Elektromobilität in Presse und Internet (nicht Tesla) (Teil 1)

Der Drehzahlmesser (Bild 6) wundert mich etwas? Doch ein Hybrid?

Gute Frage!
Porsche schreibt auf den Taycan auch Turbo drauf. :slight_smile:

Meiner Info nach ist das Womo ein reinelektrischer Wagen. 100 kWh Akku soll verbaut sein.
Damit relativiert sich der Preis von fast 170.000 Euro wieder etwas.

Rein elektrisch stimmt. Reichweite soll bei 300 km liegen, aufladen angeblich 1 Stunde. Ich habe vor 3 Jahren unser Wohnmobil schweren Herzens verkauft (Euro 5) und warte seitdem auf E-Mobilität in diesem Bereich. Im letzten Jahr hat Dethleffs eine Studie vorgestellt, aber dieses Womo (Iridium) kann ja schon in diesem Jahr ausgeliefert werden. Der Preis liegt ein bisschen außerhalb meiner Möglichkeiten, aber die Hauptsache ist, dass sich endlich was bewegt in der Branche. Leider findet man sehr wenig in der Presse dazu. Hier mal eine Meldung dazu…
electrive.net/2019/01/14/ir … tro-marke/

Was erwartest Du von einer überwiegend sehr konservativen Klientel, die von dieser Zeitung bedient wird? :wink:
Ich kenne zwei solche Leser (Doktoren, Kernphysiker…) aus unserer Nachbarschaft. Es ist bestürzend, mit welchen Scheuklappen die immer noch „unterwegs“ sind. Bei einer Feier hatten wir letztens wieder einmal (…) ein „passendes“ Streitgespräch… :unamused: :smiley:

Elektro-Mustang aus Russland verspricht 500+ Kilometer Reichweite

Die Sportwagen-Ikone Mustang dient Ford als stilistisches Vorbild für das ab 2020 kommende Flaggschiff seiner Elektroauto-Offensive. Bereits davor wollen Manufakturen das Originalfahrzeug mit E-Antrieb auf die Straßen schicken. Nach dem britischen Startup Charge kündigt nun auch die Russische Firma Aviar Motors einen Elektro-Mustang an.

ecomento.de/2019/01/18/russen-p … ilometern/


Der sieht so krank aus, das es schon wieder gut ist. :open_mouth: :sunglasses:


Mehr Ausbeutung durch E-Mobilität

https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/populismus-beim-naturschutz-mehr-ausbeutung-durch-e-mobilitaet/23882970.html

Das übliche Cklickbait.

Kinderarbeit im Kongo und in der Atacama-Salzwüste werden die nicht vorhandenen Süßwasserflüsse zur Litiumgewinnung benutzt und die dort gar nicht vorhandenen armen Bauern müssen leiden. Das letztere ist Unsinn, weil zur Litiumgewinnung nur salziges Grundwasser genutzt wird. Und Bauern brauchen kein salziges Grundwasser. Kinderarbeit im Kongo gibt es tatsächlich, allerdings ist das ein politisches Problem, das gelöst werden muss. Tesla hat sich vertraglich zusichern lassen, dass das Kobalt nicht mit Kinderarbeit gefördert wird.

Habt ihr gesehen, wer den Beitrag im Tagesspiegel geschrieben hat? Von der FDP erwarte ich mir nicht anderes …

Bezieht Tesla/Panasonic Kobalt aus dem Kongo? Nicht aus den Philippinen?

Der Ort (genauso wie andere Fakten) ist diesen Schreiberlingen doch egal. Im Zweifelsfall gibt es auch auf den Philippinen Kinder… einfach traurig.

Kinderarbeit im Kongo boomt, seit dem es Katalysatoren in Fahrzeugen gibt. Die haben gar nicht erst auf die BEVs gewartet.

Elektrische VW-Autos werden erheblich teurer sein als Benziner

https://www.zeit.de/mobilitaet/2019-01/elektromobilitaet-vw-preisanstieg-elektroauto-co2-grenzwerte

In den letzten 10 Jahren ist der Basis Golf ca. 4.000 € teurer geworden. Bis VW das BEV soweit hat, schlägt die Preissteigerungen nochmals zu. Demnach können sich dann wieder weniger Bürger den Golf leisten.

