Einsteiger TeslaMate oder Teslalogger?

Hallo Alex106,

auch wenn es zu deiner Frage bereits passende Threads und Antworten gibt, möchte ich dennoch auch meine persönliche Meinung hierzu kundtun.
Ich persönlich habe mich sehr bewusst für TeslaMate entschieden, warum kannst du z. B. hier nachlesen:

Wie immer gilt, mach dir ein eigenes Bild, Bewertung ist immer subjektiv. Wenn ich hier lese, dass es ein Nachteil sei, dass kein kommerzielles Interesse hinter TeslaMate steht, entspricht das nicht meiner Bewertung. Aus meiner Sicht ist das ein großer Kritikpunkt an TeslaLogger. Wer jedoch irgendwann ohne Support dastehen wird, ist vermutlich der, der sich in ein halb kommerzielles Produkt eingekauft hat. Nur meine persönliche Meinung.

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Kommerzielles Produkt? Echt?
Code ist opensource, kann jeder maintainen oder verändern wie er will. Für ein fertiges Image für RasPi, damit man gar kein Aufwand beim Installieren hat, wird ein kleiner einmalige Betrag verlangt. Docker ist sogar komplett kostenlos.
Wo ist bitte schön ein kommerzieller Produkt?
TeslaFI ist ein kommerzielles Produkt, TeslaLogger nicht

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Eindeutig ist hier eins: die zahlen haben 0 Aussagekraft.
Ich vegebe ich nicht jedem Projekt was ich mag ein Stern, kann aber forken und wieder vergessen weil ich es jetzt nicht brauche, aber später, wenn doch besser finde.
Contributer: Viele Köche verderben den Brei, oder ander: weil Hauptentwickler es nicht selber schafft, braucht man so viel kleine Contributer… die 1-2x mal was gemacht habe und wieder still sind.

Wie gesagt, das sagt rein gar nichts über die Qualität aus oder ob ein Produkt besser oder schlechter ist

Zeig mir dein Projekt mit so vielen Stars.
Dein disrespect sagt alles, was beabsichtigst du mit solchen Äußerungen?

Natürlich ist es eine tolle Leistung so viele Stars zu sammeln und was soll schlecht daran sein, wenn sich viele an einem Open Source Projekt beteiligen?

Manchen kann man aber auch nichts recht machen :man_facepalming:

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Du hast mich falsch verstanden, ich finde es toll, dass ein Projekt so viele Sterne hat, nur hat es keine Aussagekraft zu diesem Thema, also zu Vergleichbarkeit. Hast du darüber nachgedacht, dass TeslaLogger so wenig Sterne haben kann weil man sich mit GitHub gar nicht beschäftigen muss? Für Sterne braucht man einen Github Account…
Somit sind TeslaLogger User viel einfacher unterwegs.
TeslaFI hat gar keine Sterne…die habe nicht mal Github… und trotzdem haben die richtig viele zufriedene Kunden :wink:
Jeder darf nutzen was er will, aber bitte nicht schlecht reden, weil man weniger Sterne oder weniger Contributer hat

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Ich habe mit keinem Wort etwas schlecht geredet.Warum sollte ich auch? Ich habe nur Erfahrungen mit TeslaMate und kann mir daher kein Urteil über die andere Software erlauben.

Ich habe lediglich auf die Behauptung reagiert, dass es sich bei TeslaMate um eine one man show handelt und daher die Zahlen recherchiert.

Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, dass ich stolz wie ein Schnitzel war als eins meiner Projekte mal über 200 Sterne gekommen ist.
Von daher habe ich großen Respekt für solche Projekte.

Das bedeutet aber in keinem Fall das ein anderes Projekt schlechter ist, es zeigt lediglich das diese Projekt sehr erfolgreich ist.

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Also hier gehts ja ganz schön heiß her!
Meine Tendenz ist immer noch in Richtung TeslaMate.
Ich werde mir aber eine 2. SD machen mit Teslalogger und mir das auch ansehen.

