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Elektro-Interessent aus Düsseldorf

Ja, das mit dem Kofferraum sehe ich entspannt … schade, dass Tesla leider keinen E-Kombi im Angebot hat. Das Model Y schaut irgendwie drollig aus und die Reichweite ist mir mit über 100km weniger ehrlich gesagt zu wenig.

Was für Strecken fährst du denn so, dass dir die Reichweite so wichtig ist?

Dass auch ein Model 3 LR in der Realität nur einen Bruchteil der 600km WLTP schafft, ist die bewusst oder?

Mir wäre ein SR+ mit LFP Akku durchaus eine Überlegung wert. Dank inzwischen sehr guter Ladeleistung ist man da auch nach 20 Minuten Supercharger wieder für ~200km unterwegs. Beim LR sind das ~250km in 20 Minuten.

ich fahre in der Regel nur Kurzstrecke und ab und mal dienstlich als auch privat Langstrecke . Bin einfach Allrad gewohnt und möchte auf die Vorzüge, als auch die knapp 100 km mehr Reichweite einfach nicht verzichten.

Mir ist schon klar, dass auch ein LR so 300-350km max. schafft in der Realität.

Kaufpreis und Kosten sind für mich egal, da Firmenwagen.

Just my 2 Cent :slight_smile:

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Klar, dienstlich sieht die Sache eh ganz anders aus. Ich wollte nur noch mal einwerfen, dass die Ladeleistung auch sehr wichtig ist. Die ist aber bei Tesla i.A. bei allen Modellen sehr gut, wenn auch nicht mehr konkurrenzlos.

Auf FSD oder EAP würde ich privat auf jeden Fall verzichten, dienstlich muss es halt ins Budget passen :sweat_smile:
Evtl. ist wegen BLP auch das Nachbuchen besser. Da ist es genauso teuer wie beim Autokauf. Mit Leasing sieht es möglicherweise anders aus.
Und es soll ja jetzt auch endlich als Abo angeboten werden. Wenn du das abrechnen kannst, ist das möglicherweise die beste Option.

Sorry … als Neuling, klärt mich mal bitte auf:
SR = Short Range, also Basis Model
LR = Long Range mit Dual Motor
EAP = Enhanced Auto Pilot
FSD = ???
BLP = ???
LFP = China Akku ?!?

Ihr haut hier mehr Shortcuts raus als manche Börsianer :smiley:

Das meiste steht im Glossar:

Der BLP ist der Bruttolistenpreis, der meines Wissens für den geldwerten Vorteil herangezogen wird. Das müssten Dienstwagenfahrer aber besser wissen :wink:

SR ist übrigens Standard Range und Tesla hat ihm sogar noch ein + geschenkt. Nicht so abwertend werden :stuck_out_tongue: :rofl:

Beim Autopilot gibt es aktuell 3 Ausbaustufen:
AP = Standard Autopilot, im Lieferumfang enthalten, bietet alle Sicherheitsassistenten, adaptiver Tempomat mit Abstandsregelung (TACC), Lenkassisstent
EAP = Enhanced Autopilot, aktuell +3800€, bietet zusätzlich automatische Spurwechsel (inkl. Autobahnkreuzen), selbstständiges einparken und Herbeirufen
FSD = (Volles Potential für) Full Self Driving, aktuell +7500€, bietet nur Ampel- und Stoppschilderkennung (Autopilot hält bei roten Ampeln an) und ganz viele seit langem versprochene Funktionen

Ich konnte EAP Anfang des Jahres 2 Wochen testen. Auf deutschen Straßen funktioniert nur das Autopark einigermaßen. Die Spurwechsel sind viel zu langsam. Generell nutze ich den AP aber sowieso kaum, weil der ja bei 150 km/h abgeriegelt ist und in der Stadt nicht freigegeben ist.

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okay … :slight_smile:

spannend allemal.
Irgendwie vermisse ich ein wenig die persönliche Schiene bei Tesla,
beim alten BMW Dealer kennt man fast jeden, es gibt Nachlässe und auch mal einen Leihwagen for free …
Bei Tesla wirkt es alles steril und online, dazu 8 Seiten Checkliste für eine unpersönliche Wagenübergabe … da fragt man sich welcher Wanderarbeiter dort drüben ein Auto lustlos zusammentackert :smiley: (durchaus ironisch gemeint)
Anders, ob das nun alles besser ist wage ich mal zu bezweifeln.
ABER … sie haben derzeit ein Produkt was die dt. Konkurrenz nicht hinbekommt.
Mangel mehr hin oder weniger … whatever.
Am Ende wechselt man von WEISS, also altbekannt und gewohnt … auf SCHWARZ… ein wenig die spannende Black-Box.
Ich muss es noch ne Runde auf mich wirken lassen und tendiere mittlere zu weder EAP noch FSP … scheint ja irgendwie das Geld nicht wert zu sein bis dato.

