Elektromobilität in den Medien (nicht Tesla) (Teil 5)

haben es verstanden - ohne Ladenetz keine Verkäufe…

Elektromobilität E.on und MAN planen europaweites Ladenetz für E-Lkw

11.07.2024, 16.19 Uhr

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Die einen „planen“, die anderen machen es einfach, auch ohne Förderung von staatlicher Seite.
Einige der Projekte werden doch nur ins Leben gerufen, um die Förderungen abzugreifen. Danach wird das Ganze wieder still und leise beerdigt.
500 Mill. für Wasserstoff vom Freistaat Bayern … :thinking: oder dieser Schwachsinn mit Strom entlang der Fernstraßen, um LKW während der Fahrt aufzuladen … :roll_eyes:
Tatsache ist doch, daß wenn es keine Fördermittel gibt, siehe Northvolt, dann sind die schneller wieder weg wie so sich angemeldet haben.

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Das wird sich überholen da die richtig grossen Schritte bei den Akkus erst kommen.

Mit 1.000 Kwh Akkus im LKW sollten sich die Probleme lösen lassen.

Ja heute noch nicht da wird abee schneller kommen sie die Infrastruktur…

Meine Meinung…

Siehe Glasfaser vs. 5G…:wink::laughing::see_no_evil:

Genau und die schlimmsten sind die, wo die Kosten für die Förderung unkontrolliert in die Zukunft verschoben werden, siehe EEG.
Solare Großanlagen gingen 2010 noch mit 28 Cent/ KWh ans Netz und das für 20 Jahre plus angerissenes Rumpfjahr.
Das waren für die gut verdienenden Investoren die sogenannten 8 %+ter bei den dazugehörigen Niedrigzinsen. Außerdem konnte man noch 20% Eigenmittel sofort steuerlich geltend machen. Der Rest kam von den Banken.
Der kleine „Hansi“ hat das jetzt bis 2031 als EEG Umlage auf seiner Stromrechnung stehen.
2012 kam dann die Notbremse und wir hatten für die ganze Welt die Anschubfinanzierung übernommen. Allerdings blieb der 20 jährige Bremsweg erhalten und treibt unseren Strompreis, was natürlich auch auf die Solarmodulfertigung durchschlägt.
Beim BEV wird das nicht anders. Die Batteriezelle ist der Pedant zur Solarzelle und die bauen jetzt schon die anderen. Als nächstes kommen dann die ganzen Autos und mit etwas Zeitversatz auch die Produktionsanlagen.

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Das haben die bösen Chinesen mit ihren Dumpingpreisen für die Module ganz alleine übernommen, wir haben allenfalls einen Teil des Marktes geschaffen.
Glaubt irgendwer, dass ein in D, EU, oder US gefertigtes Modul heute für 50€ zu haben wäre?

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Ich verstehe das auch nicht, lass doch die Chinesen jetzt „unsere“ Module subventionieren, wir können nur gewinnen! Aber das erzähl ich in einem anderen Faden seit Monaten und die Dinger stehen in den Lägern rum anstatt Strom zu erzeugen.

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Neuer Akkustand:

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Die 3,5k Zyklen sind jetzt nichts, was mich vom Hocker reißt. Spannender finde ich die Behauptung, der Akku halte 50 Jahre durch. Wäre interessant zu sehen, wie das belegt wird.

Wie meinst du das jetzt? Die EEG Umlage wurde ja von der Stromrechnung genommen und wird jetzt aus Steuermitteln finanziert.

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Im BEV wäre das der Faktor 3,5x zum aktuellen Stand aber ja alter Kaffee…
Also MS = 1,2 Mio. km SoH >70%:wink: Ich glaube usner km König Hans hatte da schon den dritten Akku drin…

Was denkst zu meinen sind ggf. die Zyklen im Heimspeicher und DA bei den kleinen Hüben und fast optimalen Bedingungen sind 4-6k an Vollzyklen möglich. Nur selbst wenn du die mit DoD >80 fährst werden schnell aus den 4k eher 2k und weniger…

Mit Kohlenstoffnanoröhrchen - sind die jetzt schon so günstig in Massen herzustellen?

Akkus mit Carbon Nano Tubes sind schon seit 3 Jahren auf dem Markt. Redet nur keiner drüber, interessiert auch keinen…

E-Autos erobern Goodwood:

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Hatten wir den eigentlich schon ?

Die EU will bei der Batterieherstellung keine Ökostrom-Zertifikate anerkennen. Somit zählt dann der C02-Ausstoß des deutschen Strommixes, der im internationalen Vergleich nur so mittelgut ist. Danach wäre eine Batterieherstellung in Frankreich ökologischer…

Edit: Wenn ich es richtig verstanden habe, zählt sogar nur der direkt anliegende Strommix. Dh. Wenn da in der Gegend nur ein Kohlekraftwerk herumsteht, sieht es von der CO2-Bilanz düster aus ?

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Das würde ich anders interpretieren:

…Die EU-Kommission hat einen Entwurf für einen sogenannten delegierten Rechtsakt veröffentlicht, der vorsieht, dass für die Berechnung in der Regel die CO₂-Intensität des nationalen Strommixes herangezogen werden soll…

Demnach soll der nationale Strommix die Bezugsgröße sein.

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https://electrek.co/2024/06/17/volvo-wins-at-le-mans-electric-semi-debunks-range-myths-ahead-of-24h/

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Auch das wäre u.u. unfair zb wenn der Batteriehersteller eigene PV/WKA dafür aufstellt oder beauftragt.

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Vor über 10 Jahren darüber einen Vortrag gehört:
„Electric vehicles are ‘batteries on wheels’ that can put energy back into the National Grid when solar panels and windfarms do not provide much power“

Ich denke die Entwicklung wird das lösen, ob Autos zurück ins Netz speisen werden wir sehen. Ich glaube da eher an extrem große Pufferakkus an Ladestationen. Eine Tankstelle mit 8 Säulen hat eventuell eine Leistung von 90.000kW (30l/min und 5 Säulen gleichzeitig am Laufen) Bezogen auf den Wirkungsgrad wären das 30MW bezogen auf die Tankzeit von 3-4 Minuten. Für BEVs perspektivisch mit 10 Minuten wären wir dann bei ca. 10MW für eine „Tankstelle“ und das über mehrere Stunden.

So muss schon noch ein Akku her und eine ordentliche Trafo Station …

Aus meiner Sicht kommen beide Varianten in Betracht. Im ländlichen Raum, wo PKW direkt am Haus oder sogar in der Garage stehen, bietet sich der Speicher des Autos geradezu als Puffer an.
Das durchschnittliche Auto wird 50 km am Tag bewegt, braucht also maximal 10 bis 15 KWh am Tag. Da sind noch genügend Reserven als Puffer.
Das wird zwar nicht bei jedem Funktionieren, aber für viele sicher eine gängige Lösung. Auch als Netzpuffer zur Netzstabilisierung macht es durchaus, vor allem in weniger dicht besiedelten Gegenden sind.
Auch große Parkhäuser oder Parkplätze wären einen Gedanken wert.
Hier gibt es viele Möglichkeiten.