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Elon Musk auf Twitter

Das war mir auf Grund Deiner Beiträge aus der Vergangenheit schon vorher klar.

Ich kann mit dem klinisch reinen Geschwurbel deutscher DAX-CEOs nichts anfangen, erst recht nicht, wenn man nach und nach erfährt, wie falsch und betrügerisch deren Gerede tatsächlich ist. Da hab ich lieber einen, der noch selber als menschliche Person existiert statt als künstliches Objekt mit von 100 Beratern gefilterte Aussagen und dann sich halt auch hier und da mal einen Fehler leistet.

Ich dachte immer, daß Geldgeber auf die Innovation und Zukunftsfähigkeit von den Unternehmen setzen, in denen sie investieren. Ist mir neu, daß die Empörung bei ihnen höchste Priorität hat, wenn dem CEO mal ein Ausrutschter gegenüber einem Taucher, der diesen massivst beleidigt, passiert.

Dass ist mehr als ein normaler Fehler, das ist eine der übelsten Unterstellungen. Und das gegenüber einem Taucher, der einen wichtigen Beitrag zur Rettung der Kinder geleistet hat (im Gegensatz zu Musk). Ich hoffe Twitter und Gerichte werden das ähnlich sehen. Ggf. auch das Board von Tesla, darin habe ich aber nur noch wenig Vertrauen.

Mal ganz konkret gefragt, was findest du schlimmer: Jemandem Pädophilie zu unterstellen und dann auch noch diese Unterstellung zu untermauern oder jemandem zu sagen, dass er sich sein U-Boot in den Hintern schieben soll?
Viele Geldgeber werden es ähnlich wie ich sehen und eine Pädophilie-Unterstellung als absolutes No-Go betrachten. Wenn der CEO nicht zurechnungsfähig ist oder Lügen verbreitet, ist das alleine schon ein Grund nicht zu investieren.

@prodatron

So kann es natürlich gewesen sein, keine Frage aber evtl. wars auch anders herum.

Da sind ein paar Taucher die bis zur totalen Erschöpfung arbeiten, einer stirbt sogar dabei und dann kommt da ein Mr. Wichtig anmarschiert und sagt, haut da mal ab, ich bau ein U-Boot mit dem geht das total easy, ihr Jungs seid überflüssig dank meiner tollen Erfindung. Dabei war evtl. klar, dass das Gerät nichts bringen wird, zu lange dauert bis es eingesetzt werden kann oder was auch immer und du als Taucher denkst dir, ja in der Theorie mag das evtl. funktionieren aber wenn du selbst mal die Höhle bis zum Ende durch getaucht wärst, wüsstest du warum das nicht funktionieren wird.

Wenn man mal ehrlich ist, kommt es immer blöd wenn man beruflich etwas mit ganzem Einsatz verfolgt und sich das Hirn zermartert, wie man ein Problem gelöst bekommt und dann kommt einer von außen und hat auf einmal ganz viele super schlaue Ideen, was man nur machen müsste und schwups würde alles hinhauen.

Ich bin da in dem Thema nicht so drin, weil es mir eigentlich egal ist aber ich könnte mir beide Varianten, deine und meine, als plausibel vorstellen.

Gegen Deine spricht, dass einer der Taucher ja ausdrücklich geschrieben hat, dass Elons Hilfe erwünscht ist.

Das Problem ist doch, dass es nicht mehr um die Sache geht sondern um die Art. So oft werden recht einfache Probleme auf andere Ebenen wegen dem Ton gehoben, der bekanntlich die Musik macht.

Jetzt machst Du aber exakt DAS, was DU Musk vorwirfst.du suggerierst hier Unzurechnungsfähigkeit aufgrund von was genau?Du unterstellst ohne
genaue Kenntnis der Sachlage dem Musk Unterstellungen.
Tatsache ist, wir wissen nicht, ob das pure Unterstellung ist, Musk einfach das P Wort als übelste Form eines Schimpfwortes gemeint hat - natürlich völlig indiskutabel -
, ob er tatsächlich etwas unterstellen wollte oder ob am Ende an diesem schlimmen Begriff etwas Wahres dahiter steckt. ich sage nicht, dass es so ist. Wir wissen es nicht und wir wissen nicht genug, um hier irgendjemand etwas zu unterstellen. Dass Musk besser beraten ist, solche verbalen Attacken zu unterlassen steht ausser Frage.
Mit Deinem Wunsch, dass die Gerichte ähnlich sehen sollen wie Du kann ich wenig anfangen
Ich wünsche mir, dass wenn schon ein Gerichtsverfahren so sollte das soweit möglich die Wahrheit ans Licht bringen und niemanden vorverurteilen.
Musk täte aber gut daran, sich zu entschuldigen.

Ich sehe das absolut exakt genauso, nur sollte sich dann Elon halt auch entschuldigen - danach sollte man das Thema aber auch sein lassen, Fehler passieren, Menschen machen Fehler, unter Stress, Schlafentzug und Überarbeitung noch mehr.

Musk hat diese Pädophilie-Vorwürfe geäußert ohne Belege zu bringen. Von daher finde ich jegliche Vermutungen, dass dort Wahrheit hinter stecken könnte, sowas von abwegig und auch gegenüber dem Taucher eine ziemliche Unverschämtheit. Das ist ja das schlimme an solchen Verleumdungen, es gibt immer einige die denken „da könnte ja doch was dran sein“.

