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Elektrofahrzeuge zahlen doch eine Kfz-Steuer?

Den Termin für die erste Steuerzahlung sollte man sich auf jeden Fall vormerken.

Nicht dass am Ende seitens der Steuerverwaltung wegen des ungültigen Mandats der Einzug nicht durchgeführt wird oder seitens der Bank automatisiert (kann die Bank detektieren) abgewiesen wird und man am Ende wegen „Steuerschulden sind Bringschulden“ geSWATtet wird…

Klar steht da die Fälligkeit dann in 10 Jahren auf den Tag genau.
Es darf aber auch in einer Behörde der Verstand eingeschaltet werden, um zu merken, daß das bei vielen eben so automatisch in 10 Jahren nicht funktioniert. Und bevor die Behörde den Versuch unternimmt, die Menschen auf volle Funktion zu programmieren, sollte eben einfach ein sinniges Verwaltungsvorgehen automatisiert erfolgen, kann doch wirklich so schwer nicht sein!

Meines Wissens gibt es mehr als eine Zahlungserinnerung, inkl. Stilllegungsankündigung, von daher alles nach den Regeln.

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Deine Reaktion aber nicht minder. :pensive:

Ok, dann ist das für Dich nicht unverhältnismäßig und damit illegal, wenn Du wegen einer Säumnis von 50 bis 100 € ein von einem Kommando aufgesucht wirst :thinking:
Beruflich bin ich ja zur Befriedung solcher Situationen buchbar. Wie @harlem24 geschrieben hat, gibt es ja Zahlungserinnerungen etc, alles also im grünen Bereich.

Wie ich oben schon schrieb: Ich habe keine bekommen und das hat mir der Zoll auch bestätigt, als ich da war, um die Steuer zu bezahlen.

Okay, das ist strange. Kann es sein, dass das kurz nach der Umstellung war?
Damals hatte der Zoll einige Probleme.

Das kann gut sein, ist jedenfalls 4 oder 5 Jahre her.

Nein warum sollte es?
Der Zoll hält natürlich Mahnfristen ein. Du solltest mal alles durchlesen. Jeder Steuerbescheid mit Forderungen enthält diesen Text, also komm mal wieder runter… :cowboy_hat_face:

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Immer entspannt bleiben!
Beruflich vertrete ich halt den Bürger gegen den Staat, da ist man dann sensibel.
Ich denke auch, daß das seinen geordneten Weg geht.
Über die ganzen Hinweise etc in Bescheiden muss man nichts schreiben…

Damit ging es los.

Und das ist dann nach ca. 20 Beiträgen daraus geworden:

Kennt ihr das Spiel „Stille Post“? Das ist recht harmlos, denn das Gesagte ist dort nicht von Dauer.
Geschriebenes im Internet dafür schon…

Bitte bleibt bei den Fakten und bauscht eine Aussage doch nicht unnötig und fälschlicherweise auf.

madmax

Genau, der Einwurf zum Grundsatz der Verhältnismäßigkeit des Verwaltungshandelns ist aber zulässig, oder?

Die Position hatte ich gegenüber der Dame in der Zulassungsstelle auch vertreten, aber sie sagte mir, dass sie das Auto sonst nicht zulassen könne. Auch wenn sie persönlich mir natürlich recht gab…aber die Vorschriften.
Und so ist halt jedes Landratsamt und jede Zulassungsstelle sein eigener Fürst. Die einen halten sich etwas genauer an die Vorschriften als die anderen.

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Nicht wenn das Verwaltungshandeln in der kritisierten Form nicht der Realität, sondern einer unbelegten Behauptung entspricht („…wird das Auto…zur Fahndung ausgeschrieben…“), die sich im Verlauf der tendenziell verwaltungsablehnenden Grundhaltung in der Diskussion („…Most Wanted Verbrecher.“) immer weiter aufschaukelt.

SWAT-Kommando, illegal, unverhältnismäßig, Wildwestmanier, Hoheitsjunkie, purer Mißbrauch, Dienstaufsichtsbeschwerde, Reibungspunkte, mal Verstand in der Behörde einschalten, Menschen programmieren, sinniges Verwaltungsvorgehen kann nicht so schwer sein, all das sind schon sehr markige Worte, die nur auf der unbelegten Aussage fußen „wird das Auto zur Fahndung ausgeschrieben.“.

Keine Ahnung, was euch dieser Staat bisher alles getan hat, aber es müsste sehr schlimm sein, um so eine Haltung zu rechtfertigen.
Oder vielleicht ist der Grund einfach nur … Hass?

Auch hier ganz interessant im Verlauf des Threads:

madmax

Ich weiß nicht, was du damit für ein Problem hast, ein Kfz, für dass die Steuern oder Versicherung nicht bezahlt wurde, wird zur Fahndung ausgeschrieben, was nichts anderes bedeutet, als dass bei einer Verkehrskontrolle die Plaketten abgekratzt werden. Das ist jetzt nichts Besonderes, das einzig Relevante für dieses Beispiel ist, dass es damals keine Mahnung gab. Und die ist mir auch nicht durchgerutscht, das wurde mir bestätigt. Aber wie schon festgestellt, mag das im Zuge der damaligen Umstellung gewesen sein und heute anders gehandhabt werden.

Ich habe damit kein Problem.
Mich stört, dass dieser Einzelfall grundlos zu einer Art allgemeinem Staatsversagen und grundsätzlicher Unverhältnismäßigkeit staatlichen Handelns aufgebauscht und damit (vllt. unbewusst) Stimmung gemacht wird.

madmax

Das hängt mir jetzt aber ein wenig hoch.
Die Beiträge habe ich hier als überzeichnete Kritik verstanden. Ich denke, niemand möchte hier an den Grundwerten rütteln. Mit ein wenig Humor und Leichtigkeit sollte doch auch leichte Kritik verkraftbar sein, wenn man sich etwas betroffen fühlt.
In diesem Sinne lasse ich es hier mal so stehen.

Das:

gibt’s nur selten hier.

:rofl:

Und wenn mein Nachbar nicht zufällig das Schreiben von der Steuerverwaltung gesehen hatte weiß nur der liebe Herrgott was für ein Theater bis Frühjahr 2022 aus den in März 2021 nicht bezahlten 30 EUR geworden wäre.

War das nicht umgekehrt und der Zoll war Ziel der Durchsuchungen?

Jaja, stille Post und nicht verstandene Satire :wink:

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