Impressum / Datenschutz Regeln Cookies
TFF FORUM TFF E.V. SUPERCHARGE-ME
TFF Forum

Elektromobilität in den Medien (nicht Tesla) (Teil 2)

Hatte vor Jahren schonmal gelesen, dass man mit E-Autos, die bidirektional laden (bzw. den Strom wieder abgeben) können auch ganz prima Strom transportieren kann: Mann fahrt also zum ALDI und läd dort (kostenlos oder auch nicht) auf, fährt dann nach hause und hat für das Haus/die Wohnung dann eine Woche lang Strom. Auf diese weise kann man auch zum Solarpark seiner Wahl fahren, oder zum Windpark, Wassermühle etc… Netzanschluss kann entfallen, Konkurenz belebt das Geschäft.

Jetzt scheint das langsam Wirklichkeit zu werden.

1 „Gefällt mir“

Es würde ja schon reichen mit bidirektionalen Laden die „Stromflaute“ zu glätten wenn wenig EEs zu Verfügung stehen, z.b. Nachts. Das bedeutet aber einen sehr hohen technischen und logistischen Aufwand.

Diesen Spiegel-Artikel hatten wir ab Beitrag #266 schon diskutiert.

1 „Gefällt mir“

Sorry………….

ok, das ist jetzt nicht Ludicrous oder Plaid, aber witzig

64 Beiträge wurden in ein existierendes Thema verschoben: Klimadebatte im Zeichen der E-Mobilität

Noch ist es ein Traum, ja. Aber auch die Lobbys werden an Kraft verlieren mit dem schwindenden Geschäft. Am ende nehmen die Bürger das in die Hand. Das hat viel mehr Gewicht. Popcorn-Effekt halt. Das hält keiner (dauerhaft) auf.

1 „Gefällt mir“

Geschlossen bis die Offtopic Beiträge ausgelagert wurden.

5 „Gefällt mir“

Vielleicht auch für andere spannende Zusammenstellung im Schweizer Online Magazin Republik. Ich meine, mit dem Link müsste das ohne Paywall lesbar sein:

8 „Gefällt mir“

so langsam wird es was mit Lademöglichkeiten für die Pendler. Darf gern auch an anderen Orten Deutschlands so nachgemacht werden :slight_smile:

7 „Gefällt mir“

Für die N-Ergie Mitarbeiter selber ist das natürlich ok, sie hatten bereits ca. 50 Ladepunkte zur Verfügung.

Aber die neuen Ladepunkte zur öffentlichen Ladeinfrastruktur zu zählen (damit man sonst nichts machen muss), ist höchste problematisch:

  • erstmal ist das Industriegebiet Nürnberg-Sandreuth das eines der ärmsten Viertel in ganz Nürnberg, E-Autobesitzer wird man hier ganz zuletzt finden.
  • dann kann man diesen Industriestandort nur per mehrmaligem Umsteigen mit ÖPNV erreichen (oder man geht die 2 km zur Innenstadt zu Fuß, ist zeitlich das selbe). In Nürnberg gäbe es auch P&R-Parkhäuser, die aber seit Jahren ohne Ladeanschlüsse sind
1 „Gefällt mir“

Aber irgendwas muss sich die Firma dabei doch gedacht haben?
Die Infrastruktur muss sich ja irgendwie amortisieren, wenn sie nicht nur die Vorsteuer senken soll.

im Artikel steht, dass das Parkhaus auch für Pendler ist. Gut - wie viele Pendler tatsächlich da rein fahren, ist eine andere Geschichte, tut meiner Meinung nach aber auch nur wenig zur Sache.

Ich schrieb ja auch, dass es gern von anderen Anbietern, in anderen Parkhäusern und Städten nachgemacht werden darf. Gleichzeitig kann man das Ding auch als eine Art Lasttest bzw. Bewährungsprobe verstehen, die gern groß in der Presse demonstriert werden kann. Auch das weckt Wiederholungstäter bzw. Trittbrettfahrer, die dann ähnliche Sachen aufbauen, die gemäß unserer deutschen Stammtische und deren brillierende Expertise in Sachen Elektromobilität (und Fähigkeiten eines Bundestrainers, eines Wirtschaftsministers, Außenministers, außerdem noch Kreisligatrainers, Mittelstürmers und der Köchin im Imbiss um die Ecke) so ja nicht möglich sein soll, ohne dass der halbe Block mit Kurzschluss in die Luft fliegt.

