Einstiegsversion nur mit 45 kWh Batterie ?

ich würde auch ein P10D nehmen, solanges es die 345km für 35’000USD netto schafft. [emoji13]

Das ist das M III S10NFC (Nano Flow Cell) in Zusammenarbeit mit Quant.

Ich habe gehört, das könne man dann auch mit dem Handy per NFC nachladen, falls man doch mal liegenbleibt.

Aber nur bei Vollmond! :laughing:

45kWh sind viel zu wenig. Alles unter 60kWh Standard mit Option auf 70-bis 80 führt bei mir zu einer sofortigen Sortierung.

Das wäre dann auch das Ende von Tesla ganz einfach.

Hatten wir nicht schon ausgerechnet, wie viel kWh wir für 320 km Realreichweite benötigen? Vollstellbar wären auch Mini-Upgrades, bspw. 80 km mehr Reichweite für sagen wir XXX,00 Euro.

Ich denke nur über die Batteriegrösse zu urteilen ist zu kurz gedacht.
Nehmen wir mal an Tesla zaubert ein M3 mit 100Wh/km, dann würden 45kWh locker reichen.

Also, ich glaube da hast Du einen klaren Fall von übersteigerter Erwartungshaltung. 45 kWh reichen nach NEFZ wahrscheinlich gerade für die versprochene Reichweite, 50 passen sehr gut. Zudem vermutlich 4 Module weniger an Bord und alle min. 10% schmaler wegen Platz, also unterstellen wir mal einen 90er mit 16 Modulen, dann kann ein M III mit den selben Zellen (12 Module mit 90% der Kapazität des MS) ziemlich genau 60 kWh erreichen und das erwarte ich realistisch als Obergrenze, sollte es bis dahin ein 110er MS Akku geben werden es 75. Nun wird Tesla nicht ohne Not, wenn ein 45er oder 50er reicht für das Reichweitenversprechen und die von den allermeisten benötigte Reichweite, einen 60er oder 70er als Einstieg anbieten. Das wäre schlecht für Tesla, das M III muss Preis- nicht (nur) Reichweitenerwartungen erfüllen.

Es deutet alles auf einen Einstieg um 50kWh hin und ein Top-Modell mit 75, wenn die Zellen den entsprechenden Fortschritt machen. Mehr als das würde ich realistisch nicht erwarten oder mich nach was anderem umsehen. Wenn Du mit 50 kWh Basis und 60-75er Option leben kannst O.K., auf die 75 musst Du aber denke ich warten bis es auch ein MS 110 gibt. Meine Glaskugel mit ein paar Annahmen die ich aber für ziemlich realistisch halte.

Daran glaube ich nicht, das wird immer noch ein Auto mit breiten Reifen und nicht Fahrradschläuchen wegen der Beschleunigung, 1,8 Tonnen, etc. Da ist ein solcher Sprung nicht zu erwarten, wenn es sicher mit 20kWh 130km/h für eine Stunde auf der Autobahn schafft ist schon gut. Klar bei langsamer Fahrt geht weniger.

ohh Mann, langsam denke ich, dass du mich nicht verstehen WILLST. Ich wollte sagen, dass ein Faktor wie z.B. die Batteriegrösse nix über das Verhalten des Auto aussagt, ohne den Faktor in Relation zu einem anderen z.B. dem Verbrauch zu setzten.

Als einer von GM einem Analysten vorgerechnet hat, dass das Model 3 in der Produktion viel zu teuer für den Verkaufspreis von 35k USD sein wird, hat sich ein Tesla-Mitarbeiter in das Telefongespräch eingemischt und berichtet, dass:

  • Tesla die Batterie bereits heute für <$190/kWh herstellt und die Annahme des GM-Typen daher komplett falsch war
  • Das Model 3 in der Basisversion eine Batterie haben wird, die kleiner (!) als 60kWh ist und daher in der Produktion weniger als 60*$190=$11400 kosten wird

Somit müsstest du stornieren. Oder der Tesla-Mitarbeiter hat es falsch gesagt.

Dass es das Ende von Tesla ist, glaube ich aber nicht. Ich nehme auch jede Batteriegröße, solange sie die 200 Meilen packt. Jedenfalls solange es nicht nur nach NEFZ, sondern EPA ist.

Tesla bietet heute das „fette“ Model X mit 60 kWh und 200 Meilen EPA-Reichweite an. Das der Einstieg vom Model 3 darunter liegt halte ich für beschlossene Sache.
Die Fokusierung auf die große Batterie halte ich auch für etwas übertrieben. Das Gesamtkonzept muss halt rund sein. Dein 85er war zum Kaufzeitpunkt (also ohne Supercharger) sicherlich weniger langstreckentauglich als ein heutiger 60er mit SuC und Chademoadapter.

Die 45kWh im Titel halte ich aber für zu gering. Damit werden 215 Meilen EPA schon schwierig. Ich gehe von 50 kWh offiziell aus, erwarte aber das ein paar kWh mehr verbaut werden.

