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EnBW jetzt mit AutoCharge (ähnlich wie Plug and Charge)

VW nimmts demnach genau mit dem Datenschutz :hugs:.
Oder liegt es an den Software Kompetenzen?

Und zur Not gibt es ja den ein oder anderen Supercharger…

Fastned ist an Autocharge Roaming mit EnBW interessiert…


Quelle: Twitter

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CarManiac hat ja auch bereits im Video deutlich eingeblendet das EnBW bereits an Partner Support arbeitet.

Das das natürlich so flott geht ist mehr als cool!

Hmm, ich habe einen Vertrag mit enBW, weil ich deren Ladekarte oder App verwende. Die kennen also eh jeden Ladevorgang, den ich da mache. Ohne Vertrag brim Ad-Hoc laden hinterlasse ich Zahlungsimformationen. Dem E-Mobility Service Provider gegenüber bringt eine randomisierte MAC also keinen Mehrwert. Wo sie eventuell helfen könnte, wäre gegenüber dem Charging Point Operator.

Am Ende sollte jeder selber abwägen, ob ihm das Plus an Bequemlichkeit den theoretisch verringerten Datenschutz wert ist. Leider scheinen die Autohersteller uns Kunden z.Zt. diese Entscheidung nicht zu ermöglichen. Die einen randomisieren immer, die anderen nie.

Zumindest bei den Fahrzeugen auf MEB-Platform werden die ensprechenden Inforation Security Standards halbwegs gut umgesetzt, was man von der Mehrheit der E-Auto-Hersteller leider nicht sagen kann.
Und Anbieter wie Fastnet, EnBW und letztlich auch Tesla nutzen diese Sicherheitslücke aus, um darauf Ihr Abrechnungssystem zu implementieren.
Bei Plug and Charge (ISO 15118) erfährt dagegen weder der Ladesäulenbetreiber wer bei ihm geladen hat, noch der Betreiber des Abrechnungssystem wo geladen wurde. Somit kann niemand ein Nutzertracking vornehmen, ohne dass der Nutzer hier einen Komfortnachteil hat.

„Sicherheitslücke“ ist in diesem Fall etwas übertrieben. Eher „Information disclosure“. Wobei mir in diesem Fall die Bequemlichkeit mehr wert ist, als Jahre zu warten, bis alle mal den Plug&Charge ISO Standard implementiert haben.

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Wen in der Welt interessiert ISO Standard ? Höchstens ein paar deutsche Hansel.

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Es darf gelacht werden. GPS wird getrackt, auch bei VW.

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46cent (EnBW) zu 54cent, da ja Maingau leider nur über ihre Stromverträge einen günstigeren Preis zugesteht und diese Stromverträge nach der Laufzeit unattraktiv werden. Da zahle ich lieber Grundgebühr, wenn ich die Lader entsprechend nutze.

Hattest wohl noch nie eine Schraube in der Hand?
Normen sind wichtig und stehen auch im industriellen Interesse.

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Das industrielle Interesse an der ISO 15118 scheint aber nicht sehr hoch zu sein. Oder warum setzt es niemand um?
Und mir persönlich ist das industrielle Interesse völlig egal, ich will so einfach wie möglich laden können.

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Mich hat tatsächlich überrascht, dass das hier der Fall ist, aber nach kurzem Einlesen wird schnell klar, dass du absolut Recht hast. Das finde ich ja mal wirklich peinlich, dass hier so eine hacky Lösung als „nutzerfreundliche Innovation“ verkauft wird. :confounded:

Das kann ich so nicht bestätigen? Für eine Abrechnung ist natürlich die Angabe eines Ladepunktes notwendig und sinnvoll. Rein technisch gesehen könnte man es so umsetzen, aber ich sehe hier keinerlei Bestrebungen in diese Richtung, welche in der Norm zu lesen sind. Lasse mich aber auch hier gerne eines besseren Belehren!

Siehe aktueller Bericht aus Berlin. Kurzum: Es wird umgesetzt, aber es geht eben nicht alles immer sofort.

Wenn ich das richtig verstanden habe, ist die erste Fassung der ISO 15118 aus April 2014. Bei 7 1/2 Jahren ohne das es eine einzige funktionierende Umsetzung gibt von „nicht sofort“ zu sprechen, halte ich schon für spannend.

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Na dann hast du wohl nicht viele Berührungspunkte mit Normierungen in diesem Bereich? IPv6 lässt grüßen. :stuck_out_tongue: 7 1/2 Jahre ist da wirklich keine lange Zeit!

Blockzitat … siehe Bericht aus Berlin: „Nationale Plattform“

Geil. Das ist das was mir in Europa helfen soll!

Bei IONITY wird es eingesetzt und funktioniert z.B. mit Porsche Taycan.

Meine Theorie, warum viele Ladesäulenbetreiber lieber auf AutoCharge setzten:

Sie behalten damit eine direktere Beziehung zum Kunden. Der Kunde muss sich bei ihnen anmelden und es gibt keinen der dazwischensteht.
Wenn hingegen die Autohersteller ISO Plug&Charge implementieren und Abrechnung über den Account anbieten, dann hätte EnBW keine Beziehung zum Kunden mehr und der Autohersteller könnte z.B. auch selbst ein Stück vom Kuchen nehmen.

Autocharge hat halt den großen Nachteil, dass man sich bei jedem Ladesäulenbetreiber anmelden muss, dafür oft App installieren muss und entweder Datenschutzprobleme hat oder nicht funktioniert.

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@Tobseb: Ich arbeite bei einer Berufsgenossenschaft, das dürfte an Normierungskram kaum noch zu überbieten sein.

@Hendrik: Ok, es waren nur 7 Jahre und 4 Monat bis es beim Endkunden ankam.

Ich freue mich ja, wenn es in nochmal 7 Jahren dann auch Europaweit und zu einem Preis funktioniert. Bis dahin nutze ich weiter das für mich als Kunde hervorragend funktionierende SuperCharger-System und in Deutschland als Fallback jetzt eben EnBW.

Das ist nicht korrekt. Zwischen „erste Umsetzung“ und „kommt beim Endkunden an“ sehe ich doch einen deutlichen Unterschied:

=> Dokumentierte erste Testivals fanden z.B. im November 2014 in Chicago statt.

Ich bin keineswegs zufrieden mit dem Fortschritt und setze selbst natürlich auch auf Komfortlösungen, aber es ist eben noch keine fertige, interoperable Implementierung vom Himmel gefallen.

Da gebe ich Dir Recht, habe es oben geändert.

Es soll auch nichts vom Himmel fallen, aber 7 Jahre sind zu lange, egal für was. Man muss sich eben nicht immer theoretisch zu 100% absichern, man kann ruhig auch mal langsam anfangen und dann nachsteuern. Das muss man am Ende sehr oft sowieso.

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