Elektro-LKW, was ist ab wann möglich?

Zumindest in Zürich versucht man nun (endlich) den Einsatz von Elektrobussen, d.h. vollelektrisch mit Batterie.
Elektrische-Trolleybusse mit Oberleitung gibt es in Zürich schon lange, jedoch sollen neuralgische Kreuzungen dank Antriebsbatterien zukünftig ohne Oberleitungen auskommen.
tagesanzeiger.ch/zuerich/sta … y/23628713

Dann könnte man endlich diese Kreuzungsmonster durch Kreisel ersetzen. Das wärs!

Genau, ist schon länger möglich. Den Namen des 18to Elektro-LKW darf man glaub nennen: EForce.
www.eforce.ch

Hallo Cupra, ist echt interessant wie viele Gedanken du dir schon gemacht hast zu den verschiedensten Anwendungen in dem Nutzfahrzeugbereich. Wie bei Allem gibt es immer Theorie und Praxis. Und wie so oft heißt die Devise einfach machen. Wir haben Anfang des Jahres ein Projekt gestartet zum Thema Trailer mit Batterie und Elektroantrieb m.facebook.com/DecarbonYourBusiness/
Gerne können wir uns mal über deine ganzen Ideen austauschen. Interessiert mich auch sehr. Gerne können wir mal telefonieren…

Ich finde die elektrifizierten LKW für Kurzstrecken auch super und könnte mir das für meinen Betrieb auch vorstellen.

Bei einer Tour alle zwei Tage (11,9 to) über gesamt 100 km eigentlich ein no-Brainer.

Leider fehlt mir die Kohle dazu, so ein Teil zu erwerben. Kann man die vielleicht auch dauermieten oder leasen? Oder gibt es ein Forschungsprojekt, das noch Daten benötigt :wink:

Gruss Björn

Ab Anfang 2017 gibt es die FRAMO eLKWs auch bei der BFS zu mieten. Ich weiß aber nicht wie da die Konditionen dann sind…

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Hallo Cupra,
ich bin nun kein LKW Experte- aber ich frage mich ob das mit den Landmaschinen in der Schweiz anders geregelt ist, wie bei uns in Deutschland :confused: . Denn soweit ich mitbekommen habe, diskutieren und machen die Landmaschinen und Schlepperhersteller seit einiger Zeit (Jahre?) bereits Werbung mit „Unser Model xyz erfüllt schon jetzt Euro X (5/6)“ etc. Hab dazu nach kurzen googlen :smiley: das gefunden:

vdi-nachrichten.com/Technik- … uberer-Pkw

Ist es in der Schweiz anders oder bist Du auch den Vorurteilen gegenüber der Landtechnik erlegen?
Klar gibt es alte Traktoren (wie auch LKW/ PKW) deren Werte alles andere als gut sind :unamused: , aber die sind im Profibereich der Landwirtschaft kaum noch zu finden. Zumal heute oft „geleast“ wird. Kann mir nicht vorstellen, das dies bei Euch anders ist. :wink:

Von daher finde ich Deine Aussagen unzutreffend. :blush:
Ich glaube zwar wie Du, das Stromer in der Landwirtschaft noch lange brauchen werden, aber erste Gehversuche gibt es bereits:
deere.de/de_DE/our_company/ … ektro.page

Zum Guten Schluss gibt es ja neben der Elektromobilität gerade für Nischen auch noch chemische Energiespeicher (Wasserstoff/ Power to Gas/ Biotreibstoffe etc.) zu nutzen, zumindest in den nächsten Dekaden noch. :slight_smile:

Bis es plötzlich ratzfatz nur noch Elektrotraktoren gibt, weil die Betriebskosten am niedrigsten sind. Die Landwirtschaft ist finanziell am Ende und wenn man mit Strom vom eigenen Scheunendach fahren kann, spart man viel Geld. Natürlich geht das nicht über Nacht, aber in den nächsten Jahren werden wir so viel Fortschritt sehen, dass irgendwann auch Traktoren als reine BEVs auf den Markt kommen. Ab dann dauert es nicht mehr lange, bis alles andere nur noch Nischenprodukte sind.

Streiten kann man über die Geschwindigkeit bis zum BEV Trecker als Standard- sicher nicht in den nächsten Jahren- in erster Linie abhängig von den Entwicklungen der Akku´s. :slight_smile:
Aber wir sollten und müssen uns auch ehrlich fragen, ob es Sinn macht, „ALLES“ elektrisch und „SOFORT“ zu machen. Wenn man sich die Natur anschaut, beeindruckt Sie durch eine Vielfalt von Lösungen, abhängig von vielen Umwelteinflüssen und Verfügbarkeiten. :astonished:
Vielleicht findet sich noch ein biologischer Weg, der besser und effizienter ist als BEV? Ein Baum hat eine Vielzahl von Photosynthese Kraftwerken… :mrgreen:

Gerade die biologischen Prozesse glänzen nicht mit hohen Wirkungsgraden.

Danke für die Anmerkung, reniwiss.
Ausgehend von dem Titel diese Fadens will ich gar nicht zu tief darauf eingehen, wäre ja viel Offtopic. :smiling_imp: Bin eigentlich auch nicht so´n häufiger Schreiberling hier, aber möchte das kurz ergänzen.

Grundsätzlich ist das nicht falsch, ich denke „Wirkungsgrad“ ist nicht immer ein korrekter Maßstab, weil er nur eine Teilbetrachtung vornimmt, Nebeneffekte als „nicht Wirkung“ ausklammert. Z.B. ein Blockheizkraftwerk nur nach dem „elektrischen Wirkungsgrad“ oder dem „Thermischen Wirkungsgrad“ zu betrachten, führt zu falschen Ergebnissen. Wird die gesamte Wärme nicht als Abfall gesehen, sondern genutzt, ist der Gesamtwirkungsgrad entscheidend. Aber dennoch werden Dinge wie beispielsweise Notstrom- Fähigkeit oder Netz- Stabilisierung hierüber nicht ausgedrückt und bewertet.

Oder z.B. auf unsere Autos bezogen: Welche Aussagen trifft ein Wirkungsgrad über unsere Tessis bzgl. dem Spaßfaktor oder der entspannten Art zu reisen. :smiley:

Das ist in den Betrachtungen Natur vs Technik leider auch häufig so, das z.B. nur ein Teilaspekt betrachtet wird, der einen vergleichbar „schlechten“ Wirkungsgrad ergibt. Beschäftigt man sich dann mit dem komplexen System drumherum, ist man überrascht wie alles ineinander greift und Sinn ergibt. Daher ja meine Anregung, über den Tellerrand hinaus sich Gedanken zu machen, kann nicht schaden… :slight_smile:

Wenn man den Einsatz einer Technologie nicht nur in der Nische, sondern im gesamten Markt diskutiert („alle LKW! alle Traktoren!“), dann ist die Frage nach dem Wirkungsgrad schon wichtig. Genauer gesagt, nach der Effizienz, mit der diese Technologie unsere begrenzten Ressourcen nutzt. Das sind Energie, Rohstoffe, aber auch landwirtschaftliche Nutzfläche, Transport- und Lagerkapazitäten etc.

Alle diese Dinge haben einen Preis, der durch viele Faktoren festgelegt ist. Kurze Wege und geschlossene Kreisläufe können große Vorteile bieten, wenn die Randbedingungen im Markt entsprechend gesetzt sind. Der fossile Treibstoffverbrauch in unserer Speditions- und Landwirtschaft ist hoch subventioniert, das muss man erst mal unterbieten mit einer elektrischen Lösung.

Ein interessentes Projekt aus England und soll 2017 auf den Markt kommen.
ingenieur.de/Themen/Elektrom … ammenbauen
LGH

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