Gruß

Bernhard

Also ich lasse mich nicht von gemutmaßten 45kwh beeindrucken. Auch bringt ein Vergleich mit Model S gleichen Zellen nichts, wo wir doch wissen, dass 21-70er Zellen produziert werden sollen. Hier ergibt sich sowieso ein neues Package.
Zudem wird auch bei den zusätzlichen Optionen vom Teslaratiposter immer von runtergerechneten Model S Optionen geredet. Alles nach seiner Meinung!
Ein Glück, dass dieser Thread nicht harte Fakten heisst :sunglasses:
Ich bin mir sicher, wer mehr als die 345km EPA und Allrad haben will, zahlt deutlich mehr als 40000 Euro.

Das schätze ich ziemlich realistisch ein. Meine Überlegungen:

50 kWh brutto wären dann vielleicht 45 oder im Extremfall vielleicht sogar 47 kWh netto und ein Verbrauch von 130 Wh/km bzw. 136 Wh/km könnte nach EPA hinkommen.

Warum glaube ich das?

Das MS60 schafft nach EPA 208 Meilen, hat also 3.3 % „zu wenig“ Reichweite. Netto nutzbar sind von den propagierten 60 kWh vielleicht 55 kWh (weiss das jemand genau?), also 17 % mehr als ein Akku, der netto 47 kWh hat. Berücksichtigt man die 3.3 %, die das MS60 Reserve hat, sind es 21 %.

Das M3 müsste demnach einen um 21 % geringeren Verbrauch aufweisen, um mit 47 kWh die 200 Meilen hinzukriegen.

Beträgt das Gewicht tatsächlich 1800 kg, ist es um 8.2 % leichter als ein MS60 (1961 kg gemäss Wiki).
Das Gewicht müsste bei der Einstiegversion mit dem kleinen Akku aber etwas geringer sein, schätze ich. Die Differenz zum MS 60 scheint mir hier etwas klein. Anyway.

Vermutlich wird das M3 etwas schmalere Reifen haben als das MS, weshalb der Rollwiderstand weiter sinkt als nur um diese gewichtsbedingten 8.2 %.

Die Stirnfläche wird garantiert kleiner, nur um wieviel ist unbekannt. Ebenso der Cw-Wert.
Angenommen, ein Cw-Wert von 0.20 wird erreicht (ich meine, Elon hat sich mal in diese Richtung geäussert) und die Stirnfläche ist 6 % schmaler und 6 % niedriger, so bedeutete dies einen um gut 26 % geringeren Luftwiderstand.

Wir sparen also mindestens 8 % Roll- und 26 % Luftwiderstand. Die Reifen werden das noch optimieren und alles andere ist nur vorsichtig geschätzt.
Es sollte also möglich sein, die erforderlichen 21 % beim Verbrauch einzusparen. Der 50 kWh-Akku reicht, wenn 47 kWh nutzbar sind. Vielleicht verbaut Tesla ja 52 kWh und vermarktet ihn trotzdem als M350.

Hi reniswiss
Ich denke 55 kWh sind nötig.
Basierend auf deinen Annahmen und Rechnungen:
Um 21% sparsamer als der MS60 zu sein müsste der Luftwiderstand und Rollwiderstand (also Gewicht) um jeweils diesen prozentualen Wert geringer sein. Bei der guten Aerodynamik dürfte der Rollwiderstand bei EPA schon gegenüber dem Luftwiderstand dominieren.
21% beim Gewicht gegenüber dem MS 60 einzusparen dürfte kaum möglich sein mit nicht voll Alukarosse und günstiger Produktion (macht das Fahrzeug tendenziell schwerer da man weniger filigran konstruieren kann).
Gruß Helmut

Da sich der Luftwiderstand ja exponetiell verhält, ist das nicht so eindeutig zu sagen. Einer der beiden Widerstände kann auch mehr als 21 % besser werden, dann darf der andere etwas schlechter sein. Das Verhalten ist aber stark geschwindigkeitsabhängig.

Das ist gut möglich, ja. Ich weiss jetzt nicht, was mit speziellen Reifen(-dimensionen) noch machbar ist, aber vielleicht ist da noch ein Stück zu holen.

