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Elon Musk auf Twitter

Hut ab.
Jetzt hat es auch in Deutschland die Mainstream-Medien erreicht.
bild.de/news/ausland/news-a … .bild.html

Zwischenfazit: Der Anwalt des Tauchers hat verstanden, dass es keine Gentleman-Zahlung für seinen Mandanten (und damit auch für ihn) gibt, also rennt er jetzt die Presse auf und ab, um Elons Schmerzen zu erhöhen und reicht die angekündigte Klage ein. Weltweit wieder Schlagzeilen und Fernsehberichte über den bizarren Vorfall rund um Thailand. Das Thema hätte man still beerdigen müssen, um sich auf die Arbeit zu konzentrieren, an statt es wie eine Schulhofprügelei noch weiter hochzuzetteln.

Anderes Blatt (was offensichtlich T+2,5 braucht):
FAZ - Umfrage über das Image von Autofahrern bestimmter Marken
faz.net/aktuell/wirtschaft/u … 61179.html

Hoffentlich wird das Markenimage nicht völlig ramponiert durch diese sinnlosen Tweets und dadurch induzierte Schlagzeilen.

Natürlich leidet das Markenimage darunter und zwar immens, zudem schüttelt kein Mensch und keine Marke so was schnell wieder ab, so was hängt Jahre, wenn nicht ewig an einem. Wenn es zu den ganzen Prozessen kommt dann erst recht. Ich hab 2 Leute im Bekanntenkreis, die wollen einer ein MX und der andere ein MS, beide sind Probe gefahren und haben schon Finanzierung- bzw. der andere das Auto als Firmenwagen angefragt. Beides übrigens sehr erfolgreiche Menschen im Musikbusiness. Die sind abgesprungen und zwar genau aus dem Grund. Musk ist für die leider nur noch peinlich, kann ich zu 100% nachvollziehen. Zumindest bleibt einer dem elektrischen fahren weiter zugeneigt, wartet als Oldtimerfan jetzt auf die Kleinstauflage vom Jaguar E-Type zero 2020(kost wohl 400k Pfund).

Sorry, das Eine hat mit dem Anderen leider gar nichts zu tun. Wenn ich jemanden in der Öffentlichkeit als Pädophilen beschimpfe, dann zeigt das weder einen Sinn für Gerechtigkeit noch Menschlichkeit oder gar das Vorhandensein von einem Gewissen, sondern bestenfalls, dass man unbeherrscht ist und seine Emotionen nicht im Griff hat. Ich könnte es auch wesentlich deutlicher formulieren.
Wer in der Öffentlichkeit steht, warum auch immer, hat nun mal eine Vorbildwirkung, der er gerecht werden muss. Wenn er dabei versagt, wird er über kurz oder lang „demontiert“. Beispiele gibt es dafür wahrlich genug.

Kommentar meiner Frau, als sie gestern herumtwitterte (ich selbst bin da gar nicht): „Du willst doch wohl nicht wirklich ein Auto dieses durchgeknallten Spinners kaufen, so einen darf man doch nicht auch noch unterstützen“ :open_mouth:

@sustain:

Ja schon…

Aber was kaufen die jetzt ? Audi ? Da sitzt der Chef wenigstens nur im Bau, weil er reihenweise Straftaten begangen haben soll ? Oder doch lieber VW, die auf alles scheißen ?..

Die kognitive Dissonanz der deutschen ist extrem ausgeprägt, hakt aber beim Auto schon mal richtig aus. Mglw. muss man das Produkt - so wie es der Deutsche ja JEDEN TAG macht - vom Management trennen.

Das Beste für Tesla ist das Löschen des twitter accounts von Elon Musk - Facebook auch. Das Beste für die Deutsche Automobilindurstrie wären lange Haftstrafen für alle Schuldigen !

Und jetzt ratet mal, was nicht passieren wird…jo…beides, gelle ?

Wer ein deutsches Fahrzeug fährt, der muss ggf. auch mit allem klarkommen, was diese Firmen auf dem Kerbholz haben - vom 2. WK bis in die Neuzeit und jedem „Geklüngel“ mit irgendwelchen Unrechtsregimen - siehe VW…

Ich missbillige ausdrücklich Elons Verhalten in dieser Angelegenheit und entweder soll er es jetzt beweisen, oder die Konsequenzen tragen. Andererseits rate ich aber auch zur ausgewogenen Betrachtung der Gesamtsituation - gerade bei den Deutschen.

Was bin ich froh, nicht bei twitter & co. zu sein. So raubt mir nur dieses Forum endlos Zeit - aber DAS will ich ja wirklich so !

:slight_smile:

Da ist was dran, besagte Gattin fährt Audi und als wir den aktuellen beschafften stand für die auch keine andere Marke zur Debatte :frowning:

Im Grunde bliebe dann nur noch der hier so gebashte iPace

1+++

@past_petrol: +1000!