Und mit Dingen wie BLP … darum kümmert sich die holde Fee im Fuhrparkmaneagement :slight_smile:

So unpersönlich finde ich das gar nicht, um ehrlich zu sein. Nach meiner ersten Anfrage rief eine freundliche SA bei mir an, mit der ich danach einige Mails und Telefonate hatte, die denen mit meinen bisherigen Autohändlern in nichts nachgestanden haben. Bei der Probefahrt habe ich dann eine neue „Betreuerin“ bekommen, die mich bis zur Auslieferung begleitet hat. Ich glaube, je persönlicher man auf die SA zugeht, desto persönlicher ist auch die Kommunikation in Gegenrichtung. Klar, man hat nicht seinen „Werkstattbuddy“, aber ich hoffe, den so bald auch nicht zu brauchen.

Und was die Übergabe angeht: Auch da war immer ein Mitarbeiter in der Nähe, der lächelnd Fragen beantwortet hat und sofort zur Stelle war, wenn man ihn brauchte. Ich habe den Wagen übrigens ohne achtseitige Liste in Empfang genommen. :wink:

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Gut zu wissen,
man wird halt zu Beginn einfach mit Information, welcher Art auch immer, leicht überfrachtet.
Ich werde einfach mal zur Probe fahren und dann schauen wohin die Reise mal gehen kann. Es bleibt spannend allemal und reizvoll on top.

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Das ist sicher der beste Plan. Ich habe auch das Probefahrt-Prozedere in Düsseldorf als sehr angenehm empfunden, trotz Corona. Mein Tipp, auch wenn es schwer fällt: Nicht allzu sehr verrückt machen (lassen), ich hatte irgendwann nach der Bestellung echt Bauchschmerzen, weil ich völlig informationsüberflutet war. Unzählige Youtube-Videos mit teils widersprüchlichen Infos, Artikel in den Medien und dann noch ellenlange Threads hier. Am Ende habe ich mich auf mein Bauchgefühl verlassen. Die Probefahrt hat Spaß gemacht, diesen Spaß wollte ich bei jeder Fahrt haben und das mit einem Auto, das meinen persönlichen Ansprüchen genügt. Das tut mein schwarzer LR, der mir - toi toi toi - genau so gefällt, wie er ist und mir jedes Mal, wenn ich losfahre, genau den Spaß bereitet, den ich mir erhofft habe.

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So ist es das beste. Geh möglichst genau so an die Sache ran, wie du es mit jedem anderen Wagen machen würdest. Fahr ihn und wenn es taugt, bestell ihn. Wenn nicht, dann nicht. Es ist ein Auto, nicht das Schicksal der Menschheit. Und dass die meisten hier, inklusive mir, eher pro Tesla und besonders M3 sind, sollte nicht verwundern. Andererseits würden sich einige eher im Motor Talk tummeln und sich darüber auslassen wie schlecht alles ist :smiley:

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Das Reichweitenverhältnis von Model 3 und Y ist ein wenig seltsam: Auf der deutschen Seite ist es 614 versus 505 km, wobei der 3er-Wert als WLTP und der Y-Wert als WLTP geschätzt angegeben ist. Das Y hat hier also rund 18% weniger Reichweite.

Auf der US-Seite ist das Verhältnis 326 versus 353 Meilen (beides EPA estimates), also nur 8% weniger. Ich vermute, dass der reale Unterschied eher dem US-Verhältnis entspricht. Er wird natürlich auch von der Geschwindigkeit abhängen: Bei geringem Tempo dürfte der Unterschied klein sein, bei höherem Tempo spielt dann der grössere Luftwiderstand des Y stärker hinein.

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Der Unterschied zwischen den neuen LR und SR+ ist bei knapp 30kWh. 53kWh zu 81kWh

In 20 Minuten SR+ bekommst du ca. 30-35kWh rein.
In 20 Minuten LR 2021 bekommst du ca. 45-50kWh rein.

Wenn du also 200km mit 35kWh SR+ schaffst, sind das bei gleicher Fahrweise 280km beim LR. + Die weiteren ca. 150km am Start, macht also ca. 700km mit einem Stopp LR, vs 2 aber eher 3 mit SR+.

Deine Rechnung stimmt vorne und hinten gar nicht.

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Das ist leicht zu erklären, das sind die Schätzwerte aus 2019 als das Fahrzeug vorgestellt wurde. Seitdem wurde das Model 3 aber mindestens 4 mal überholt und neulich auch größere Batterie erhalten. Die Werte sind nicht vergleichbar.

Das Model Y wird einfach „unterverkauft“(zu teuer angegeben und zu wenig Reichweiten), damit die Leute sich ein Model 3 kaufen und nicht warten, weil es noch Probleme mit Giga Berlin gibt. Tatsächlich wird das Model Y aber, falls mit den neuen Batterien ausgeliefert, die Reichweiten von Model 3 deutlich übertreffen.
Der Unterschied Model 3 zu Model Y mit gleicher Bereifung liegt bei 5%. Mit gleicher Batteriegröße.

