Impressum / Datenschutz Forumsregeln
TFF FORUM TFF E.V. SUPERCHARGE-ME
TFF Forum

Elegante Argumente für E-Fahrzeuge

.

Kennst du meinen Beruf ?

Offenbar nicht…

Gruß SRAM

Bevor hier alle aufgrund SRAMs Zahlen LIthiumverbindungen per se für tödlich halten:

Lithiumhydroxid (das hat SRAM sicherlich gemeint, und das würde auch entstehen, wenn
man den Li-Akku öffnet und Wasser draufkommt) sollte man nicht zu sich nehmen, da es stark basisch
ist und den Verdauungstrakt verätzt.
Mit dem selben Grund könnte man dann aber auch die Toxizität von Natrium- und Kaliumverbindungen
beklagen, deren Hydroxide genauso wirken.

Aber diese Frage ist wohl nur für Leute interessant, die Batterien essen wollen…

Jetzt schon : Batterieesser :laughing:
Arnd you saved my day :mrgreen:

„Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift. Allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist“, sagte Paracelsus zu Beginn des 16. Jahrhunderts.

… bevor das wieder in sinnfreie Diskussionen ausartet… (Zitat Udo) ist etwas Grundlagenwissen bzw. Information hilfreich.
Wer es genauer wissen will kann sich z.B. hier schlau machen:
dguv.de/ifa/Gefahrstoffdaten … /index.jsp
Aber da wir im Forum nicht nur Chemiker haben und dieses Thema auch nicht in den Threat passt ist diese Diskussion sicherlich nicht zielführend.
EG
Martin

Als Argumente für E-Fahrzeuge ist vielleicht auch die Motivations-Umfrage ein bisschen relevant: Umfrage: Hauptmotivation für Kauf von Elektrauto

Damit lässt sich ev. erkennen, welches Argument am meisten zieht.

Die ehemals von mir erstellten Argumente müssen nun in 2014 zum Teil geändert werden.

Die Frage nach der Reichweite beantworte ich inzwischen wie folgt:

„Warum fragen Sie nach der Reichweite? Wir haben das Jahr 2014, und Tesla hat Ende des Jahres Deutschland zum großen Teil mit Superchargern versorgt und dann weiter Europa vom Norden bis Süden. Man fährt weite Strecken also über SuperCharger. Man braucht keine besondere Reichweite mehr, sondern muss nur noch die Strecke zum nächsten SuperCharger schaffen. Und zuhause braucht man den nicht.“

goingelectric.de/forum/renau … t4050.html

Noch eine Fundgrube zur Argumentensammlung. Wenn ich Zeit hab, versuch ich mal zu bündeln, zusammenzufassen.

Warum überhaupt Argumente für E-Fahrzeuge? Wusste nicht, dass wir uns rechtfertigen müssen :slight_smile:
Einfach den Spieß mal umdrehen und nach Argumenten für Verbrenner im 21ten jahrhundert fragen. Da kommt dann auch eher selten was handfestes :wink:

+1

EG
Martin

So mach ich das auch in letzter Zeit, und zwar mit riesigem Erfolg.

Ihr kennt doch die erste aller Fragen: „Wie weit kommt der?“
Seit einem Monat antworte ich nicht, sondern frage zurück: „Wie weit fahren Sie?“
Stille.
Ich: „Nee, im Ernst, denken Sie doch mal nach.“
„Ja, schon, aber im Urlaub fahren wir auch mal Langstrecke …“

hs

Möchte diesen Fread nochmal nach oben bringen.

Anstoß war der Testbericht zum Model S in einem österreichischen Printmedium. Der Autor sprach bei der Abgasbehandlung eines Dieselmotors von „Schadensbegrenzung“. Den Punkt möchte ich noch mal aufnehmen!

