Elektromobilität in den Medien (nicht Tesla) (Teil 2)

naja wie @immanuel ja schrieb ist das sicherlich alles eine Frage der statistischen Häufigkeit. Es kommt halt, auch wenn nur 1,4Menschen im Auto sitzen, statistisch schon mehrfach im Jahr vor, dass mehr als 2 Personen transportiert werden. Wenn das also z.B. 20x im Jahr vorkommt, wäre es schon für viele lästig und sie müssten sich was leihen oder einen Kompromiss eingehen.

Und genauso ist es doch bei der Reichweite. Es kommt halt schlicht drauf an wie häufig das Szenario „das aus der Reihe tanzt“ vorkommt. Wenn man nur 2x im Jahr die Situation hat, dass die hier einfach mal exemplarisch angesetzten 200km Reichweite nicht ausreichen, stellt sich schon die Frage ob es den Kauf des Autos maßgeblich beinflusst oder beinflussen sollte.

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Aber wie ich doch geschrieben habe, es kommt eben nicht auf die Häufigkeit an sich an, der ganze Anschaffungszweck für mein Auto ist die Langstrecke und ich freu mich wenn das auch auf der Kurzstrecke funktioniert und nicht andersherum.
Bisher konnte ich das auch als Kombi aus ÖPNV und Mieten lösen, aber auch die Mietpreise sind absurd und Elektrofahrzeuge nochmal mal sehr viel teurer zum Mieten.

Klar wenn jemand nur einmal im Jahr in den Urlaub mit dem Auto will, erscheinen 100kwh+ ganz jährig spazieren zu fahren unnütz, aber 10% der Fahrten zu wenig Akku zu haben ist Massiv viel.
Weil diese vermutlich >50% der Jahresfahrleistung des Fahrzeugs ausmachen

Aha, und das hat beim Verbrenner nichts ausgemacht, dass der Tank auch häufig zu klein war/ist?
Zumindest lässt mich die Annahme, dass es alle 50km an der Autobahn sogenannte Tankstellen gibt, die der Bund auch noch für einen Heidengeld privatisiert hat, vermuten, dass desöfteren Leute auf der Autobahn Benzin und Diesel nachtanken mussten/müssen.

Verbrenner mit 50km Reichweite? hab ich noch nicht von gehört, hab auch noch nie an der Autobahn getankt obwohl ist ja bisher sehr viel Langstrecke mit Verbrenner gefahren bin.
An der Autobahn tanken nur Leute mit Tankkarte…

Selbst mit nem BMW M2 und weite Strecken Vollgas bin ich 600km gekommen, tief in der Reserve aber geschafft.

und am Schnelllader zu laden ist eben auch vom Preisniveau leider wie an der Autobahn tanken

https://www.mobile.de/auto/bmw/m2/2015/coupe/modell/daten-fakten

Laut mobile mit 52 Liter Tankinhalt und laut Spritmonitor durchgängig über 10l Verbrauch im Durchschnitt, bei Vollgas dann 600km? Du alter Hexer :wink:

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Was willst Du sagen? Ich kenne auch keine BEV mit nur 50km Reichweite. Die Hybride mit denen die deutsche Automobilindustrie sich bis zu dem Zeitpunkt retten will zu welchem sie hoffentlich halbwegs konkurrenzfähige BEVs in ausreichender Anzahl bereittellen kann, die schaffen in der Tat nur 50km Elektrisch. Aber über die reden wir wohl hoffentlich nicht, oder?

Neue BEVs schaffen alle 300+km Reichweite.

Betrifft aber Deiner Meinung eh nur 10% der jährlichen Fahrten. Kann also so schlimm nicht sein.
Und außerdem ist selbst ein Schnellader an der Autobahn bei dem besseren Verbrauch von BEVs immer noch Preiswerter als Tanken an einer Tankstelle, egal wo in Deutschland.

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200km waren landstraße, da ist man zum sprit sparen gezwungen :frowning:

Mir fällt das auch immer wieder auf, dass Verbrennerfahrer sich dahingehend selbst bescheißen. Dauernd bekomme ich zu hören, dass man doch so weit käme mit Geschwindigkeiten >160 km/h. Wenn man dann nachrechnet, kann es halt einfach nicht funktionieren. Die kognitive Verzerrung schlägt bei Thema heftigst zu.

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Habt ihr tatsächlich nichts besseres zu tun,
als euch gegenseitig mit solchen belanglosen Dingen anzumachen ? :roll_eyes:

Verständnisloser Gruß … :flushed:

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keine Ahnung du hast damit angefangen iwas von 50km zu erzählen :smiley:

aber ja > 90% meiner Fahrleistung, ist doch egal, dass ich zwischen jeder richtigen fahrt noch 9mal eine 1km-10km Fahrt mache, für die muss ich nicht laden, da verliert das Auto mehr durch Vampirverluste

Ui, und Du glaubst als, dass diese ominöse 50km-Reichweite-BEV was Du beschreibst auf der Landstraße nicht auch massivst Strom spart?
Spass beiseite: Wenn ein BEV bei Autobahngeschwindigkeit 350 oder 400km Reichweite hat 200km über Landstraße gefahren wird, dann werden das auch 450 oder 500km Reichweite und nicht nur onimöse 50km Reichweite.

Das ist wohl Dein Problem: Du liest garnicht mehr was die Leute schreiben. Ich schrieb: „Zumindest lässt mich die Annahme, dass es alle 50km an der Autobahn sogenannte Tankstellen gibt…“.

Aber vermutlich ist Dir auch egal was die anderen Leute schreiben, wenn es Dir zu BEV-positiv ist.

Aus…

werden binnen kürzester Zeit

und beim nächsten mal höchstwahrscheinlich 135% Deiner Fahrleistung.

Um es kurz zu machen: …und 'tschüss…

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Auch wenn ich kein „Weltimperator“ sein möchte :wink: kann ich hier schon nachvollziehen, was er meint. Beim Verbrenner ist in der Regel die Reichweite kein Problem und wenn, wird der Tank halt etwas größer gemacht. Es kostet fast nichts und das zusätzliche Gewicht ist überschaubar. Daher sind die aktuellen Mittelklasse Fahrzeuge in der Regel für 500 km+ ausgelegt. Typische Langstreckenfahrzeuge wie Diesel und die Oberklasse können deutlich mehr.
Bin früher mit meinem LS600H bei längeren Strecken vollgetankt auf die Autobahn und nach max. 700 km wieder runter. Wenn ich bei 50000 Jahres Kilometern ein oder zwei mal auf der Autobahn getankt habe, war das viel.
Beim BEV hingegen ist der Akku das größte, schwerste und vor allem teuerste Teil des Fahrzeugs. Außerdem ist das Nachladen deutlich langwieriger und vor allen Dingen kaum auf 100% sinnvoll. Hier sollte man mit max. 80% beim Nachladen kalkulieren. Zu allem Überfluss kommt bei längerer, intensiver Nutzung noch eine nennenswerte Degression hinzu.
Daher ist bei der Kaufentscheidung das Fahrprofil deutlich ausschlaggebender als beim Verbrenner. Gerade im ländlichen Raum sind Zweitwagen sehr häufig. Meist reicht es da, wenn ein Fahrzeug Langstecken tauglich ist. Wenn der Zweitwagen dann ein kleiner Elektroflitzer ist, der auch noch von der eigenen Solaranlage geladen wird, kann ein Verbrenner auch ohne Umweltbetrachtung nicht mehr mithalten.

ja eben du hast angefangen iwas von 50km zu schwaffeln weil verbrenner anscheinend andauernd tanken müssten :smiley:

Ja ich bin ein großer BEV-Feind weil ich unseriöse BEV-positive Studien kritisiere :smiley:
deshalb hab ich mir ja auch einen BEV gekauft

die 50% für die Allgemeinheit und die 90% MEINER Fahrleistung, ich weiß dass mein Fahrprofil nicht der Durchschnitt ist, deshalb hab ich da auch unterschieden.
Aber klar versuch mir jetzt weiter das Narrativ des rücksichtslosen Verbrennerfahrers zu unterstellen

Du musst andere mathematische Regeln kennen als ich.

Bei einem Verbrauch von 160 Wh/km sind das selbst am SuC etwa 9,30 €/100km. Ein Diesel darf da gerade mal vier Liter schlucken, aber eben nicht nur auf Wurfweite eines Autoschlüssels.

Und da man mit einem Elektroauto fast immer recht preisgünstig vollgeladen los fährt, verschiebt sich das nochmal zu ungunsten eines Stinkers.

Ach ja, als ich noch meine alten Gurken fuhr hatte ich des öfteren Verbrenner mit nur noch 50 km Reichweite. Denn immer wenn ich tanken wollte war es entweder gerade teuer, oder es war eine jenseits Schlange. :wink:

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160Wh/km ist ja kein Autobahnverbrauch und mir ging es ja nicht zum Gesamtpreis sondern Tankstelle Autobahn vs Tankstelle im Ort im vergleich Schnellladen vs Zuhause laden.
Und da ist „auf einem Preisniveau“ eher noch vorsichtig ausgedrückt, da zahlt man ja schnell auch das doppelte beim Schnellladen.

Also der Antrieb nicht unterwegs laden zu müssen, ist ja noch größer als er beim Verbrenner ja eh schon war, bei 10-20ct mehr pro liter.

Es ging ja ursprünglich um die Größe der Akkus und dass die Leute angeblich zu große Akkus wollen. Aber meine Argumentation war ja nur, dass ich den Großteil der Bevölkerung abseits dieses Forums durchaus verstehen kann, wenn sie möglichst wenig unterwegs laden wollen wo es dort doch so extrem viel teurer ist als daheim, besonders wenn für sie der Großteil der km, wie für mich, auf der Langstrecke anfallen. Es ist eben nicht relevant wo die meisten Fahrten stattfinden, sondern wo die meisten km anfallen

DAS kommt auf die Autobahn und das bevorzugte Tempo an :slight_smile:

auf meiner Reise nach Amsterdam hatte ich - Tempo 100 sei Dank - einen Autobahnverbrauch von um die 150Wh/km, teilweise sogar noch deutlich drunter. Wenn man dagegen eher ein Freund des beherzten Gasfußes ist, wird man den Diesel sicher auch nicht mehr mit 5 Litern auf 100 Kilometer bewegen, sondern über kurz oder lang im zweistelligen Literbereich ankommen. Spätestens dann ist die Rechnung wieder Käse :slight_smile:

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Mein Tesla sagt da was Anderes.

Das ist wohl wahr.

Absolut ich rechne mit 8-10l/100km für meine Fahrweise, aber ich hab doch nirgends etwas anderes angenommen, oder?
und ja ich bin eher bei anderen Verbräuchen, aber cool wenn es für dich so ausgeht

Von welcher Rechnung redest du denn? Ich hab hier gar keine auf gemacht.

… ist der Akku von meinem MS aber dann leer. Im Winter. Ganz sicher…unser Bahnhof liegt 2,6km entfernt. Mit vorwärmen braucht das Ding Akku ohne Ende.

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