Naja erstmal haben beide ja Autos, was sie jetzt machen wird man sehen. Wie gesagt einer wartet auf den E-Type zero, ein in Kleinstauflagen umgebauter Original E-Type auf Elektroauto.
Was nun aber auch klar ist das gerade die Zielgruppe hochpreisiger Autos wert aufs Image legt, die wird und das kann man drehen und wenden wie man will nun mal über Medien transportiert. Zugegeben ist das heutzutage schwieriger denn je, aber die Welt ist nun mal so, Twitter und Co werden uns noch seeehr lang begleiten, damit sollte man sich abfinden. Entweder man versucht die Klaviatur als Unternehmen oder auch Einzelperson bestmöglich zu spielen, was keine Garantie dafür ist das es immer klappt, oder man hält sich ganz zurück. Letzteres ist ein Fehler, ohne social media kommt man heute in gewissen Zielgruppen gar nicht mehr an die Leute ran. Den Facebookaccount abzuschalten war in meinen Augen ebenso falsch, gerade für ein Unternehmen wie Tesla, aber auch da gings wohl eigentlich im Grunde auch nur um eine alte Rivalität von Musk. Der Datenskandal war da eher vorgeschoben.
Mit der richtigen Nutzung würden diese tools allesamt sehr helfen, ein bisschen Geheminisstuerei ala Apple, ab und zu the next big thing(siehe Roadster) und die Spannung wäre immer gross, sowie Image des technologischen Innovators/Revolutionärs in der Autobranche wäre perfekt. Stattdessen wird der letzte wirkliche social media Kanal des gesamten Unternehmens für private Scharmützel und Egotrips missbraucht. Eine Agenda steht da nicht dahinter und genau das ist das fatale und jeder kann es sehen!
Mit einer cleveren und guten Kommunikationsstrategie könnte man mit dem was bei Tesla da ist soviel dem entgegen setzen was von außen und von Konkurrenten gesteuert auf das Unternehmen sowieso einprasselt, was tut man, genau das Gegenteil. Eigene Kanäle abschalten und E.M. als unkontrollierbaren CEO gewähren lassen. Letzte Hoffnung sind die Investoren, vielleicht haben sie genug Power um diese Fehlentwicklung zu stoppen, sonst ja, fahren viele Leute weiter Audi und Co.

Ich mochte die Zeit, in der man Herzrasen bekam, wenn der Apple Online Store down war. Und das in Zeiten, wo man das bereits OHNE downtime hinbekommen hätte.

APPLE ist da eben schlau - ich bin nach wie vor der Meinung, dass eine gescheite website vollkommen ausreichend ist. Mag ja sein, dass diese ganze Influenzer-Kacke kommerziell wichtig ist und auch funktioniert. Es macht sie dadurch aber in keiner Weise wertvoll, richtig oder erstrebenswert. In Teilen ist das sogar super affig !

Ich finde es sogar irgendwie skuril einem z.B. Bundesminister oder einem Bundesministerium irgendwie auf facebook oder twitter zu folgen.

Wenn man sonnst immer davon redet, dass bestimmte Verhaltensweisen oder Vorgehensweisen einem Amt nicht gerecht werden, dann finde ich dieser ganze social Media Kram gehört dazu.

Natürlich ist es anders, via twitter einen CEO ansprechen zu können. DER muss das nur eben drauf haben und dann aber auch IMMER.

Ich fahre Tesla und bin da sehr begeistert und für mich spielt eben diese „Klaviatur“ (hast Du ja richtig gesagt) GAR KEINE ROLLE !

Das zeigt uns doch, dass es absolut NULL notwendig ist.

Wer heutzutage in der überwiegenden Mehrheit twitter und co als heavy user benutzt, der ist aus meiner Sicht zu über 80% gar nicht in der Zielgruppe von Tesla - das geht finanziell schon nicht.

Ich habe mein ganzes Leben „Faszination“ anders verstanden und sehe daher twitter und co eher nicht als zielführend an. Man hat dadurch nur Arbeit und kann ne Menge Mist bauen. Es kostet einfach nur Lebenszeit.

Ein follower ist GAR NICHTS - kein Freund, kein Wert - nichts was bleibt, denn wenn ich bei facebook den Strom abschalte, gibt es das Wort in seiner Bedeutung überhaupt nicht mehr. Die Welt dreht sich mittlerweile zu sehr um Dinge, die kaum real sind und uns auch nicht voranbringen.