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Die 1800 Stars bei Teslamate kommen so zu stande, weil man über neue Versionen informiert werden will. Das ist bei Teslalogger nicht notwendig, da er ein automatisches Update macht. Die meisten Teslalogger Benutzer wissen nichtmal dass es Teslalogger im Github ist, weil sie das nicht wissen müssen.

Zu den Forks: Ich hab mir die ersten 30 Forks angeschaut. Kein einziges hat auch nur einen einzigen check-in in den letzten 12 Monaten. Ich könnte mir die Mühe machen weiter zu suchen, aber da wird nicht viel kommen.

Und ja, ich bleibe dabei Teslamate ist eine One Man Show. Der einzige, der außer Adrian noch ein bisschen aktiv ist, ist DrMichael. Er macht aber nur Grafana und hat ein Python Script gemacht. Mehr nicht. 23 Commits. Im Kern (Elixir) hat keiner was gemacht.

Vergleichen wir mal mit Teslalogger:

Der zweite Entwickler (superfloh247) hat 610 commits Ausschließlich im Kern vom Teslalogger und er kennt sich im kompletten Code aus. Er kann alles übernehmen, wenn ich morgen keine Lust mehr habe. Adminius hat zwar 171 commits, aber nur 2 oder 3 waren im Kern.

Wir können ja z.B. hier im Forum weiter schauen. Der Teslalogger Thread wurde so groß, dass man den teilen musste ansonsten hätte die Forum Software Probleme gemacht. So kommt der Teslalogger hier auf 9900 Antworten und 205.000 Aufrufe gegen 411 Antworten und 10.500 Aufrufe.

In 25 Jahre Softwareentwicklung habe ich eins gelernt: Open Source Projekte bleiben nur am leben wenn sie irgendwie einen Kommerziellen Background haben ansonsten ist das Projekt zum Scheitern verurteilt. Ich habe z.B. einen sehr erfolgreichen Logger und MQTT Schnittstelle für MPPSolar Wechselrichter. Seit 3 Jahren mache ich da nur noch das, was ich für mich brauche und das sieht man jetzt schon an Teslamate: ScanMyTesla Schnittstelle wird nicht implementiert, weil Adrian das nicht verwenden will. ABRP Schnittstelle wollte er auch nicht machen, das hat dann DrMichael mit einem Skript außerhalb von Teslamate realisiert. Vermutlich weil er in Elixir nicht klar kommt.

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Fairerweise bitte noch anmerken, dass Sie selbst der Hauptentwickler von TeslaLogger sind und daher wohl ein anderen, einschlägigen Blick auf die Produkte haben. Und danke für Ihren tollen Einsatz mit TeslaLogger! Ich sehe es sportlich, mehr Produkte beleben den Markt und sind in der Regel etwas Gutes.

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Wobei ich das etwas anderes sehe: Die User fordern die ODB/ScanMyTesla-Schnittstelle in der Regel nicht, weshalb alle mir bekannten Logger (von TeslaFi bis TeslaMate) dieses Feature nicht implementieren. Toll, dass Sie es mit TeslaLogger anbieten und damit ein Alleinstellungsmerkmal bieten! Ich glaube aber nicht, dass das Feature für den Großteil der User entscheidungsrelevant ist.

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Mein Auto, mein Haus, mein Boot…

… das klingt für mich nicht souverän, sondern eher nach einer Konkurrenzsituation, die man sonst nur im kommerziellen Umfeld findet.

Hier vermisse ich den Respekt für die Leistung des anderen Projektes.

Zu behaupten, die vielen Sterne sind nur einer Benachrichtigungsfunktion geschuldet ist schon fast frech.

99 Personen die sich an der Entwicklung beteiligen, wenn auch nur meist zu kleinen Teilen, zeigen mir dass die Community lebt und eingebunden wird.

Deine Gegenüberstellung hinterlässt bei mir ein Geschmäckle.

