperatur, der Wind und die Straßentemperatur (vermutlich weniger signifikant), Alter, Wetter… einen starken Einfluss auf die Eigenschaft des Schnees haben. Somit wird es schwer sein, eine geeignet lange Strecke für ein solches Experiment zu finden.

Siehe hierzu z.B. weltderphysik.de/thema/hinte … chneelast/

Dichte von Schnee [kg/m3]
trockener Pulverschnee: 30–50
normaler Neuschnee: 50–100
feuchter Neuschnee: 100–200

trockener Altschnee: 200–400
feuchter Altschnee: 300–500
Firn: 500–800

oder auch ausführlicher hier: brgkepler.at/~rath/pl_an/wet … ekunde.pdf

Meine Theorie: der Unterschied in der Kompressionsenergie dürfte zwischen 0 °C und -10 °C bei mind. dem Faktor 5 liegen.

Mein Erfahrung mit Schnee.

Strecke: 93 Km (Thalwil CH - SuC Maienfeld CH)
Start: 344 km (Typical)
Ziel: 221 km ==> 123 km Verbrauch

Strecke: 134 km (Laax CH - Thalwil CH)
Start: 185 km (Typical)
Ziel: 15 km ==> 170 km Verbrauch

Beide male waren bei ca. -4 Grad C und festgefahrener-, schneebedeckter Autobahn.
Der „Typical-Rechner“ sollte genug Erfahrungswerte haben.
Ich bin diese Strecke die letzen Tage 6x gefahren.
Die restlichen Fahrten bei nasser Fahrbahn und mit gleicher Aussen-/Innentemperatur.

Werde mir wohl neben dem Kälte- und Nässebonus, noch einen grossen Schneebonus dazurechnen müssen.