Welche konstruktiven Maßnahmen beim Verbrenner fallen unter die Rubrik „Schadensbegrenzung?“

  • Abgasbehandlung, Katalysator, Lambdasonde, AdBlue: alles Dinge, um die Schadstoff-Emissionen zu reduzieren. Wobei CO2 hier nicht als Schadstoff gesehen wird und auch nicht vermieden werden kann.
  • Schaltung: Das Drehmoment entfaltet sich nur in einem engen Drehzahlbereich. Über schwere und teure Schaltungen wird das mechanische Moment an die Antriebsräder übertragen. Der Antriebsstrang beansprucht meist den ganzen Frontraum, oft quert auch noch ein Tunnel die Fahrgastzelle.
  • Dämmung: zig Kilogramm Dämmstoffe reduzieren den Lärm (nach innen und außen). Motorlager reduzieren die Vibrationen. Im Abgasstrang sitzt ein Schalldämpfer.
  • Kühler: ohne Kühlung würde der Verbrennungsmotor nach wenigen Umdrehungen aufhören zu funktionieren. Ein Wasserkühlkreislauf braucht genügend Füllstand, eine Umwälzpumpe (möglichst temperaturgeregelt), einen Radiator mit Lüfter, Frostschutz, und muss mit den sehr hohen Temperaturen klarkommen.
  • Traktionskontrolle: Da der Verbrenner sein Drehmoment erst mit der Drehzahl aufbaut, muss über zusätzliche Maßnahmen wie elektronische Bremsung oder Eingriff in den Motor das Durchdrehen der Räder reduziert werden. Die Latenzzeiten sind groß.
  • Abwärme: besonders in Straßentunneln staut sich die Hitze enorm, die die Verbrenner-Autos abgeben, rund 7kW im Standgas. Die Temperaturen erreichen rasch 30°C, weshalb die Klimaanlagen eingeschaltet werden und noch mehr Spritverbrauch und Hitze produzieren.

was wäre noch aufzuführen?

Ganz klar die Ölschmierung, welche folgende Funktionen erfüllt, alle Verbrenner-spezifisch: Schmierung, Kühlung, Dichtung, Reinigung, Schutz.

Und die Drosselklappe beim Ottomotor, welche nötig ist, damit eine stöchiometrische Verbrennung möglich ist, aber einen Widerstand im Ansaugtrakt erzeugt und daher den Verbrauch bei geringen Lasten in die Höhe treibt.

Zudem gibt es im Moment Ärger, weil die Benziner mit Direkteinspritzung viel zu viel Feinstaub produzieren.

Beides hat ein Tesla derzeit aber auch!
Traktionskontrolle kann man abschalten. Die Akkuklimatisierung sollte aber bitte immer gut funktionieren, so dass nichts schlimmes passiert.

Kühlung: Stimmt, hat Tesla auch, aber die kann eine Grössenordnung kleiner, weniger komplex und damit günstiger ausgeführt werden.

Du hast schonmal die Bilder des offenen Akkupacks gesehen?
Das würde ich nicht als weniger komplex bezeichnen.

Um das noch etwas zu veranschaulichen: Elektromotor und Akku, also die Teile am Elektro-Auto, die am heißesten werden, arbeiten auch unter maximaler Last im Temperaturbereich unter 100 Grad Celsius. Eine ganz normale Abgasanlage wird im normalen Betrieb (nicht Kurzstrecke) einige 100 Grad heiß, bei sportlich gefahrenen Sportwagen gern auch mal deutlich über 1000 Grad Celsius. Ähnliches gilt für bestimmte Teile des Motorblocks. Da leuchtet jedem sofort ein, dass nicht nur die Kühlung ganz anders dimensioniert sein muss, sondern dass von den hohen Temperaturen der Bauteile im Verbrenner im Falle eines Unfalls auch ganz andere Gefahren ausgehen… zumal der Verbrenner große Mengen extrem leicht entzündlicher Flüssigkeiten mit sich führt… :blush:

Ich würde das MS Kühlsystem nicht gerade als weniger komplex bezeichnen wenn man bedenkt welcher Aufwand bei der ökonomisierung von Kühl in (ab)Wärme betrieben wird…alleine schon die Kopplung der verschiedenen Kühlkreislaufe!
Äußerst elegant- wie ich finde!