Wenn ich eins und eins zusammen zählen dann gelange ich zu dem Schluss, dass du ein finanzielles Interesse hast und daher so reagierst.

Für mich als normaler Nutzer stellt sich die Situation eher positiv da. Wir haben die Wahl zwischen verschiedenen Anbietern/Projekten, von denen jeder seine Stärken und Schwächen hat und können frei wählen.

Zwischen mehreren Open Source Projekten wünsche ich mir eine konstruktive Konkurrenzsituation und finde es auch gut, dass Platz für kommerzieller Anbieter bleibt.

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Welche Leistung meinst du genau? TeslaMate wurde 1:1 vom Teslalogger kopiert. Selbst Bugs wurden übernommen. Zumindest wurde das früher noch erwähnt. Jetzt hat man es wohl vergessen. Insofern vermisse ich den Respekt für die Leistung meins Projektes.

Schau dir bitte an wie viele davon am Kern von Teslamate beigetragen haben und wie viele einfach nur an Grafana Dashboards was gemacht haben. Dann sprechen wir weiter.

Du kannst mir glauben, dass wenn ich irgendwo zu Mindestlohn arbeiten würde ich unterm Strich mehr Geld verdient hätte.

Bei Open Source Projekte geht sowas eher in die andere Richtung. Da wechseln normalerweise die Programmierer zum anderen Projekt und eins wird sterben. In unserem Fall wird es eher nicht passieren, denn die wenigsten werden Elixir und C# gut können und Interesse haben zu wechseln. Adrian hätte sich ja auch an meinem Projekt beteiligen können anstatt es komplett zu kopieren. Für Pull Requests war ich immer offen.

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Context: Bin auch OSS developer, aber nicht so aktiv in die letzte Paar Jahren. Ich stimme voll zu den „OSS Projekte leben und sterben wegen Contributors“, aber… (Also, Entschuldigung wegen mein Deutsch).

Manchmal es ist nicht so einfach Pull Requests zu machen, oder man will eigentlich nicht, weil für Entwicklung:

  • TeslaLogger: Win (eventuell Mac, aber mit Einschränkungen) Entwicklung Environment, MySql, C#
  • TeslaMate: Elixir geht gut im Linux (apt-get install elixir), PostgreSQL, Elixir

Und dann, für Benutzung:

  • TeslaLogger: „native“ Raspi, Docker geht aber mit ein paar Bemühungen (glaube ich, habe nicht versucht) (von hier).
  • TeslaMate: „native“ Docker, Linux manuell (ohne Docker, als bare-metal) und auch FreeBSD unterstützt (von hier und die nächste zwei Links); das (Linux/bare-metal) macht Benutzung in ein „volles“ VM unter Linux einfacher, und m.M.n. ist das sicherer als unter Docker.

Ich, als Linux/Haskell/Python/etc. Entwickler, wurde viel gerner ein Pull-request an TeslaMate machen, nur wegen diese Unterschiede. Aber vielleicht genau das ist das Problem, das nicht so viele FP-Entwicklern gibt die auch ein Tesla haben. Oder wer weiss…

Ich kann mich vorstellen, dass TeslaMate wirklich „kopiert“ war, aber wegen die einfacher Linux-benutzung, und nicht wegen „Ich muss meine eigene Logger haben“. Aber, wie schon gesacht, wer weiss…

Sorry für den OT :slight_smile:

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Ich habe mir auch beides angeschaut und bleibe bei TeslaMate.
Ich finde die Konfiguration von Teslalogger reichlich kompliziert, erst einmal irgendwelche XML (?) Dateien zu editieren um seine Zugangsdaten einzutragen.

Auch finde ich die Dokumentation von TeslaMate um Welten verständlicher. Beispiel MQTT, was ich nutze, um den Brückenschlag zu HomeAssistant zu bekommen. Die Doku bei Teslalogger erklärt nur, welche XML (?) man editieren muss, der ganz große Rest ist dann große Raterei und/oder Logfiles auslesen.
Bei TeslaMate alles wunderbar mit diversen Beispielen dokumentiert:

Ein Dashboard brauche ich persönlich überhaupt nicht.

