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Elon: "Nicht mehr als 100 kWh"

Scheint so, als ob all diejenigen, die sich einen 120/150/200 kWh-Akku wünschen, leer ausgehen würden:

twitter.com/elonmusk/status/776677760039133185

Ich persönlich sehe darin kein Problem. Langstrecken sind dank Supercharger schon heute und auch mit einem „alten“ 85er mit geringen Zeitaufschägen im Vergleich zum Verbrenner (0-10%) machbar, mit einem 100D mit sogar noch geringeren Aufschlägen.

Gut zu wissen, vor allem für die die auf den 120Kwh X warten :sunglasses:

Erinnert mich an das viel zitierte „640kB is more than enough.“

Auch Visionäre können irren und wir werden irgendwann viel größere Akkus in PKWs sehen.

Aber Elon ist in diesem Quartal ganz besonders auf gute Zahlen für Tesla fokussiert. Mit der Nachricht sendet er das klare Signal: Bestellt jetzt! Auf größere Batterien warten hat keinen Zweck und wir brauchen eure Kohle jetzt!

Naja für das MS genügt ein 100 kWh Akku. Für das MX wäre ein 120er angebracht. Und für den Zugbetrieb mit dem MX bräuchte man einen 150er. Björn hat ja letztens einen 1600kg Wohnwagen gezogen und dabei fast 500 Wh je km gebraucht. Unser Wohnwagen hat 1900kg. Eine gesicherte Mindestreichweite von 250km im Zugebetrieb wäre schon wichtig…

Aber wir haben ja eine gute Alternative. Unseren Touareg mit V6 Ölbrenner und 100l Tank.

Ich würde das als kurz- bis mittelfristige Aussage einstufen. So wie Apple mal verkündete dass die Größe des Iphone 3 optimal sei und man kein größeres brauche.
Wenn die Energiedichte dereinst doppelt so hoch sein wird wie heute werden sicherlich auch größere Akkus verbaut werden…

Wohl eher eine Vertriebsfördernde Aussage um Q3 zu pushen…

Sollte es noch mehr werden als 100 kWh, dann müsste dies meiner Meinung nach zwingend über verbesserte Zellchemie bzw. Energiedichte erreicht werden.
Wenn es stattdessen zulasten des Gesamtgewichts geht, wird der Grenznutzen immer kleiner.

Denn im Alltagsgebrauch sollten üblicherweise auch 100 kWh locker reichen. Für mich stellt sich deshalb schon die Frage, ob das Mitschleppen eines solch schweren Akkus sinnvoll ist, wenn der durchschnittliche Fahrer hierzulande ca. 50 km pro Tag zurücklegt. Ich weiss… Ausnahmen gibt’s immer, aber auch hier sollte meiner Meinung nach die 80/20er Regel gelten.

Wenn die Energiedichte steigt, kommt man auch mit einem 100 kWh-Akku weiter als heute schon: Schließlich kann das Auto dadurch kompakter und leichter werden. Kleinere Akkus (Ausmaße und Gewicht) sind ebenso wünschenswert, wie mehr Kapazität. Die Linien schneiden sich irgendwo, und je nach Modell gibt es durchaus ein Optimum, an dem es mehr wert ist, Größe und Gewicht zu reduzieren, als die Kapazität weiter zu steigern. Dieses Optimum ist für ein Model 3 ohne AHK natürlich bei einem ganz anderen Wert als bei einem Model X mit AHK. Letztlich liegt es wahrscheinlich für alle universell eingesetzten Modelle in der Größenordnung von etwa 300 bis 500 Kilometern realistischer Alltagsreichweite. Sowohl deutlich weniger als auch deutlich mehr macht nur Sinn für sehr spezielle Einsatzszenarien.

Wozu? In einem hypothetischen Model S 100D mit ~90 kWh nutzbarer Energie liegen etwa 450 km drin mit einer Ladung. Reisen von bis zu ~700 km sind somit mit einer 20-bis 25-minütigen Ladepause machbar, also vergleichbar mit einem Verbrenner, wenn man mal aufs Klo und tanken muss. Und Autofahrten von über 700 km sind schon so selten, dass sie getrost keine Betrachtung finden dürfen. Aber selbst dann sind mit einem 100D etwa 1000 km mit insgesamt ~1h Ladezeit machbar. Mit Mittagessen, Klopausen und tanken ist auch ein Verbrenner keinen Deut schneller.

Zukünftige E-Autos werden im Schnitt aber eher kleiner und leichter sein als das Model S, wie z.B. das Model 3. Bei geschätzten 160 Wh/km würden somit 100 kWh (90 davon nutzbar) eine Reichweite von 560 km bedeuten. Kleinwagen-Benziner schaffen auch nicht mehr, und ich höre niemanden über die begrenzte Reichweite eines Clio jammern - wozu also grössere Akkus?

aus dem gleichen Grund wieso manche einen 1000km Diesel Tank wollen und kaufen :sunglasses:

ich denke auch es war mehr kurz bis mittelfristig gemeint. Zumindest ein Signal das morgen kein 120ger aufschlagen wird

Ist nur eine Frage des Preises. Wenn es bei den Kosten „fast egal“ ist und auch sonst keine Kompromisse erfordert (Bauraum, Gewicht), dann wird man es auch machen. Es gibt halt keine harte Grenze, sondern immer nur ein Abwägen.

ein Begründung lässt sich immer finden, z.b.:

  • Anhänger
    oder einfach nur
  • ich habe regelmäßig eine Strecke von 600 km zurückzulegen die ich ohne Zwischenstopp fahren möchte

ich habe keinen Zweifel dass in Zukunft optional auch größere Akkus angeboten werden als 100 kWh

Und bei einem größeren benötigt man bei gleichen Laufleistungen weniger Zyklen und die Ladezeiten im unteren Bereich sind besser

Genial. Er ist so fies. Bei VW knallen die Sektkorken (man muss sparen) und die Presseabteilung feilt gerade an letzten Details für die 101kWh-Ankündigung, mit der VW souverän ab 2027 an Tesla vorbeiziehen wird. VW wird dann richtig Gas geben und 2017 schon erste Photoshop-Modelle des Autos zeigen - natürlich mit kleinstmöglichen Spaltmaßen. VW-Chef Müller wird direkt aus Rikers Island* 2018 im Video-Interview bekräftigen, dass VW diesen 101kWh-Renner auf jeden Fall in Serie bringen und Tesla damit übertrumpfen werde. Da man noch die neuste VW Superliquid-Batterie-Kühltechnologie mit Dihydrogenmonoxid einbauen wolle, verzögere sich die Markteinführung aber auf 2028. Ne Woche später steht Elon Musk auf der Bühne, kündigt die Powerwall 2 an und als alle schon gehen wollen, sagt er noch nebenbei, dass vor der Halle neue P125D zur Probefahrt bereitstehen. Die ziehen an der neuen Anhängerkupplung einen 3,5t Anhänger mit zwei Audi R8 und beschleunigen mit Anhänger in 2,4s auf 100 und erreichen mit Anhänger eine höhere Reichweite als der neue E-Golf mit vergrößerter Batterie.

  • Beim Besuch der Detroit Motor Show hielt er den Dieselskandal schon für ausgestanden. Exklusiv für ihn wurde ein Gefängnis-Overall im schicken Strömungsgleichrichter-Design angefertigt. Auch bei den Spaltmaßen der Zellen-Tür kam man VW entgegen.

Dieseltanks fassen nicht Diesel für 1000 km Reichweite, weil irgendjemand 1000 km am Stück ohne Pause durchfahren würde, sondern, weil erstens die Energiedichte von Diesel so hoch ist, dass es locker machbar ist, die Speicherung von Diesel in einem simplen Tank kaum Geld kostet, und weil Tankstellenbesuche nicht gerade zu den angenehmsten Aktivitäten gehören.

Hätten Verbrenner „nur“ 500 km Reichweite, würde niemand über die begrenzte Reichweite jammern, sondern bloss über die häufigeren, unangenehmen Tankstopps.

Und wenn Diesel geruchlos zu Hause aus den Wand käme…

Richtig, aber das ist schon mit einem 85er kein Problem.

Womit du sämtliche Pausenempfehlungen aller Automobilclubs ingorierst und somit dich und dein Umfeld auf der Strasse höheren Unfallrisiken aussetzt - Glückwünsch!

Ich habe mein eigenes sichtbares Zeichen wenn die Akkus gross genug sind.
Solange wir bei Tesla Meetings ne eigene Ladeinfrastruktur aufbauen müssen oder warten bis andere mit dem Laden fertig sind ist die Reichweite zu gering. :sunglasses:

Ich hab ja einen 85er , es dürfte aber bei mir auch gerne etwas mehr sein

Die Frage wird vermutlich mit zunehmender Laufleistung noch Interessanter (70tkm pro Jahr) wieviel Reichweite habe ich noch im 8tem Jahr ?