Falls fat cells, kann man noch 20%-30% mehr Reichweiten für das MY annehmen.

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Ich wollte mir nach meinem 4er entweder einen gebrauchten i8 oder den neuen 330e holen.

„Aber der Plug-In ist für mich ein Kompromiss der nur die Nachteile beider Antriebsarten mit sich bringt und daher eher reizlos.“

Exakt das waren auch meine Gedanken :wink: ganz oder gar nicht.

Also Probefahrt mit dem Tesla und dann nach einer Nacht „drüber schlafen“ gekauft.

BMW war echt nicht schlecht und ich hatte auch überlegt auf den „i4“ zu warten. Aber der hat auch die gewöhnungsbedürftige Front :wink: entweder liebt man sie oder man schüttelt nur den Kopf.

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Tha wohl wahr, alle BMW i-Modelle gefallen mir leider einfach nicht, plus die karge Reichweite und langsame Aufladung.
All in all merkt man, dass bei fast allen deutschen Herstellen noch zu 99 Prozent die Verbrenner Gene drin sind.
Den ID4 durfte ich neulich mal bewegen und ich war mega enttäuscht, sowohl von der Performance, als auch vom Verbrauch mit knapp 25kWh auf 100km.
Das Laden an einer Allego Säule war dann großes Kino, aber Drama will oder braucht man im Fall des Falles eher weniger. :slight_smile:
Am 25.05. werde ich mal ausgiebig das Model 3 LR testen … ich bin mehr als gespannt :slight_smile:

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Ich bin auch überglücklich mit meinem M3 LR. Bilder gibt’s auf instagram bei helena.hestia. Dort findest du auch unter den posts meinen Referenzlink falls du noch keinen hast zur Bestellung um an freie supercharging km zu kommen (: Liebe Grüße und zöger nicht zu lange. Es lohnt sich! :100: Helena

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Hallo Mario, vielen Dank für Deine Vorstellung hier im Forum!
Ich wünsch Dir viel Spaß hier und viele spannende Erkenntnisse.

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Weis ja nicht, ob man das hier schreiben darf: Ich bin vor wenigen Monaten vom Tesla angesprochen worden, ob ich Beta-Tester werden möchte uns fahre seitdem EAP für lau, gut, oder?

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Sooo,

hatte heute mal die Gelegenheit in Düsseldorf ein Model 3 LR 2021 für eine gute Stunde zur Probe zu fahren.
Zuerst einen Schritt zurück … als ich ankam habe ich mir mal eine Reihe Model 3 die schön nebeneinander standen in Ruhe angeschaut hinsichtlich Verarbeitung und Mängel (ist ja anscheinend das einzige Kfz für das es eine 8-seitige Checkliste zur Übergabe gibt).
Ehrlich gesagt, wenn man auf einige Punkte angefixt ist, fallen einem schon deutliche Qualitätsunterschiede z.B. zu BMW und Co auf … Spaltmaße, Einfassungen, Lack, Radläufe etc. Ich dachte mir nur … wie kann man Autos so leidlich zusammentackern ?!?.

Aber sei es drum, dann mal auf zur Probefahrt. Netter Empfang, Auto ausgesucht, eingestiegen und los. Alles easy, auch die Konfiguration (lässig mit voller Rekuperation, also One-Pedal-Drive), Spiegel und Co. ging super easy von der Hand und es ging los. Generell muss ich sagen an die Bedienung gewöhnt man sich intuitiv sofort.
MEGA. All in all nicht härter oder rumpeliger als mein aktueller 3er. Das Fahren an sich macht einfach nur Laune, der Durchzug und die Ruhe … aber was erzähle ich Euch hier.
Am Ende ging die Zeit dann doch viel zu schnell um (wäre gerne mal an einen Supercharger gefahren, etc.). Bin in der Zeit gut 90km gemäß meinem Fahrprofil durch die Lande gecruist. Wetter mit 10 Grad, Wind und immer mal eine Regenschauer eher aprilmäßig. Klima auf 21 Grad, Wischer lief ab und an bei Bedarf und die Sitzheizung war auch die Hälfte der Zeit auf der kleinsten Stufe an.
Am Ende standen auf der Verbrauchsskala 15,8 kWh. Bin weder geschlichen noch übermäßig auf dem Gas gestanden. Kann den Wert noch nicht so ganz Einnorden, war aber positiv überrascht wie genügsam der Wagen ist.

Fazit:
Tut mir sehr leid BMW, der nächste wird zu 99 Prozent elektrisch. Bleibt noch offen ob ein Model 3 LR oder ein Model Y LR.

Kommt Zeit kommt Rat.
In diesem Sinne … :slight_smile:

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