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Ich denke jetzt kommen wir zum Kern des Problems.

Ich kann dich in dem Punkt sehr gut verstehen. Das ist natürlich überhaupt nicht in Ordnung.

Ohne ins Detail gehen zu wollen sollten sie dir natürlich auch den gebührenden Respekt zollen und die Copyright Angaben und die Projekt-Verweis klar darstellen. Kommt zwar immer etwas auf die Lizenz an, unter der etwas veröffentlicht wird, aber das sollte das Mindestmaß sein.

Sehr wahrscheinlich gehst du schon länger mit diesem Problem um, für jemanden der neu in das Thema ein steigt ist das aber nicht direkt ersichtlich.

Als jemand dem etwas ähnliches passiert ist, wobei mein Projekt kommerziell ausgenutzt wurde und wird, kann ich nur sagen, dass dies mich vor weiteren Veröffentlichung abhält.

Das schadet der community, und genau von der erwarte ich dann auch den Rückhalt. Das gleiche sollte auch für dein Projekt gelten.

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Richtig. Was denkst du wie oft ich damit konfrontiert werde, dass ich alles bei Teslamate abgeschaut habe? Oder von Leuten hören muss, dass Teslamate besser sei obwohl der Größte Teil und auch die komplette Idee und sogar die Dashboards nahezu 1:1 übernommen wurden.

Ob mir Einnahmen verloren gehen, die wirklich minimal sind ist mir egal. Ich habe einen sehr guten bezahlten Job. Teslalogger ist einfach ein Spaßprojekt.

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Die gibt es schon lange nicht mehr.

Die Doku ist mit Sicherheit verbesserungswürdig. Da ist Rolf dabei alles neu zu schreiben. Es gibt zwar ein Handbuch, aber das hinkt leider den Features hinterher. Teslalogger.pdf
Rolf wird das komplett neu machen, so dass jeder zum Handbuch beitragen kann.

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Ich mache die komplette Entwicklung auf Windows und der zweite Hauptentwickler macht das auch Mac. Das einzige was bei ihm wohl nicht geht sind die Unittests. Die könnte man auf XUnit umstellen und dann sollte es auch auf den Mac gehen.

Theoretisch sollte das Projekt auf Linux ohne Probleme mit MonoDevelop gehen. Ausprobiert habe ich es aber noch nie.

Hi,
ich habs nach der Anleitung

auf Docker aufgesetzt, für mich sahen die Inhalte der zu editierenden Datei „TeslaLogger/TeslaLogger/bin/TeslaLogger.exe.config“ nach XML aus, sicher bin ich mir aber nicht, daher das (?)

Die Doku habe ich natürlich auch versucht zu lesen. Zu mqtt steht da auch nicht gerade viel drin - in Kapitel 2.5 nur, dass man die Datei «MQTTClient.exe.config» mit einem Texieditor anpassen soll (sah für mich dann auch aus wie eine xml).

Aber dann? Erst auf den Logfiles beim mqtt-Server habe ich gesehen, dass mqtt-seitig gar keine verschiedenen Topics angelegt werden, sondern alle Daten in einem einzigen Topic zusammengefasst zu sein scheinen. Wie man das auseinanderklamüsert: Keine Ahnung. Für einen Einsteiger (und für eine Empfehlung für Ebendiesen wird ja im Beitrag hier gesucht) ist das meiner bescheidenen Meinung nach nichts :wink:

Das mindert natürlich nicht den sicher vorhandenen Funktionsumfang und die löbliche Tatsache, dass auch hier schnell reagiert wird :slight_smile:

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Ohh, da ist tatsächlich die Doku nicht auf dem aktuellen Stand. Funktioniert natürlich so auch noch da es abwärtskompatibel ist. Ich werde die Doku nochmal vereinfachen.

OpenHab2 macht das bei mir Automatisch. Was verwendest du?