Einsteiger TeslaMate oder Teslalogger?

Hallo,

ich hol am 30. meinen SR+ ab. Möchte ab Abholung alles tracken. Raspberry ist bestellt und hab auch schon vor längerer Zeit mal damit gearbeitet.

Jetzt bin ich mir unsicher ob mit TeslaMate oder Teslalogger? Welchen könnt ihr empfehlen?

Welche Vorteile/Nachteile gibt es?

Wieso nicht einfach nur ne App wie zb Tessie?

Wollte meine Daten nicht an Dritte weitergeben. Tessie ist doch bestimmt mit einem Abo verbunden?

TeslaLogger, hat auch ScanMyTesla support

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Ich bin größer Fan von TeslaMate!

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Ich stimme für Teslalogger, läuft seit 2,5 Jahren problemlos und wird auch für mein neues Model 3 ab morgen wieder genutzt

Du kannst dann auch ABRP mit Live Daten nutzen ohne dort deine Zugangsdaten eingeben zu müssen oder der Tesla länger wach ist, denn der Teslalogger kann die Daten über ein Token weitergeben

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Ich war vor rund einer Woche vor derselben Entscheidung, unten meine Gedanken dazu. Ich bin selbst sehr zufrieden mit TeslaMate, wobei Teslalogger auch gut bei vielen in Verwendung ist.

Teslalogger:
(+) Hat finanzielles Model hinter sich, das heißt es wird wahrscheinlich länger supportet
(+) Fertige SD-Karten und Raspberry-pis zu kaufen
(+) Hat umfangreiche Features
(-) Nicht (mehr) darauf ausgelegt, selbst gratis Hand anzulegen - vor allem im Vergleich zu Tesla Mate an verschiedenen Stellen deutlich erkennbar was z.B. Installationssupport anbelangt
(-) Architektonisch historisch gewachsen und deswegen eventuell weniger clean im Code
(-) Funktioniert nicht mehr von Haus aus mit älterem Raspberry PI 3B - Workaround sicher möglich, aber dafür habe ich mich interessiert. Zusätzlich, bei Installation wurde 64-bit Version von Raspberry verlangt, was kaum verbreitet ist - Workaround ebenso sicher verfügbar.
(.) neutral: ODB-Link via Scan my Tesla hat mich nicht interessiert, wäre aber nur hier möglich
(.) neutral: Gute Community, aber Haupt-Entwickler sagt selbst, dass er keine Lust hat auf Community Bug-Fixes.

TeslaMate
(+) Auf gratis Nutzung mit Selbst-Installation ausgelegt, z.B. Online Manuals
(+) Funktioniert auch auf meinem älteren Raspberry Pi 3B problemlos
(+) Gute Community
(.) Modernere Oberfläche (EDIT: Auf neutral geändert, weil beide Grafana für Dashboards verwenden und damit effektiv sehr vergleichbar sind)
(+) Hat umfangreiche Features
(-) Kein finanzielles Modell dahinter, das heißt langfristiger Support fraglich
(-) Keine fertige SD-Karte verfügbar, man muss selbst Hand anlegen (aber Manual dafür sehr ausreichend)

Was beide betrifft (im Vergleich zu Online-Diensten wie TeslaFi):
(-) Langfrist-Support fraglich, da beide von nur von einzelnen Entwicklern vorangetrieben werden. Wenn diese Entwickler keine Lust mehr haben, hat man Pech gehabt. Deswegen schon früh mit Backup / Export / Import beschäftigen.
(-) Man muss selbst Hand anlegen wollen und sich wohl fühlen mit Linux-Befehlen, sonst funktioniert es nicht
(-) Es kann zu unerwartete Fehler kommen, die nichts mit den eigentlichen Loggern zu tun haben, aber man selbst lösen muss. Z.B. hat mir die Docker-Installation Probleme gemacht.

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Man sollte zu dem Vergleich zu Onlineplattformen aber noch ein sehr großes (+) hinzufügen: man behält seine Zugangsdaten und Tokens auf eigener Hardware und versendet sie an keinen Drittanbieter. Dasselbe gilt für die erfassten Daten.

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Das sehe ich auch als großen Vorteil.

Ich tendiere Momentan zu TeslaMate.

Das stimmt so nicht!
mit offiziellem Image läuft bei mir Raspi 3B problemlos.
Dicker Installation auf Raspi 3 ist aber abenteuerlich, da MariaDB nicht den passenden 32bit image zur Verfügung stellt (kann man aber 3rd Party image nehmen)… Das hat aber mit TeslaLogger nichts zu tun. Aber Raspi3 und docker ist eh keine gute Idee

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Danke für die Klarstellung (Raspberry Pi 3B und MirandaDB 64bit-Thematik). Hat nach meinem Verständnis aber schon etwas mit TeslaLogger zu tun, da diese sich für MirandaDB 64bit entscheidet, obwohl bei Raspberry Pi 32bit verbreitet ist - 64 bit Raspbian OS ist beta und wird noch immer nicht empfohlen, gerade auch die Homepage gecheckt. Das ist gleich für Raspberry 3 oder 4. Natürlich kann man das aber umgehen mit einem anderen OS oder einer inoffiziellen MirandaDB-Version, im Vergleich zu TeslaMate (und darum geht es in diesem Thread) ist es aber ein zusätzliches Problem.