Das zeigt auch, warum eine öffentliche Entschuldigung wichtig ist, in der Musk nochmal klar darlegt, dass seine Unterstellungen keine Substanz haben.

Bin ich eigentlich alleine mit meiner Meinung, dass es mir völlig Wurst ist was ein Taucher und ein CEO auf dem Klo zwitschern?

+1

Ich vermute gar nichts. Unterstellst Du jetzt mir etwas? Ich schreibe klar, dass wir nicht wissen, was Fakt ist.
Es besteht aber die hypothetische Möglichkeit, dass Musk Informationen hat, die wir nicht haben. Genau wie die Möglichkeit besteht, dass Musk eine äußerst üble Unterstellung vorgenommen hat.

Woher willst Du das eine wissen (Verleumdung, Unterstellen) schließt aber das andere völlig aus? Zitat: „sowas von abwegig“
Ich habe beruflich ab und zu mit Opfern des „völlig abwegigen“ zu tun. Das nur mal am Rande.
Aber wie gesagt, ich weiß nicht, was hier stimmt.
Ich unterstelle weder dem Taucher etwas noch Musk.
Als CEO aber sollte er entschuldigen unabhängig des Wahrheitsgehaltes seiner deplatziert Twitter.

Das Dumme ist, Musk steht so unter Beobachtung und die Börse reagiert wenn auch bisher nur minimal was aber wieder von den Medien negativ gehyped wird.

Darum ist es nicht ganz so Wurst.

Derjenige, der Behauptungen in die Welt setzt (Musk), muss sie belegen.

Und ich sehe das andersherum andersherum. Was jetzt? Der Taucher hat ohne jeden Grund Musk schwer beleidigt indem er ihm öffentlich über Massenmedien empfohlen hat, sich sein zur Rettung herbeigeschafftes U-Boot in den A… zu schieben. Was sollte das? Ob Musks unkluge Vorwürfe in seiner Antwort wahr sind oder nicht kannst du im Augenblick gar nicht wissen. Und wenn der Audi-Chef wegen massiver Verbrauchertäuschung zum finanziellen und gesundheitlichen Schaden von Millionen Menschen in den Knast geht, ist das schon ne andere Hausnummer als ein dir nicht genehmer grober Tweet.

Danke. Ich habe das noch mal voll zitiert, weil den gezielten oder ehrlich gemeinten Dauerempörten nicht so leicht in den Kopf geht, wie sehr ihr Sinn für Verhältnismäßigkeit verrutscht ist.

Musk hat keine Belege für seine Vorwürfe geäußert. Damit bleiben es für mich bösartige Unterstellungen ohne Wahrheitsgehalt.

Natürlich wird Musk für seine Twitter-Beleidigungen nicht in den Knast gehen. Aber nur weil es woanders noch üblere Rechtswidrigkeiten gibt, ist damit ja nicht jedes andere Rechtswidrigkeit gerechtfertigt.

Da es sich durch die Wiederholung jetzt im Kreis dreht, klink mich an dieser Stelle für heute lieber aus der Diskussion aus. Sonst verfallen wir noch in gegenseitige persönliche Angriffe. Habt einen angenehmen Abend!

Wo belegst DU, dass Musk hier keine Tatsache geschrieben hat sondern eine Unterstellung?
DU selbst belegst rein gar nichts und behauptest etwas (Unterstellung ist wahr, das andere ist so was von abwegig) völlig Beleg-frei.
Gleiches Recht für alle, oder hast Du Belege, die Du uns vorenthalten willst?
Wenn Du keine Belege bringen kannst, dass Musk eine reine Unterstellung vorgenommen hat und nicht Informationen gepostet hat, die er mal besser für sich behalten hätte, so verstehe ich nicht, warum Du hier Deinen eigenen Ansprüchen nicht folgst.

PS; Twitter ist kein Gericht. Vor Gericht muss man Belege und Beweise bringen.

@Flico: Volle Zustimmung. Ja, auch die Taucher sind Menschen und fanden es gerade nach dem Tod eines Kameraden wahrscheinlich doppelt blöd, wenn dann da ein in anderen Bereichen sehr erfolgreicher Unternehmer kommt und über eine tolle Lösung spricht, die aber deren Meinung nach realitätsfern ist. Das kann ich auch völlig nachvollziehen. Trotzdem versteh ich nicht, warum man den dann derart beleidigen muß.
Aber meiner Einschätzung nach hat Elon nicht aus PR-Gründen Hilfe angeboten, sondern wollte wirklich helfen.
Darüber kann man jetzt natürlich ordentlich streiten.
Den Satz „hinschieben wo es wehtut“ könnte man als begeisterter Profi-Empörter ja auch als Tötungsempfehlung von Elon deuten, denn das Einführen des U-Boots in den menschlichen Darm würde definitiv zum Tod führen. Nur mal so überspitzt gesagt. Dann ist auch „die Linie überschritten“ wenn man immer alles zwanghaft unbedingt bierernst nehmen muß.

Es war sicherlich beleidigend Musk PR zu unterstellen. Aber dass wo Elon sich seine Rettungskapsel… ist in unserer westlichen aufgeklärten Gesellschaft nicht beleidigend sondern nur vulgär, unhöflich… .
Musks Gegenschlag ist aber meiner Meinung nach eindeutig das beleidigendste, brutalste was man überhaupt sagen kann. Und dabei geht es nicht um gekränkte Ehre oder so ein Unfug, sondern der Mann ist… .