Ich habe meine Zweifel, dass mit Alu wirklich sooo viel Gewicht gespart werden kann. Siehe Felgen.
Aluminium hat einen E-Modul von 72 GPa, während Stahl bei 210 GPa liegt. Die Dichte von Aluminium liegt bei etwa 2.7 (legierungsabhängig) und die von Stahl bei etwa 7.8 (ebenfalls legierungsabhängig). Bei Bauteilen, die kritisch bzgl. Steifigkeit sind, hilft Aluminium also quasi nichts.
Geht es um die Festigkeit, liegt zwischen Stahl und Aluminium ungefähr ein Faktor von 2. Die Gewichtsersparnis wird also auch hier zu einem Teil von den geringeren mechanischen Eigenschaften kompensiert. Auch Stahl kann leicht sein, wird er richtig eingesetzt.
Es müssen übrigens nicht 21 % Gewichtsreduktion stattfinden, da schmalere Reifen noch etwas mithelfen und weil der Luftwiderstand schon mehr als 21 % besser ist.
Nehmen wir an, wir brauchen 15 % weniger als beim MS60 wären das 1667 kg.
Bei Bauteilen wie der Frunkhaube kommt möglicherweise weiterhin Aluminium zum Einsatz, da diese weder festigkeits- noch steifigkeitsrelevante Eigenschaften hat.
Bestimmt kommt eine kleinere und leichtere DU zum Einsatz und die Akkuzellen dürften durch den neuen Formfaktor auch noch etwas leichter werden. Das Akkugehäuse kann vermutlich auch leichter werden, aktuell ist es ziemlich robust. Vielleicht hilft hier eine Bodenplatte aus Stahl in Kombination mit einer Stützstruktur aus Alu. Ein hochfestes Stahlblech hält so einiges vom Eindringen ab und eine Stützstruktur kann leicht und steif sein, wenn sie keine hohe Festigkeit braucht.
So ein 1/4" Aluminiumblech, wie es aktuell verbaut ist, wiegt so einiges. Der Quadratmeter schlägt mit etwa 18 kg zu Buche und es dürften drei oder vier sein.
Bremsscheiben können auch kleiner werden, da kommen gleich ein paar Kilos zusammen. Eine vordere MS-Bremsscheibe hat afaik 12.7 kg.
Ich bin sicher, es gibt durchaus einiges Potential für Gewichtseinsparungen, das nichts mit der Karosserie selber zu tun hat. Vielleicht kriegen die das tatsächlich hin.

Du übersiehst den Effekt, dass bei einem Material mit geringerer spezifischen Dichte bei gleicher Masse durch größere Blechdicke automatisch das Widerstandsmoment des jeweiligen Bauteils steigt. (Blech dicker = größere Entfernung von der Nulllinie)
de.wikipedia.org/wiki/Widerstandsmoment
Gerade bei Konstruktionen wie eine Autokarosserie die viel Anteil an Flächen hat die statisch nicht auf reine Zugbelastung ausgelegt werden können ist das sehr wichtig.
Deswegen ist eine Alukarosse sehr wohl erheblich leichter als aus Stahl. (Das was man oft liest, dass mit hochfesten Stählen und intelligenter Konstruktion man auch deutlich leichter bauen kann, sollte man nicht überbewerten.)

Okay… Es geht ja nicht um zwei kWh hin oder her aber die Erfahrung mit unserem i3 dem Zoe im Winter kombiniert mit dem Model S85 im Winter und mit dem Roadster sagen mir ganz klar dass 55 kWh eine absolute mindest Größe darstellt.

Und für ein Model 3 dann 70.000€ auszugeben um es einigermaßen nutzen zu können halte ich für verkehrt.

denk nur mal daran mit dem m3 im Winter in die Berge zu fahren und das mit weniger als 55kWh.

Unser i3 braucht in Winter mehr als 200Wh und das wird das M3 auch brauchen.

Und M3 Kunden wollen vermutlich nicht alle nach St Anton :slight_smile:

Hier noch ein schöner Artikel der zeigt die Richtung an. Das Model 3 braucht für Deutschland einen Akku 55 bis 60 kWh.

m.spiegel.de/auto/fahrberichte/a … &start=550

Sollte dieser nicht für faires Geld geliefert werden wird es nach meiner Ansicht nach sehr schwer werden mit einem Erstwagen.

Wir kommen nie auf die Idee mit dem i3 eine Strecke größer 130 km zu fahren weil es dann schon nervig werden kann.

Für die allermeisten liegen die täglichen Fahrstrecken deutlich unter 100km. Mit 200 realen km würde ich z.B. ohne Sorgen zu 100% der Tage auskommen, Langstrecken fahre ich Bahn oder fliege. Wenn ich 1x im Jahr damit nicht auskomme kann ich mir ein Auto mieten. Die antiquierte Forderung nach einem Auto das auch noch die 2 Langstrecken im Jahr schafft und dafür aber beliebigen, 98% der Zeit völlig unnötigen Aufwand treibt sind denke ich ohnehin gezählt. Aber selbst wenn nicht, mit alle 2 Stunden 20 Min. Pause könnte man selbst ein 50kWh M III auf Langstrecke mit nehmen, ein 60er allemal.

Ich fürchte aber weniger als das MS wird das MIII nicht verbrauchen, zumindest nicht deutlich. Etwas weniger Rollwiderstand/Gewicht, der cw-Wert des MS ist schon ziemlich gut, etwas weniger Stirnfläche in der Breite. Etwas Fortschritt. Wenn da alles in allem 10% rauskommen wäre toll, sind aber auch 18 statt 20 kWh real auf 100km und nicht 10…