Elektroscooter im Tesla laden geht das?

Habe für die letzte Meile in der Stadt einen EScooter von Xiaomi.

Nun meine Frage, kann man so einen EScooter im Tesla laden?

Das Ladegerät hat 42 V 2 Anper und könnte über einen Adapter ans 12 V Bordnetz angeschlossen werden.

Ich habe ehrlich gesagt keinen Plan

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Klar geht das, habe ich schon öfters gemacht.
12V Zigarettenanzünder auf Schuko, ich nutze den hier.

Nachteil, dein Fahrzeug muss an bleiben.
Wenn du also den Campmodus oder ähnliches nutzt, dann ist auch in der Zeit Spannung auf dem Gerät.

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Also wären das 84 Watt Leistung die zum laden benötigt werden. Bei 12V wären dies dann 7A. 7A wirst du nicht über einen 12V Steckdose betreiben können, eher so max. 2-3A. Es ist möglich aber nicht ohne eigene Leitungen zu legen oder den Strom anderweitig zu begrenzen.

Wenn ich jetzt keinen Denkfehler habe…

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Ich dachte, die Zigarettenanzünder wären immer mit 10A abgesichert. Ob das bei der 12V Dose im Tesla noch immer so ist, keine Ahnung.

Ich würd‘s mal riskieren und einfach ausprobieren. Das wird schon klappen.

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Ich kann den Roller an meinem Tesla laden, warum sollte er das dann nicht können.
Das ist gar kein Problem.
Ich habe sogar 2 Roller davon dran und es geht.

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Ist möglich, die 2-3A waren eher ein Bauchgefühl bzw. früher mal so…

Einfach probieren, im worst case schießts dir halt die Sicherung :slightly_smiling_face:

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Im Prinzip kann das von Modell und Baujahr abhängig sein. Manchmal steht sogar in der Bedienungsanleitung etwas, in 12V Anschluss - Standbynutzung - #15 by Brunoo wird von 12A Dauer und 16A Peak berichtet. In meiner Version steht nur, dass man an den 12V-Anschluss nur Original-Tesla-Zubehör anschließen soll (oh Mann, die Juristen…).

Nach allem, was ich bisher gelesen habe, sollten aber 150W in jedem Fall unkritisch sein.

Kenne kein Fahrzeug dass hier nicht eine 16A Sicherung hat. Die Zigarettenanzünder früher zogen ordentlich Saft.

Wenn man Spaß am Basteln hat:

Auf richtige Spannung und Strom, also meistens 42V und 1.8A (vom original Ladegerät ablesen), einstellen, passende Kabel dazu und schon hat man energieeffiziente Lösung ohne Schuko dazwischen.

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Ui, die Konstantspannung Bastellösung ist leider auf keinen Fall zu empfehlen. Li-Ion lädt nicht mit Konstantspannung und begrenzt die Ladung auch nicht per Innenwiderstand wenn die Batterie voll ist. Ein Laderegler muss davor. Das sind dann die Momente wo Teslas brennen - aber wegen dem Scooter Akku.

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Du vergisst aber, dass BMS im Scooter sitzt und alles regelt. Strom, Spannung usw.
Externes Ziegel ist kein Ladegerät, sondern nur Spannungsquele.
Handy lädt man auch nicht mit 4.2V :wink:
Und bei 10S kommt man ohne richtigen BMS nicht drum herum, also alles gut.

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Im Handy ist das Ladegerät eingebaut. Das BMS bietet Schutz und Balancing Funktionen, dahinter muss dann ein entsprechendes DC Ladegerät mit Kennlinie. Ob E-Bike oder 18650 Projekte mit BMS, alle benötigen ein entsprechendes externes Ladegerät. Der spezielle Scooter hat das eingebaut?

@Sunseeker24 da hat @Eugenius im Prinzip schon recht.
90% der Geräte habe das BMS verbaut und die Ladegeräte sind meist sehr billige nicht mal wirklich gut stabilisierte Dinger welche oft sogar weit höhere Spannungen liefern.
Das BMS im Scooter regelt das.
Erkennen kannst du es am Stecker.
Wenn des Ding 48V hat und am Ladestecker sind nur zwei Pins, wie soll dann das Ladegerät die einzelnen Zellen überwachen können.
Bei 48V brauchst du mehr als 10Pin am Stecker (kommt darauf an wieviele Zellen in Serie verbaut sind in der Regel sind es 11)

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Das BMS sitzt im Scooter, balancing und cut-off bei einzelner Zellspannung über 4.2V sollte klappen. Aber die Ladekurve kommt über das Ladegerät …es wäre als ob du Deinen Tesla mit 150kWh konstant lädst, auch bei über 90% SoC. Das sind dann Regelungen die nicht zur Zellchemie passen und davon gehen Gefahren aus.

Eben nicht… die Ladekurve kommt auch vom BMS… bzw. Diese Geräte haben keine Ladekurve wie du sie vom Tesla kennst.
Meist wird mit konstantem Strom bis zum Abschalten des BMS geladen. Ist auch nicht nötig… die Dinger werden normal mit 0,5C oder noch weniger geladen da brauchst du keinen verminderten Ladestrom… und zweitens sollen die Akkus ja keine 1000+ Ladevorgänge schaffen, sondern sollen ja schon nach 1-200 Zyklen hinüber sein :wink:

Kannst ja mal messen welche Spannung im Leerlauf aus deinem Ladegerät rauskommt und schau gleich wieviele Pins der Ladestecker hat.
Bin mir fast sicher es sind nur 2 Pins belegt und die Spannung ist weit höher als der Scooter benötigt.

Ein Li-Ion Ladegerät überwacht Strom und Spannung. Akkus werden durch das Ladegerät bis zu einer sinnvollen Ladegrenze geladen ohne das ein BMS die Notbremze ziehen muss. Ein gutes Ladegerät benötigt z.B. kein BMS um 18650 korrekt zu laden. Mit der Konstant Strom und Spannungslösung würdest du aber immer mit dieser BMS Notabschaltung laden. Willst du das? Will man mit einer 2 Euro China Platine gegen die Versicherungen argumentieren wenn es zu Problemen kommt?

Bitte keine Bastelei! Die China BMS in den Rollern haben meist keine Abschaltfunktion für over Charge Protection auch wenn es oft behauptet wird.

Aber es gibt sicher auch fix fertig 12v auf 42V dcdc wandler. 1,5-2A reicht.

Bernhard

@Sunseeker24

Das jemand der den Unterschied zwischen kW und kWh nicht kennt jetzt anfängt Elektronik-Tipps zu geben ist auch eine interessante neue Wendung in diesem Forum :smiley:

Das Ladegerät eines E-Rollers stellt nur eine gewisse Stromstärke bei einer festgelegten Spannung zur Verfügung und fertig. Es ist kein Ladegerät in dem Sinne sondern nur eine Spannungsversorgung

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Wenn du meinst, frohes basteln …