→ Das verdeutlicht doch nur den Punkt, dass TeslaLogger prima funktioniert wenn man die fertige, kostenpflichte SD-Karte verwendet aber eben nicht optimal für Selbst-Installation ausgelegt ist.

Super Zusammenfassung zu TeslaMate!
Bei mir läuft das ganze auf einem Raspberry Pi, die Updates von TeslaMate sind super einfach (über command line)

Was Ich manchmal mache, ich Supporte den Entwickler über eine kleine Spende.

Für mich war folgender Punkt ausschlaggebend für den Einsatz von TeslaMate:

  • Gut dokumentierter und einfacher Einsatz unter Docker auf einem Synology NAS. Damit benötige ich nicht noch einen extra Raspberry, der rund um die Uhr läuft. Das tut mein NAS ohnehin schon.

Teslalogger geht wohl auch irgendwie auf Docker, da ich aber aus dem Bastelalter raus bin, brauchte ich was, was einfach geht und einigermaßen gut dokumentiert ist.

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Danke viel für das Bericht über TeslaMate. Ich habe (falsch) gedacht das nur TeslaLogger self-hosted ist…

TeslaLogger läuft genau so gut in Synology:

dann nimmst du einen fertigen Image für Raspi, gibt es als SD-Karte oder Download (gegen kleine Spende), einstecken, läuft. Einfacher als Synology!

super, aber nicht einfach, bei TeslaLogger einfach mit einem Button „update“ oder sogar automatisch wenn neue Version vorhanden ist (sogar ein Unterschied ob stable oder beta gibt es)

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Ich habe nur Erfahrung mit TeslaMate.

Funktioniert hervorragend und ist innerhalb von 5 Minuten auf einer VM oder einem V-Server installiert (docker).

Hier reichen schon die einfachsten Angebote von den bekannten Cloud-Anbietern aus, so circa ab 1 Euro pro Monat bist du dabei.

Vorteil zum Pi ist, TeslaMate ist immer online und man muss sein eigenes Netz nicht öffnen.

Die Software selber bietet sehr gute grafische Reports über die Live Daten des Autos.
Es ist allerdings eine ganz schöne Datenkrake, das bedeutet es werden viele Daten ständig abgerufen und gespeichert.

Mich interessiert besonders die Auswertung der Fahrten und der Vergleich der Effizienz für die einzelnen Temperaturzonen.

Meine Stimme geht an TeslaMate

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Danke für den Hinweis. Scheint tatsächlich nicht viel schwieriger zu sein, das aufzusetzen.
Ein Vorteil für Teslalogger fällt mir noch ein: Wenn man mit TeslaMate nicht zufrieden ist, kann man zu Teslalogger wechseln und seine Daten importieren: https://github.com/bassmaster187/TeslaLogger/tree/master/Teslamate-Import
Andersrum ist das nicht (bzw. nur mit sehr viel Arbeit) möglich.

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Also wäre es am besten ich fange erstmal mit TeslaMate an. Wenn es mir nicht zusagt kann ich zu Teslalogger wechseln und meine Daten mitnehmen.

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Das Import Tool von TeslaMate zu Teslalogger gibts nur deswegen, weil es deutlich mehr Features im Teslalogger gibt. Umgekehrt musst du mit der Lupe suchen. Deswegen gibt es sehr viele, die von TeslaMate zu Teslalogger wechseln.

Um nur mal ein paar zu nennen:

  • ScanMyTesla integration
  • Vergleich deiner Degradateion / Ladekurve mit der Community
  • Deutlich mehr Funktionen in der Karte (Anzeige von Parken, Supercharger, Ladungen)
  • Umfangreiche Funktionen für selbst definierte Gebiete (SentryMode einschalten an bestimmte Orte um nur eins zu nennen)
  • Hübsches Dashboard für Wohnzimmer
  • Timeline Plugin für Grafana. Es werden die Daten ansprechend angezeigt anstatt in einer langweiligen Tabelle…

Der Teslalogger hat 2 Hauptentwickler und C# ist eine Programmiersprache die sehr viele verstehen. TeslaMate ist eine One Man Show und Elixir als Programmiersprache ist extrem selten.

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Na ja, TeslaMate als one man show zu bezeichnen ist für mich nicht nachvollziehbar.

1800 Stars, 288 forks und 99 contributors sprechen eine eindeutige Sprache.

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