Wenn bei Tesla der Strom ausgeht, steht wenigstens noch das Auto im Carport - is ja mal was…

:slight_smile:

Ich nicht. Tatsächlich habe ich - wenn sich die Geschichten im Detail so zugetragen haben - selten von etwas aus meiner Sicht Dümmeren gehört. :confused: Aber jeder wie er will. Sie könne sich gerne Autos von Herstellern kaufen, deren Topmanager in Betrugsskandale verwickelt sind oder im Knast sitzen :laughing:

Elon hat es in der Vergangenheit spielend geschafft, positiven Image-Transfer zwischen sich und seinen verschiedenen Firmen herzustellen. Die Rakete, die wieder zurück zum Landeschiff fliegt, damit sie wiederverwendet werden kann. Der Roadster auf dem Weg zum Mars. Elektroautos, die sportlicher als Verbrenner beschleunigen.

Nun kippt die Geschichte leider, weil die Marke Tesla von allen so eng mit Elon Musk verbunden wird.

In der Tesla-Community droht uns so was ähnliches wie bei den Republikanern in den USA: Die Anhängerbasis wird sich spalten. Den Evangelikalen ist es beispielsweise egal, ob ihre Leitfigur „Grab them by the pussy“ denkt, was zutiefst dem christlichen Bild der Nächstenliebe widerspricht - Hauptsache er macht sich zum Botschafter ihrer eigenen Mission. Der eher gemäßigte, berechnendere Teil der Parteibasis jault auf, so was geht doch nicht, wie wollen wir unsere Ziele erreichen, wenn er Wähler aus anderen Lagern vergrault. Dann gucken alle ängstlich auf die nächste Wahlrunde, die entscheidet, ob es gut oder schlecht läuft. Das eine Lager guckt nur noch FOX News und Breitbart, die anderen CNN und dieser Quatsch mit „Lügenpresse“ und Alternativen Fakten sind im Spiel

Wie man im Thread sehen kann haben einige keine Probleme damit, wenn sich Elon wieder auf Glatteis wiederfindet. Hauptsache, er fusioniert nicht mit VW (!!!) und bleibt Eurer Mission verbunden. Die anderen, zu denen ich zähle, denken - um Himmelswillen, wie will er weiter Autos verkaufen und erfolgreich wachsen, wenn er alles und jeden nur noch vor den Kopf tritt (Kommt doch mal vom aggressiven Anti-VW-Trip runter, wenn die brauchbare Elektroautos bauen wäre doch super).

Die Verantwortlichen im Spiel sind hier der Aufsichtsrat, Elon selber scheint an Disziplin und Verantwortung gegenüber seinen Unternehmen, Mitarbeitern, Kunden und Investoren keinerlei Interesse mehr zu haben. Wenn der Punkt, dass Elon dem Unternehmen mehr schadet als nutzt deutlich überschritten ist, wird man einen bitteren Schnitt vollziehen müssen. Den hat es beispielsweise auch bei Apple gegeben, er hat allen Betroffenen rückwirkend beurteilt sehr geholfen, denn Jobs zweiter Term war dann umso erfolgreicher.

Ja so wird es wohl sein, so sind Menschen eben. Wie past petrol schrieb, die Faszination von Apple damals wäre mit Telsa heute wiederholbar, was hab ich gejubelt als der Roadster aus dem LKW kam. Aller halben oder ganzen Jahre so ein Ding und das ganze substanzlose gezwitscher weggelassen, dann steht immer nur sowas im Mittelpunkt, man Stelle sich mal vor welche Strahlkraft im positiven Sinne das hätte. Es gibt immer Gründe warum Leute was kaufen oder nicht, wenn du welche lieferst (egal welche Gründe es gibt tausende) das sie dein Produkt nicht kaufen dann ist das schon kontraproduktiv.
Nimm den ganzen shit weg und lass die guten, innovativen und wegweisenden Sachen stehen, selbes Unternehmen ganz anderes Image. Dazu Space X usw.

Danke dafür.
Das ist der zentrale Satz!

darum geht es im Endeeffekt und hier ist bereits viel kaputt gegangen. Das weiß das Board das wissen die Anteilseigner und hier wird es Konsequenzen geben.
Wenn es auf das image der Autos, des potentiellen Autokaufs und der Unternehmensfinanzierung durchschlägt wird daraus zügig ein zentrales Überlebensproblem.

Alles Andere was hier so lapidar als „Elon Folklore“ abgetan wird ist Hintergrundrauschen von Fans wie uns und in der Gesamtbetrachtung komplett irrelevant.

Den Schritt die „pädo“ Diskussion erneut und viel schärfer wiederaufleben zu lassen hat Elon meiner Meinung nach komplett bewusst durchgezogen.
Ansonsten hat er eine Borderliner Persönlichkeit und gehört vorübergehend aus dem Verkehr gezogen. Hier niemals gedacht dass ich so von ihm denken könnte aber die letzten Wochen waren ohne Worte. Das hat nichts mehr mit Menschlichkeit zu tun sondern mit umgekehrten Bullying. Er benimmt sich wie ein Assi auf dem Schulhof

Ich habe bis zum heutigen Tag noch nie eine Viren Software auf meinem Rechner installiert. Somit trifft das exakt genau so zu für Tesla. Viele werden auch in Zukunft kein eigenes Auto besitzen. Und von denen die eines besitzen werden wenige Einsätze haben.