Anders betrachtet, wenn man sich die Betriebeskosten betrachtet, wird das EV nicht teurer werden.

VW versucht den Leser einzureden, dass EU (co2) und Elektromobilität schuldig böse sind. VW hätte dem Kunden ja viel lieber etwas Gutes getan.

Egal, wenn VW soweit ist, sind die Chinesen auch soweit.

Müssen sie auch nicht… bis dahin ist der Golf so gross wie ein Passat und der Polo grösser als der aktuelle Golf…

Ich denke, bis VW endlich soweit ist, sind die Chinesen schon lange fertig

Schon im ersten Satz ein Rechtschreibfehler, die Zeit war auch mal seriöser.

Zitat:
„Es werde sich die Frage stellen, ob sich Menschen mit niedrigem Einkommen noch ein eigenes Auto leisten können, sagte Pötsch.“

Ja, die werden sich das leisten können, das Geschäft macht aber dann die Konkurrenz. Alleine dieser Satz von Pötsch sollte die Aktie einbrechen lassen, denn offenbar hat VW keinen vernünftigen Zukunftsplan.

Ich finde es immer wieder interessant, wie viele, vor allem unbekannte Firmen, plötzlich davon reden ein Elektrofahrzeug auf den Markt zu bringen. Beispiel wie oben, die Russen mit dem Mustang. Und was für tolle Features der haben soll und was für nen Akku und welche Reichweite … und das aus dem nichts …
Auf der anderen Seite sehe ich z.B. Tesla, die seit 12 Jahren daran sind, entwickeln und kämpfen und ja, was tolles geschafft haben in diesem Zeitrahmen !! Auch sind da die klassischen Firmen, die eine ganz andere Logistik, Erfahrung, Kapazität haben und auch kämpfen und trotzdem nicht mir nichts dir nichts die Eier legende Wollmilchsau erschaffen. Und dann soll ich an z.B. den 2020 erscheinenden Mustang glauben …
komische Welt

Pötsch sagt quasi, daß sie es nicht schaffen werden. Im Grunde kommt man nach dem Lesen seines Gejammers in dem Artikel zu dem Schluß, daß es das beste für VW wäre, den Laden bald dicht zu machen. Denn daß es noch andere auf der Welt gibt, die Autos herstellen und diese auch in Deutschland verkaufen werden, dürfte natürlich auch ihm klar sein. Da nützt langfristig auch kein Schutz mehr durch Mutti.
Im Premium-Bereich sind E-Autos den Verbrennern bereits bei der Mittel- (Model 3) und der Oberklasse (S+X) im Preis-Leistungsbereich überlegen.
Parallel dazu ist z.B. ein Günther Schuh (e.Go) der Meinung, daß Elektroautos nur bei Kleinwagen Sinn machen. Was ist dann der Grund für Pötschs Schwarzmalerei?

eGo Life hatte ich mir vor dem Zoe-Kauf mal angeschaut, die spielen schon in deutlich tieferen Ligen. Für 16.000 EUR würde man schon einen Verbrenner wie Renault Clio mit vernünftiger Ausstattung bekommen. Bei e.GO Life hat man schon noch einige Einschränkungen:

120km NEFZ-Reichweite, real also gerade mal 100km bei gutem Wetter und optimierter Fahrweise
Einphasiges Laden mit 3,7KW
115km/h Höchstgeschwindigkeit
„Übersichtliche“ Inneneinrichtung

Anders geht es wohl auch noch nicht, wenn man den Preis halten will.

Von daher kann ich die Aussage von VW nachvollziehen. Der VW ID wird in einer ganz anderen Liga spielen als der e.GO Life, dafür finde ich 30.000 EUR einen vernünftigen Preis. Neuer Zoe kostet auch 34.000 EUR, wenn man 40kWH Batterie kaufen würde.

War der I.D. nicht vor ein paar Wochen noch für 25.000 € angekündigt?