5 „Gefällt mir“

Aber gerade das ist doch ein sehr guter Argument für das Pendler-Parkhaus.
Natürlich für die Pendler in dieses Industriegebiet, nicht für Pendler in die Innenstadt.

Also, das Industriegebiet Nürnberg-Sandreuth ist keines der „prosperierenden“ Gewerbegebiete Nürnbergs mit vielen innovativen Firmen, sondern die N-Ergie selber ist das Industriegebiet zwischen Bahnlinie und A73 (hinten die Sicht auf das Parkhaus). Die N-Ergie hatte bislang sogar schon 70 Ladepunkte innerhalb ihres Betriebshofs, die Säulen sieht man sogar auf dem Luftbild. Wie gesagt, für die N-Ergie-Mitarbeiter mit ihren eGolf-Dienstwägen sicher sehr gut (die belegen dann vielleicht auch seltener die öffentlichen Ladesäulen).

Auf der südlichen Seite der Straße liegen im stärksten Nichtwählerquartier Nürnbergs (das bedeutet eine bestimmte Bevölkerungsstruktur, in der Grafik ist es ein „weißes“ Dreieck) noch ein paar Gebrauchtwagenhändler, Schutt-Entsorger usw. (Hier schon mal eine Entschuldigung für evtl. High Tech Büros, die sich in dem Bereich niedergelassen haben. Obwohl: für eine bessere Lage reicht es nicht??)

Ich kann mir dort in den nächsten 10 bis 15 Jahren jedenfalls keinen rechten Anwendungsfall für die derart massive öffentliche Ladeinfrastruktur für private E-PKW vorstellen.

Warum die halbstädtische N-Ergie das macht? Mit zusätzlich 128 öffentlichen Ladepunkten hat Nürnberg die Zahl ihrer öffentlicher Ladepunkte fast verdoppelt (die bestehenden waren bereits am Anschlag was die Nutzung angeht), der Stadtreferent wird mit den neuen öffentlichen Ladepunkten beweisen können, dass Ladepunkte kaum genutzt werden, und schon braucht er Hinblick auf Elektromobiltität auch nichts mehrs zu genehmigen, fertig ist der Weg zur Aiwanger-Wasserstoffhauptstadt.

3 „Gefällt mir“

Es gäbe sicherlich einige Themen um Folgendes einzuordnen und hoffe, dass es so recht ist.

TOYOTA als Bremser gegen die E-Mobiliät und aktive Trump- / Republikaner-Unterstützer.

Toyota, so die »Times« weiter, habe auch die Trump-Regierung unterstützt, um die strenge Abgasgesetzgebung des US-Staates Kalifornien zu kippen. Einen 2020 ausgehandelten Kompromiss zwischen mehreren Autoherstellern und Kalifornien, der zwar weniger scharfe, aber immer noch strengere Abgasgrenzwerte, als von der Trump-Administration gewünscht, vorsah, lehnte Toyota ab.

Darüber hinaus, so die Zeitung, sei Toyota das Unternehmen, das die mit Abstand größten Spendensummen an republikanische Kongressabgeordnete ausschüttete, die das Ergebnis der vergangenen Präsidentschaftswahlen infrage stellten. Von diesen bestreiten zudem etliche, dass der Menschen den Klimawandel ausgelöst hat.

In dem Zusammenhang: Lange habe ich nichts mehr von dem angeblich gemeinsamen Projekt eines BEV mit Tesla im Segment unter dem M3 gelesen:

1 „Gefällt mir“

Persönlich halte ich Hybrid ja nur für eine Übergangstechnologie. Könnte sein, dass sich schon ihr Ende andeutet

1 „Gefällt mir“

na klar ist das phev ne übergangstechnik,… solang batterien knapp und teuer sind, solang eautos keine zuglasten eingetragen haben und solang es viele leute micht reichweitenangst gibt hält sich das… desto besser die eautos werden und desto mehr positive erfahrungen damit bekannt werden (also nicht der zeitungsbericht des glücklichen efahrers dens kaum gibt, sondern der nachbar der strahlend jeden tag aus dem auto aussteigt) desto mehr setzt sich der vollelektrische durch…

übrigens kommt noch dazu das man jetzt beim phev ne höhere mindestreichweite fordert, für die förderung in deutschland… damit wird das „greenwashing“ der hersteller etwas erschwert…

auf dauer wird es wohl eher nur noch bev geben… davon bin ich überzeugt (also neuwagen… oldtimer natürlich ausgenommen… )

2 „Gefällt mir“