Natürlich hinkt der Vergleich wie Kapitän Ahab auf seiner Pequod. :mrgreen:

Ganz genau. Wenn man jedes Wort von einflussreichen Personen auf die Goldwaage legt, muss man zu dem Schluss kommen, dass man alle Produkte wohl in Zukunft selber machen muss. Verkaufen darf man sie dann aber nicht, da ja die eigenen Worte ebenfalls auf die Goldwaage gelegt werden.

Sollte es also Menschen geben die sich wegen so etwas negativ oder positiv beeinflussen lassen ist das schon recht traurig. Aber in Zukunft wird es bestimmt auch für diese Menschen Firmen geben in denen weder Menschen arbeiten noch die Geschicke des Unternehmens steuern. Bis zu diesem Zeitpunkt sollten Sie sich mit Gemüse anbauen begnügen.

Tlw. Einspruch Hr. Vorsitzender :slight_smile:. Man darf hier nicht unter den Tisch fallen lassen, dass Apple fast kaputt war, kurz bevor Jobs zurückkam. Um genau zu sein, war der desolate Zustand Apples ja erst die Voraussetzung für seine Rückkehr. DAS was er dann u.a von Next mitbrachte, war dann über Jahre der Garant für den Erfolg Apples…

Was will ich sagen…wäre er nicht weggegangen, würde Apple womöglich heute schon dort sein, wo Cook es jetzt versucht hinzuführen.

Das Jobs-Gap - die Innovationsdelle durch Jobs Tod ist immens bei Apple…sein Erbe massiv…

Wer mit XCode rumwuselt, wird sich wundern, warum Klassen immer ein NS davor haben. „NSUrl oder NSString“…

NS=NextStep - das OS, was während seiner Zeit bei Next entstand.

Warum kann der Aufsichtsrat nicht seine Arbeit machen ? Das ist doch das Problem. Aktuell ist das Verhalten von Elon Musk über soziale Median SCHÄDLICH für das Unternehmen - PUNKT ! Untersagt es ihm doch einfach für ein Jahr oder so…meine Güte - ist doch alles nicht so schwer !

Anscheinend aber doch…

:frowning:

Hochinteressant Snuups.
Vom ex Tesla Zwangsopponenten zum Jünger.
Chapeau aber die Erklärungen hinken hinten und vorne.

CEOs haben mehr oder weniger Einfluss auf das Geschick und den Erfolg einer Firma. Was betrifft gab es ja bereits einiges an auf und ab. Die Gründe sind im Nachhinein recht klar dokumentiert. Im Fall Apple muss sich halt noch zeigen ob die Firma langfristig überleben kann. Im Moment ist das relativ einfach, da von der Konkurrenz wenig innovatives kommt. Aber dieses Ausruhen funktioniert natürlich nur eine gewisse Zeit lang.

Genauso ist das bei Tesla. Im Moment haben sie technologisch viele Jahre Vorsprung. Diesen Vorsprung zu halten ist extrem schwierig und bedarf mutiger und visionärer Führer. Diese Menschen sind in der Regel weder glatt noch rund sondern oft laut und provokant. Man muss sie nicht mögen oder sympathisch finden, um ihre Produkte zu wertschätzen. Im Grunde spielen sie für das Produkt zwar eine große Rolle aber für den Käufer eher nicht. Zumindest habe ich noch keine Produkte gekauft weil ich einen CEO sympathisch fand.

Natürlich tun sie das (Hinken wie Ahab auf seiner Pequod). Das ist auch absolut beabsichtigt. Es gibt nun mal nicht eine einzige Wahrheit.

Fair enough. Aber bei Tesla wird Produkt und Unternehmensführer in der Wahrnehmung nicht getrennt. Es hat einen PR Grund warum sie gestern das iPhone Zubehör parallel zum PR Gau publiziert haben. Es geht mittlerweile nur noch um Schadensbegrenzung. Das ganze Unternehmen reagiert nur noch. Selbst Marques Brownlee Hat sich auf der Couch sichtlich unwohl gefühlt und diese Wahrnehmung hätte es vor zwei Jahren niemals gegeben.

„Erfolgreiche Menschen in der Musikindustrie“!
Da kann man sich eigentlich nur fragen ob es nicht eher Neid auf den CEO von Tesla ist. Denn die Spitze in Sachen dumm und peinlich will man wohl unangefochten für sich selbst beanspruchen. :sunglasses: